Flutkatastrophe, Waldbrände, Kampf gegen Klimawandel und die Parteien
Dr. Alexander von Paleske ……. 12.8. 2021 ………
Die Flutkatastrophe in Deutschland, die Waldbrände in Südeuropa, der Türkei, Russland aber auch in Kalifornien und Algerien/Nordafrika haben den Klimawandel erneut – und mit Nachdruck – auf die Tagesordnung gesetzt. Parallel dazu erschien der alarmierende Bericht des Weltklimarates.
Wovor Forscher schon seit Jahrzehnten warnen, ist jetzt bittere Realität.
Bewohnbarkeit retten
Kein Zweifel: Der Klimawandel fordert seinen Preis. Worum es jetzt gehen muss – dringlicher denn je – ist die Bewohnbarkeit des Planeten Erde zu erhalten – und das wird schwierig genug werden.
Alles muss sich jetzt auf klimaschützende Massnahmen konzentrieren – weltweit. Zwar kann es nicht gelingen, die bereits jetzt vorhandene Erwärmung mit all ihren Folgen rückgängig zu machen, aber es muss mit allen Mitteln versucht werden, diese zu begrenzen, den Prozess der Erwämung zum Stillstand zu bringen, und zwar so schnell wie möglich.
Dies kann nur in einer engen Zusammenarbeit aller Länder geschehen, insbesondere der Länder, mit grossem Ausstoss von schädlichen Klimagasen. Alle müssen mit in dieses Rettungsschiff, auch und gerade China, ein Grossemittent des Klimagases CO2.
Eine derartige enge Zusammenarbeit verträgt keine Konflikte, insbesondere nicht zwischen den Grossmächten
Nur kurzes Aufatmen
Als Joe Biden die US-Präsidentschaftswahl gewann, ging ein Aufatmen durch die westlichen Länder, aber auch durch China, aber das währte nur kurz: Biden – wie sein Vorgänger Donald Trump, der bekanntermassen den Klimawandel als Hirngespinst bezeichnete – schürt die Ausseinandersetzung mit China im Kampf um Platz 1 der Supermächte, den die USA ohnehin nicht mehr gewinnen können. Ein Kampf der allzuleicht auch in kriegerische Auseinandersetzungen münden kann.
Politiker wie Annalena Baerbock, Norbert Roettgen und andere beeilen sich, auf dieses hochgefährliche politische US-Narrenschiff zu springen, und der US-Regierung nachzuplappern.
Entweder oder….
Diese anhaltende Auseinandersetzung behindert die notwendige internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel. Beides zusammen, Konflikt und enge Zusammenarbeit ohne Misstrauen, ist nicht zu haben. China wird sich weder in Sachen Hongkong, Taiwan und den Uiguren unter denen es schätzungsweise 100.00 Radikalislamisten gibt, die auch schon eine Reihe von Anschlägen in der Vergangenheit verübt haben, nichts von Joe Biden – und schon gar nicht von einer Annalena Baerbock – vorschreiben lassen,
China kann sich ja nicht mal eben aus Teilen seines Staatsgebietes zurückziehen und es den uigurischen Islamisten überlassen, wie es westliche Länder nun in Afghanistan praktizieren.
Die Grünen und Wählerumfragen
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe, und der absoluten Notwendigkeit dringender Massnahmen dagegen, überrascht es, dass in Deutschland die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die seit Jahren nicht nur auf den Klimawandel aufmerksam macht, sondern auch energische Massnahmen zur drastischen Reduzierung des CO2 Ausstossses fordert, nach einem kurzen Höhenflug in den Umfragen zur Bundestagswahl im September 2021 bei unter 20% bleibt.
Der simple Grund: Recht zuhaben bedeutet eben noch lange nicht, das Vertrauen der Bevölkerung zu Regierungsübernahme zu geniessen.
Der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, schlägt – durch eigenes mehrfaches Fehlverhalten – begründetes Misstrauen entgegen. Wer die Grünen wählen will, muss Baerbock wählen.Die Fähigkeit für das Kanzleramt traut die Mehrheit der Bundesbürger ihr jedoch nicht zu: nicht nur die Mehrheit, sondern eine überwältigende Mehrheit..
Immer deutlicher hat sich herausgeschält, dass der Wille zur Macht bei ihr weit ausschlaggebender ist, als die Sorge um die Sache: Der Kampf gegen den Klimawandel. Sie hätte zurücktreten müssen der Sache wegen, um ihrer Partei und ihrem Klimaprogramm weit grössere Zustimmung zu verschaffen, und die Diskussion um ihre vielen Ausrutscher, Fehler, und Dummheiten – zuletzt in Sachen Oderbruch – endlich zu beenden.
Zurücktreten und die Kanzlerkandidatur Habeck überlassen will sie jedoch, sich selbst offenbar grandios überschätzend, ersichtlich auf gar keinen Fall, auch um den Preis, dass damit ein greifbarer Wahlsieg der Grünen deutlich verfehlt werden könnte: das eigene Ego wichtiger als alles andere.
Und so profitieren von der Schwäche der CDU – dank des Kanzlerkandidaten Laschet – nicht die Grünen, sondern die SPD, die bisher, statt auf rigorosen Klimaschutz und Kampf gegen den Klimawandel, immer auf Wachstum und Arbeitsplätze, also auf Wohlstandsvermehrung, gesetzt hat.
Kampf gegen Klimawandel statt Wohlstand auf Kosten der Zukunft
Die Parteien – auch die Grünen – behaupten nun, energischer Kampf gegen den Klimawandel sei unter Erhalt unseres Wohlstandes und der Arbeitsplätze, also ohne Einschränkung der Einkommen, der hohen Beschäftigungszahlen, des Konsums und der bisherigen Lebensweise möglich. Diese Narren glauben das wohl selber nicht. Der notwendige Kampf gegen den Klimawandel wird erhebliche Einschränkungen mit sich bringen, ihn gibt es schon gar nicht zum Nulltarif. Da er bisher nicht richtig angepackt wurde, wird die Rechnung nun immer grösser. Das heisst z.B.:
- Der Verbrauch an CO2 erzeugenden Brennstoffen muss massiv zurückgefahren werden, was ohne Einschränkungen in der Lebensweise, und der Verteuerung von Gütern des täglichen Bedarfs, gar nicht denkbar ist. Arbeitsplätze werden zudem verloren gehen.
- Die Plünderung unseres Planeten, dazu gehört auch die schrankenlose Ausbeutung der Rohstoffe, muss drastisch zurückgefahren werden.
- Die Massentierhaltung muss verschwinden, vor allem – aber nicht allein – schon wegen des Futterverbrauchs. Futter, das aus Ländern der Suedhalbkugel, insbesondere Brasilien, importiert wird, wo grosse Waldgebiete gerodet wurden und werden, um weitere Flächen zur Sojaherstellung auf Kosten von Regenwäldern bereitzustellen.
Es wäre richtig, diese Realitäten der Bevölkerung mit der Notwendigkeit der Rettung unseres Planeten – einen anderen haben wir nicht – zu erklären, dass also der Bewohnbarkeit des Planeten alles untergeordnet werden muss.
Davon kann jedoch zur Zeit keine Rede sein.
Die Flutkatastrophe in Deutschland, die Waldbrände in Südeuropa, der Türkei, Russland aber auch in Kalifornien und Algerien/Nordafrika haben den Klimawandel erneut – und mit Nachdruck – auf die Tagesordnung gesetzt. Parallel dazu erschien der alarmierende Bericht des Weltklimarates.
Wovor Forscher schon seit Jahrzehnten warnen, ist jetzt bittere Realität.
Bewohnbarkeit retten
Kein Zweifel: Der Klimawandel fordert seinen Preis. Worum es jetzt gehen muss – dringlicher denn je – ist die Bewohnbarkeit des Planeten Erde zu erhalten – und das wird schwierig genug werden.
Alles muss sich jetzt auf klimaschützende Massnahmen konzentrieren – weltweit. Zwar kann es nicht gelingen, die bereits jetzt vorhandene Erwärmung mit all ihren Folgen rückgängig zu machen, aber es muss mit allen Mitteln versucht werden, diese zu begrenzen, den Prozess der Erwämung zum Stillstand zu bringen, und zwar so schnell wie möglich.
Dies kann nur in einer engen Zusammenarbeit aller Länder geschehen, insbesondere der Länder, mit grossem Ausstoss von schädlichen Klimagasen. Alle müssen mit in dieses Rettungsschiff, auch und gerade China, ein Grossemittent des Klimagases CO2.
Eine derartige enge Zusammenarbeit verträgt keine Konflikte, insbesondere nicht zwischen den Grossmächten
Nur kurzes Aufatmen
Als Joe Biden die US-Präsidentschaftswahl gewann, ging ein Aufatmen durch die westlichen Länder, aber auch durch China, aber das währte nur kurz: Biden – wie sein Vorgänger Donald Trump, der bekanntermassen den Klimawandel als Hirngespinst bezeichnete – schürt die Ausseinandersetzung mit China im Kampf um Platz 1 der Supermächte, den die USA ohnehin nicht mehr gewinnen können. Ein Kampf der allzuleicht auch in kriegerische Auseinandersetzungen münden kann.
Politiker wie Annalena Baerbock, Norbert Roettgen und andere beeilen sich, auf dieses hochgefährliche politische US-Narrenschiff zu springen, und der US-Regierung nachzuplappern.
Entweder oder….
Diese anhaltende Auseinandersetzung behindert die notwendige internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel. Beides zusammen, Konflikt und enge Zusammenarbeit ohne Misstrauen, ist nicht zu haben. China wird sich weder in Sachen Hongkong, Taiwan und den Uiguren unter denen es schätzungsweise 100.00 Radikalislamisten gibt, die auch schon eine Reihe von Anschlägen in der Vergangenheit verübt haben, nichts von Joe Biden – und schon gar nicht von einer Annalena Baerbock – vorschreiben lassen,
China kann sich ja nicht mal eben aus Teilen seines Staatsgebietes zurückziehen und es den uigurischen Islamisten überlassen, wie es westliche Länder nun in Afghanistan praktizieren.
Die Grünen und Wählerumfragen
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe, und der absoluten Notwendigkeit dringender Massnahmen dagegen, überrascht es, dass in Deutschland die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die seit Jahren nicht nur auf den Klimawandel aufmerksam macht, sondern auch energische Massnahmen zur drastischen Reduzierung des CO2 Ausstossses fordert, nach einem kurzen Höhenflug in den Umfragen zur Bundestagswahl im September 2021 bei unter 20% bleibt.
Der simple Grund: Recht zuhaben bedeutet eben noch lange nicht, das Vertrauen der Bevölkerung zu Regierungsübernahme zu geniessen.
Der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, schlägt – durch eigenes mehrfaches Fehlverhalten – begründetes Misstrauen entgegen. Wer die Grünen wählen will, muss Baerbock wählen.Die Fähigkeit für das Kanzleramt traut die Mehrheit der Bundesbürger ihr jedoch nicht zu: nicht nur die Mehrheit, sondern eine überwältigende Mehrheit..
Immer deutlicher hat sich herausgeschält, dass der Wille zur Macht bei ihr weit ausschlaggebender ist, als die Sorge um die Sache: Der Kampf gegen den Klimawandel. Sie hätte zurücktreten müssen der Sache wegen, um ihrer Partei und ihrem Klimaprogramm weit grössere Zustimmung zu verschaffen, und die Diskussion um ihre vielen Ausrutscher, Fehler, und Dummheiten – zuletzt in Sachen Oderbruch – endlich zu beenden.
Zurücktreten und die Kanzlerkandidatur Habeck überlassen will sie jedoch, sich selbst offenbar grandios überschätzend, ersichtlich auf gar keinen Fall, auch um den Preis, dass damit ein greifbarer Wahlsieg der Grünen deutlich verfehlt werden könnte: das eigene Ego wichtiger als alles andere.
Und so profitieren von der Schwäche der CDU – dank des Kanzlerkandidaten Laschet – nicht die Grünen, sondern die SPD, die bisher, statt auf rigorosen Klimaschutz und Kampf gegen den Klimawandel, immer auf Wachstum und Arbeitsplätze, also auf Wohlstandsvermehrung, gesetzt hat.
Kampf gegen Klimawandel statt Wohlstand auf Kosten der Zukunft
Die Parteien – auch die Grünen – behaupten nun, energischer Kampf gegen den Klimawandel sei unter Erhalt unseres Wohlstandes und der Arbeitsplätze, also ohne Einschränkung der Einkommen, der hohen Beschäftigungszahlen, des Konsums und der bisherigen Lebensweise möglich. Diese Narren glauben das wohl selber nicht. Der notwendige Kampf gegen den Klimawandel wird erhebliche Einschränkungen mit sich bringen, ihn gibt es schon gar nicht zum Nulltarif. Da er bisher nicht richtig angepackt wurde, wird die Rechnung nun immer grösser. Das heisst z.B.:
- Der Verbrauch an CO2 erzeugenden Brennstoffen muss massiv zurückgefahren werden, was ohne Einschränkungen in der Lebensweise, und der Verteuerung von Gütern des täglichen Bedarfs, gar nicht denkbar ist. Arbeitsplätze werden zudem verloren gehen.
- Die Plünderung unseres Planeten, dazu gehört auch die schrankenlose Ausbeutung der Rohstoffe, muss drastisch zurückgefahren werden.
- Die Massentierhaltung muss verschwinden, vor allem – aber nicht allein – schon wegen des Futterverbrauchs. Futter, das aus Ländern der Suedhalbkugel, insbesondere Brasilien, importiert wird, wo grosse Waldgebiete gerodet wurden und werden, um weitere Flächen zur Sojaherstellung auf Kosten von Regenwäldern bereitzustellen.
Es wäre richtig, diese Realitäten der Bevölkerung mit der Notwendigkeit der Rettung unseres Planeten – einen anderen haben wir nicht – zu erklären, dass also der Bewohnbarkeit des Planeten alles untergeordnet werden muss.
Davon kann jedoch zur Zeit keine Rede sein.
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