Kriegserklärung einer Ampel-Koalition gegen den Klimawandel?
Dr. Alexander von Paleske —– 3.10. 2021 ——
Der Jubel war riesig gestern auf dem kleinen Parteitag der Grünen: gefeiert wurde ein – in Wirklichkeit im Kampf gegen den Klimawandel – miserables Wahlergebnis, das, angesichts der durch Unprofessionalität und Selbstüberschätzung der Kandidatin Annalena Baerbock verspielten Möglichkeiten, kaum den ihr zuteil gewordenen stehenden Applaus verdient hat. Der Katzenjammer dürfte sich alsbald einstellen, und um mehrere Zehnerpotenzen grösser sein, als die Ovationen jetzt.
Krieg anderer Art, aber Krieg
Wir stehen im Krieg: im Krieg gegen den Klimawandel, und gegen die ökologische Katastrophe durch:
- die Abholzung der Regenwälder.
- die Massentierhaltung mit exzessivem Antibiotikaverbrauch, und folgend die die gefährliche Antibiotikaresistenz, die droht grosse Teile des medizinischen Fortschritts zunichte zu machen..
- Die Verschmutzung der Weltmeere mit Müll, insbesondere Plastikmüll.
- Die gnadenlose Ueberfischung der Weltmeere mit ihren Folgen.
Bald Ampel-Segen?
Bald wird Deutschland “gesegnet“ sein mit mit einer Ampel-Koalitions-Regierung, die vorgibt, sich diesem Klimawandel und der ökologischen Katastrophe entgegenzustellen. Die “Frontkämpfer”, in diesem Kampf sollen heissen: Olaf Scholz, Robert Habeck, Annalena Baerbock und Christian Lindner.
In Deutschland werden in einer Ampel-Koalition alle diese Politiker vor einen Karren gespannt: einer zieht nach vorn, einer nach hinten, und einer zur Seite. Das Ergebnis: Kein Fortschritt.
Die Schnittmengen zwischen Grünen und FDP sind gering, aber ohne FDP keine Ampel-Koalition.Von einer derartigen Regierung ist kein wirklich entschiedener Kampf gegen den Klimawandel zu erwarten: hier ein paar mehr Windräder, dort ein paar Solardächer, ein paar mehr Elektro-Autos, und dazu die Digitalisierung. Global gesehen ziemlich belanglos.
Dazu wird die Mär verbreitet, der wirklich effektive Kampf gegen den Klimawandel würde unter Aufrechterhaltung unseres Wohlstandes möglich sein. Davon kann jedoch keine Rede sein. Der notwendige Kampf gegen den Klimawandel in Deutschland wird teuer, sehr teuer werden. Vorsichtige Schätzungen gehen von mindestens 1 Billion Euro aus. Vom Halten des Wohlstands für Normalverdiener reden die Politiker, mit der Realität hat das aber herzlich wenig zu tun.
Schon bevor drastische Massnahmen ergriffen sind, steigen schon die Preise für Gas, Heizöl und Benzin, die Inflation liegt mittlerweile bei ueber 4% – und das ist erst der Anfang. Das Ersparte wird weiter aufgefressen durch die Negativzinsen. Für viele, die jetzt noch gerade über die Runden kommen, wird es bereits bald knapp – sehr knapp – werden, oder gar nicht reichen.
Muss die Wahrheit sagen
Bundeskanzler Willy Brandt bemerkte seinerzeit:
“Der deutsche Bundeskanzler hat die Pflicht, dem Deutschen Volk die Wahrheit zu sagen.”
Das gilt umso mehr im Krieg gegen den Klimawandel.
Ein Blick in die Geschichte
Als der britische Politiker des Jahrhunderts, Winston Churchill, am 10.5. 1940 mit der Regierungsbildung beauftragt wurde, da war Hitler- Deutschland dabei, ganz Europa zu überrollen. Es war Grossbritannien, das sich unter Churchills Führung in einer scheinbar aussichtslosen Lage Hitler in den Weg stellte. Der frischgebakene Premier in seiner ersten Rede als Premier im Parlament:
„I have nothing to offer, but blood, toil, sweat, and tears“.
Das war kein Pathos, sondern bitterer Ernst. Und Churchill liess es nicht bei Worten bewenden. Er mobilisierte das Land, trieb die Rüstungsproduktion nach oben, binnen Wochen war das Land auf Kriegswirtschaft umgestellt. Es war der einzige Weg, um Nazi Deutschland daran zu hindern, die Herrschaft über ganz Europa zu erringen.
Ganz so wie auch Churchill?
Olaf Scholz, der alsbaldige Merkel-Nachfolger, soll in den Krieg gegen den Klimawandel ziehen, er vermittelt jedoch ein anderes Bild: ganz gewiss nicht das eines entschlossenen Kämpfers gegen den Klimawandel. Zudem wird er beschuldigt, mit verantwortlich zu sein für den Wirecard- und Cum Ex-Skandal. Statt Entschlossenheit also Durchwursteln. Selbst die Merkel-Raute hat er ja schon geübt. . Eine “Blut, Schweiss und Tränen Rede” wird es von Olaf Scholz nicht geben. Bloss ein “Weiter so”
Die Parteien einer Ampel haben zwar die Wahl gewonnen, Deutschland und das Klima aber verloren angesichts des Fehlens eines Visionärs und Zupackers im Bundeskanzleramts.
Es dürfte zudem nicht lange dauern, bis – beschleunigt durch die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage – die traditionellen Streitereien innerhalb der SPD wieder starten werden, angeführt von Saskia Esken und dem berufslosen Kevin Kühnert, der bald – ohne jegliche Berufsausbildung – ein Salär beziehen wird, dass jeden Handwerksmeister vorNeid erblassen lassen würde .
Die Grünen werden ökologische Reformen gegen die FDP nur durchsetzen können, die a) nichts kosten und b) die von der FDP vertretene Klientel nicht über Gebühr belastet. Das wird den Fridays for Future Demonstranten – und nicht nur denen – kaum genügen, dem Klima sowieso nicht.
Kein Friede mit den Grünen
Churchill schmiedete seinerzeit die Kriegkoalitionen mit der UdSSR und den USA, beide trugen entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland bei. Dabei spielte es keine Rolle, dass Stalin ein Autokrat war: das gemeinsame Ziel der Niederringung Nazi-Deutschlands verband alle.
Gleiches ist notwendig im Kampf gegen den Klimawandel. Die Kandidatin für das Amt des Aussenministers, Annalena Baerbock, hat jedoch die Auseinandersetzung mit China in Sachen Menschenrechten, Uigurenfrage, Demokratiebewegung in Hongkong etc. aber auch mit Russland auf ihre Fahnen geschrieben. Eine gefährliche Narretei einer politisch offenbar naiven Grünen, die trotz ihrer persönlichen Wahlniederlage vor Selbstvertrauen und Selbstüberschätzung offenbar weiterhin nur so strotzt, nicht hingegen vor Politikerfahrung und Geschichtsverständnis.
Fazit:
Die anstehende Ampel- Koalition, die in den Krieg gegen den Klimawandel und die ökologische Katastrophe ziehen sollte, wird die grossen anstehenden Aufgaben nicht bewältigen, nicht einmal anpacken
Von dem immer wieder beschworenen “Aufbruch” werden nichts als Worthülsen übrig bleiben.
Der Jubel war riesig gestern auf dem kleinen Parteitag der Grünen: gefeiert wurde ein – in Wirklichkeit im Kampf gegen den Klimawandel – miserables Wahlergebnis, das, angesichts der durch Unprofessionalität und Selbstüberschätzung der Kandidatin Annalena Baerbock verspielten Möglichkeiten, kaum den ihr zuteil gewordenen stehenden Applaus verdient hat. Der Katzenjammer dürfte sich alsbald einstellen, und um mehrere Zehnerpotenzen grösser sein, als die Ovationen jetzt.
Krieg anderer Art, aber Krieg
Wir stehen im Krieg: im Krieg gegen den Klimawandel, und gegen die ökologische Katastrophe durch:
- die Abholzung der Regenwälder.
- die Massentierhaltung mit exzessivem Antibiotikaverbrauch, und folgend die die gefährliche Antibiotikaresistenz, die droht grosse Teile des medizinischen Fortschritts zunichte zu machen..
- Die Verschmutzung der Weltmeere mit Müll, insbesondere Plastikmüll.
- Die gnadenlose Ueberfischung der Weltmeere mit ihren Folgen.
Bald Ampel-Segen?
Bald wird Deutschland “gesegnet“ sein mit mit einer Ampel-Koalitions-Regierung, die vorgibt, sich diesem Klimawandel und der ökologischen Katastrophe entgegenzustellen. Die “Frontkämpfer”, in diesem Kampf sollen heissen: Olaf Scholz, Robert Habeck, Annalena Baerbock und Christian Lindner.
In Deutschland werden in einer Ampel-Koalition alle diese Politiker vor einen Karren gespannt: einer zieht nach vorn, einer nach hinten, und einer zur Seite. Das Ergebnis: Kein Fortschritt.
Die Schnittmengen zwischen Grünen und FDP sind gering, aber ohne FDP keine Ampel-Koalition.Von einer derartigen Regierung ist kein wirklich entschiedener Kampf gegen den Klimawandel zu erwarten: hier ein paar mehr Windräder, dort ein paar Solardächer, ein paar mehr Elektro-Autos, und dazu die Digitalisierung. Global gesehen ziemlich belanglos.
Dazu wird die Mär verbreitet, der wirklich effektive Kampf gegen den Klimawandel würde unter Aufrechterhaltung unseres Wohlstandes möglich sein. Davon kann jedoch keine Rede sein. Der notwendige Kampf gegen den Klimawandel in Deutschland wird teuer, sehr teuer werden. Vorsichtige Schätzungen gehen von mindestens 1 Billion Euro aus. Vom Halten des Wohlstands für Normalverdiener reden die Politiker, mit der Realität hat das aber herzlich wenig zu tun.
Schon bevor drastische Massnahmen ergriffen sind, steigen schon die Preise für Gas, Heizöl und Benzin, die Inflation liegt mittlerweile bei ueber 4% – und das ist erst der Anfang. Das Ersparte wird weiter aufgefressen durch die Negativzinsen. Für viele, die jetzt noch gerade über die Runden kommen, wird es bereits bald knapp – sehr knapp – werden, oder gar nicht reichen.
Muss die Wahrheit sagen
Bundeskanzler Willy Brandt bemerkte seinerzeit:
“Der deutsche Bundeskanzler hat die Pflicht, dem Deutschen Volk die Wahrheit zu sagen.”
Das gilt umso mehr im Krieg gegen den Klimawandel.
Ein Blick in die Geschichte
Als der britische Politiker des Jahrhunderts, Winston Churchill, am 10.5. 1940 mit der Regierungsbildung beauftragt wurde, da war Hitler- Deutschland dabei, ganz Europa zu überrollen. Es war Grossbritannien, das sich unter Churchills Führung in einer scheinbar aussichtslosen Lage Hitler in den Weg stellte. Der frischgebakene Premier in seiner ersten Rede als Premier im Parlament:
„I have nothing to offer, but blood, toil, sweat, and tears“.
Das war kein Pathos, sondern bitterer Ernst. Und Churchill liess es nicht bei Worten bewenden. Er mobilisierte das Land, trieb die Rüstungsproduktion nach oben, binnen Wochen war das Land auf Kriegswirtschaft umgestellt. Es war der einzige Weg, um Nazi Deutschland daran zu hindern, die Herrschaft über ganz Europa zu erringen.
Ganz so wie auch Churchill?
Olaf Scholz, der alsbaldige Merkel-Nachfolger, soll in den Krieg gegen den Klimawandel ziehen, er vermittelt jedoch ein anderes Bild: ganz gewiss nicht das eines entschlossenen Kämpfers gegen den Klimawandel. Zudem wird er beschuldigt, mit verantwortlich zu sein für den Wirecard- und Cum Ex-Skandal. Statt Entschlossenheit also Durchwursteln. Selbst die Merkel-Raute hat er ja schon geübt. . Eine “Blut, Schweiss und Tränen Rede” wird es von Olaf Scholz nicht geben. Bloss ein “Weiter so”
Die Parteien einer Ampel haben zwar die Wahl gewonnen, Deutschland und das Klima aber verloren angesichts des Fehlens eines Visionärs und Zupackers im Bundeskanzleramts.
Es dürfte zudem nicht lange dauern, bis – beschleunigt durch die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage – die traditionellen Streitereien innerhalb der SPD wieder starten werden, angeführt von Saskia Esken und dem berufslosen Kevin Kühnert, der bald – ohne jegliche Berufsausbildung – ein Salär beziehen wird, dass jeden Handwerksmeister vorNeid erblassen lassen würde .
Die Grünen werden ökologische Reformen gegen die FDP nur durchsetzen können, die a) nichts kosten und b) die von der FDP vertretene Klientel nicht über Gebühr belastet. Das wird den Fridays for Future Demonstranten – und nicht nur denen – kaum genügen, dem Klima sowieso nicht.
Kein Friede mit den Grünen
Churchill schmiedete seinerzeit die Kriegkoalitionen mit der UdSSR und den USA, beide trugen entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland bei. Dabei spielte es keine Rolle, dass Stalin ein Autokrat war: das gemeinsame Ziel der Niederringung Nazi-Deutschlands verband alle.
Gleiches ist notwendig im Kampf gegen den Klimawandel. Die Kandidatin für das Amt des Aussenministers, Annalena Baerbock, hat jedoch die Auseinandersetzung mit China in Sachen Menschenrechten, Uigurenfrage, Demokratiebewegung in Hongkong etc. aber auch mit Russland auf ihre Fahnen geschrieben. Eine gefährliche Narretei einer politisch offenbar naiven Grünen, die trotz ihrer persönlichen Wahlniederlage vor Selbstvertrauen und Selbstüberschätzung offenbar weiterhin nur so strotzt, nicht hingegen vor Politikerfahrung und Geschichtsverständnis.
Fazit:
Die anstehende Ampel- Koalition, die in den Krieg gegen den Klimawandel und die ökologische Katastrophe ziehen sollte, wird die grossen anstehenden Aufgaben nicht bewältigen, nicht einmal anpacken
Von dem immer wieder beschworenen “Aufbruch” werden nichts als Worthülsen übrig bleiben.
onlinedienst - 4. Okt, 10:30 Article 777x read