Grüne Tatjana Bussner, MdB: Wir sind bestens für das Superwahljahr gerüstet
Dr. Alexander von Paleske —— 1.2. 2021 ——— Folgende Mail landete heute in meine Mailbox:
Tatjana Bussner,MdB
Grüne Fraktion
Reichstagsgebäude
Berlin Mitte
Guten Tag Grüninnen und Grüne
Guten Tag Deutschland
Heute melde ich mich zum Superwahljahr 2021, und den grossartigen Vorbereitungen, die wir vom Bündnis 90/Die Grünen getroffen haben, die uns – die SPD weit hinter uns lassend – zum einzig relevanten Koalitionspartner machen.
In Vorbereitung, sowohl der Koalitionen mit den Schwarzen der CDU auf Landesebene, aber auch auf Bundesebene, hat unser Frontmann Robby Habeck sich immer mehr als total kanzlertauglich erwiesen.
Das fängt schon bei Auesserlichkeiten an:
- Der 3-Tage-Bart ist weg, das kommt supergut bei den Wählerinnen und Wählern an.
- Auftritte wie “Hemdenbügeln im Hotel” gibt es jetzt nicht mehr. Er macht jetzt den Staatsmann, der lässt bügeln.
Unser Robby, der Schreiber
Robby hat während der Corona-Epidemie auch noch ein Buch geschrieben – nicht sein erstes – das sich durch enorme Tiefschürfigkeit auszeichnet:
Von hier an anders.
Natürlich hätte er im Lockdown auch die Aufgabe der Opposition wahrnehmen können: die Fehler der Regierung aufdecken, und eigene Konzepte entwickeln, “Wie mit der Corona-Krise fertig werden”. Aber dieses Tagesgeschäft hat er unserer Grünen Mit-Vorsitzenden Annalena Baerbock überlassen. Die hat bisher zwar noch kein tiefschürfendes Buch geschrieben, aber in überzeugender Weise ihre Kanzlertauglichkeit behauptet. Das zeigt nur, was für ein ausserordentlich hochgesundes Selbstbewusstsein sie hat.
Gleichzeitig sorgt sie mit ihrer Fraktionstruppe dafür, dass Bundestags-Sondersitzungen zum Corona- Impfstoff nicht stattfinden, weil sie ihren zukünftigen schwarzen Koalitionspartner nicht unter Druck setzen will, insbesondere diesen Corona-Versager Jens Spahn. Positive, auf die Koalitionszukunft gerichtete Politk möchte ich das nennen.
Das Buch und seine Kritiker
Robbys hochwichtiges Buch hat leider einige unverschämte Kritiker auf den Plan gerufen
z.B.diesen:
„Insgesamt hat der Text keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen. Er wirkt auf mich, als würden mal alle Worte einer Zeitung – z.B. DIE ZEIT – herausgepflückt, durcheinander gemischt, weichgespült und dann sehr gefällig neu zusammengesetzt. Viele Sätze musste ich tatsächlich mehrmals lesen, um den Sinn darin zu suchen – und oft genug fand ich keinen…..
Das Buch ist leider langweilig“
oder diesen:
„ein intellektuelles, manchmal wohlklingendes grünes Glockenläuten, in dem ein Politiker moralisch sauber und umweltschützend dastehen will“,
Dümmliche Kritiküsse, die so etwas schreiben.
Unser Robby hat, neben diesem hochwichtigen neuen Buch, auch noch ein langes Interview der ZEIT gegeben (ZEIT vom vom 14.Januar 2021 Seite 41).
Man muss nicht immer alles müssen.
Aber was Robby auf jeden Fall müssen will: die Verlierer dieser Gesellschaft sollen wissen dass Robby an sie denkt, und weiss, wie schlecht es ihnen geht.
Aussergewöhnliche politische Empathie möchte ich das nennen. Natürlich hat er im Interview keinerlei Rezepte ausgebreitet:
– wie mit der Corona-Krise fertigwerden,
– wie eine galoppierende Inflation nach dem Abflauen der Pandemie verhindern,
– wie die Arbeitslosigkeit und den Abstieg vieler Laden- Restaurantbesitzer und generell Selbständigen in die Armut abfangen.
Aber er kann voller Empathie den Leuten zurufen:
“ Ich denke an Euch”
so wie er das den (bald arbeitslosen) Bergleuten und Kraftwerkern in der Lausitz zugerufen hatte:
“Eure Berufe waren wertvolle Berufe, die das Herz der DDR und dann Deutschlands haben schlagen lassen”.
Wertvolle Vergangenheit, aber bedauerlicherweise zukunftslos.
Die dortigen Arbeiter haben sich riesig über Robbys empathisches Schulterklopfen gefreut. Es ist das, was unseren Robby so sympathisch macht, was ihn zum Kanzler qualifiziert. Es ist diese Empathie, die Annalena Baerbock scheinbar abgeht, sie aber durchaus für jedes Ministeramt qualifiziert das ohne Empathie auskommt, wie beispielsweise das Verkehrsministerium.
Alles paletti in Rheinland-Pfalz
Die nächste Landtagswahl findet im März in Rheinland-Pfalz statt. Dort sind wir Grüne mit unserer Anne Spiegel hervorragend aufgestellt. Ich möchte sie, und ihre leider zurückgetretene grüne Kollegin Ulrike Hoefken, als hocheffektive politische Reinemachfrauen bezeichnen, denn sie haben mit ihrer Beförderungspraxis dafür gesorgt, dass die von ihnen geleiteten Ministerien von nichtprogressiven Ungrünen gesäubert, indem diese bei Befoerderungen einfach übergangen wurden.
Leider hat nun wieder einmal das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht dieser notwendigen Säuberungsarbeit, die auch durch Einschaltung einer Bonner Rechtsanwalts-Kanzlei – trotz reichlichst Hausjuristen – für schlappe 22.000 Euro nicht gerichtsfest gezurrt werden konnte, einen Strich durch die Rechnung gemacht: Angeblich sei der Personalrat nicht eingeschaltet worden. Alles pille palle.
Ich denke, wir Grüne sind in Rheinland-Pfalz alternativlos. Das zeigt sich insbesondere im Grünen Programm für das Gesundheitswesen:
“Wir sind gegen den Trend zur Privatisierung im Krankenhausbereich. Denn für uns stehen nicht Renditen, sondern die Menschen im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik”.
Zwar haben wir 2003 in der rot- grünen Koalition seinerzeit die Fallpauschale mitbeschlossen, und damit der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens Tür und Tor geöffnet, und in allen Bundesländern, wo wir mitregierten, diesen Trend zur Privatisierung sehr gefördert, aber wir haben, nachdem der grosse Teil der Krankenhäuser jetzt privatisiert ist, unsere Meinung geändert.
Wie heisst es doch:
Ein weiser Mann ändert seine Meinung manchmal, ein Narr nimmer.
Wir sind keine Narren.
In diesem Grünen Sinne
Eure Tatjana Bussner
Tatjana Bussner,MdB
Grüne Fraktion
Reichstagsgebäude
Berlin Mitte
Guten Tag Grüninnen und Grüne
Guten Tag Deutschland
Heute melde ich mich zum Superwahljahr 2021, und den grossartigen Vorbereitungen, die wir vom Bündnis 90/Die Grünen getroffen haben, die uns – die SPD weit hinter uns lassend – zum einzig relevanten Koalitionspartner machen.
In Vorbereitung, sowohl der Koalitionen mit den Schwarzen der CDU auf Landesebene, aber auch auf Bundesebene, hat unser Frontmann Robby Habeck sich immer mehr als total kanzlertauglich erwiesen.
Das fängt schon bei Auesserlichkeiten an:
- Der 3-Tage-Bart ist weg, das kommt supergut bei den Wählerinnen und Wählern an.
- Auftritte wie “Hemdenbügeln im Hotel” gibt es jetzt nicht mehr. Er macht jetzt den Staatsmann, der lässt bügeln.
Unser Robby, der Schreiber
Robby hat während der Corona-Epidemie auch noch ein Buch geschrieben – nicht sein erstes – das sich durch enorme Tiefschürfigkeit auszeichnet:
Von hier an anders.
Natürlich hätte er im Lockdown auch die Aufgabe der Opposition wahrnehmen können: die Fehler der Regierung aufdecken, und eigene Konzepte entwickeln, “Wie mit der Corona-Krise fertig werden”. Aber dieses Tagesgeschäft hat er unserer Grünen Mit-Vorsitzenden Annalena Baerbock überlassen. Die hat bisher zwar noch kein tiefschürfendes Buch geschrieben, aber in überzeugender Weise ihre Kanzlertauglichkeit behauptet. Das zeigt nur, was für ein ausserordentlich hochgesundes Selbstbewusstsein sie hat.
Gleichzeitig sorgt sie mit ihrer Fraktionstruppe dafür, dass Bundestags-Sondersitzungen zum Corona- Impfstoff nicht stattfinden, weil sie ihren zukünftigen schwarzen Koalitionspartner nicht unter Druck setzen will, insbesondere diesen Corona-Versager Jens Spahn. Positive, auf die Koalitionszukunft gerichtete Politk möchte ich das nennen.
Das Buch und seine Kritiker
Robbys hochwichtiges Buch hat leider einige unverschämte Kritiker auf den Plan gerufen
z.B.diesen:
„Insgesamt hat der Text keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen. Er wirkt auf mich, als würden mal alle Worte einer Zeitung – z.B. DIE ZEIT – herausgepflückt, durcheinander gemischt, weichgespült und dann sehr gefällig neu zusammengesetzt. Viele Sätze musste ich tatsächlich mehrmals lesen, um den Sinn darin zu suchen – und oft genug fand ich keinen…..
Das Buch ist leider langweilig“
oder diesen:
„ein intellektuelles, manchmal wohlklingendes grünes Glockenläuten, in dem ein Politiker moralisch sauber und umweltschützend dastehen will“,
Dümmliche Kritiküsse, die so etwas schreiben.
Unser Robby hat, neben diesem hochwichtigen neuen Buch, auch noch ein langes Interview der ZEIT gegeben (ZEIT vom vom 14.Januar 2021 Seite 41).
Man muss nicht immer alles müssen.
Aber was Robby auf jeden Fall müssen will: die Verlierer dieser Gesellschaft sollen wissen dass Robby an sie denkt, und weiss, wie schlecht es ihnen geht.
Aussergewöhnliche politische Empathie möchte ich das nennen. Natürlich hat er im Interview keinerlei Rezepte ausgebreitet:
– wie mit der Corona-Krise fertigwerden,
– wie eine galoppierende Inflation nach dem Abflauen der Pandemie verhindern,
– wie die Arbeitslosigkeit und den Abstieg vieler Laden- Restaurantbesitzer und generell Selbständigen in die Armut abfangen.
Aber er kann voller Empathie den Leuten zurufen:
“ Ich denke an Euch”
so wie er das den (bald arbeitslosen) Bergleuten und Kraftwerkern in der Lausitz zugerufen hatte:
“Eure Berufe waren wertvolle Berufe, die das Herz der DDR und dann Deutschlands haben schlagen lassen”.
Wertvolle Vergangenheit, aber bedauerlicherweise zukunftslos.
Die dortigen Arbeiter haben sich riesig über Robbys empathisches Schulterklopfen gefreut. Es ist das, was unseren Robby so sympathisch macht, was ihn zum Kanzler qualifiziert. Es ist diese Empathie, die Annalena Baerbock scheinbar abgeht, sie aber durchaus für jedes Ministeramt qualifiziert das ohne Empathie auskommt, wie beispielsweise das Verkehrsministerium.
Alles paletti in Rheinland-Pfalz
Die nächste Landtagswahl findet im März in Rheinland-Pfalz statt. Dort sind wir Grüne mit unserer Anne Spiegel hervorragend aufgestellt. Ich möchte sie, und ihre leider zurückgetretene grüne Kollegin Ulrike Hoefken, als hocheffektive politische Reinemachfrauen bezeichnen, denn sie haben mit ihrer Beförderungspraxis dafür gesorgt, dass die von ihnen geleiteten Ministerien von nichtprogressiven Ungrünen gesäubert, indem diese bei Befoerderungen einfach übergangen wurden.
Leider hat nun wieder einmal das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht dieser notwendigen Säuberungsarbeit, die auch durch Einschaltung einer Bonner Rechtsanwalts-Kanzlei – trotz reichlichst Hausjuristen – für schlappe 22.000 Euro nicht gerichtsfest gezurrt werden konnte, einen Strich durch die Rechnung gemacht: Angeblich sei der Personalrat nicht eingeschaltet worden. Alles pille palle.
Ich denke, wir Grüne sind in Rheinland-Pfalz alternativlos. Das zeigt sich insbesondere im Grünen Programm für das Gesundheitswesen:
“Wir sind gegen den Trend zur Privatisierung im Krankenhausbereich. Denn für uns stehen nicht Renditen, sondern die Menschen im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik”.
Zwar haben wir 2003 in der rot- grünen Koalition seinerzeit die Fallpauschale mitbeschlossen, und damit der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens Tür und Tor geöffnet, und in allen Bundesländern, wo wir mitregierten, diesen Trend zur Privatisierung sehr gefördert, aber wir haben, nachdem der grosse Teil der Krankenhäuser jetzt privatisiert ist, unsere Meinung geändert.
Wie heisst es doch:
Ein weiser Mann ändert seine Meinung manchmal, ein Narr nimmer.
Wir sind keine Narren.
In diesem Grünen Sinne
Eure Tatjana Bussner
onlinedienst - 3. Feb, 15:57 Article 481x read