Covid-19: Studie mit mRNA-Impfstoffen läuft an – viele offene Fragen
Dr. Alexander von Paleske —- 22.4. 2020 ——-
Die Mainzer Firma BionTech hat vom Paul Ehrlich Institut grünes Licht bekommen, an Freiwilligen einen neu entwickelten mRNA-Impfstoff zu testen. Parallel dazu sollen die Tierversuche weiterlaufen..
Zu diesem völlig neuen Typ von m-RNA- Impfstoffen wurde hier am 1.4.2020 geschrieben:
“War es bei den bisherigen Impfungen so: nichtinfektiöse Antigene (Virus, Virusbestandteile Bakterien) wurden und werden verabreicht, gegen die der Körper dann Antikörper entwickelt, also eine Immunantwort, eine hocheffektive Waffe, die bei einem Realangriff diesen viralen oder bakteriellen Erreger sofort unschädlich macht.
Nun aber soll bei den neuen Verfahren der menschliche Körper selbst das schädliche Antigen produzieren, gegen das er dann selbst Antikörper entwickelt. Mit anderen Worten: was bisher gentechnologisch oder anderweitig im Labor geschah, nämlich ein Antigen herzustellen, das soll radikal abgekürzt und vereinfacht werden: indem der betreffende Mensch selbst als “Herstellungslabor” für das Antigen dient..
m-RNA Vakzine – wie hergestellt?
Das geschieht in der folgenden Weise: Der Herstellungsplan für die Herstellung von nichtinfektiösen Teilen des Antigens wird über eine sogenannte Messenger-RNA (m-RNA) intravenös oder intramuskulär in den Körper gebracht, und gelangt so in Körperzellen. Nach dem Bauplan produzieren dann körpereigene Zellen ein körperfremdes Protein, das den Virusstrukturen ähnelt. Dieses Protein gelangt, wie auch bei den bisherigen Impfungen, in den Blutkreislauf, und löst dann eine Immunantwort aus.
Die Details können hier nachgelesen werden.
Ohne Zweifel: das Einschleusen der RNA, obgleich sie nicht in den Zellkern, und damit in das Erbgut, integriert wird, ist ein Prozess mit einer Reihe von Unbekannten, möglicherweise gefährlichen.
Wie lange wird das Antigen produziert? Bei unkontrollierter Produktion kann es zu möglichen unerwünschten Wirkungen kommen, wie Autoimmunreaktionen, oder krankmachender Ablagerung von Immunkomplexen bei Antigenüberschuss..
Durch das dauernde Hochfahren des Immunsystems bei anhaltender Antigenproduktion besteht ausserdem ein erhöhtes Risiko für Lymphdrüsenkrebs.
Verschwindet also die RNA nach kurzer Zeit wieder aus der Zelle? Oder kann sie nach einiger Zeit wieder auftauchen? RNA’s können auch in der Zelle gespeichert werden, obgleich die Zellen die RNA prinzipiell als fremd erkennen können.
Diese Fragen müssen daher sicher und eindeutig geklärt werden, und das geht schon gar nicht im Hoppla-Hopp-Verfahren.
Genau dieses Hoppla-Hopp-Verfahren scheint jetzt anzulaufen.
Unkritische Medien
Die Medien überschlagen sich vor Begeisterung. Gesundheitsminister Jens Spahn freut sich, aber auch darüber, dass es sich um eine deutsche Firma handelt. Nichts ist hingegen in der Presse darüber zu lesen, dass es sich bei den Impfstoffen um ein völlig neues Verfahren handelt, dessen mögliche unerwünschte Langzeit-Nebenwirkungen unbekannt sind, und auch in einer kurzen Testphase kaum evaluiert werden können. Desweiteren sind, soweit ersichtlich, bisher keine Versuche an Primaten, sondern nur an Mäusen durchgeführt worden. Und selbst diese Versuche laufen noch.
Nur in einem ScienceJournal findet sich immerhin folgende warnende Stellungnahme:
Allerdings: Die mRNA-Technologie ist bisher Neuland – es gibt weltweit noch keinen einzigen zugelassenen Impfstoff nach diesem Wirkprinzip. ……Um die Entwicklung der Impfstoffe zu beschleunigen, haben die Forscher und Unternehmen momentan die sonst übliche Phase der Tierversuche abgekürzt oder führen sie sogar parallel zu den ersten Studien am Menschen durch. Das soll die Entwicklung einer gegen Covid-19 wirksamen Vakzine bis Jahresende ermöglichen, birgt aber erhebliche Risiken.
Eines davon: Es kann nicht rechtzeitig abgeklärt werden, ob die Vakzine im Falle einer Infektion den Krankheitsverlauf nicht sogar verschlimmert. Dann würden geimpfte Personen sogar schwerer an Covid-19 erkranken als nicht geimpfte. Eine solche Verschlimmerung wurde unter anderem 2004 bei Tests eines SARS-Impfstoffs an Frettchen beobachtet.
Schon im Herbst
Schon im Herbst, so die Hoffnung, könne der Impfstoff an einer grösseren Zahl von Menschen zum Einsatz, und bald danach zum Masseneinsatz kommen.
Es geht hier um ein Milliardengeschäft, und die Konkurrenz schläft nicht: das deutsche Unternehmen Curevac und die US-Firma Moderna sind hart auf den Fersen.
Es gibt jedoch nach wie vor keinen Grund, Druck – von welcher Seite auch immer – zu Lasten der Sicherheit – nachzugeben.
Die Mainzer Firma BionTech hat vom Paul Ehrlich Institut grünes Licht bekommen, an Freiwilligen einen neu entwickelten mRNA-Impfstoff zu testen. Parallel dazu sollen die Tierversuche weiterlaufen..
Zu diesem völlig neuen Typ von m-RNA- Impfstoffen wurde hier am 1.4.2020 geschrieben:
“War es bei den bisherigen Impfungen so: nichtinfektiöse Antigene (Virus, Virusbestandteile Bakterien) wurden und werden verabreicht, gegen die der Körper dann Antikörper entwickelt, also eine Immunantwort, eine hocheffektive Waffe, die bei einem Realangriff diesen viralen oder bakteriellen Erreger sofort unschädlich macht.
Nun aber soll bei den neuen Verfahren der menschliche Körper selbst das schädliche Antigen produzieren, gegen das er dann selbst Antikörper entwickelt. Mit anderen Worten: was bisher gentechnologisch oder anderweitig im Labor geschah, nämlich ein Antigen herzustellen, das soll radikal abgekürzt und vereinfacht werden: indem der betreffende Mensch selbst als “Herstellungslabor” für das Antigen dient..
m-RNA Vakzine – wie hergestellt?
Das geschieht in der folgenden Weise: Der Herstellungsplan für die Herstellung von nichtinfektiösen Teilen des Antigens wird über eine sogenannte Messenger-RNA (m-RNA) intravenös oder intramuskulär in den Körper gebracht, und gelangt so in Körperzellen. Nach dem Bauplan produzieren dann körpereigene Zellen ein körperfremdes Protein, das den Virusstrukturen ähnelt. Dieses Protein gelangt, wie auch bei den bisherigen Impfungen, in den Blutkreislauf, und löst dann eine Immunantwort aus.
Die Details können hier nachgelesen werden.
Ohne Zweifel: das Einschleusen der RNA, obgleich sie nicht in den Zellkern, und damit in das Erbgut, integriert wird, ist ein Prozess mit einer Reihe von Unbekannten, möglicherweise gefährlichen.
Wie lange wird das Antigen produziert? Bei unkontrollierter Produktion kann es zu möglichen unerwünschten Wirkungen kommen, wie Autoimmunreaktionen, oder krankmachender Ablagerung von Immunkomplexen bei Antigenüberschuss..
Durch das dauernde Hochfahren des Immunsystems bei anhaltender Antigenproduktion besteht ausserdem ein erhöhtes Risiko für Lymphdrüsenkrebs.
Verschwindet also die RNA nach kurzer Zeit wieder aus der Zelle? Oder kann sie nach einiger Zeit wieder auftauchen? RNA’s können auch in der Zelle gespeichert werden, obgleich die Zellen die RNA prinzipiell als fremd erkennen können.
Diese Fragen müssen daher sicher und eindeutig geklärt werden, und das geht schon gar nicht im Hoppla-Hopp-Verfahren.
Genau dieses Hoppla-Hopp-Verfahren scheint jetzt anzulaufen.
Unkritische Medien
Die Medien überschlagen sich vor Begeisterung. Gesundheitsminister Jens Spahn freut sich, aber auch darüber, dass es sich um eine deutsche Firma handelt. Nichts ist hingegen in der Presse darüber zu lesen, dass es sich bei den Impfstoffen um ein völlig neues Verfahren handelt, dessen mögliche unerwünschte Langzeit-Nebenwirkungen unbekannt sind, und auch in einer kurzen Testphase kaum evaluiert werden können. Desweiteren sind, soweit ersichtlich, bisher keine Versuche an Primaten, sondern nur an Mäusen durchgeführt worden. Und selbst diese Versuche laufen noch.
Nur in einem ScienceJournal findet sich immerhin folgende warnende Stellungnahme:
Allerdings: Die mRNA-Technologie ist bisher Neuland – es gibt weltweit noch keinen einzigen zugelassenen Impfstoff nach diesem Wirkprinzip. ……Um die Entwicklung der Impfstoffe zu beschleunigen, haben die Forscher und Unternehmen momentan die sonst übliche Phase der Tierversuche abgekürzt oder führen sie sogar parallel zu den ersten Studien am Menschen durch. Das soll die Entwicklung einer gegen Covid-19 wirksamen Vakzine bis Jahresende ermöglichen, birgt aber erhebliche Risiken.
Eines davon: Es kann nicht rechtzeitig abgeklärt werden, ob die Vakzine im Falle einer Infektion den Krankheitsverlauf nicht sogar verschlimmert. Dann würden geimpfte Personen sogar schwerer an Covid-19 erkranken als nicht geimpfte. Eine solche Verschlimmerung wurde unter anderem 2004 bei Tests eines SARS-Impfstoffs an Frettchen beobachtet.
Schon im Herbst
Schon im Herbst, so die Hoffnung, könne der Impfstoff an einer grösseren Zahl von Menschen zum Einsatz, und bald danach zum Masseneinsatz kommen.
Es geht hier um ein Milliardengeschäft, und die Konkurrenz schläft nicht: das deutsche Unternehmen Curevac und die US-Firma Moderna sind hart auf den Fersen.
Es gibt jedoch nach wie vor keinen Grund, Druck – von welcher Seite auch immer – zu Lasten der Sicherheit – nachzugeben.
onlinedienst - 23. Apr, 06:31 Article 394x read