Gewaltsame Demonstrationen wegen des blasphemischen Film-Hetzwerks: nur ein Vorspiel
Dr. Alexander von Paleske --- 15.9. 2012 ---
Fünf Millionen US-Dollar kostete der Film, künstlerischer Wert gleich Null, der Inhalt nichts als ein plumpes Hetzwerk gegen den moslemischen Glauben, indem es den Propheten Mohammed als vertrottelten Lüstling darstellt.
Finanziert wurde dieser Streifen angeblich von 100 jüdischen Sponsoren.
Folgen beabsichtigt
Die Folgen waren offenbar nicht nur einkalkuliert, sondern beabsichtigt: Aufruhr und gewaltsame Demonstrationen in den arabischen Ländern gegen den Herstellungsort des blasphemischen Streifens: Die USA.
Aber auch die deutsche Botschaft im Sudan wurde angegriffen.
Nach den Reaktionen auf die seinerzeitigen Moslemkarikaturen Kurt Westergaards überrascht dies allerdings kaum.
Vielmehr zeigt es nur allzu deutlich, welches Hasspotential gegen westliche Länder im arabischen Raum - trotz des Eingreifens in Libyen – nach wie vor vorhanden ist.
Ein Hasspotential, das selbst durch relativ geringfügige Vorkommnisse – der Streifen ist ja, anders als der Irakkrieg, nicht ein Produkt der Regierung der USA, auch nicht von ihr in irgendeiner Form gebilligt, vielmehr missbilligt – zu derartigen Gewaltausbrüchen getriggert werden kann.
Sie sind vor allem das Resultat der Politik der USA gegenüber Israel, das nicht daran gehindert wird, seine Gewalt- und Annexionspolitik gegenüber den Palästinensern fortzusetzen.
Nur ein Vorspiel
Aber diese Demonstrationen sind nur ein Vorspiel dazu, was sich abspielen würde, wenn Israel die Atomanlagen des Iran angreift – mit oder ohne Unterstützung der USA.
Mögen Schiiten und Sunniten sich spinnefeind sein, mag der Iran dem bei den Sunnis verhassten Assad-Regime in Syrien auch Unterstützung gewähren: der gemeinsame Feind heisst Israel.
An dieses Pulverfass würde Israel mit seinem geplanten Angriff auf den Iran die Lunte legen.
Nur ein Narr kann glauben, dass dies keine weitreichenden Folgen hätte.
Israels Angriffsplan gegen den Iran: 30 Tage Krieg, 500 Tote in Israel, und Kriegsbeginn vor der US Präsidentenwahl
Im Schatten der Nahostkonflikte: Tägliche Attacken israelischer Siedler auf Palästinenser und deren Eigentum in den besetzten Gebieten
Günter Grass, ein Gedicht und das Jerusalem-Syndrom
Fünf Millionen US-Dollar kostete der Film, künstlerischer Wert gleich Null, der Inhalt nichts als ein plumpes Hetzwerk gegen den moslemischen Glauben, indem es den Propheten Mohammed als vertrottelten Lüstling darstellt.
Finanziert wurde dieser Streifen angeblich von 100 jüdischen Sponsoren.
Folgen beabsichtigt
Die Folgen waren offenbar nicht nur einkalkuliert, sondern beabsichtigt: Aufruhr und gewaltsame Demonstrationen in den arabischen Ländern gegen den Herstellungsort des blasphemischen Streifens: Die USA.
Aber auch die deutsche Botschaft im Sudan wurde angegriffen.
Nach den Reaktionen auf die seinerzeitigen Moslemkarikaturen Kurt Westergaards überrascht dies allerdings kaum.
Vielmehr zeigt es nur allzu deutlich, welches Hasspotential gegen westliche Länder im arabischen Raum - trotz des Eingreifens in Libyen – nach wie vor vorhanden ist.
Ein Hasspotential, das selbst durch relativ geringfügige Vorkommnisse – der Streifen ist ja, anders als der Irakkrieg, nicht ein Produkt der Regierung der USA, auch nicht von ihr in irgendeiner Form gebilligt, vielmehr missbilligt – zu derartigen Gewaltausbrüchen getriggert werden kann.
Sie sind vor allem das Resultat der Politik der USA gegenüber Israel, das nicht daran gehindert wird, seine Gewalt- und Annexionspolitik gegenüber den Palästinensern fortzusetzen.
Nur ein Vorspiel
Aber diese Demonstrationen sind nur ein Vorspiel dazu, was sich abspielen würde, wenn Israel die Atomanlagen des Iran angreift – mit oder ohne Unterstützung der USA.
Mögen Schiiten und Sunniten sich spinnefeind sein, mag der Iran dem bei den Sunnis verhassten Assad-Regime in Syrien auch Unterstützung gewähren: der gemeinsame Feind heisst Israel.
An dieses Pulverfass würde Israel mit seinem geplanten Angriff auf den Iran die Lunte legen.
Nur ein Narr kann glauben, dass dies keine weitreichenden Folgen hätte.



onlinedienst - 15. Sep, 19:19 Article 3359x read
Gelöscht
Danke