Bombenstimmung, Bombendrohungen, Bombenabwürfe : US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus und Florida Golf-Resort
Dr. Alexander von Paleske . ----- 15.4. 2017 -----
Es war beim Dinner, vor dem „wunderbaren“ Schokoladen-Nachtisch, wie Donald Trump betonte, als er seinem Dinnergast, dem chinesischen Staatspräsidenten Xi beiläufig mitteilte, er habe den gerade den Abschuss von Dutzenden Marschflugkörpern (Cruise missiles) gegen Syrien genehmigt.

Xi und Trump beim Dinner vor einer Woche ....Nachricht vor der Schokoladen Nachspeise
Am Donnerstag kam dann noch der Abwurf einer 9000 kg schweren Superbombe über Afghanistan hinzu, und die Bombendrohungen gegen Nordkorea stösst er täglich aus. „We will deal with them, believe me“, untermauert noch von einer in Marsch gesetzten Armada von US-Kriegsschiffen, einschliesslich einem Flugzeugträger.
Trump lässt die (Militär-)Puppen tanzen, und seine Handlungsweise droht die Welt in die Apokalypse zu treiben. Auch wenn er sich über Nordkoreas Kim Jong Un empört, beider Aktionen bergen eine Reihe von Ähnlichkeiten: Unberechenbar und selbstverliebt.
.
Donald Trump und sein "Kriegskabinett" ..........Bombenstrimmung
Effekt der Superbombe wird verpuffen
Der Abwurf der sogenannten Superbombe in Afghanistan tötete nach ersten Berichten 36 Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS).
US-Superbombe
Dann musste es wohl den Militärstrategen gedämmert haben, dies sehe eher nach „Mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen“ aus. Also wurde flugs aus 36 die mehr „repektable“ Zahl von 90 IS-Kämpfern, die bei einer geschätzten Zahl von rund 1500 IS- Kämpfern in Afghanistan ohnehin kaum ins Gewicht fällt.
Aber, wie pratktisch: hier konnte gleich eine neue Bombe „in combat“ getestet werden, denn um nichts anderes handelte es sich wohl.
Gleichzeitig sollte wohl auch noch den Nordkoreanern signalisiert werden: Wir haben noch Einiges unterhalb der Atomschwelle zu bieten.
Betätigungsfeld gefunden
Trump hat endlich sein Betätigungsfeld gefunden: Als oberster US-Kriegsherr, nachdem er mit Immigration und Gesundheitsreform gescheitet war: War games.
Natürlich ändert der Bombenabwurf in Afghanistan nichts an der aussichtslosen Lage der USA und ihrer Verbündeten, die seit 15 Jahren und mit rund 1 Billion Dollar Kriegskosten vergeblich versucht haben, die Taliban zu besiegen.
Mit dem Bombenabwurf wird aber der Hass gegen die USA und ihre afghanischen Marionetten in Kabul nicht nur unter den Aufständischen weiter zunehmen, und noch mehr Kämpfer von den vergleichsweise gemässigteren Taliban in die Arme des mörderischen IS treiben.
Vernünftiger Schritt
In dieser Lage hat Russland einen vernünftigen Schritt unternommen: Die Nachbarstaaten Afghanistans, die Taliban, die USA und die Regierung in Afghanistan zu einer Konferenz eingeladen, die eine politische Lösung aus dieser Sackgasse finden soll..
Abgesagt haben natürlich die USA, die, wie seinerzeit im Vietnamkrieg, erst zur Einsicht kommen werden, wenn die militärische Niederlage in Sichtweite ist.
So wenig wie der skrupellose Einsatz des Urwald-Entlaubungsmittel Agent Orange, an dem heute noch viele Vietnamesen leiden, und die pausenlose Bombardierung Nord-Vietnams und des Ho Chi Minh Pfades die Niederlage aufhalten konnten, so wenig wird selbst der Einsatz der Superbombe eine Kriegswende in Afghanistan herbeiführen, noch Nordkoreas Kim Jong Un beeindrucken.
Nur noch eine rasche Verhandlungslösung mit den Taliban, wie Russland sie anvisiert, kann verhindern, dass diese letztlich ihren Einfluss an den mörderischen IS, der bereits in 5 der 34 Provinzen Afghanistans sich ausgebreitet hat, verlieren. Deren Todfeinde sind - neben den USA, ihren Verbündeten und der Marionetten-Regierung in Kabul - vor allem die Schiiten, und natürlich alle, die sich ihrem Steinzeit-Islamismus nicht unterordnen wollen.
Der IS wird ausserdem versuchen, anders als die Taliban, in den mehrheitlich moslemischen Nachbarländern Afghanistans also Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kasachstan und Kirgisistan sich auszubreiten.
Kein Friedenspräsident
Wir haben immer wieder dargestellt, dass Donald Trump kein Friedenspräsident, sondern ein unberechenbarer Kriegstreiber ist.
Diese schmerzliche Erfahrung muss jetzt auch Russland - und etliche Linke in Deutschland - machen, die sich von Trump – unberechtigterweise - eine neue Friedenspolitik, jedenfalls gegenüber Russland, erhofft hatten.
Wenigstens hat die EU die Forderung des britischen (Clown-)Aussenministers Boris Johnson zurückgewiesen, die Spannungen durch die Verschärfung von Sanktionen gegenüber Russland weiter zu erhöhen.
Fröhliche Ostern!
Es war beim Dinner, vor dem „wunderbaren“ Schokoladen-Nachtisch, wie Donald Trump betonte, als er seinem Dinnergast, dem chinesischen Staatspräsidenten Xi beiläufig mitteilte, er habe den gerade den Abschuss von Dutzenden Marschflugkörpern (Cruise missiles) gegen Syrien genehmigt.

Xi und Trump beim Dinner vor einer Woche ....Nachricht vor der Schokoladen Nachspeise
Am Donnerstag kam dann noch der Abwurf einer 9000 kg schweren Superbombe über Afghanistan hinzu, und die Bombendrohungen gegen Nordkorea stösst er täglich aus. „We will deal with them, believe me“, untermauert noch von einer in Marsch gesetzten Armada von US-Kriegsschiffen, einschliesslich einem Flugzeugträger.
Trump lässt die (Militär-)Puppen tanzen, und seine Handlungsweise droht die Welt in die Apokalypse zu treiben. Auch wenn er sich über Nordkoreas Kim Jong Un empört, beider Aktionen bergen eine Reihe von Ähnlichkeiten: Unberechenbar und selbstverliebt.
.

Donald Trump und sein "Kriegskabinett" ..........Bombenstrimmung
Effekt der Superbombe wird verpuffen
Der Abwurf der sogenannten Superbombe in Afghanistan tötete nach ersten Berichten 36 Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS).
US-Superbombe
Dann musste es wohl den Militärstrategen gedämmert haben, dies sehe eher nach „Mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen“ aus. Also wurde flugs aus 36 die mehr „repektable“ Zahl von 90 IS-Kämpfern, die bei einer geschätzten Zahl von rund 1500 IS- Kämpfern in Afghanistan ohnehin kaum ins Gewicht fällt.
Aber, wie pratktisch: hier konnte gleich eine neue Bombe „in combat“ getestet werden, denn um nichts anderes handelte es sich wohl.
Gleichzeitig sollte wohl auch noch den Nordkoreanern signalisiert werden: Wir haben noch Einiges unterhalb der Atomschwelle zu bieten.
Betätigungsfeld gefunden
Trump hat endlich sein Betätigungsfeld gefunden: Als oberster US-Kriegsherr, nachdem er mit Immigration und Gesundheitsreform gescheitet war: War games.
Natürlich ändert der Bombenabwurf in Afghanistan nichts an der aussichtslosen Lage der USA und ihrer Verbündeten, die seit 15 Jahren und mit rund 1 Billion Dollar Kriegskosten vergeblich versucht haben, die Taliban zu besiegen.
Mit dem Bombenabwurf wird aber der Hass gegen die USA und ihre afghanischen Marionetten in Kabul nicht nur unter den Aufständischen weiter zunehmen, und noch mehr Kämpfer von den vergleichsweise gemässigteren Taliban in die Arme des mörderischen IS treiben.
Vernünftiger Schritt
In dieser Lage hat Russland einen vernünftigen Schritt unternommen: Die Nachbarstaaten Afghanistans, die Taliban, die USA und die Regierung in Afghanistan zu einer Konferenz eingeladen, die eine politische Lösung aus dieser Sackgasse finden soll..
Abgesagt haben natürlich die USA, die, wie seinerzeit im Vietnamkrieg, erst zur Einsicht kommen werden, wenn die militärische Niederlage in Sichtweite ist.
So wenig wie der skrupellose Einsatz des Urwald-Entlaubungsmittel Agent Orange, an dem heute noch viele Vietnamesen leiden, und die pausenlose Bombardierung Nord-Vietnams und des Ho Chi Minh Pfades die Niederlage aufhalten konnten, so wenig wird selbst der Einsatz der Superbombe eine Kriegswende in Afghanistan herbeiführen, noch Nordkoreas Kim Jong Un beeindrucken.
Nur noch eine rasche Verhandlungslösung mit den Taliban, wie Russland sie anvisiert, kann verhindern, dass diese letztlich ihren Einfluss an den mörderischen IS, der bereits in 5 der 34 Provinzen Afghanistans sich ausgebreitet hat, verlieren. Deren Todfeinde sind - neben den USA, ihren Verbündeten und der Marionetten-Regierung in Kabul - vor allem die Schiiten, und natürlich alle, die sich ihrem Steinzeit-Islamismus nicht unterordnen wollen.
Der IS wird ausserdem versuchen, anders als die Taliban, in den mehrheitlich moslemischen Nachbarländern Afghanistans also Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kasachstan und Kirgisistan sich auszubreiten.
Kein Friedenspräsident
Wir haben immer wieder dargestellt, dass Donald Trump kein Friedenspräsident, sondern ein unberechenbarer Kriegstreiber ist.
Diese schmerzliche Erfahrung muss jetzt auch Russland - und etliche Linke in Deutschland - machen, die sich von Trump – unberechtigterweise - eine neue Friedenspolitik, jedenfalls gegenüber Russland, erhofft hatten.
Wenigstens hat die EU die Forderung des britischen (Clown-)Aussenministers Boris Johnson zurückgewiesen, die Spannungen durch die Verschärfung von Sanktionen gegenüber Russland weiter zu erhöhen.
Fröhliche Ostern!
onlinedienst - 15. Apr, 20:29 Article 3024x read