Nach 6 Monaten: Rebellen erobern Tripolis
Nach sechs Monaten Kämpfen sind die Aufständischen in Libyen ins Zentrum der Hauptstadt Tripolis vorgerückt. Auf dem Grünen Platz im Zentrum der Stadt feierten Kämpfer zusammen mit Einwohnern. Die Rebellen haben nach eigenen Angaben drei seiner Söhne in der Hand. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Luis Moreno-Ocampo, bestätigte am Montag die Festnahme von Ghadhafis Sohn Saif al-Islam.
Der Nachrichtenagentur AP sagte er, Saif al-Islam Ghadhafi sei von «Spezialkräften» der Aufständischen festgenommen worden. Den Übergangsrat der Aufständischen rief Moreno-Ocampo auf, den Gaddafi-Sohn nach Den Haag zu überstellen. Gegen ihn liegt wie gegen Muammar al-Ghadhafi selbst und dessen Geheimdienstchef Abdullah Senussi ein internationaler Haftbefehl vor. Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Ein Sprecher der Aufständischen sagte, Saif al-Islam und dessen Bruder Al-Saadi seien in Westen der Stadt gefangengenommen worden. Sie seien gemeinsam in einem Touristendorf festgesetzt worden.
Den ältesten Sohn Ghadhafis, Mohammed al-Ghadhafi, stellten die Rebellen unter Hausarrest. Die Aufständischen würden für seine Sicherheit garantieren, sagte Mohammed al-Ghadhafi am Telefon dem Fernsehsender al-Jazeera Während des Gesprächs mit Mohammed al-Ghadhafi waren Schüsse zu hören. Dann brach der Telefonkontakt ab. Der Präsident des nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdul Jalil, sagte dem Sender, er garantiere für die Sicherheit des Gaddafi-Sohnes.
Der Aufenthaltsort von Machthaber Muammar al-Ghadhafi selbst war nicht bekannt. In einer weiteren Audio-Botschaft, der dritten innerhalb von 24 Stunden, rief er am Sonntagabend die Einwohner erneut zur Verteidigung von Tripolis auf. Die Menschen müssten auf die Strasse gehen und «die Hauptstadt säubern».
Die Aufständischen brachten in der Nacht den Grünen Platz im Herzen von Tripolis unter ihre Kontrolle. Verschiedene Fernsehsender zeigten Hunderte Menschen, die auf dem Platz feierten und Freudenschüsse abgaben. Andere schossen auf Riesenposter mit dem Konterfei von Gaddafi.
Die von Westen kommenden Rebellen-Kämpfer wurden in Tripolis von jubelnden Menschen begrüsst, wie ein AFP-Journalist berichtete. Während ihres Vormarschs lieferten sich die Aufständischen zunächst aber auch schwere Kämpfe mit Gaddafi-Anhängern. Diese schossen mit schweren Maschinengewehren. Die Rebellen erwiderten das Feuer.
Gaddafis Sprecher Mussa Ibrahim sagte am Sonntagabend, in den vorangegangenen 24 Stunden seien 1300 Menschen in Tripolis getötet worden. Nato: Regime am Bröckeln Die Nato erklärte, Gaddafis Regime sei am Bröckeln. Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte am frühen Montagmorgen in Brüssel, die Zeit sei gekommen, ein neues, demokratisches Libyen zu schaffen.
Die NATO werde die Truppen Gaddafis beobachten und bombardieren, falls die Zivilbevölkerung durch sie bedroht sei. Der Vorsitzende des Übergangsrates, Mustafa Abdul Jalil, sagte Al-Jazeera, dass alle Aktionen vorbereitet und koordiniert seien. Die NATO hatte ihre Kampfeinsätze am Samstag stark auf Libyens Hauptstadt konzentriert.
Obama: Libyen an Wendepunkt
Ein kanadischer Nato-Sprecher erklärte, die Angriffe seien nicht mit den Rebellen abgestimmt worden.
«Wir reduzieren die militärische Stärke der Pro-Ghadhafi-Truppen», sagte Oberst Roland Lavoie. «Die Opposition hat das zu ihrem Vorteil genutzt.» US-Präsident Barack Obama sieht Libyen an einem Wendepunkt. Das Regime zeige Anzeichen des Zusammenbruchs, erklärte er am Sonntag gemäss einer Mitteilung des Weissen Hauses in Washington.
Gaddafi müsse einsehen, dass er Libyen nicht länger kontrolliere. Der nationale Übergangsrat der Rebellen müsse die notwendige Führungsstärke zeigen, um das Land durch die Phase des Übergangs zu steuern.
Der Nachrichtenagentur AP sagte er, Saif al-Islam Ghadhafi sei von «Spezialkräften» der Aufständischen festgenommen worden. Den Übergangsrat der Aufständischen rief Moreno-Ocampo auf, den Gaddafi-Sohn nach Den Haag zu überstellen. Gegen ihn liegt wie gegen Muammar al-Ghadhafi selbst und dessen Geheimdienstchef Abdullah Senussi ein internationaler Haftbefehl vor. Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Ein Sprecher der Aufständischen sagte, Saif al-Islam und dessen Bruder Al-Saadi seien in Westen der Stadt gefangengenommen worden. Sie seien gemeinsam in einem Touristendorf festgesetzt worden.
Den ältesten Sohn Ghadhafis, Mohammed al-Ghadhafi, stellten die Rebellen unter Hausarrest. Die Aufständischen würden für seine Sicherheit garantieren, sagte Mohammed al-Ghadhafi am Telefon dem Fernsehsender al-Jazeera Während des Gesprächs mit Mohammed al-Ghadhafi waren Schüsse zu hören. Dann brach der Telefonkontakt ab. Der Präsident des nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdul Jalil, sagte dem Sender, er garantiere für die Sicherheit des Gaddafi-Sohnes.
Der Aufenthaltsort von Machthaber Muammar al-Ghadhafi selbst war nicht bekannt. In einer weiteren Audio-Botschaft, der dritten innerhalb von 24 Stunden, rief er am Sonntagabend die Einwohner erneut zur Verteidigung von Tripolis auf. Die Menschen müssten auf die Strasse gehen und «die Hauptstadt säubern».
Die Aufständischen brachten in der Nacht den Grünen Platz im Herzen von Tripolis unter ihre Kontrolle. Verschiedene Fernsehsender zeigten Hunderte Menschen, die auf dem Platz feierten und Freudenschüsse abgaben. Andere schossen auf Riesenposter mit dem Konterfei von Gaddafi.
Die von Westen kommenden Rebellen-Kämpfer wurden in Tripolis von jubelnden Menschen begrüsst, wie ein AFP-Journalist berichtete. Während ihres Vormarschs lieferten sich die Aufständischen zunächst aber auch schwere Kämpfe mit Gaddafi-Anhängern. Diese schossen mit schweren Maschinengewehren. Die Rebellen erwiderten das Feuer.
Gaddafis Sprecher Mussa Ibrahim sagte am Sonntagabend, in den vorangegangenen 24 Stunden seien 1300 Menschen in Tripolis getötet worden. Nato: Regime am Bröckeln Die Nato erklärte, Gaddafis Regime sei am Bröckeln. Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte am frühen Montagmorgen in Brüssel, die Zeit sei gekommen, ein neues, demokratisches Libyen zu schaffen.
Die NATO werde die Truppen Gaddafis beobachten und bombardieren, falls die Zivilbevölkerung durch sie bedroht sei. Der Vorsitzende des Übergangsrates, Mustafa Abdul Jalil, sagte Al-Jazeera, dass alle Aktionen vorbereitet und koordiniert seien. Die NATO hatte ihre Kampfeinsätze am Samstag stark auf Libyens Hauptstadt konzentriert.
Obama: Libyen an Wendepunkt
Ein kanadischer Nato-Sprecher erklärte, die Angriffe seien nicht mit den Rebellen abgestimmt worden.
«Wir reduzieren die militärische Stärke der Pro-Ghadhafi-Truppen», sagte Oberst Roland Lavoie. «Die Opposition hat das zu ihrem Vorteil genutzt.» US-Präsident Barack Obama sieht Libyen an einem Wendepunkt. Das Regime zeige Anzeichen des Zusammenbruchs, erklärte er am Sonntag gemäss einer Mitteilung des Weissen Hauses in Washington.
Gaddafi müsse einsehen, dass er Libyen nicht länger kontrolliere. Der nationale Übergangsrat der Rebellen müsse die notwendige Führungsstärke zeigen, um das Land durch die Phase des Übergangs zu steuern.
sfux - 22. Aug, 06:10 Article 1708x read
Den Haag
Verarschen kann ich mich alleine. dafür brauche ich keine Institutionen die vom Westen missbraucht werden.
Aber anscheinend darf man die UNO, die Welt anlügen, fremde Länder überfallen und man wird im Westen trotzdem auf rotem Tepich empfangen.
Das ist doch alles verlogen. Die Angriffskrieg Organisation, auch als NATO bekannt, sollte dann auch in Syrien dafür sorgen, dass das Regime gestürzt wird. In Simbabwe kann die NATO auch gleich dafür sorgen dass der alte Spinner, der sein Volk verhungern lässt, was gleichzusetzen ist mit "Gewalt gegen das eigene Volk", vom Thron gefegt wird.
Gelacht habe ich ja, als der Hubschrauber in Afghanistan abgeschossen wurde, mit einem Restbestand aus einer ehemaligen CIA Lieferung in den achtzigern.
Als Industrieller in der Waffenindustrie würde ich hochjubeljauchzend im Kreis springen und mcih freuen. Das Massaker geht weiter. Und das ist auch gut so, denn schliesslich müssen Waffen verhökert werden, damit die Welt sicherer wird.
Ihr seid doch alle bekloppt. Verhaften endlich den G. W. Bush ud wir können im Westen wieder sachlich werden, ansonsten bleibt es eben eine verlogene Klamaukveranstaltung.