Freiherr K.T. zu Guttenberg an den Chef des Bundeswehrverbandes: Wir müssen in Afghanistan bleiben - auf jeden Fall
Dr. Alexander von Paleske ---- 6.8. 2013 ---- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Freiherr K.T zu Guttenberg
z.Zt Sabbatical
USA
An
Herrn Vorsitzenden
Oberst Ulrich Kirsch
Deutscher Bundeswehr-Verband e. V.
Interessenvertretung aller Soldaten
Südstraße 123
53175 Bonn
Einen wunderschönen guten Morgen Oberst Kirsch,
lange ist es her, dass wir zuletzt miteinander gesprochen haben.
Ich melde mich aus dem politischen „Off“, aus der politischen Wüste, einem erzwungenen Sabbatical , aus dem ich aber nach der von meinen Parteifreunden im September gewonnenen Bundestagswahl nach Berlin zurückkehren werde – auf die politische Bühne..
Das hindert mich aber gar nicht daran, mich bereits jetzt zu den drängenden militärpolitischen Fragen zu äussern.
Gestern las ich Ihre Stellungnahme zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan:
"Deutsche Kampftruppen müssen auch nach 2014 in Afghanistan bleiben"
.
Insbesondere gefielen mir ihre klaren Kommiss-Worte:
,
„Dier Sicherheitslage dort kann einen ängstigen. Zu sagen, wir bräuchten nach 2014 keine Kampftruppen mehr dort, mag wahltaktisch schön sein, entspricht aber nicht der Realität.
Nur mit Hilfe solcher Kampftruppen lässt sich rasch auf Krisen reagieren, die in dieser wackligen Situation schnell entstehen. Die Kampftruppe ist zudem erforderlich, um gegebenenfalls unsere eigenen Leute herauszuholen".
Mutig und vorausschauend
Eine mutige und vorausschauende Stellungnahme eines Stabsoffiziers, der ich mich voll und ganz anschliessen kann. Dazu noch militärisch kurz, knapp und zackig auf den Punkt gebracht. Ausgezeichnet!
Sie hätten aber auch noch hinzufügen sollen, dass auch deutsche Söldner in Afghanistan ggf. herausgeholt werden müssen.
Raushole verweigert
Gerade las ich in der FAZ wie die feigen Verantwortlichen im Bundeswehr-Lager Kundus sich am 2.7.2010 weigerten, einen deutschen Söldner und ehemaligen tapferen Bundeswehrsoldaten namens Rouven Beinecke, herauszuholen, als die Taliban-Terroristen des Gebäude der mit der CIA kooperierenden US-„Entwicklungshilfeorganisation“ Development Alternatives Incorporated (DAI) stürmten.
Beinecke war als gut bezahlter Söldner über die Söldnerfirma Edinburgh International dort eingesetzt gewesen, um das vierstöckige DAI-Gebäude zu bewachen. Bei dem Angriff der gottlosen Gotteskrieger wurde er schwer verletzt, und rettete sich auf das Dach des Gebäudes. Vor dort rief er das Bundeswehr-Lager in Kundus an:
"Ich bin Beinecke, ehemaliger Soldat (Oberbootsmann), schwer verletzt, holt mich hier raus".
Diese diensthabenden Offiziers-Feiglinge vor dem Feind im Feldlager Kundus, nur 3km entfernt, weigerten sich jedoch, diesen durch und durch deutschen (Söldner-)Helden zu befreien, und den Taliban eins auf die Mütze zu geben, notfalls unter Inkaufnahme von eigenen Opfern.
Das darf nie wieder vorkommen. Ich hätte diese Entscheidungs-Flaschen sofort wegen Feigheit vor dem Feind disziplinarrechtlich belangt und degradiert.
Bei dieser Gelegenheit fallen mir wieder die eindringlichen Worte des Bundespräsidenten Joachim Gauck ein:
"Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut, und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben".
Kampfauftrag noch nicht erfüllt
Solange die Taliban dort nicht besiegt sind, hat die Bundeswehr dort auch im Auftrag der (korrupten) afghanischen Regierung einen Kampfauftrag zu erfüllen. Die für Oktober geplante Auflösung des Heerlagers in Kundus ist nichts als ein übler Schildbürgerstreich.

Ich und JB Kerner in Afghanistan, Dezember 2010 ...das waren noch richtige Kampfzeiten
Statt den Taliban offen entgegenzutreten, und sie zu besiegen, haben sich diese Soldaten bereits im Feldlager eingeigelt, und trauen sich kaum noch heraus, überlassen stattdessen das Feld kampflos diesen Gotteskriegern, die unbekümmert Sprengfallen aufstellen, die gerade gestern wieder fünf unserer Soldaten verletzten.
Auch an dieser Stelle möchte ich unseren hochverehrten Bundespräsidenten Gauck zitieren:
“Unsere glücksüchtige Gesellschaft” kann es nur schwer ertragen, dass es wieder deutsche Gefallene und Kriegsversehrte gibt......"
Ich habe immer behauptet, und da wusste ich mich mit führenden Zeitungsleuten wie diesem Josef Joffe von der ZEIT und dessen Universalreporterin Andrea Böhm, aber auch dem SPD Steinmeier und den Grünen noch 2009 völlig einig: Nicht nur „jetzt raus nein“, sondern vielmehr auch dass Berlin samt seinen Aussenbezirken in Afghanistan verteidigt wird.
Obamas törichte Politik
Wie töricht die Politik des US-Präsidenten Obama ist, das zeigt sich gerade daran, dass die zwar irgendein Gespräch der Al Qaida über ihre globale NSA-Lauscherei aufgefangen hatten, aber offenbar nicht verstanden, um welchen Angriffsort es sich handelte. Die NSA-Leute hätten ja gerne genauer nachgefragt, was aber aus technischen Gründen nicht funktionierte.
Daher konnten diese Herrschaften nur ungefähr sagen: “Irgendwo im Osten“, sodass jetzt erst einmal alle Botschaften „im Osten und Süden“ geschlossen werden mussten.
Die hätten mal besser alle Rattennester der Al Qaida ausräuchern sollen. Stattdessen haben sie immer neue Kriege (wie im Irak) geführt, oder Aufstände von Islamisten unterstützt (Syrien), in deren Kielwasser sich dann gleich die Gotteskrieger einnisten konnten, denen es bisher an Nistplätzen mangelte.
Sehr unvernünftig.
Wenn ich nach Berlin zurückkomme, werde ich diesen unfähigen Drohnen-Thomas (de Maiziere) im Verteidigungsministerium ablösen. und dort richtig aufräumen.
Bis dahin sage ich erst einmal:
Wegtreten bis zum Appell!
Gute Nacht Deutschland
Mit freundlichen Grüssen
Karl Theodor (Guttiplag) Freiherr zu Guttenberg
Ex Vorne-Verteidigungsminister und Rückkehrer im Wartestand.
BILD-Kai (Diekmann): Kampagnenstart "Junge komm bald wieder"
Keine Satire
Baron K.T. zu Guttenberg und EU- Kommissarin Neelie Kroes - Zwei Politiker mit "Vergangenheit" treffen sich
Afghanistan: das vorerst letzte Kriegs-Kapitel hat begonnen
Freiherr K.T zu Guttenberg
z.Zt Sabbatical
USA
An
Herrn Vorsitzenden
Oberst Ulrich Kirsch
Deutscher Bundeswehr-Verband e. V.
Interessenvertretung aller Soldaten
Südstraße 123
53175 Bonn
Einen wunderschönen guten Morgen Oberst Kirsch,
lange ist es her, dass wir zuletzt miteinander gesprochen haben.
Ich melde mich aus dem politischen „Off“, aus der politischen Wüste, einem erzwungenen Sabbatical , aus dem ich aber nach der von meinen Parteifreunden im September gewonnenen Bundestagswahl nach Berlin zurückkehren werde – auf die politische Bühne..
Das hindert mich aber gar nicht daran, mich bereits jetzt zu den drängenden militärpolitischen Fragen zu äussern.
Gestern las ich Ihre Stellungnahme zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan:
"Deutsche Kampftruppen müssen auch nach 2014 in Afghanistan bleiben"
.
Insbesondere gefielen mir ihre klaren Kommiss-Worte:
,
„Dier Sicherheitslage dort kann einen ängstigen. Zu sagen, wir bräuchten nach 2014 keine Kampftruppen mehr dort, mag wahltaktisch schön sein, entspricht aber nicht der Realität.
Nur mit Hilfe solcher Kampftruppen lässt sich rasch auf Krisen reagieren, die in dieser wackligen Situation schnell entstehen. Die Kampftruppe ist zudem erforderlich, um gegebenenfalls unsere eigenen Leute herauszuholen".
Mutig und vorausschauend
Eine mutige und vorausschauende Stellungnahme eines Stabsoffiziers, der ich mich voll und ganz anschliessen kann. Dazu noch militärisch kurz, knapp und zackig auf den Punkt gebracht. Ausgezeichnet!
Sie hätten aber auch noch hinzufügen sollen, dass auch deutsche Söldner in Afghanistan ggf. herausgeholt werden müssen.
Raushole verweigert
Gerade las ich in der FAZ wie die feigen Verantwortlichen im Bundeswehr-Lager Kundus sich am 2.7.2010 weigerten, einen deutschen Söldner und ehemaligen tapferen Bundeswehrsoldaten namens Rouven Beinecke, herauszuholen, als die Taliban-Terroristen des Gebäude der mit der CIA kooperierenden US-„Entwicklungshilfeorganisation“ Development Alternatives Incorporated (DAI) stürmten.
Beinecke war als gut bezahlter Söldner über die Söldnerfirma Edinburgh International dort eingesetzt gewesen, um das vierstöckige DAI-Gebäude zu bewachen. Bei dem Angriff der gottlosen Gotteskrieger wurde er schwer verletzt, und rettete sich auf das Dach des Gebäudes. Vor dort rief er das Bundeswehr-Lager in Kundus an:
"Ich bin Beinecke, ehemaliger Soldat (Oberbootsmann), schwer verletzt, holt mich hier raus".
Diese diensthabenden Offiziers-Feiglinge vor dem Feind im Feldlager Kundus, nur 3km entfernt, weigerten sich jedoch, diesen durch und durch deutschen (Söldner-)Helden zu befreien, und den Taliban eins auf die Mütze zu geben, notfalls unter Inkaufnahme von eigenen Opfern.
Das darf nie wieder vorkommen. Ich hätte diese Entscheidungs-Flaschen sofort wegen Feigheit vor dem Feind disziplinarrechtlich belangt und degradiert.
Bei dieser Gelegenheit fallen mir wieder die eindringlichen Worte des Bundespräsidenten Joachim Gauck ein:
"Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut, und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben".
Kampfauftrag noch nicht erfüllt
Solange die Taliban dort nicht besiegt sind, hat die Bundeswehr dort auch im Auftrag der (korrupten) afghanischen Regierung einen Kampfauftrag zu erfüllen. Die für Oktober geplante Auflösung des Heerlagers in Kundus ist nichts als ein übler Schildbürgerstreich.

Ich und JB Kerner in Afghanistan, Dezember 2010 ...das waren noch richtige Kampfzeiten
Statt den Taliban offen entgegenzutreten, und sie zu besiegen, haben sich diese Soldaten bereits im Feldlager eingeigelt, und trauen sich kaum noch heraus, überlassen stattdessen das Feld kampflos diesen Gotteskriegern, die unbekümmert Sprengfallen aufstellen, die gerade gestern wieder fünf unserer Soldaten verletzten.
Auch an dieser Stelle möchte ich unseren hochverehrten Bundespräsidenten Gauck zitieren:
“Unsere glücksüchtige Gesellschaft” kann es nur schwer ertragen, dass es wieder deutsche Gefallene und Kriegsversehrte gibt......"
Ich habe immer behauptet, und da wusste ich mich mit führenden Zeitungsleuten wie diesem Josef Joffe von der ZEIT und dessen Universalreporterin Andrea Böhm, aber auch dem SPD Steinmeier und den Grünen noch 2009 völlig einig: Nicht nur „jetzt raus nein“, sondern vielmehr auch dass Berlin samt seinen Aussenbezirken in Afghanistan verteidigt wird.
Obamas törichte Politik
Wie töricht die Politik des US-Präsidenten Obama ist, das zeigt sich gerade daran, dass die zwar irgendein Gespräch der Al Qaida über ihre globale NSA-Lauscherei aufgefangen hatten, aber offenbar nicht verstanden, um welchen Angriffsort es sich handelte. Die NSA-Leute hätten ja gerne genauer nachgefragt, was aber aus technischen Gründen nicht funktionierte.
Daher konnten diese Herrschaften nur ungefähr sagen: “Irgendwo im Osten“, sodass jetzt erst einmal alle Botschaften „im Osten und Süden“ geschlossen werden mussten.
Die hätten mal besser alle Rattennester der Al Qaida ausräuchern sollen. Stattdessen haben sie immer neue Kriege (wie im Irak) geführt, oder Aufstände von Islamisten unterstützt (Syrien), in deren Kielwasser sich dann gleich die Gotteskrieger einnisten konnten, denen es bisher an Nistplätzen mangelte.
Sehr unvernünftig.
Wenn ich nach Berlin zurückkomme, werde ich diesen unfähigen Drohnen-Thomas (de Maiziere) im Verteidigungsministerium ablösen. und dort richtig aufräumen.
Bis dahin sage ich erst einmal:
Wegtreten bis zum Appell!
Gute Nacht Deutschland
Mit freundlichen Grüssen
Karl Theodor (Guttiplag) Freiherr zu Guttenberg
Ex Vorne-Verteidigungsminister und Rückkehrer im Wartestand.

Keine Satire


onlinedienst - 6. Aug, 15:16 Article 3352x read