Astra-Zeneca Impfstoff, Thrombosen und Dauertalkshower Lauterbach
Dr. Alexander von Paleske —– 15.3. 2021 —-
Der Astra Zeneca-Impfstoff gegen das Sars-CoV-2-Virus, Errger von Covid19, ist wieder ins Gerede gekommen. Der Hintergrund: Mehrere Patienten, geimpft mit dem Astra Zeneca Impfstoff, entwickelten offenbar zeitnah eine tiefe Bein-bzw. Beckenvenenthrombose, einige davon eine Lungenembolie.
Andere Patienten berichteten über das vermehrte Auftreten von Hämatomen, möglicher Hinweis auf Funktionsstörungen der Blutplättchen (Thrombozyten) oder deren Zahl.
Aus Sorge vor schweren Nebenwirkungen haben nun unter anderem Irland, Dänemark, Norwegen Island, Oesterreich und die Niederlande Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorerst ausgesetzt.
Es gibt darüberhinaus Berichte über 41 mögliche Anaphylaxie-Fälle unter fünf Millionen geimpften Personen in Großbritannien, erklärte die Agentur EMA am Freitag. Nach einer sorgfältigen Auswertung der Daten halte das für die Impfstoff-Risikobewertung zuständige Komitee einen Zusammenhang zwischen der allergischen Reaktion und der Impfung zumindest in einigen Fällen für wahrscheinlich, für die Fälle von Gerinnungsstörungen allerdings nicht.
Talkgast Lauterbach
Der gefragte Gesundheitsexperte und SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach, nunmehr in fast allen Talkshows als Sachverständiger präsent, tutet sogleich in das gleiche Horn: “Lag nicht an der Impfung, der Astra-Zeneca Impfstoff ist ungefährlich, ich würde mich sofort damit impfen lassen”. Leider ist Lauterbach aber noch nicht an der Reihe.
Handelt es sich hier um blosse “Gesundbeterei” oder um faktenorientierte Stellungnahmen?
Thrombosen
Thrombosen sind Blutgerinsel am falschen Ort, zumeist in den Bein-und Beckenvenen, gelegentlich auch im Herz.Sie sind gefährlich, weil sich die Blutgerinsel ablösen können, und im Falle von Bein- und Beckenvenenthromosen in der Lunge dann landen, als Lungenemobolie bezeichnet, die oft genug tödlich verläuft, oder aber im grossen Kreislauf mit der Gefahr von Infarkten.
Zwei Krankenschwestern in Oesterreich hatten nach der Impfung derartige Komplikationen, eine starb. Aber selbst ohne Lungenembolie kann es zu einem sog. postthrombotischen Syndrom kommen.
Das Tückische daran: die Bein- und Beckenvenenthrombosen werden oft nicht entdeckt, wenn sie sich bilden, sondern oft genug erst, wenn es zu einer Lungenembolie kommt.
Als Todesursache werden sie von Klinikern und Hausärzten zumal oft falsch diagnostiziert: als Herzinfarkt, Herzversagen etc deklariert. Erst bei Leichenöffnungen stellt sich oft genug heraus, dass die auf dem Totenschein vermerkte Todesursache inkorrekt war, vielmehr als unmittelbare Todesursache eine Lungenembolie vorlag, bzw. als weiterer Befund eine tiefe Beinvenenthrombose.
Ansteigendes Risiko
Das Risiko eine derartige Thrombose zu entwickeln steigt mit dem Alter exponentiell an. Höheres Alter ist der stärkste Risikofaktor. Während bei Kindern mit einer Thrombose pro Hunderttausend gerechnet werden muss, ist es bei Patienten über 60 Jahre schon einer pro Hundert, bei sehr alten Patienten über 85 Jahre schon einer von 10.
Hinzu kommen oft genug weitere Risikofaktoren, wie Bettlägerigkeit, Infektionen, Operationen, schwere Unfälle, die aus einem Risikofaktor dann mehrere machen, mit der dann sehr hohen Wahrscheinlichkeit einer Thrombose.
Welchen Beitrag leistet die Astra-Zeneca-Impfung zur Entwicklung derartiger Komplikationen? Das ist bisher völlig unklar, und die beruhigenden Stellungnahmen von Lauterbach & Co dienen offenbar letztlich dazu, das Impfprogramm am Laufen zu halten, statt einer genauen Untersuchung jedes Einzelfalles, gefolgt ggf. von Nachuntersuchungen einer grösseren Zahl Geimpfter, gefolgt von einer substantiierten Risikoeinschätzung.
Dringend erforderlich sind daher Gerinnungsanalysen einer grossen Zahl geimpfter Patienten vor und nach der Impfung, und Nachweis des Thrombose-Markers D-Dimer im Blut, und zwar ebenfalls vor und nach der Impfung.
Vektor-Impfstoff
Zur Erinnerung: der Astra-Zeneca-Impfstoff ist anders als die Impfstoffe von Biontech und Moderna, ein Vektor- Impfstoff, bei idem ein nicht vermehrungsfähiges Virus den Bauplan für den dann im Körper herzustellenden Impfstoff huckepack nimmt.
Das Virus enthält DNA, die, was nicht sicher auszuschliessen ist, in die Erbsubstanz integriert werden könnte, mit unübersehbaren Langzeitfolgen.
Hinzu kommt: Der Impfstoff von Astra Zeneca hat vergleichsweise hohe Raten von Unverträglichkeitsreaktionen bis hin zum Schock. Es gab Todesfälle.
Wer sich diesen Risiken bewusst aussetzen will, der mag es tun. Allerdings sollte niemand über Risiken getäuscht werden, nur um die Impfkampagne am Laufen zu halten..
Der Astra Zeneca-Impfstoff gegen das Sars-CoV-2-Virus, Errger von Covid19, ist wieder ins Gerede gekommen. Der Hintergrund: Mehrere Patienten, geimpft mit dem Astra Zeneca Impfstoff, entwickelten offenbar zeitnah eine tiefe Bein-bzw. Beckenvenenthrombose, einige davon eine Lungenembolie.
Andere Patienten berichteten über das vermehrte Auftreten von Hämatomen, möglicher Hinweis auf Funktionsstörungen der Blutplättchen (Thrombozyten) oder deren Zahl.
Aus Sorge vor schweren Nebenwirkungen haben nun unter anderem Irland, Dänemark, Norwegen Island, Oesterreich und die Niederlande Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorerst ausgesetzt.
Es gibt darüberhinaus Berichte über 41 mögliche Anaphylaxie-Fälle unter fünf Millionen geimpften Personen in Großbritannien, erklärte die Agentur EMA am Freitag. Nach einer sorgfältigen Auswertung der Daten halte das für die Impfstoff-Risikobewertung zuständige Komitee einen Zusammenhang zwischen der allergischen Reaktion und der Impfung zumindest in einigen Fällen für wahrscheinlich, für die Fälle von Gerinnungsstörungen allerdings nicht.
Talkgast Lauterbach
Der gefragte Gesundheitsexperte und SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach, nunmehr in fast allen Talkshows als Sachverständiger präsent, tutet sogleich in das gleiche Horn: “Lag nicht an der Impfung, der Astra-Zeneca Impfstoff ist ungefährlich, ich würde mich sofort damit impfen lassen”. Leider ist Lauterbach aber noch nicht an der Reihe.
Handelt es sich hier um blosse “Gesundbeterei” oder um faktenorientierte Stellungnahmen?
Thrombosen
Thrombosen sind Blutgerinsel am falschen Ort, zumeist in den Bein-und Beckenvenen, gelegentlich auch im Herz.Sie sind gefährlich, weil sich die Blutgerinsel ablösen können, und im Falle von Bein- und Beckenvenenthromosen in der Lunge dann landen, als Lungenemobolie bezeichnet, die oft genug tödlich verläuft, oder aber im grossen Kreislauf mit der Gefahr von Infarkten.
Zwei Krankenschwestern in Oesterreich hatten nach der Impfung derartige Komplikationen, eine starb. Aber selbst ohne Lungenembolie kann es zu einem sog. postthrombotischen Syndrom kommen.
Das Tückische daran: die Bein- und Beckenvenenthrombosen werden oft nicht entdeckt, wenn sie sich bilden, sondern oft genug erst, wenn es zu einer Lungenembolie kommt.
Als Todesursache werden sie von Klinikern und Hausärzten zumal oft falsch diagnostiziert: als Herzinfarkt, Herzversagen etc deklariert. Erst bei Leichenöffnungen stellt sich oft genug heraus, dass die auf dem Totenschein vermerkte Todesursache inkorrekt war, vielmehr als unmittelbare Todesursache eine Lungenembolie vorlag, bzw. als weiterer Befund eine tiefe Beinvenenthrombose.
Ansteigendes Risiko
Das Risiko eine derartige Thrombose zu entwickeln steigt mit dem Alter exponentiell an. Höheres Alter ist der stärkste Risikofaktor. Während bei Kindern mit einer Thrombose pro Hunderttausend gerechnet werden muss, ist es bei Patienten über 60 Jahre schon einer pro Hundert, bei sehr alten Patienten über 85 Jahre schon einer von 10.
Hinzu kommen oft genug weitere Risikofaktoren, wie Bettlägerigkeit, Infektionen, Operationen, schwere Unfälle, die aus einem Risikofaktor dann mehrere machen, mit der dann sehr hohen Wahrscheinlichkeit einer Thrombose.
Welchen Beitrag leistet die Astra-Zeneca-Impfung zur Entwicklung derartiger Komplikationen? Das ist bisher völlig unklar, und die beruhigenden Stellungnahmen von Lauterbach & Co dienen offenbar letztlich dazu, das Impfprogramm am Laufen zu halten, statt einer genauen Untersuchung jedes Einzelfalles, gefolgt ggf. von Nachuntersuchungen einer grösseren Zahl Geimpfter, gefolgt von einer substantiierten Risikoeinschätzung.
Dringend erforderlich sind daher Gerinnungsanalysen einer grossen Zahl geimpfter Patienten vor und nach der Impfung, und Nachweis des Thrombose-Markers D-Dimer im Blut, und zwar ebenfalls vor und nach der Impfung.
Vektor-Impfstoff
Zur Erinnerung: der Astra-Zeneca-Impfstoff ist anders als die Impfstoffe von Biontech und Moderna, ein Vektor- Impfstoff, bei idem ein nicht vermehrungsfähiges Virus den Bauplan für den dann im Körper herzustellenden Impfstoff huckepack nimmt.
Das Virus enthält DNA, die, was nicht sicher auszuschliessen ist, in die Erbsubstanz integriert werden könnte, mit unübersehbaren Langzeitfolgen.
Hinzu kommt: Der Impfstoff von Astra Zeneca hat vergleichsweise hohe Raten von Unverträglichkeitsreaktionen bis hin zum Schock. Es gab Todesfälle.
Wer sich diesen Risiken bewusst aussetzen will, der mag es tun. Allerdings sollte niemand über Risiken getäuscht werden, nur um die Impfkampagne am Laufen zu halten..
onlinedienst - 17. Mär, 09:54 Article 557x read