Boosterung, Impf-Pflicht, Kassandra-Professor Lauterbach, und die Mindestdauer der Corona Epidemie
Dr. Alexander von Paleske — 12.12. 2021 —
Frischgebackener Gesundheitsminister Karl Lauterbach geht sofort nach seiner Ernennung an die Arbeit , und das ist natürlich – und ganz besonders – die Medienarbeit, insbesondere also Talkshows und Interviews, was er, dank langer Erfahrung in diesem Metier ja bestens beherrscht:
- Am Donnerstag war er bei Maybritt Illner
- gestern ein Interview in der BILD,
- ebenso ein Interview im gestern herausgekommenen SPIEGEL.
- und die tägliche Twitterei nicht zu vergessen.
In der BILD heisst es unter Berufung auf den Propheten Karl:
„Corona auch in 4 Jahren nicht vorbei„
Lauterbachs angepeilte Marschroute gegen die Corona-Epidemie ist jetzt klar, und steht zum Teil in krassem Widerspruch zu seinen früheren Aussagen:
“Eine Impfpflicht muss kommen, denn Impfen ist keine Privatsache.”
Eine derartige Impfpflicht ist bisher nur von Seuchen bekannt, die durch die Impfung ausgerottet werden konnten bzw. können, wie die schwarzen Pocken, die Kinderlähmung, Masern – nicht aber von Impfungen mit nur begrenzter Wirksamkeit und/oder begrenzter Wirksamkeitsdauer .
Bei der Impfung gegen SarsCoV,den Erreger von Covid-19, handelt es sich um beides. Schon allein deshalb ist eine Impfpflicht sehr angreifbar.
Massiver Vertrauensverlust als Ursache
Die Impflicht ist aber ausserdem noch problematisch, weil die geforderte – aber längst noch nicht erreichte – Impfquote von 90% zum nicht geringen Teil das Resultat des massiven Vertrauensverlustes in die Gesundheits- und sonstigen Politiker dieses Landes ist. Vertrauen, was leichtsinnig verspielt wurde, und das nun ersetzt werden soll durch staatlichen Zwang nach dem Motto:
“und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt”
Die bisher absolvierten Vertrauensverluststationen seien noch einmal aufgeführt:
- Ignorierung der Epidemie als noch in China (weit weg)
- Dann Banalisierung der Pandemie (Grippe ist schlimmer),
- Pandemie ist gefährlich, deshalb Lockdown.
- Masken sind Quatsch, helfen nicht
- Masken sind nützlich und wichtig.
- und schliesslich Einführung der Maskenpflicht
- Chaos, Korruption und Vetterleswirtschaft im Zusammenhang mit Maskenbeschaffungen,
- Chaos und Verzögerung bei der Impfstoffbeschaffung,
- Bestreiten von ernsthaften Nebenwirkungen beim Astra-Zeneca Impfstoff
- Ignorierung und dann Verharmlosung der (seltenen) Nebenwirkungen des Astra- Zeneca Impfstoffs (Hirnvenenthrombosen, Bein- und Beckenvenenthrombosen)
- Stopp der Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff bei Frauen unter 60 Jahren
- Versprechen, nach Impfung winkt die grosse Freiheit, da Schutz vor Neuansteckungen mehr als 90%
- Eine Impfquote von 75% sei erforderlich, später hiess es dann 90%.
- Aufhebung der Corona Notlage wegen kurzfristig gesunkener Corona-Zahlen, “Freedom day” gefordert, Schliessung der Impfzentren und Abschaffung der kostenlosen Tests.
- Wiedereröffnung der Impfzentren und Wiedereinführung der kostenlosen Tests nach weniger als 4 Wochen
- Neues (Corona-) Infektionsschutzgesetz
- Zweimalige Verschärfung des Gesetzes in weniger als 4 Wochen, de facto erneute Corona-Notlage mit weitgehenden Einschränkungsmöglichkeiten der Freiheitsrechte.
- Boosterung aller gefordert, aber nicht genügend Impfstoff vorrätig, daher stundenlanges – und oftmals vergebliches – Warten bei Kälte in Warteschlangen vor Impfzentren.
- Strikte Ablehnung einer Impfpflicht.
- Einführung der Impfpflicht in Krankenpflege, Altenpflege etc.
- Weitergehende Impfpflicht gefordert.
Verantwortlich für dieses Durcheinander dieses sich Widersprechen, dieses Hin- und Her sind die alte Regierung, aber auch die Opposition von Grünen und FDP. Die neue Ampelkoalition hat mit dem Infektionsschutzgesetz – und dessen bereits zweimaliger Nachschärfung innerhalb kürzester Zeit – ihren ersten grossen gesetzgeberischen Flop hingelegt.
Die Oppositionsarbeit schon davor, insbesondere der Grünen war über Monate praktisch nicht existent,, weil man sie sich schon mental auf die Regierungsübernahme in einer Koalition vorbereitete – staatstragend-versagend eine bessere Umschreibung.
Tierärzte und Apotheker an die Front
Nun dürfen auch Tierärzte und Apotheker impfen, letztere haben keinerlei Ausrüstung und Erfahrungen mit der Behandlung von schweren Nebenwirkungen unmittelbar nach der Impfung, selbst wenn diese sie hätten, dürften sie mangels ärztlicher Approbation nicht behandeln, sondern müssten nach einem Arzt rufen. Ebenfalls darf ein Tierarzt Menschen in einer solchen Situation nicht behandeln.
Was wir jetzt wissen:
- Corona kann durch die Impfungen nicht ausgerottet werden. Unter diesen Umständen ist eine Impfpflicht mehr als problematisch.
Das hätte eigentlich von Anfang an klar sein können,, spätestens nachdem die ersten Durchbruchinfektionen diagnostiziert wurden. Der Bevölkerung wurde aber suggeriert, mit der vollständigen Impfung, also 2 mal Pieksen, sei alles paletti. Davon kann jedoch keine Rede sein. Durchbruchimpfungen gibt es bei rund 4 von 10 geimpften Personen,
- Schon damals war auch klar, dass der Impferfolg bei älteren Menschen geringer ausfällt wegen des altersbedingt reduzierten Immunsystems. Schon damals hätte klar sein müssen, dass betagte Personen für die Herstellung einer Grundimmunisierung eine dritte Impfung nach etwa drei Monaten benötigen (nicht zu verwechseln mit einer Auffrischimpfung).. Die Folge der Unterlassung:: In Alten- und Pflegeheime häuften sich Durchbruchinfektionen, nicht wenige mit tödlichem Ausgang.
- Auch sparte man sich systematische und umfangreiche Untersuchungen in verschiedenen Altersgruppen über den Antikörperspiegel gegen das Covid-19 Virus nach Impfungen, und der Korrelation des Antikörperspiegels mit Durchbruchinfektionen durchzuführen, und dann aus den Ergebnissen einen Algorithmus herzuleiten.
- Tatsache ist auch, dass Durchbruchinfektionen häufiger sind, je länger die Grundimmunisierung zurückliegt.
Hinzu kommt noch, dass bei der Infektabwehr auch die zelluläre Immunabwehr eine wichtige Rolle spielt, dessen Bestimmung aber wesentlich aufwändiger ist.
Jetzt jedermann
Jetzt soll also jeder geboostert werden möglichst schon nach 5 Monaten, gleichgültig ob man noch geschützt ist oder nicht. Damit werden auch unnötig viele Menschen den Nebenwirkungen der Boosterung ausgesetzt, die bei nicht wenigen heftiger verlaufen können , als die Nebenwirkungen nach einer 2.Impfung. Und im März 2022 soll ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante verfügbar sein – also noch einmal alle impfen.
Die resistente Omikron-Variante und die Impfung
Nach den ersten Untersuchungen im Reagenzglas ist klar: 6 Monate nach der Impfung liegen im Blut nicht mehr genug Antikörper vor, um die Omikron-Variante des Corona-Virus zu neutraliseren,
Aber auch nach einer Boosterung sieht es mau aus: Drei Monate nach einer Boosterung besteht nur noch 25% Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante. So ist es keine Ueberraschung, dass gleich sieben geboosterte Deutsche sich in Südafrika mit der Omikron Variante infizierten. Also müsste mindestens alle 3 Monate wieder und wieder geboostert werden.
Nun beeilen sich Professor Lauterbach und andere Spezialisten zu versichern, die Boosterung schütze aber – wesentlich besser als die Grundimmunisierung – vor einem schweren Krankheitsverlauf, auch der Omikron-Variante.
Beweise: Keine. Zumal es völlig unklar ist, ob die Omikron Variante ähnlich schwere Kranheitsverläufe zur Folge haben kann, wie die Delta Variante, und zwar bei Ungeimpften, aber auch bei Geimpften..
Es wäre es sinnvoll, diese Frage schnellstens zu klären, und zwar dort, wo die Omikron-Variante grassiert, und die Zahl der Ungeimpften gross ist: In Südafrika. Forscherteams und Finanzmittel sollten unverzüglich bereitgestellt werden, um die Südafrikaner zu unterstützen bei der Klärung dieser wichtigen Frage, auch, ob die Infektion schwerer bei Kindern und Jugendlichen verläuft, als bei Erwachsenen- aber nichts dergleichen ist offenbar in die Wege geleitet.
Also sind alles alles bisher nur Vermutungen und fromme Wünsche.
Klar ist nur: Die Omikron-Variante ist hochansteckend, wesentlich mehr noch als die Delta-Variante.
Widerstand vorhersehbar
Dass wiederholte Boosterungs-Kampagnen auf eine zunehmende Impfmüdigkeit stossen werden – selbst bei Bestehen einer Impfpflicht – davon ist auszugehen. Und es wird wahrscheinlich zu einem zunehmenden Widerstand dagegen kommen, der auch gewalttätig sein könnte.
Den Ausweg bieten – neben den Schutzmassnahmen wie Maske und Abstand – nur die neu zugelassenen und in der Zulassungsprüfung befindlichen antiviralen Medikamente. Aber von denen spricht weder Herr Lauterbach, noch sonstige Spezialisten.
Fazit:
Eine Impfpflicht, angesichts des selbstverschuldeten Vertrauensverlustes der alten aber auch der neuen Regierung, ist mehr als eine Zumutung. Die Regierungen haben längst noch nicht genug gute Ueberzeugungsarbeit geleistet, und Anreize zu Impfung und Boosterung geschaffen . Zumal sie selbst nicht wussten und wissen, wann der notwenige Zeitpunkt für eine Boosterung in den jeweiligen Altersgruppen ist.
Und in Sachen neuer Omikron-Variante tappt die Regierung, was die Schwere der Erkrankung bei Geimpften und Ungeimpften angeht, bisher völlig im Dunkeln.Da nutzen auch die prophetischen Gaben eines Herrn Lauterbach nichts.
Frischgebackener Gesundheitsminister Karl Lauterbach geht sofort nach seiner Ernennung an die Arbeit , und das ist natürlich – und ganz besonders – die Medienarbeit, insbesondere also Talkshows und Interviews, was er, dank langer Erfahrung in diesem Metier ja bestens beherrscht:
- Am Donnerstag war er bei Maybritt Illner
- gestern ein Interview in der BILD,
- ebenso ein Interview im gestern herausgekommenen SPIEGEL.
- und die tägliche Twitterei nicht zu vergessen.
In der BILD heisst es unter Berufung auf den Propheten Karl:
„Corona auch in 4 Jahren nicht vorbei„
Lauterbachs angepeilte Marschroute gegen die Corona-Epidemie ist jetzt klar, und steht zum Teil in krassem Widerspruch zu seinen früheren Aussagen:
“Eine Impfpflicht muss kommen, denn Impfen ist keine Privatsache.”
Eine derartige Impfpflicht ist bisher nur von Seuchen bekannt, die durch die Impfung ausgerottet werden konnten bzw. können, wie die schwarzen Pocken, die Kinderlähmung, Masern – nicht aber von Impfungen mit nur begrenzter Wirksamkeit und/oder begrenzter Wirksamkeitsdauer .
Bei der Impfung gegen SarsCoV,den Erreger von Covid-19, handelt es sich um beides. Schon allein deshalb ist eine Impfpflicht sehr angreifbar.
Massiver Vertrauensverlust als Ursache
Die Impflicht ist aber ausserdem noch problematisch, weil die geforderte – aber längst noch nicht erreichte – Impfquote von 90% zum nicht geringen Teil das Resultat des massiven Vertrauensverlustes in die Gesundheits- und sonstigen Politiker dieses Landes ist. Vertrauen, was leichtsinnig verspielt wurde, und das nun ersetzt werden soll durch staatlichen Zwang nach dem Motto:
“und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt”
Die bisher absolvierten Vertrauensverluststationen seien noch einmal aufgeführt:
- Ignorierung der Epidemie als noch in China (weit weg)
- Dann Banalisierung der Pandemie (Grippe ist schlimmer),
- Pandemie ist gefährlich, deshalb Lockdown.
- Masken sind Quatsch, helfen nicht
- Masken sind nützlich und wichtig.
- und schliesslich Einführung der Maskenpflicht
- Chaos, Korruption und Vetterleswirtschaft im Zusammenhang mit Maskenbeschaffungen,
- Chaos und Verzögerung bei der Impfstoffbeschaffung,
- Bestreiten von ernsthaften Nebenwirkungen beim Astra-Zeneca Impfstoff
- Ignorierung und dann Verharmlosung der (seltenen) Nebenwirkungen des Astra- Zeneca Impfstoffs (Hirnvenenthrombosen, Bein- und Beckenvenenthrombosen)
- Stopp der Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff bei Frauen unter 60 Jahren
- Versprechen, nach Impfung winkt die grosse Freiheit, da Schutz vor Neuansteckungen mehr als 90%
- Eine Impfquote von 75% sei erforderlich, später hiess es dann 90%.
- Aufhebung der Corona Notlage wegen kurzfristig gesunkener Corona-Zahlen, “Freedom day” gefordert, Schliessung der Impfzentren und Abschaffung der kostenlosen Tests.
- Wiedereröffnung der Impfzentren und Wiedereinführung der kostenlosen Tests nach weniger als 4 Wochen
- Neues (Corona-) Infektionsschutzgesetz
- Zweimalige Verschärfung des Gesetzes in weniger als 4 Wochen, de facto erneute Corona-Notlage mit weitgehenden Einschränkungsmöglichkeiten der Freiheitsrechte.
- Boosterung aller gefordert, aber nicht genügend Impfstoff vorrätig, daher stundenlanges – und oftmals vergebliches – Warten bei Kälte in Warteschlangen vor Impfzentren.
- Strikte Ablehnung einer Impfpflicht.
- Einführung der Impfpflicht in Krankenpflege, Altenpflege etc.
- Weitergehende Impfpflicht gefordert.
Verantwortlich für dieses Durcheinander dieses sich Widersprechen, dieses Hin- und Her sind die alte Regierung, aber auch die Opposition von Grünen und FDP. Die neue Ampelkoalition hat mit dem Infektionsschutzgesetz – und dessen bereits zweimaliger Nachschärfung innerhalb kürzester Zeit – ihren ersten grossen gesetzgeberischen Flop hingelegt.
Die Oppositionsarbeit schon davor, insbesondere der Grünen war über Monate praktisch nicht existent,, weil man sie sich schon mental auf die Regierungsübernahme in einer Koalition vorbereitete – staatstragend-versagend eine bessere Umschreibung.
Tierärzte und Apotheker an die Front
Nun dürfen auch Tierärzte und Apotheker impfen, letztere haben keinerlei Ausrüstung und Erfahrungen mit der Behandlung von schweren Nebenwirkungen unmittelbar nach der Impfung, selbst wenn diese sie hätten, dürften sie mangels ärztlicher Approbation nicht behandeln, sondern müssten nach einem Arzt rufen. Ebenfalls darf ein Tierarzt Menschen in einer solchen Situation nicht behandeln.
Was wir jetzt wissen:
- Corona kann durch die Impfungen nicht ausgerottet werden. Unter diesen Umständen ist eine Impfpflicht mehr als problematisch.
Das hätte eigentlich von Anfang an klar sein können,, spätestens nachdem die ersten Durchbruchinfektionen diagnostiziert wurden. Der Bevölkerung wurde aber suggeriert, mit der vollständigen Impfung, also 2 mal Pieksen, sei alles paletti. Davon kann jedoch keine Rede sein. Durchbruchimpfungen gibt es bei rund 4 von 10 geimpften Personen,
- Schon damals war auch klar, dass der Impferfolg bei älteren Menschen geringer ausfällt wegen des altersbedingt reduzierten Immunsystems. Schon damals hätte klar sein müssen, dass betagte Personen für die Herstellung einer Grundimmunisierung eine dritte Impfung nach etwa drei Monaten benötigen (nicht zu verwechseln mit einer Auffrischimpfung).. Die Folge der Unterlassung:: In Alten- und Pflegeheime häuften sich Durchbruchinfektionen, nicht wenige mit tödlichem Ausgang.
- Auch sparte man sich systematische und umfangreiche Untersuchungen in verschiedenen Altersgruppen über den Antikörperspiegel gegen das Covid-19 Virus nach Impfungen, und der Korrelation des Antikörperspiegels mit Durchbruchinfektionen durchzuführen, und dann aus den Ergebnissen einen Algorithmus herzuleiten.
- Tatsache ist auch, dass Durchbruchinfektionen häufiger sind, je länger die Grundimmunisierung zurückliegt.
Hinzu kommt noch, dass bei der Infektabwehr auch die zelluläre Immunabwehr eine wichtige Rolle spielt, dessen Bestimmung aber wesentlich aufwändiger ist.
Jetzt jedermann
Jetzt soll also jeder geboostert werden möglichst schon nach 5 Monaten, gleichgültig ob man noch geschützt ist oder nicht. Damit werden auch unnötig viele Menschen den Nebenwirkungen der Boosterung ausgesetzt, die bei nicht wenigen heftiger verlaufen können , als die Nebenwirkungen nach einer 2.Impfung. Und im März 2022 soll ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante verfügbar sein – also noch einmal alle impfen.
Die resistente Omikron-Variante und die Impfung
Nach den ersten Untersuchungen im Reagenzglas ist klar: 6 Monate nach der Impfung liegen im Blut nicht mehr genug Antikörper vor, um die Omikron-Variante des Corona-Virus zu neutraliseren,
Aber auch nach einer Boosterung sieht es mau aus: Drei Monate nach einer Boosterung besteht nur noch 25% Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante. So ist es keine Ueberraschung, dass gleich sieben geboosterte Deutsche sich in Südafrika mit der Omikron Variante infizierten. Also müsste mindestens alle 3 Monate wieder und wieder geboostert werden.
Nun beeilen sich Professor Lauterbach und andere Spezialisten zu versichern, die Boosterung schütze aber – wesentlich besser als die Grundimmunisierung – vor einem schweren Krankheitsverlauf, auch der Omikron-Variante.
Beweise: Keine. Zumal es völlig unklar ist, ob die Omikron Variante ähnlich schwere Kranheitsverläufe zur Folge haben kann, wie die Delta Variante, und zwar bei Ungeimpften, aber auch bei Geimpften..
Es wäre es sinnvoll, diese Frage schnellstens zu klären, und zwar dort, wo die Omikron-Variante grassiert, und die Zahl der Ungeimpften gross ist: In Südafrika. Forscherteams und Finanzmittel sollten unverzüglich bereitgestellt werden, um die Südafrikaner zu unterstützen bei der Klärung dieser wichtigen Frage, auch, ob die Infektion schwerer bei Kindern und Jugendlichen verläuft, als bei Erwachsenen- aber nichts dergleichen ist offenbar in die Wege geleitet.
Also sind alles alles bisher nur Vermutungen und fromme Wünsche.
Klar ist nur: Die Omikron-Variante ist hochansteckend, wesentlich mehr noch als die Delta-Variante.
Widerstand vorhersehbar
Dass wiederholte Boosterungs-Kampagnen auf eine zunehmende Impfmüdigkeit stossen werden – selbst bei Bestehen einer Impfpflicht – davon ist auszugehen. Und es wird wahrscheinlich zu einem zunehmenden Widerstand dagegen kommen, der auch gewalttätig sein könnte.
Den Ausweg bieten – neben den Schutzmassnahmen wie Maske und Abstand – nur die neu zugelassenen und in der Zulassungsprüfung befindlichen antiviralen Medikamente. Aber von denen spricht weder Herr Lauterbach, noch sonstige Spezialisten.
Fazit:
Eine Impfpflicht, angesichts des selbstverschuldeten Vertrauensverlustes der alten aber auch der neuen Regierung, ist mehr als eine Zumutung. Die Regierungen haben längst noch nicht genug gute Ueberzeugungsarbeit geleistet, und Anreize zu Impfung und Boosterung geschaffen . Zumal sie selbst nicht wussten und wissen, wann der notwenige Zeitpunkt für eine Boosterung in den jeweiligen Altersgruppen ist.
Und in Sachen neuer Omikron-Variante tappt die Regierung, was die Schwere der Erkrankung bei Geimpften und Ungeimpften angeht, bisher völlig im Dunkeln.Da nutzen auch die prophetischen Gaben eines Herrn Lauterbach nichts.
onlinedienst - 12. Dez, 20:55 Article 984x read