Lyon: Kriminalpolizei des internationalen Drogenhandels verdächtigt
Der Skandal um die Kriminalpolizei in Lyon weitet sich aus. Nachdem der Vizechef der Kriminalpolizei von Lyon verhaftet worden war, wurden fünf weitere Beamte in Untersuchungshaft genommen. Sie werden der Korruption, des internationalen Drogenhandels und der Geldwäscherei verdächtigt.
Im Rahmen einer überregionalen Untersuchung wurde die Nummer zwei der Kriminalpolizei von Lyon, Michel Neyret, am Donnerstag zusammen mit seiner Frau verhaftet und nach Paris in Untersuchungshaft überführt. Am Freitag wurden drei weitere Beamte festgenommen. Am Wochenende gab es weitere Verhaftungen. Neben Lyon war auch das nahe Grenoble betroffen.
Spuren in die Schweiz
Offenbar gibt es in der Affäre auch Spuren von finanziellen Transaktionen in der Schweiz. Im Rahmen einer Amtshilfe wurden am vergangenen Donnerstag Finanzinstitute in Genf durchsucht, wie ein Vertreter der Genfer Staatsanwaltschaft eine Meldung des Westschweizer Fernsehens bestätigte. Die dabei gesammelten Informationen würden nun vom Staatsanwalt Jean-Bernard Schmid geprüft.
Der Fall hat offenbar einen Zusammenhang mit einem Ableger der kolumbianische Drogenmafia, der vor einigen Monaten im Raum Paris aufflog. Dabei wurden nach Medienberichten Spuren bis in hohe Polizeikreise gefunden.
Die Verhaftung Neyrets hat in Frankreich wie eine Bombe eingeschlagen, war dieser in den Medien doch als Vorzeigepolizist dargestellt worden. Es gibt aber auch Stimmen, die von einer Manipulation durch die Unterwelt sprachen.
Im Rahmen einer überregionalen Untersuchung wurde die Nummer zwei der Kriminalpolizei von Lyon, Michel Neyret, am Donnerstag zusammen mit seiner Frau verhaftet und nach Paris in Untersuchungshaft überführt. Am Freitag wurden drei weitere Beamte festgenommen. Am Wochenende gab es weitere Verhaftungen. Neben Lyon war auch das nahe Grenoble betroffen.
Spuren in die Schweiz
Offenbar gibt es in der Affäre auch Spuren von finanziellen Transaktionen in der Schweiz. Im Rahmen einer Amtshilfe wurden am vergangenen Donnerstag Finanzinstitute in Genf durchsucht, wie ein Vertreter der Genfer Staatsanwaltschaft eine Meldung des Westschweizer Fernsehens bestätigte. Die dabei gesammelten Informationen würden nun vom Staatsanwalt Jean-Bernard Schmid geprüft.
Der Fall hat offenbar einen Zusammenhang mit einem Ableger der kolumbianische Drogenmafia, der vor einigen Monaten im Raum Paris aufflog. Dabei wurden nach Medienberichten Spuren bis in hohe Polizeikreise gefunden.
Die Verhaftung Neyrets hat in Frankreich wie eine Bombe eingeschlagen, war dieser in den Medien doch als Vorzeigepolizist dargestellt worden. Es gibt aber auch Stimmen, die von einer Manipulation durch die Unterwelt sprachen.
sfux - 3. Okt, 08:20 Article 1759x read