Corona-Virus NCoV2019 (Sars-CoV-2): Steht eine grosse Pandemie bevor? Ein Update
Dr. Alexander von Paleske —- 10.2. 2020 ——
Zunächst die Fakten:
- In China allein gibt es mittlerweile mehr als 40.000 Infizierte, die Dunkelziffer ist darin nicht enthalten, sie dürfte hoch sein, denn nur wer sich krank fühlt, geht ins Krankenhaus.
- Mehr als 900 sind verstorben, damit mehr als durch das SARS-Coronavirus 2002/2003. Vorwiegend – aber nicht ausschliesslich – Patienten über 60 Jahre mit Vorerkrankungen.
Grosse Ansteckungsgefahr
- Das Virus verbreitet sich wesentlich leichter als das SARS-Virus. Enger körperlicher Kontakt ist offenbar nicht erforderlich.
- Das Virus wird auch über den Stuhl ausgeschieden
- Das Virus kann offenbar ausserhalb des Körpers mehre Tage überleben.
- Eine Person kann auch vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen wie Husten und Fieber ansteckungsfähig sein
- Anders, als zuerst geglaubt, kann eine Person mehr als nur 2-3 Personen anstecken.
- Die Todesrate liegt nach wie vor bei 2-3%
- 20% der Infizierten brauchen jedoch eine Behandlung im Krankenhaus, einige müssen auf die Intensivstation und beatmet werden.
Gute und schlechte Nachrichten
Wenn es eine gute Nachricht gibt, dann die, dass die Zahl der Infizierten in China nicht mehr exponentiell zunimmt..
Die schlechte Nachricht: Mittlerweile ist die Ansteckung von Personen, dokumentiert, die gar nicht in China gewesen sind.
So steckte ein Brite sich in Singapur an, kehrte nichtwissend nach Europa zurück, zunächst in ein Alpen-Holiday-Resort, wo er fünf Briten ansteckte, danach kehrte er über London nach Brighton zurück, steckte in London zwei Krankenhausmitarbeiter an, und nach seiner Rückkehr nach Brighton auch noch eine Praxisangestellte dort. Das sind alles gesicherte Fälle.
Völlig unklar ist jedoch, ob er jemanden und wen auf dem Flug von Singapur nach Frankreich, auf dem Weg zum Holiday-Resort, auf dem Rückweg nach London, und auf dem Weg von London nach Brighton noch angesteckt hat, bzw. haben könnte, und das lässt sich jetzt auch gar nicht mehr feststellen. Genau so wenig, bei wem er sich in Singapur angesteckt hat.
Mit anderen Worten: Es besteht die Gefahr, das es zu einer grossen Pandemie kommt, ähnlich einer Grippeepidemie. Ist erst einmal eine kritische Zahl von Personen infiziert, dann ist eine Quarantäne nicht mehr durchführbar. Diese Gefahr ist real.
Höhere Zahl von Grippe-Toten?
Der Gesundheitsminister Spahn redet davon, bei einer Grippeepidemie würden weit mehr Patienten sterben. Das trifft aber nur zu, wenn die Ausbreitung des NCoV 2019 gestoppt werden kann. Die Zahl der Patienten, die am Grippevirus sterben, beträgt 1 pro 1000 Patienten. Beim Coronavirus sind es jedoch 2-3 pro100 Patienten, also um einen Faktor 10 höher. Das verschweigt er.
Wer nur an Quarantäne denkt, der könnte daher falsch liegen. Fest steht, dass Deutschland auf einen Massenansturm von Patienten – entgegen der Beteuerungen des Gesundheitsministers Spahn – nicht vorbereitet ist, und sich auch nicht vorbereitet.
Wirtschaftliche Folgen noch nicht übersehbar
Von diesen Problemen abgesehen, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen überhaupt noch nicht abzusehen, nicht nur im Tourismus-Bereich, der bereits jetzt betroffen ist. Sie werden signifikant höher sein, als bei der SARS-Pandemie – nicht nur in China, sondern weltweit.
Das volle Ausmass wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn eine ganze Reihe von Fabriken in China nach dem Neujahrsfest nicht öffnen kann. Auch der Konsum in China wird einbrechen, das werden viele europäische Firmen bald zu spüren bekommen.
Zunächst die Fakten:
- In China allein gibt es mittlerweile mehr als 40.000 Infizierte, die Dunkelziffer ist darin nicht enthalten, sie dürfte hoch sein, denn nur wer sich krank fühlt, geht ins Krankenhaus.
- Mehr als 900 sind verstorben, damit mehr als durch das SARS-Coronavirus 2002/2003. Vorwiegend – aber nicht ausschliesslich – Patienten über 60 Jahre mit Vorerkrankungen.
Grosse Ansteckungsgefahr
- Das Virus verbreitet sich wesentlich leichter als das SARS-Virus. Enger körperlicher Kontakt ist offenbar nicht erforderlich.
- Das Virus wird auch über den Stuhl ausgeschieden
- Das Virus kann offenbar ausserhalb des Körpers mehre Tage überleben.
- Eine Person kann auch vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen wie Husten und Fieber ansteckungsfähig sein
- Anders, als zuerst geglaubt, kann eine Person mehr als nur 2-3 Personen anstecken.
- Die Todesrate liegt nach wie vor bei 2-3%
- 20% der Infizierten brauchen jedoch eine Behandlung im Krankenhaus, einige müssen auf die Intensivstation und beatmet werden.
Gute und schlechte Nachrichten
Wenn es eine gute Nachricht gibt, dann die, dass die Zahl der Infizierten in China nicht mehr exponentiell zunimmt..
Die schlechte Nachricht: Mittlerweile ist die Ansteckung von Personen, dokumentiert, die gar nicht in China gewesen sind.
So steckte ein Brite sich in Singapur an, kehrte nichtwissend nach Europa zurück, zunächst in ein Alpen-Holiday-Resort, wo er fünf Briten ansteckte, danach kehrte er über London nach Brighton zurück, steckte in London zwei Krankenhausmitarbeiter an, und nach seiner Rückkehr nach Brighton auch noch eine Praxisangestellte dort. Das sind alles gesicherte Fälle.
Völlig unklar ist jedoch, ob er jemanden und wen auf dem Flug von Singapur nach Frankreich, auf dem Weg zum Holiday-Resort, auf dem Rückweg nach London, und auf dem Weg von London nach Brighton noch angesteckt hat, bzw. haben könnte, und das lässt sich jetzt auch gar nicht mehr feststellen. Genau so wenig, bei wem er sich in Singapur angesteckt hat.
Mit anderen Worten: Es besteht die Gefahr, das es zu einer grossen Pandemie kommt, ähnlich einer Grippeepidemie. Ist erst einmal eine kritische Zahl von Personen infiziert, dann ist eine Quarantäne nicht mehr durchführbar. Diese Gefahr ist real.
Höhere Zahl von Grippe-Toten?
Der Gesundheitsminister Spahn redet davon, bei einer Grippeepidemie würden weit mehr Patienten sterben. Das trifft aber nur zu, wenn die Ausbreitung des NCoV 2019 gestoppt werden kann. Die Zahl der Patienten, die am Grippevirus sterben, beträgt 1 pro 1000 Patienten. Beim Coronavirus sind es jedoch 2-3 pro100 Patienten, also um einen Faktor 10 höher. Das verschweigt er.
Wer nur an Quarantäne denkt, der könnte daher falsch liegen. Fest steht, dass Deutschland auf einen Massenansturm von Patienten – entgegen der Beteuerungen des Gesundheitsministers Spahn – nicht vorbereitet ist, und sich auch nicht vorbereitet.
Wirtschaftliche Folgen noch nicht übersehbar
Von diesen Problemen abgesehen, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen überhaupt noch nicht abzusehen, nicht nur im Tourismus-Bereich, der bereits jetzt betroffen ist. Sie werden signifikant höher sein, als bei der SARS-Pandemie – nicht nur in China, sondern weltweit.
Das volle Ausmass wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn eine ganze Reihe von Fabriken in China nach dem Neujahrsfest nicht öffnen kann. Auch der Konsum in China wird einbrechen, das werden viele europäische Firmen bald zu spüren bekommen.
onlinedienst - 11. Feb, 08:52 Article 265x read