Astra-Zeneca-Impfstopp: Wie lauter ist Karl Lauterbach?
Dr. med. Alexander von Paleske —- 16.3. 2021——
Gestern nachmittag wurde die Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff in Deutschland gestoppt – erst einmal befristet. Hans-Dampf-in-allen-Corona-Gassen, Karl Lauterbach, omnipräsent in Talkshows, hatte am Freitag noch verkündet, die Statistik beweise, dass es keinen Zusammenhang zwischen Thrombosen und Verimpfung des Astra-Zeneca-Impfstoffes gebe. Am Montag verlangte dann das Paul Ehrlich Institut einen vorläufigen Impf-Stopp. Der Hintergrund: Sieben Personen hatten in Deutschland in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Astra-Zeneca-Impfung Hirnvenen-Thrombosen entwickelt und drei starben daran.
Hier wurde gestern in einem Artikel dargelegt, warum die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff, und der Entwicklung thromboembolischer Komplikationen, dringend überprüft werden müsse. Der Artikel erschien vor dem Impf-Stopp.
Am Montag in Hart aber fair vollzog Prof. Lauterbach dann eine Kehrtwendung: Nun argumentiert er: ja, es könnte einen Zusammenhang geben, aber der sei in Kauf zu nehmen, angesichts der vielen Menschenleben, die durch die Impfung gerettet werden, weil sie nicht oder zumindest nicht schwer an Corona erkranken würden. Schneller Wechsel der Argumentation in der Tat.
Verantwortungsbewusst wäre es allerdings gewesen, von Anfang an darauf zu drängen, die fragliche Kausalität sofort abzuklären und zwar durch Prüfung der Einzelfälle und breite Untersuchungen und nicht auf irgendwelche Statistiken sich zu beziehen, die im Einzelfall nichts taugen.
Thrombosen, ob als Hirnvenenthrombosen oder Bein- und Beckenvenenthrombosen, sind eine ernsthafte und durchaus lebensbedrohliche Komplikation, deren Kausalität meist in einem Defekt der Blutgerinnung liegt, entweder angeboren oder erworben. Oft sind es mehrere Faktoren, die dann zur Thrombenbildung am falschen Ort führen. Als angeborene Störungen sind der Faktor V-Leiden und die sog. APC Resistenz zu nennen, die im Zusammenspiel mit anderen nicht angeborenen sondern erworbenen oder zugeführten Faktoren, wozu auch die “Pille”, das Rauchen, Immobilität und andere gehören können, dann zu einer gesteigerten Blutgerinnung führen.
Es handelt sich also um Risikogruppen, die vermutlich durch die Impfung einen zusätzlichen Risikofaktor erhalten. Es geht nun darum, die Kausalität, und dann die betroffenen Gruppen rasch zu identifizieren. Dazu gehört auch, die Patienten nach Hinweisen für Gerinnungsstörungen zu befragen, auch familiär, und sie dann ggf. von einer Impfung auszuschliessen, soweit das geht.
Gleiches gilt für die Abklärung der Verminderung bzw. Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombozyten).
Die offenbar eher verharmlosenden Stellungnahmen und das “muss-man-in-Kauf-nehmen-Gerede” klingen zynisch, denn es handelt sich bei den Betroffenen um Personen, die nicht notwendigerweise jemals bzw. jemals schwer an Covid-19 erkrankt wären..
Eile ist geboten, um dann zu richtigen Entscheidungen zu gelangen.
Gestern nachmittag wurde die Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff in Deutschland gestoppt – erst einmal befristet. Hans-Dampf-in-allen-Corona-Gassen, Karl Lauterbach, omnipräsent in Talkshows, hatte am Freitag noch verkündet, die Statistik beweise, dass es keinen Zusammenhang zwischen Thrombosen und Verimpfung des Astra-Zeneca-Impfstoffes gebe. Am Montag verlangte dann das Paul Ehrlich Institut einen vorläufigen Impf-Stopp. Der Hintergrund: Sieben Personen hatten in Deutschland in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Astra-Zeneca-Impfung Hirnvenen-Thrombosen entwickelt und drei starben daran.
Hier wurde gestern in einem Artikel dargelegt, warum die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff, und der Entwicklung thromboembolischer Komplikationen, dringend überprüft werden müsse. Der Artikel erschien vor dem Impf-Stopp.
Am Montag in Hart aber fair vollzog Prof. Lauterbach dann eine Kehrtwendung: Nun argumentiert er: ja, es könnte einen Zusammenhang geben, aber der sei in Kauf zu nehmen, angesichts der vielen Menschenleben, die durch die Impfung gerettet werden, weil sie nicht oder zumindest nicht schwer an Corona erkranken würden. Schneller Wechsel der Argumentation in der Tat.
Verantwortungsbewusst wäre es allerdings gewesen, von Anfang an darauf zu drängen, die fragliche Kausalität sofort abzuklären und zwar durch Prüfung der Einzelfälle und breite Untersuchungen und nicht auf irgendwelche Statistiken sich zu beziehen, die im Einzelfall nichts taugen.
Thrombosen, ob als Hirnvenenthrombosen oder Bein- und Beckenvenenthrombosen, sind eine ernsthafte und durchaus lebensbedrohliche Komplikation, deren Kausalität meist in einem Defekt der Blutgerinnung liegt, entweder angeboren oder erworben. Oft sind es mehrere Faktoren, die dann zur Thrombenbildung am falschen Ort führen. Als angeborene Störungen sind der Faktor V-Leiden und die sog. APC Resistenz zu nennen, die im Zusammenspiel mit anderen nicht angeborenen sondern erworbenen oder zugeführten Faktoren, wozu auch die “Pille”, das Rauchen, Immobilität und andere gehören können, dann zu einer gesteigerten Blutgerinnung führen.
Es handelt sich also um Risikogruppen, die vermutlich durch die Impfung einen zusätzlichen Risikofaktor erhalten. Es geht nun darum, die Kausalität, und dann die betroffenen Gruppen rasch zu identifizieren. Dazu gehört auch, die Patienten nach Hinweisen für Gerinnungsstörungen zu befragen, auch familiär, und sie dann ggf. von einer Impfung auszuschliessen, soweit das geht.
Gleiches gilt für die Abklärung der Verminderung bzw. Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombozyten).
Die offenbar eher verharmlosenden Stellungnahmen und das “muss-man-in-Kauf-nehmen-Gerede” klingen zynisch, denn es handelt sich bei den Betroffenen um Personen, die nicht notwendigerweise jemals bzw. jemals schwer an Covid-19 erkrankt wären..
Eile ist geboten, um dann zu richtigen Entscheidungen zu gelangen.
onlinedienst - 17. Mär, 09:57 Article 557x read