Ex-RAFler rauben Geld – auch für notleidende Genossinnen und Genossen
Dr. Alexander von Paleske —— 13.12.2018 —– Folgende Stellungnahme landete heute in meiner Mailbox:
Burkhard Garweg
Daniela Klette
Ernst-Volker Staub
Gewaltsame Monetäre Enteigner und
Administratoren der Pensionskasse der Ex-Revolutionäre
Am Bahnhof 1
Niedersachsen
Betr.: BILD-Jagdaufruf vom 10.12. 2018
Achtung! Hier sprechen die stark gealterten Volksrevolutionäre der ehemaligen Roten Armee Fraktion (RAF)
Wir sind:
1. Ernst-Volker Staub, geb. 1954 in Hamburg, Studium abgebrochen, vom Bayerischen ObLG 1986 zu vier Jahren Freiheitsstrafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Gehörte zur dritten und letzten Generation der RAF, ebenso wie
2. Daniela Klette, bin die Freundin von Staub, geboren 1958 in Karlsruhe , gelernt habe ich nichts, ausser revolutionärer Randale.
und
3. Burkhard Garweg, geboren 1968, also bin ich ein echter 68er. Kein Schulabschluss, keine Berufsausbildung, lebte mal von Sozialhilfe, tauchte in den RAF-Untergrund ab.

……..als wir noch jung waren

Das ist Ernst-Volker heute
Zur Sache
Wir haben in der BILD Zeitung vom 10.12 2018 einen Aufruf zur Jagd auf uns gesehen. Gegen 80.000 Euro sollen wir gefunden, und dann für den Rest unseres Lebens verknastet werden. Damit können wir uns auf gar keinen Fall einverstanden erklären.
“Frei sein, frei sein, Terror muss dabei sein“
hiess und heisst unsere Devise.
Wir lieben die Freiheit, aber wir müssen auch für unsereren Lebensunterhalt sorgen und das geht nur über Wegnahme.
Wir möchten hier erneut darlegen, warum wir weitermachen mit der monetären Enteignung einiger Supermarktkassen und Geldtransporter. Wir sind ja schliesslich noch nicht im Rentenalter, sondern stehen nach wie vor im Kampf : zur Sicherung unseres Lebensstandards – und nun auch dem unserer Genossinnen und Genossen..

Hier machten wir Besuch
Mausetot
1. Die Rote Armee Fraktion (RAF) ist tot, mausetot. Wir haben das Projekt seinerzeit beerdigt und dies der Presse mitgeteilt. Eine Wiederauferstehung gibt es nicht. Wir haben erkannt, dass dieser Staat nicht zu besiegen ist, und langsam hatte sich Ernüchterung und Enttäuschung in unseren Hirnen ausgebreitet.
Natürlich stellt sich die Frage, warum wir nicht wieder in den Nahen Osten gehen, um dort ein wenig mitzuballern, aber mit den Allah uh Akhba Schreiern der Radikalislamisten vom IS, Al Nusra & Co haben wir nichts am Hut.
Wir sind grundsätzlich gegen Religionen, und würden von diesen Radikalislamisten vermutlich sofort als Selbstmordattentäter eingesetzt..
2. Wir wollten hingegen die Weltrevolution nicht nur persönlich miterleben, sondern in dem neuen revolutionären Unterdrückungsapparat, wichtige Funktionen einnehmen: So hatten wir damit gerechnet, zumindest Volks-Kommissare für das Innere oder für die Revolutionsgefängnisse zu werden. Gerade mit Gefängnissen kennen wir uns gut aus. Zum einen hat sich Ernst-Volker zeitweise dort aufgehalten, nachdem die Klassenjustiz ihn zu einer Gefängnisstrafe verurteilt hatte, zum anderen hatten wir zusammen einen Knast, der kurz vor er Inbetriebnahme stand, am 27.3. 1993 mit einem grossen Bumm in die Luft gesprengt, ich meine den in Weiterstadt.
3. Wir drei sind jetzt mittellos, haben zwar theoretisch Anspruch auf Hartz IV, wie auch alle sonstigen ehemaligen Genossen, soweit sie noch leben und ihre Strafen abgesessen haben. Aber der Weg zu Hartz IV führt nur über das Gefängnis, und zwar zu einem langjährigen Aufenthalt dort, angesichts der vielen Straftaten, die wir begangen haben, als die letzten Mohikaner der RAF.
4. Da wir nicht verhungern wollten, blieb uns also nur der rechtswidrige Erwerb unseres täglichen Unterhalts. Ladendiebstähle kamen nicht in Frage, weil das Risiko von Greifern, also Ladendetektiven, erwischt zu werden, einfach zu gross ist.
5. Nach langer Beratung in unserer Dreierzelle hatten wir deshalb beschlossen: Wir schlagen richtig zu und verschwinden dann für ein paar Jahre, leben von der Beute, bis die Gelder aufgebraucht sind. Unser Vorbild war fortan nicht mehr Karl Marx sondern Butch Cassidy, ein gesetzloser Berufskrimineller.
Wir hatten und haben noch eine Panzerfaust und zwei Schnellfeuergewehre.
Die Panzerfaust dient nur zur Abschreckung, denn wenn wir die einsetzen, fliegt der ganze gepanzerte Geldtransporter auseinander, und das Geld verteilt sich überall hin, soweit es nicht verbrennt. Um das aufzusammeln haben wir keine Zeit. Darüber würden sich nur Passanten freuen, die dann die Scheine in die eigene Tasche stecken. Aber die Bevölkerung sehen wir ohnehin als reaktionär an, warum sollen wir für die was Gutes tun?.
6. Mit den Geldern, die wir am 30.7. 1999 bei unserem ersten Überfall in Duisburg-Rheinhausen erbeutet hatten, konnten wir immerhin unseren Lebensunterhalt für 12 Jahre bestreiten, eine schöne, lange, bleifreie Zeit.
Neue Strategie
In vielen revolutionären Sitzungen haben wir dann auch beschlossen: wir können nicht im Wohlstand leben, während viele unserer alten RAF-Genossinnen und Genossen dahindarben, mit einem schäbigen Rollator unterwegs sind, und den Pfennig herumdrehen müssen..
Helfen in der Not
Deshalb haben wir einen Unterstützungsfond für notleidende deutsche ehemalige Berufsrevolutionäre aufgelegt. Vielen Genossen aus der revolutionären RAF-Steinzeit konnten wir bereits helfen: Mal ein Christstollen hier, mal ein Paar Socken von Kikerikie da, mal Heizöl für ein warmes Zuhause dort.
Selbst in der Hölle
Revolution muss sich lohnen, jedenfalls ein wenig. Hoch lebe die Solidarität, die wir seit jeher praktizieren.
Ich denke, wenn wir zurückblicken auf unsere glorreiche Vergangenheit, Stichwort: „Kommt Rat, kommt Tat, kommt Attentat“, dann haben wir wirklich etwas vorzuweisen, wenn wir eines Tages in die Hölle fahren. Selbst dort werden wir versuchen, revolutionär das Höllenfeuer zu löschen, jedenfalls im warmen Sommer.
Bis bald
So sagen wir erst einmal bis bald, und ziehen uns vorübergehend in unseren abseits “ gelegenen Bahnhof zwischen Hamburg und Bremen zurück. Dort sind wir unbehelligt, keine Nachbarn, keine Polizei. Alternativ hatten wir auch an ein Wohnschiff in den Niederlanden gedacht, aber wir sind doch Deutsche, und fühlen uns in der Heimat am wohlsten.
Mit revolutionärem Gruss
Daniela, Ernst-Volker und Burkhard
Burkhard Garweg
Daniela Klette
Ernst-Volker Staub
Gewaltsame Monetäre Enteigner und
Administratoren der Pensionskasse der Ex-Revolutionäre
Am Bahnhof 1
Niedersachsen
Betr.: BILD-Jagdaufruf vom 10.12. 2018
Achtung! Hier sprechen die stark gealterten Volksrevolutionäre der ehemaligen Roten Armee Fraktion (RAF)
Wir sind:
1. Ernst-Volker Staub, geb. 1954 in Hamburg, Studium abgebrochen, vom Bayerischen ObLG 1986 zu vier Jahren Freiheitsstrafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Gehörte zur dritten und letzten Generation der RAF, ebenso wie
2. Daniela Klette, bin die Freundin von Staub, geboren 1958 in Karlsruhe , gelernt habe ich nichts, ausser revolutionärer Randale.
und
3. Burkhard Garweg, geboren 1968, also bin ich ein echter 68er. Kein Schulabschluss, keine Berufsausbildung, lebte mal von Sozialhilfe, tauchte in den RAF-Untergrund ab.

……..als wir noch jung waren

Das ist Ernst-Volker heute
Zur Sache
Wir haben in der BILD Zeitung vom 10.12 2018 einen Aufruf zur Jagd auf uns gesehen. Gegen 80.000 Euro sollen wir gefunden, und dann für den Rest unseres Lebens verknastet werden. Damit können wir uns auf gar keinen Fall einverstanden erklären.
“Frei sein, frei sein, Terror muss dabei sein“
hiess und heisst unsere Devise.
Wir lieben die Freiheit, aber wir müssen auch für unsereren Lebensunterhalt sorgen und das geht nur über Wegnahme.
Wir möchten hier erneut darlegen, warum wir weitermachen mit der monetären Enteignung einiger Supermarktkassen und Geldtransporter. Wir sind ja schliesslich noch nicht im Rentenalter, sondern stehen nach wie vor im Kampf : zur Sicherung unseres Lebensstandards – und nun auch dem unserer Genossinnen und Genossen..

Hier machten wir Besuch
Mausetot
1. Die Rote Armee Fraktion (RAF) ist tot, mausetot. Wir haben das Projekt seinerzeit beerdigt und dies der Presse mitgeteilt. Eine Wiederauferstehung gibt es nicht. Wir haben erkannt, dass dieser Staat nicht zu besiegen ist, und langsam hatte sich Ernüchterung und Enttäuschung in unseren Hirnen ausgebreitet.
Natürlich stellt sich die Frage, warum wir nicht wieder in den Nahen Osten gehen, um dort ein wenig mitzuballern, aber mit den Allah uh Akhba Schreiern der Radikalislamisten vom IS, Al Nusra & Co haben wir nichts am Hut.
Wir sind grundsätzlich gegen Religionen, und würden von diesen Radikalislamisten vermutlich sofort als Selbstmordattentäter eingesetzt..
2. Wir wollten hingegen die Weltrevolution nicht nur persönlich miterleben, sondern in dem neuen revolutionären Unterdrückungsapparat, wichtige Funktionen einnehmen: So hatten wir damit gerechnet, zumindest Volks-Kommissare für das Innere oder für die Revolutionsgefängnisse zu werden. Gerade mit Gefängnissen kennen wir uns gut aus. Zum einen hat sich Ernst-Volker zeitweise dort aufgehalten, nachdem die Klassenjustiz ihn zu einer Gefängnisstrafe verurteilt hatte, zum anderen hatten wir zusammen einen Knast, der kurz vor er Inbetriebnahme stand, am 27.3. 1993 mit einem grossen Bumm in die Luft gesprengt, ich meine den in Weiterstadt.
3. Wir drei sind jetzt mittellos, haben zwar theoretisch Anspruch auf Hartz IV, wie auch alle sonstigen ehemaligen Genossen, soweit sie noch leben und ihre Strafen abgesessen haben. Aber der Weg zu Hartz IV führt nur über das Gefängnis, und zwar zu einem langjährigen Aufenthalt dort, angesichts der vielen Straftaten, die wir begangen haben, als die letzten Mohikaner der RAF.
4. Da wir nicht verhungern wollten, blieb uns also nur der rechtswidrige Erwerb unseres täglichen Unterhalts. Ladendiebstähle kamen nicht in Frage, weil das Risiko von Greifern, also Ladendetektiven, erwischt zu werden, einfach zu gross ist.
5. Nach langer Beratung in unserer Dreierzelle hatten wir deshalb beschlossen: Wir schlagen richtig zu und verschwinden dann für ein paar Jahre, leben von der Beute, bis die Gelder aufgebraucht sind. Unser Vorbild war fortan nicht mehr Karl Marx sondern Butch Cassidy, ein gesetzloser Berufskrimineller.
Wir hatten und haben noch eine Panzerfaust und zwei Schnellfeuergewehre.
Die Panzerfaust dient nur zur Abschreckung, denn wenn wir die einsetzen, fliegt der ganze gepanzerte Geldtransporter auseinander, und das Geld verteilt sich überall hin, soweit es nicht verbrennt. Um das aufzusammeln haben wir keine Zeit. Darüber würden sich nur Passanten freuen, die dann die Scheine in die eigene Tasche stecken. Aber die Bevölkerung sehen wir ohnehin als reaktionär an, warum sollen wir für die was Gutes tun?.
6. Mit den Geldern, die wir am 30.7. 1999 bei unserem ersten Überfall in Duisburg-Rheinhausen erbeutet hatten, konnten wir immerhin unseren Lebensunterhalt für 12 Jahre bestreiten, eine schöne, lange, bleifreie Zeit.
Neue Strategie
In vielen revolutionären Sitzungen haben wir dann auch beschlossen: wir können nicht im Wohlstand leben, während viele unserer alten RAF-Genossinnen und Genossen dahindarben, mit einem schäbigen Rollator unterwegs sind, und den Pfennig herumdrehen müssen..
Helfen in der Not
Deshalb haben wir einen Unterstützungsfond für notleidende deutsche ehemalige Berufsrevolutionäre aufgelegt. Vielen Genossen aus der revolutionären RAF-Steinzeit konnten wir bereits helfen: Mal ein Christstollen hier, mal ein Paar Socken von Kikerikie da, mal Heizöl für ein warmes Zuhause dort.
Selbst in der Hölle
Revolution muss sich lohnen, jedenfalls ein wenig. Hoch lebe die Solidarität, die wir seit jeher praktizieren.
Ich denke, wenn wir zurückblicken auf unsere glorreiche Vergangenheit, Stichwort: „Kommt Rat, kommt Tat, kommt Attentat“, dann haben wir wirklich etwas vorzuweisen, wenn wir eines Tages in die Hölle fahren. Selbst dort werden wir versuchen, revolutionär das Höllenfeuer zu löschen, jedenfalls im warmen Sommer.
Bis bald
So sagen wir erst einmal bis bald, und ziehen uns vorübergehend in unseren abseits “ gelegenen Bahnhof zwischen Hamburg und Bremen zurück. Dort sind wir unbehelligt, keine Nachbarn, keine Polizei. Alternativ hatten wir auch an ein Wohnschiff in den Niederlanden gedacht, aber wir sind doch Deutsche, und fühlen uns in der Heimat am wohlsten.
Mit revolutionärem Gruss
Daniela, Ernst-Volker und Burkhard
onlinedienst - 14. Dez, 17:26 Article 2371x read