Fortschritt oder Fluch? – Die Entwicklung neuer m-RNA Impfpräparate
Dr. Alexander von Paleske —— 1.4. 2020 ——–
Die Forschungen zur medikamentösen Behandlung und Bekämpfung der Corona-Pandemie laufen auf Hochtouren. Insbesondere die Forschung für einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2, der Erreger von CoViD-19.. In mehreren Firmen und Universitäten wird derzeit daran gearbeitet. Allen voran die Firmen Curevac, Biontech und Moderna.
Eine Vakzin könnte in der Tat sehr hilfreich sein. Voraussetzung: sie ist wirksam und weitestgehend frei von unerwünschen Nebenwirkungen.
Allerdings ist es geboten, trotz der Wucht, mit der Covid-19 eingeschlagen ist, Vorsichtsmassnahmen nicht ausser acht zu lassen. Gerade nach den Erfahrungen mit der Vakzin gegen die Schweinegrippe: eine Reihe von Geimpften litt und leidet an Narkolepsie.
Erfolgsgeschichte der Medizin
Keine Frage: Impfstoffe sind eine der grossen Erfolgsgeschichten der Medizin. So gelang es die Pocken (nicht zu verwechseln mit den Windpocken) auszurotten, die Kinderlähmung weitestgehend zu besiegen. Erfolgreich sind insbesondere die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten. Röteln – und auch Masern.
Gegen Impfungen im allgemeinen – und die die Masernimpfung im besonderen – formiert sich eine Koalition von Impfgegnern, angeführt in Deutschland von einem ehemaligen Molkereifacharbeiter, der sich jetzt Journalist nennt, und sich auf eine Studie stützt, wonach diese Impfungen angeblich zu Autismus führen können. Längst ist diese Studie als unwissenschaftlicher Unfug entlarvt, die Veröffentlichung zurückgezogen.
Seltene Komplikationen
Ohne Zweifel : Es gibt Impfkomplikationen. Aber: Impfkomplikationen sind bei den etablierten Impfungen, insbesondere der Masernimpfung, sehr selten, dagegen die Benefits gross, nicht nur für das Individuum – Masern sind keineswegs eine harmlose Erkrankung – sondern auch für die Gemeinschaft, weil die Krankheit ausgerottet werden kann, wie die Pocken.
Auch Hepatitis B kann mittlerweile durch Impfung besiegt werden, allerdings ist die Impfung in vielen Ländern der Dritten Welt nicht routinemässig verfügbar, oder es fehlt die Infrastruktur. Hinzugekommen ist auch die Impfung gegen das humane Papillomavirus, der Verursacher von Gebärmutterhalskrebs, und vielen Fällen von Peniskarzinom und Analkarzinom.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass mittlerweile rund 2-3 Millionen Menschen durch Impfungen gerettet werden können.
Es war einmal..
Die Impfungen begannen mit abgeschwächten oder inaktivierten Viren, später Bakterien (BCG-Impfung gegen Tuberkulose”)
Die Gefahr war, dass bei inaktivierten Viren und Bakterien es zu Reaktivierungen kommt. So habe ich in Zimbabwe einige Babies gesehen, die eine behandlungsbedürftige BCG-Tuberkulose entwickelten. Es waren i.d.R abwehrgeschwächte Kinder, zumeist infiziert mit dem HIV-AIDS- Virus.
Der nächste Schritt in der Entwicklung von Vakzinen war die Herstellung von Bruchteilen des Virus, die keinerlei infektiöses Potential mehr besitzen, gleichwohl eine ausreichende Immunantwort auslösen. Dies gelang mit Hilfe biotechnologischer Verfahren (z.B. Bakterien, deren Plasmide dafür kodiert wurden). Ein aufwendiges Verfahren. Das soll jetzt drastisch abgekürzt werden: durch die m-RNA- Impfung: ein völlig neues Verfahren.
Kritische Prüfung erforderlich
Das heist allerdings nicht, dass diese Impfung unkritisch lauthals als grosser Fortschritt begrüsst werden sollte. Die Nebenwirkungen sollten genau bekannt sein, um Vorteile gegen Nachteile abwägen zu können.
Nicht nur die unmittelbaren Nebenwirkungen, sondern auch die Langzeit-Nebenwirkungen, weil es sich, wie gesagt, um einen völlig neuen Ansatz handelt.
War es bei den bisherigen Impfungen so: nichtinfektiöse Antigene (Virus, Virusbestandteile, Bakterien) wurden und werden verabreicht , gegen die der Körper dann Antikörper entwickelt, also eine Immunantwort, eine hocheffektive Waffe, die bei einem Realangriff diesen viralen oder bakteriellen Errgeger sofort unschädlich macht.
Nun aber soll bei den neuen Verfahren der Körper selbst das schädliche Antigen produzieren, gegen das er dann selbst Antikörper entwickelt. Mit anderen Worten: was bisher gentechnologisch oder anderweitig im Labor geschah, nämlich ein Antigen herzustellen, das soll radikal abgekürzt und vereinfacht werden: indem der betreffende Mensch selbst als “Herstellungslabor” für das Antigen dient..
m-RNA Vakzine – wie hergestellt?
Das geschieht in der folgenden Weise: Der Herstellungsplan für die Herstellung von nichtinfektiösen Teilen des Antigens wird über eine sogenannte Messenger-RNA (m-RNA) intravenös oder intramuskulär in den Körper gebracht, und gelangt so in Körperzellen. Nach dem Bauplan produzieren dann körpereigene Zellen ein körperfremdes Protein, das den Virusstrukturen ähnelt. Dieses Protein gelangt, wie auch bei den bisherigen Impfungen, in den Blutkreislauf, und löst dann eine Immunantwort aus.
Die Details können hier nachgelesen werden:
https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-immunologie/archiv/ausgaben-2019/heft-32019/aus-der-grundlagenforschung/design-und-funktionsweise-von-mrna-basierten-impfstoffen-zum-schutz-vor-infektionskrankheiten.html
Ohne Zweifel: das Einschleusen der RNA, obgleich sie nicht in den Zellkern, und damit in das Erbgut, integriert wird, ist ein Prozess mit einer Reihe von Unbekannten, möglicherweise gefährlichen.
1. Wie lange wird das Antigen produziert?. Bei unkontrollierter Produktion kann es zu möglichen unerwünschten Wirkungen kommen, wie Autoimmunreaktionen, oder krankmachender Ablagerung von Immunkomplexen bei Antigenüberschuss .
2. Durch das dauernde Hochfahren des Immunsystems bei anhaltender Antigenproduktion besteht ausserdem ein erhöhtes Risiko für Lymphdrüsenkrebs.
3. Verschwindet also die RNA nach kurzer Zeit wieder aus der Zelle? Oder kann sie nach einiger Zeit wieder auftauchen? RNA’s können auch in der Zelle gespeichert werden, obgleich die Zellen die RNA prinzipiell als fremd erkennen können.
Diese Fragen müssen daher sicher und eindeutig geklärt werden, und das geht schon gar nicht im Hoppla-Hopp-Verfahren.
Der ersten Test-Person wurde bereits in der vergangenen Woche die von Moderna entwickelte Vakzine mRNA-1273 gespritzt.
Der Druck der Ministerien, eine Impfung bereitzustellen, ist enorm, ebenso dürften die Kapitalgeber dieser Firmen Druck machen, die Massenproduktion anlaufen zu lassen. Dem darf jedoch unter keinen Umständen nachgegeben werden.
Die Forschungen zur medikamentösen Behandlung und Bekämpfung der Corona-Pandemie laufen auf Hochtouren. Insbesondere die Forschung für einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2, der Erreger von CoViD-19.. In mehreren Firmen und Universitäten wird derzeit daran gearbeitet. Allen voran die Firmen Curevac, Biontech und Moderna.
Eine Vakzin könnte in der Tat sehr hilfreich sein. Voraussetzung: sie ist wirksam und weitestgehend frei von unerwünschen Nebenwirkungen.
Allerdings ist es geboten, trotz der Wucht, mit der Covid-19 eingeschlagen ist, Vorsichtsmassnahmen nicht ausser acht zu lassen. Gerade nach den Erfahrungen mit der Vakzin gegen die Schweinegrippe: eine Reihe von Geimpften litt und leidet an Narkolepsie.
Erfolgsgeschichte der Medizin
Keine Frage: Impfstoffe sind eine der grossen Erfolgsgeschichten der Medizin. So gelang es die Pocken (nicht zu verwechseln mit den Windpocken) auszurotten, die Kinderlähmung weitestgehend zu besiegen. Erfolgreich sind insbesondere die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten. Röteln – und auch Masern.
Gegen Impfungen im allgemeinen – und die die Masernimpfung im besonderen – formiert sich eine Koalition von Impfgegnern, angeführt in Deutschland von einem ehemaligen Molkereifacharbeiter, der sich jetzt Journalist nennt, und sich auf eine Studie stützt, wonach diese Impfungen angeblich zu Autismus führen können. Längst ist diese Studie als unwissenschaftlicher Unfug entlarvt, die Veröffentlichung zurückgezogen.
Seltene Komplikationen
Ohne Zweifel : Es gibt Impfkomplikationen. Aber: Impfkomplikationen sind bei den etablierten Impfungen, insbesondere der Masernimpfung, sehr selten, dagegen die Benefits gross, nicht nur für das Individuum – Masern sind keineswegs eine harmlose Erkrankung – sondern auch für die Gemeinschaft, weil die Krankheit ausgerottet werden kann, wie die Pocken.
Auch Hepatitis B kann mittlerweile durch Impfung besiegt werden, allerdings ist die Impfung in vielen Ländern der Dritten Welt nicht routinemässig verfügbar, oder es fehlt die Infrastruktur. Hinzugekommen ist auch die Impfung gegen das humane Papillomavirus, der Verursacher von Gebärmutterhalskrebs, und vielen Fällen von Peniskarzinom und Analkarzinom.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass mittlerweile rund 2-3 Millionen Menschen durch Impfungen gerettet werden können.
Es war einmal..
Die Impfungen begannen mit abgeschwächten oder inaktivierten Viren, später Bakterien (BCG-Impfung gegen Tuberkulose”)
Die Gefahr war, dass bei inaktivierten Viren und Bakterien es zu Reaktivierungen kommt. So habe ich in Zimbabwe einige Babies gesehen, die eine behandlungsbedürftige BCG-Tuberkulose entwickelten. Es waren i.d.R abwehrgeschwächte Kinder, zumeist infiziert mit dem HIV-AIDS- Virus.
Der nächste Schritt in der Entwicklung von Vakzinen war die Herstellung von Bruchteilen des Virus, die keinerlei infektiöses Potential mehr besitzen, gleichwohl eine ausreichende Immunantwort auslösen. Dies gelang mit Hilfe biotechnologischer Verfahren (z.B. Bakterien, deren Plasmide dafür kodiert wurden). Ein aufwendiges Verfahren. Das soll jetzt drastisch abgekürzt werden: durch die m-RNA- Impfung: ein völlig neues Verfahren.
Kritische Prüfung erforderlich
Das heist allerdings nicht, dass diese Impfung unkritisch lauthals als grosser Fortschritt begrüsst werden sollte. Die Nebenwirkungen sollten genau bekannt sein, um Vorteile gegen Nachteile abwägen zu können.
Nicht nur die unmittelbaren Nebenwirkungen, sondern auch die Langzeit-Nebenwirkungen, weil es sich, wie gesagt, um einen völlig neuen Ansatz handelt.
War es bei den bisherigen Impfungen so: nichtinfektiöse Antigene (Virus, Virusbestandteile, Bakterien) wurden und werden verabreicht , gegen die der Körper dann Antikörper entwickelt, also eine Immunantwort, eine hocheffektive Waffe, die bei einem Realangriff diesen viralen oder bakteriellen Errgeger sofort unschädlich macht.
Nun aber soll bei den neuen Verfahren der Körper selbst das schädliche Antigen produzieren, gegen das er dann selbst Antikörper entwickelt. Mit anderen Worten: was bisher gentechnologisch oder anderweitig im Labor geschah, nämlich ein Antigen herzustellen, das soll radikal abgekürzt und vereinfacht werden: indem der betreffende Mensch selbst als “Herstellungslabor” für das Antigen dient..
m-RNA Vakzine – wie hergestellt?
Das geschieht in der folgenden Weise: Der Herstellungsplan für die Herstellung von nichtinfektiösen Teilen des Antigens wird über eine sogenannte Messenger-RNA (m-RNA) intravenös oder intramuskulär in den Körper gebracht, und gelangt so in Körperzellen. Nach dem Bauplan produzieren dann körpereigene Zellen ein körperfremdes Protein, das den Virusstrukturen ähnelt. Dieses Protein gelangt, wie auch bei den bisherigen Impfungen, in den Blutkreislauf, und löst dann eine Immunantwort aus.
Die Details können hier nachgelesen werden:
https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-immunologie/archiv/ausgaben-2019/heft-32019/aus-der-grundlagenforschung/design-und-funktionsweise-von-mrna-basierten-impfstoffen-zum-schutz-vor-infektionskrankheiten.html
Ohne Zweifel: das Einschleusen der RNA, obgleich sie nicht in den Zellkern, und damit in das Erbgut, integriert wird, ist ein Prozess mit einer Reihe von Unbekannten, möglicherweise gefährlichen.
1. Wie lange wird das Antigen produziert?. Bei unkontrollierter Produktion kann es zu möglichen unerwünschten Wirkungen kommen, wie Autoimmunreaktionen, oder krankmachender Ablagerung von Immunkomplexen bei Antigenüberschuss .
2. Durch das dauernde Hochfahren des Immunsystems bei anhaltender Antigenproduktion besteht ausserdem ein erhöhtes Risiko für Lymphdrüsenkrebs.
3. Verschwindet also die RNA nach kurzer Zeit wieder aus der Zelle? Oder kann sie nach einiger Zeit wieder auftauchen? RNA’s können auch in der Zelle gespeichert werden, obgleich die Zellen die RNA prinzipiell als fremd erkennen können.
Diese Fragen müssen daher sicher und eindeutig geklärt werden, und das geht schon gar nicht im Hoppla-Hopp-Verfahren.
Der ersten Test-Person wurde bereits in der vergangenen Woche die von Moderna entwickelte Vakzine mRNA-1273 gespritzt.
Der Druck der Ministerien, eine Impfung bereitzustellen, ist enorm, ebenso dürften die Kapitalgeber dieser Firmen Druck machen, die Massenproduktion anlaufen zu lassen. Dem darf jedoch unter keinen Umständen nachgegeben werden.
onlinedienst - 1. Apr, 20:39 Article 439x read