Dominic Cummings, Rasputin des britischen Premiers Boris Johnson, wünscht Fröhliche Weihnachten
Dr. Alexander von Paleske ———— 22.12. 2019 Folgender Brief landete heute in meiner Mailbox:
Dominic Cummings
Berater und Rasputin des britischen Premiers
Boris Johnson
Hinterhof
10, Downing Street
London
UK
Good Morning Great Britain
Merry Christmas
Der Brexit ist durch, dank unserer grossen Mehrheit im britischen Unterhaus. Ich bin so stolz darauf, wie Boris, dank meiner Wahlstrategie, einen so haushohen Wahlsieg eingefahren hat: I get Brexit done, Let’s get Brexit done, I get Brexit done. Mit so wenigen Worten wurde noch nie im Vereinigten Königreich eine Wahl gewonnen. Wir konnten das.
Zum Schluss haben auch noch die Tierliebhaber uns gewählt: auf mein Anraten hatte Boris seinen Köter mit in die Wahlkabine genommen, nachdem dieser Boris noch einen dicken Kuss gab – toll!.
Jetzt können wir vom Peoples Government völlig entspannt Weihnachten feiern, und voll Tatkraft und Optimismus in das Neue Jahr schauen.
Dummes Wahlvolk im Norden
Was mich natürlich besonders freut: wie die treuen Labour-Wähler im wirtschaftlich abgehängten Norden auf uns hereingefallen sind.
Ich sage: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Denn nun wird alsbald das Schlachtfest so richtig starten: Wie Boris bereits verklausuliert ankündigte, wird es der Unter- und unteren Mittelschicht so richtig an den Kragen gehen.
Alle EU-Vorschriften über Standards werfen wir über Bord in den Bereichen
Schutzvorschriften für Arbeitnehmer
Oekologie
Lebensmittelsicherheit
denn sie stehen der Umwandlung Grossbritanniens in ein Billiglohnland im Wege.
Sobald wir aus der EU vollständig draussen sind, also die Uebergangsphase nach 12 Monaten vorbei ist, gelten nur noch Minimalstandards. Wir arbeiten bereits mit voller Kraft daran.
Made in Britain wird dann die europäischen Konkurrenzprodukte unterbieten, und aus dem Markt werfen.
Wir werden mit der EU Freihandelsabkommen schliessen, die unseren Waren ungehinderten Zugang nach Europa verschaffen. Die EU-Länder dürfen dann zwar umgekehrt auch zu uns exportieren, worauf sie ja dringend angewiesen sind. Davon werden sie aber nur kurzfristig profitieren. Handelsabkommen mit der EU werden daher keine Klauseln enthalten, die uns durch die Hintertür wieder EU-Standards aufzwingen, und uns weniger konkurrenzfähig machen.
Notfalls harter Brexit
Für den Fall, dass die EU sich darauf nicht einlässt, werden wir den harten Brexit durchziehen. Die EU-Länder, insbesondere Deutschland, würden dann alsbald spüren, was der Wegfall des zollfreien Handels für sie bedeutet: Massive Exportverluste, insbesondere auch für die Automobilindustrie.
Vorwärts mit Donald
Mit den USA wird es – stark gefördert von Boris’ politischem Zwilling und Freund Donald (Trump) – bald ein Super-Handelsabkommen geben. Schnell werden die europäischen Betriebe mit grossen USA-Exporten sich danach reissen, bei uns zu produzieren, um dann – ohne jegliche Hindernisse – in die USA exportieren zu können.
Auch hat der Donald dem Boris versprochen, als flankierende Massnahme, der EU die Zollschrauben anzudrehen. Diese Zangenbewegung wird unser Vereinigtes Königreich, zusammen mit den dann extrem niedrigen Löhnen, zum bevorzugten Produktionsstandort in Europa machen. Wir werden umgekehrt aus den USA gerne Chlorhähnchen und anderes Zeugs, was die EU bisher verbot, importieren.
Die Infrastruktur werden wir verbessern, um den reibungslosen Transport unserer Billigwaren zu gewährleisten. Der Flughafen Heathrow bekommt eine drtte und vierte Start- und Landebahn.
Fort mit dem NHS
Den Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) werden wir einer schonungslosen Konkurrenz mit privaten Anbietern ausliefern, die NHS-Einrichtungen müssen sich voll dem Wettbewerb stellen, wie wir das bereits mit dem Projekt Babylon positiv sehen.
Das Prüfungsinstitut NICE schaffen wir gleich ganz ab, damit öffnen wir den US-Pharma-Firmen ungehinderten Zugang zu unserem Markt.
In ein paar Jahren wird der NHS, wie wir ihn kennen, nur noch Geschichte sein, stattdessen wird es aussehen wie in den USA: eine gesunde Mixtur von Hochleistungs- und Slumkrankenhäusern.
.Einen Teil der der abgehängten Gebiete im Norden machen wir zu Tax free Heavens in der Form von Export Processing Zones, also Gebiete, wo wir nur sehr geringe oder gar keine Steuen erheben, die Waren sollen sofort nach Herstellung exportiert werden. Auch das wird Investoren anlocken.
Maulkorb für BBC
Diesem immer kritischen Staatsrundfunk BBC werden wir drastisch die Mittel streichen. Wir brauchen keinen kritischen Journalismus. Die sollen sich ihre Mittel durch Werbung reinholen, was nur gelingt wenn sie weniger kritisch gerade auch über die Industrie berichten.
Gegen Sezessionisten die Faust
Mit Schottland, Nordirland, und Wales und deren Sezessionsbetrebungen werden wir fertig werden. Von den geizigen Schotten halte ich eh nichts, und wenn die ein Referendum versuchen sollten, dann werden wir Polizei und Armee dort mobilisieren, Katalonien dient uns da als Vorbild.
In Nordirland werden natürlich die radikalen IRA-Reste versuchen, wieder die Aufstandstrommel zu rühren. Das werden wir mit harter Faust, wie schon damals während der Troubles, beantworten. Es wird Blut fliessen, aber nicht allzu viel, am Ende werden wir siegreich sein.
Ansonsten wird Boris die britische Oeffentlichkeit mit seinen Clownereien zu unterhalten wissen.
Alles supergut
Es sieht supergut aus. Für die EU allerdings weniger. Wenn erst mal klar ist, wie bei uns die Wirtschaft brummt, während die EU in die anhaltende Rezession rutscht, dann sind die Tage der EU gezählt. Boris und Donald freuen sich schon darauf.
Fröhliche Weihnachten, Merry Christmas and a Happy New Year, gute Nacht EU!
Rasputin David Cummings
Der vollstaendige Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/12/22/dominic-cummings-rasputin-des-britischen-premiers-boris-johnson-wunscht-frohliche-weihnachten/
Dominic Cummings
Berater und Rasputin des britischen Premiers
Boris Johnson
Hinterhof
10, Downing Street
London
UK
Good Morning Great Britain
Merry Christmas
Der Brexit ist durch, dank unserer grossen Mehrheit im britischen Unterhaus. Ich bin so stolz darauf, wie Boris, dank meiner Wahlstrategie, einen so haushohen Wahlsieg eingefahren hat: I get Brexit done, Let’s get Brexit done, I get Brexit done. Mit so wenigen Worten wurde noch nie im Vereinigten Königreich eine Wahl gewonnen. Wir konnten das.
Zum Schluss haben auch noch die Tierliebhaber uns gewählt: auf mein Anraten hatte Boris seinen Köter mit in die Wahlkabine genommen, nachdem dieser Boris noch einen dicken Kuss gab – toll!.
Jetzt können wir vom Peoples Government völlig entspannt Weihnachten feiern, und voll Tatkraft und Optimismus in das Neue Jahr schauen.
Dummes Wahlvolk im Norden
Was mich natürlich besonders freut: wie die treuen Labour-Wähler im wirtschaftlich abgehängten Norden auf uns hereingefallen sind.
Ich sage: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Denn nun wird alsbald das Schlachtfest so richtig starten: Wie Boris bereits verklausuliert ankündigte, wird es der Unter- und unteren Mittelschicht so richtig an den Kragen gehen.
Alle EU-Vorschriften über Standards werfen wir über Bord in den Bereichen
Schutzvorschriften für Arbeitnehmer
Oekologie
Lebensmittelsicherheit
denn sie stehen der Umwandlung Grossbritanniens in ein Billiglohnland im Wege.
Sobald wir aus der EU vollständig draussen sind, also die Uebergangsphase nach 12 Monaten vorbei ist, gelten nur noch Minimalstandards. Wir arbeiten bereits mit voller Kraft daran.
Made in Britain wird dann die europäischen Konkurrenzprodukte unterbieten, und aus dem Markt werfen.
Wir werden mit der EU Freihandelsabkommen schliessen, die unseren Waren ungehinderten Zugang nach Europa verschaffen. Die EU-Länder dürfen dann zwar umgekehrt auch zu uns exportieren, worauf sie ja dringend angewiesen sind. Davon werden sie aber nur kurzfristig profitieren. Handelsabkommen mit der EU werden daher keine Klauseln enthalten, die uns durch die Hintertür wieder EU-Standards aufzwingen, und uns weniger konkurrenzfähig machen.
Notfalls harter Brexit
Für den Fall, dass die EU sich darauf nicht einlässt, werden wir den harten Brexit durchziehen. Die EU-Länder, insbesondere Deutschland, würden dann alsbald spüren, was der Wegfall des zollfreien Handels für sie bedeutet: Massive Exportverluste, insbesondere auch für die Automobilindustrie.
Vorwärts mit Donald
Mit den USA wird es – stark gefördert von Boris’ politischem Zwilling und Freund Donald (Trump) – bald ein Super-Handelsabkommen geben. Schnell werden die europäischen Betriebe mit grossen USA-Exporten sich danach reissen, bei uns zu produzieren, um dann – ohne jegliche Hindernisse – in die USA exportieren zu können.
Auch hat der Donald dem Boris versprochen, als flankierende Massnahme, der EU die Zollschrauben anzudrehen. Diese Zangenbewegung wird unser Vereinigtes Königreich, zusammen mit den dann extrem niedrigen Löhnen, zum bevorzugten Produktionsstandort in Europa machen. Wir werden umgekehrt aus den USA gerne Chlorhähnchen und anderes Zeugs, was die EU bisher verbot, importieren.
Die Infrastruktur werden wir verbessern, um den reibungslosen Transport unserer Billigwaren zu gewährleisten. Der Flughafen Heathrow bekommt eine drtte und vierte Start- und Landebahn.
Fort mit dem NHS
Den Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) werden wir einer schonungslosen Konkurrenz mit privaten Anbietern ausliefern, die NHS-Einrichtungen müssen sich voll dem Wettbewerb stellen, wie wir das bereits mit dem Projekt Babylon positiv sehen.
Das Prüfungsinstitut NICE schaffen wir gleich ganz ab, damit öffnen wir den US-Pharma-Firmen ungehinderten Zugang zu unserem Markt.
In ein paar Jahren wird der NHS, wie wir ihn kennen, nur noch Geschichte sein, stattdessen wird es aussehen wie in den USA: eine gesunde Mixtur von Hochleistungs- und Slumkrankenhäusern.
.Einen Teil der der abgehängten Gebiete im Norden machen wir zu Tax free Heavens in der Form von Export Processing Zones, also Gebiete, wo wir nur sehr geringe oder gar keine Steuen erheben, die Waren sollen sofort nach Herstellung exportiert werden. Auch das wird Investoren anlocken.
Maulkorb für BBC
Diesem immer kritischen Staatsrundfunk BBC werden wir drastisch die Mittel streichen. Wir brauchen keinen kritischen Journalismus. Die sollen sich ihre Mittel durch Werbung reinholen, was nur gelingt wenn sie weniger kritisch gerade auch über die Industrie berichten.
Gegen Sezessionisten die Faust
Mit Schottland, Nordirland, und Wales und deren Sezessionsbetrebungen werden wir fertig werden. Von den geizigen Schotten halte ich eh nichts, und wenn die ein Referendum versuchen sollten, dann werden wir Polizei und Armee dort mobilisieren, Katalonien dient uns da als Vorbild.
In Nordirland werden natürlich die radikalen IRA-Reste versuchen, wieder die Aufstandstrommel zu rühren. Das werden wir mit harter Faust, wie schon damals während der Troubles, beantworten. Es wird Blut fliessen, aber nicht allzu viel, am Ende werden wir siegreich sein.
Ansonsten wird Boris die britische Oeffentlichkeit mit seinen Clownereien zu unterhalten wissen.
Alles supergut
Es sieht supergut aus. Für die EU allerdings weniger. Wenn erst mal klar ist, wie bei uns die Wirtschaft brummt, während die EU in die anhaltende Rezession rutscht, dann sind die Tage der EU gezählt. Boris und Donald freuen sich schon darauf.
Fröhliche Weihnachten, Merry Christmas and a Happy New Year, gute Nacht EU!
Rasputin David Cummings
Der vollstaendige Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/12/22/dominic-cummings-rasputin-des-britischen-premiers-boris-johnson-wunscht-frohliche-weihnachten/
onlinedienst - 27. Dez, 13:06 Article 316x read