Interview mit Russlands Präsident Putin zu den Wahlen in Grossbritannien
Dr. Alexander von Paleske —- 7.11. 2019 —–
Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:
Interviewer
Dobroje utro Gospodin President
Wladimir Putin
Zdrawstvuite
Herr Präsident, in Grossbritannien stehen Wahlen am 12. Dezember an. Haben Sie vor, sich in diesen Wahlkampf einzumischen, z.B. durch Geldspenden und Aktionen von Hackern in den sozialen Medien?
Nein, denn wir mischen uns keineswegs in alle Wahlkämpfe ausserhalb Russlands ein.
In zwei Wahlen, den Präsidentschaftswahlen in den USA 2016, und der Volksabstimmung in Grossbritannien, ebenfalls 2016, hielten wir das aber für erforderlich.
In den USA unterstützten wir Donald Trump, indem unsere hochprofessionellen IT-Spezialisten die E-Mails von Hillary Clinton und der Demokratischen Partei hackten, und an Wikileaks lieferten. Roger Stone, eine Dreckschleuder der Republikaner, stellte den Kontakt zu Wikileaks her.
Wir wollten auf keinen Fall einen Russland-Putin-Verächter wie Hillary Clinton im Weissen Haus sehen, die einfach die unakzeptale Konfrontations-Politik der USA gegenüber uns fortgesetzt hätte.. Mit Donald Trump erhofften wir uns sehr positive Beziehungen, politisch wie wirtschaftlich, auch um gemeinsam mit ihm den Ukraine- Konflikt zu lösen, und natürlich die Aufhebung der gegen uns verhängten Sanktionen.
Hat sich diese Unterstützung Trumps für Russland ausgezahlt?
Nein, leider haben wir uns in diesem Mann völlig verschätzt: Ich würde ihn heute, gerade auch im Hinblick auf die Erpressung der Ukraine, belastendes Material gegen den Sohn des Ex-Vizepräsidenten Joe Biden zu finden bzw. zu erfinden, Trump als notorischen Lügner und politischen Trottel bezeichnen, allerdings einen sehr gefährlichen. Die von uns erhoffte Verbesserung der Beziehungen ist nicht eingetreten, die Sanktionen gegen uns sind bis heute nicht aufgehoben.
Und in Grossbritannien?
Die EU wollte die korrupte Ukraine nach dem Maidan-Putsch aufnehmen, ohne uns zu konsultieren. Ausserdem noch in die die NATO, sodass NATO- Truppen direkt an unserer Grenze stehen würden. Ebenfalls Georgien, was eine Art Einkreisung für uns bedeutet hätte. Ein flagranter Verstoss gegen die seinerzeitige Vereinbarung, die NATO nach der Auflösung des Warschauer Paktes nicht nach Osten auszudehnen.
Als ob das nicht genug wäre, verhängte die EU auch noch Sanktionen gegen uns, als wir die durch und durch russische Krim heim nach Russland holten. Da riss mir endgültig der Geduldsfaden. Ich entschloss mich daher, die EU durch Förderung der Austrittsbewegung in Grossbritannien zu schwächen.
Wir haben erhebliche Geldbeträge für die Austritts-Kampagne bereitgestellt. Auch haben wir russische Oligarchen innerhalb und ausserhalb Russlands gebeten, grosszügig zu spenden. Sie sind dieser Bitte freudig nachgekommen.
Britische Medien behaupten, auch der Finanzakrobat Arron Banks, der die Austrittskampagne „Vote Leave“ mit acht Millionen Pfund Sterling unterstützte, hätte sein Geld aus Russland bekommen.
Das ist zutreffend. Das Geld stellten grossherzige patriotische russische Oligarchen und Investoren bereit, denen das Wohl Russlands sehr am Herzen liegt. Arron Bank baldowerte alles aus, zusammen mit unserem Botschafter Alexander Jakowenko.
Auch haben meine Freunde mehr als 800.000 Pfund bereitgestellt, damit der Boris Johnson mit seinem Lügen-Bus durch das Vereinigte Königreich tuckern konnte. Sergej Nalobin, unser Diplomat in London, hat die Aktivitäten koordiniert, und vorausschauend bereits im Jahre 2012 einen Freundeskreis “ Die Konservativen Freunde Russlands im britischen Parlament” ins Leben gerufen. Ich habe diese Herrschaften dann nach Russland eingeladen, Diplomat Nalobin hat ihnen Freifahrtscheine in die Hand gedrückt.
Lubow Tschernuchin, die Frau eines russischen Ex-Vizefinanzministers, gab 160.000 Pfund an die Konservativen für ein Tennisspiel mit Boris Johnson. Für 30.000 Pfund ergatterte Tschernuchin bei einer weiteren Spendenaktion der Partei ein Essen mit Verteidigungsminister Gavin Williamson. Sehr gute PR.
Haben sich ihre Erwartungen – anders als in den USA – erfüllt?
Unser Plan ist voll aufgegangen. . Ich habe der der EU eine Lektion erteilt, die sie so schnell nicht vergessen wird.
Der vollstaendige Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/11/07/interview-mit-russlands-prasident-putin-zu-den-wahlen-in-grossbritannien/
Folgendes Interview landete heute in meiner Mailbox:
Interviewer
Dobroje utro Gospodin President
Wladimir Putin
Zdrawstvuite
Herr Präsident, in Grossbritannien stehen Wahlen am 12. Dezember an. Haben Sie vor, sich in diesen Wahlkampf einzumischen, z.B. durch Geldspenden und Aktionen von Hackern in den sozialen Medien?
Nein, denn wir mischen uns keineswegs in alle Wahlkämpfe ausserhalb Russlands ein.
In zwei Wahlen, den Präsidentschaftswahlen in den USA 2016, und der Volksabstimmung in Grossbritannien, ebenfalls 2016, hielten wir das aber für erforderlich.
In den USA unterstützten wir Donald Trump, indem unsere hochprofessionellen IT-Spezialisten die E-Mails von Hillary Clinton und der Demokratischen Partei hackten, und an Wikileaks lieferten. Roger Stone, eine Dreckschleuder der Republikaner, stellte den Kontakt zu Wikileaks her.
Wir wollten auf keinen Fall einen Russland-Putin-Verächter wie Hillary Clinton im Weissen Haus sehen, die einfach die unakzeptale Konfrontations-Politik der USA gegenüber uns fortgesetzt hätte.. Mit Donald Trump erhofften wir uns sehr positive Beziehungen, politisch wie wirtschaftlich, auch um gemeinsam mit ihm den Ukraine- Konflikt zu lösen, und natürlich die Aufhebung der gegen uns verhängten Sanktionen.
Hat sich diese Unterstützung Trumps für Russland ausgezahlt?
Nein, leider haben wir uns in diesem Mann völlig verschätzt: Ich würde ihn heute, gerade auch im Hinblick auf die Erpressung der Ukraine, belastendes Material gegen den Sohn des Ex-Vizepräsidenten Joe Biden zu finden bzw. zu erfinden, Trump als notorischen Lügner und politischen Trottel bezeichnen, allerdings einen sehr gefährlichen. Die von uns erhoffte Verbesserung der Beziehungen ist nicht eingetreten, die Sanktionen gegen uns sind bis heute nicht aufgehoben.
Und in Grossbritannien?
Die EU wollte die korrupte Ukraine nach dem Maidan-Putsch aufnehmen, ohne uns zu konsultieren. Ausserdem noch in die die NATO, sodass NATO- Truppen direkt an unserer Grenze stehen würden. Ebenfalls Georgien, was eine Art Einkreisung für uns bedeutet hätte. Ein flagranter Verstoss gegen die seinerzeitige Vereinbarung, die NATO nach der Auflösung des Warschauer Paktes nicht nach Osten auszudehnen.
Als ob das nicht genug wäre, verhängte die EU auch noch Sanktionen gegen uns, als wir die durch und durch russische Krim heim nach Russland holten. Da riss mir endgültig der Geduldsfaden. Ich entschloss mich daher, die EU durch Förderung der Austrittsbewegung in Grossbritannien zu schwächen.
Wir haben erhebliche Geldbeträge für die Austritts-Kampagne bereitgestellt. Auch haben wir russische Oligarchen innerhalb und ausserhalb Russlands gebeten, grosszügig zu spenden. Sie sind dieser Bitte freudig nachgekommen.
Britische Medien behaupten, auch der Finanzakrobat Arron Banks, der die Austrittskampagne „Vote Leave“ mit acht Millionen Pfund Sterling unterstützte, hätte sein Geld aus Russland bekommen.
Das ist zutreffend. Das Geld stellten grossherzige patriotische russische Oligarchen und Investoren bereit, denen das Wohl Russlands sehr am Herzen liegt. Arron Bank baldowerte alles aus, zusammen mit unserem Botschafter Alexander Jakowenko.
Auch haben meine Freunde mehr als 800.000 Pfund bereitgestellt, damit der Boris Johnson mit seinem Lügen-Bus durch das Vereinigte Königreich tuckern konnte. Sergej Nalobin, unser Diplomat in London, hat die Aktivitäten koordiniert, und vorausschauend bereits im Jahre 2012 einen Freundeskreis “ Die Konservativen Freunde Russlands im britischen Parlament” ins Leben gerufen. Ich habe diese Herrschaften dann nach Russland eingeladen, Diplomat Nalobin hat ihnen Freifahrtscheine in die Hand gedrückt.
Lubow Tschernuchin, die Frau eines russischen Ex-Vizefinanzministers, gab 160.000 Pfund an die Konservativen für ein Tennisspiel mit Boris Johnson. Für 30.000 Pfund ergatterte Tschernuchin bei einer weiteren Spendenaktion der Partei ein Essen mit Verteidigungsminister Gavin Williamson. Sehr gute PR.
Haben sich ihre Erwartungen – anders als in den USA – erfüllt?
Unser Plan ist voll aufgegangen. . Ich habe der der EU eine Lektion erteilt, die sie so schnell nicht vergessen wird.
Der vollstaendige Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/11/07/interview-mit-russlands-prasident-putin-zu-den-wahlen-in-grossbritannien/
onlinedienst - 9. Nov, 08:01 Article 304x read