Neue Corona-Nachrichten – schlechte Nachrichten
Dr. Alexander von Paleske —— 25.6. 2021 —– Neue Nachrichten sollten gute Nachrichten sein: New News are good news – aber davon konnte im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wieder einmal keine Rede sein:
1. Schlechte Nachricht: Die Delta Variante, eine Doppelmutation des Coronavirus SarsCoV-2, erstmals in Indien aufgetreten – und wesentlich ansteckender – breitet sich mit grosser Geschwindigkeit überall in Europa aus, auch in Grossbritannien und Israel, die mit den Impfungen schon weit vorangekommen waren. Zwar schützen die bisherigen Impfungen mit Astra-Zeneca, Biontec/Pfizer und Moderna weitgehend – aber keineswegs vollständig -gegen eine Reinfektion mit dem Coronavirus, gegen die Delta-Variante aber signifikant erst nach der 2. Impfung.
Bereits vor drei Monaten hiess es hier:
- Die Impfungen werden, wie bei einer Grippeimpfung, wiederholt werden müssen, da von einer lebenslangen Immunität keine Rede sein dürfte, wobei noch fraglich ist, ob die bisherigen Impfstoffe überhaupt erneut eingesetzt werden können:
- Zum einen, weil sich Mutanten genbildet haben, die einer Immunantwort ganz oder teilweise entgehen könnten: so hat die Astra-Zeneca-Impfung gegen die südafrikanische Mutante nur eine Wirksamkeit von rund 20%, schützt aber – bisher – vor einem schweren Krankheitsverlauf.
- Zum anderen, weil bei den bisher eingesetzten Vektor-Impfstoffen, wo ein Virus den Bauplan für die Herstellung der Vakzin in die Körperzelle transportiert, dieselben Viren nicht mehr eingesetzt werden können, da sich Antikörper gegen diese gebildet haben dürften. Unklar ist, ob das auch für die Hüllsubstanz der Biontech-Pfizer m-RNA Impfstoffe gilt.
- Weil ausserdem durch Neumutationen – die bei Reinfektionen eher an Wahrscheinlichkeit zunehmen – selbst die bisher wirksamen Impfstoffe teilweise oder ganz unwirksam werden.
Und daraus das Fazit: Schutzmassnahmen müssen weiterlaufen, insbesondere der Mund-Nasenschutz und Abstandshaltung.
Ausserdem: dass ständig nach neuen Mutationen gefahndet werden muss, und nach Impfstoffen gegen diese Mutanten.
2. Schlechte Nachricht:
Nachdem bereits nach Verabreichung des Astra-Zeneca Impfstoffs gefährliche Nebenwirkungen, insbesondere Hirnvenenthrombosen diagnostiziert werden mussten, die insbesondere – aber nicht ausschliesslich – bei Frauen unter 65 Jahren auftraten, stellen sich nun auch mögliche erhebliche Nebenwirkungen beim Biontech/Pfizer Impfstoff heraus : Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Perikarditis (Herzbeutelentzündung),
Bis zum 11. Juni wurde in den USA bei 323 Patienten im Alter von unter 30 Jahren nach einer Corona-Impfung eine Myokarditis oder eine Perikarditis diagnostiziert. Knapp 150 Verdachtsfälle würden zudem noch geprüft, teilte die US-Gesundheitsbehörde mit. 309 der Patienten mussten ins Krankenhaus, wo derzeit noch neun behandelt werden. Mindestens 218 Patienten hatten sich zum Zeitpunkt der Datenerhebung bereits vollständig von ihren Symptomen erholt. Die meisten Fälle traten bei jungen Männern und binnen einer Woche nach der zweiten Impfdosis auf. Bei jungen Frauen war das Risiko nach der zweiten Impfdosis deutlich weniger stark erhöht. Einen bestätigten Todesfall gibt es bislang nicht.
Auch in Israel
Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums traten zwischen Dezember und Mai 275 Fälle von Myokarditis unter den mehr als fünf Millionen Geimpften auf. Bei 16- bis 19-jährigen Männern sei sie häufiger beobachtet worden als in anderen Altersgruppen.
Diese Nebenwirkungen sind von der Häufigkeit her (1:16.000) deutlich höher, als die gefährlichen Nebenwirkungen des Astra-Zeneca Impfstoffs.
Verharmloser zur Stelle
Sofort sind die Verharmloser dieser Nebenwirkungen zur Stelle.
Sie argumentieren wie gehabt: Nutzen deutlich höher als der potentielle Schaden, wobei der potentielle Schaden, insbesondere ein möglicher Langzeitschaden, heruntergespielt wird.
Herzmuskelentzündungen, auch wenn sie nicht zu einem massiven Herzmuskelschaden führen, und damit zur signifikanten Einschränkung der Pumpleistung des Herzens, können zu Rhythmusstörungen des Herzens führen, erkennbar am „Herzstolpern“, und/oder zu anhaltenden Reizleitungsstörungen.
Insofern wäre es natürlich auch interessant zu wissen, ob der dänische Fussballspieler, der während des EM-Fussballspiels einen plötztlichen Herzstillstand erlitt, zuvor mit dem Biontech/Pfizer Impfstoff geimpft worden war.
Hinzu kommt:
Nur symptomatische Herzmuskelentzündungen kommen überhaupt zur Diagnose, aber leichte Herzmuskelentzündungen können auch asymptomatisch verlaufen, und trotzdem später Reizleitungsstörungen zur Folge haben, die aber erst zu einem weit späteren Zeitpunkt diagnostiziert werden. Es könnte daher bei den bisher bekannten Fällen sich um die Spitze eines Eisbergs handeln.
- Es ist zudem beunruhigend, dass diese Nebenwirkungen nach der zweiten Impfung auftraten. Dies könnte auf einen Autoimmunmechanismus bei einigen Patienten hinweisen, der mit jeder weiteren Impfung geboostet, also verstärkt würde, oder eine Kreuzreaktion des Impfstoffs – oder des Antikörpers gegen den Impfstoff – mit dem Herzmuskelgewebe. Die Folge: Eine weitere Impfung mit dem gleichen Impfstoff käme für diese Patienten wohl kaum in Frage.
Fazit:
Es ist daher dringend geboten, eine systematische kardiologische Untersuchumg eines Kollektivs von mit Biontech/Pfizer geimpften Personen durchzuführen, um genauere Daten zu erhalten, und dann zu einer echten Risikoeinschätzung zu gelangen.
Verharmlosungsstrategien sind in keine Weise angebracht.
1. Schlechte Nachricht: Die Delta Variante, eine Doppelmutation des Coronavirus SarsCoV-2, erstmals in Indien aufgetreten – und wesentlich ansteckender – breitet sich mit grosser Geschwindigkeit überall in Europa aus, auch in Grossbritannien und Israel, die mit den Impfungen schon weit vorangekommen waren. Zwar schützen die bisherigen Impfungen mit Astra-Zeneca, Biontec/Pfizer und Moderna weitgehend – aber keineswegs vollständig -gegen eine Reinfektion mit dem Coronavirus, gegen die Delta-Variante aber signifikant erst nach der 2. Impfung.
Bereits vor drei Monaten hiess es hier:
- Die Impfungen werden, wie bei einer Grippeimpfung, wiederholt werden müssen, da von einer lebenslangen Immunität keine Rede sein dürfte, wobei noch fraglich ist, ob die bisherigen Impfstoffe überhaupt erneut eingesetzt werden können:
- Zum einen, weil sich Mutanten genbildet haben, die einer Immunantwort ganz oder teilweise entgehen könnten: so hat die Astra-Zeneca-Impfung gegen die südafrikanische Mutante nur eine Wirksamkeit von rund 20%, schützt aber – bisher – vor einem schweren Krankheitsverlauf.
- Zum anderen, weil bei den bisher eingesetzten Vektor-Impfstoffen, wo ein Virus den Bauplan für die Herstellung der Vakzin in die Körperzelle transportiert, dieselben Viren nicht mehr eingesetzt werden können, da sich Antikörper gegen diese gebildet haben dürften. Unklar ist, ob das auch für die Hüllsubstanz der Biontech-Pfizer m-RNA Impfstoffe gilt.
- Weil ausserdem durch Neumutationen – die bei Reinfektionen eher an Wahrscheinlichkeit zunehmen – selbst die bisher wirksamen Impfstoffe teilweise oder ganz unwirksam werden.
Und daraus das Fazit: Schutzmassnahmen müssen weiterlaufen, insbesondere der Mund-Nasenschutz und Abstandshaltung.
Ausserdem: dass ständig nach neuen Mutationen gefahndet werden muss, und nach Impfstoffen gegen diese Mutanten.
2. Schlechte Nachricht:
Nachdem bereits nach Verabreichung des Astra-Zeneca Impfstoffs gefährliche Nebenwirkungen, insbesondere Hirnvenenthrombosen diagnostiziert werden mussten, die insbesondere – aber nicht ausschliesslich – bei Frauen unter 65 Jahren auftraten, stellen sich nun auch mögliche erhebliche Nebenwirkungen beim Biontech/Pfizer Impfstoff heraus : Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Perikarditis (Herzbeutelentzündung),
Bis zum 11. Juni wurde in den USA bei 323 Patienten im Alter von unter 30 Jahren nach einer Corona-Impfung eine Myokarditis oder eine Perikarditis diagnostiziert. Knapp 150 Verdachtsfälle würden zudem noch geprüft, teilte die US-Gesundheitsbehörde mit. 309 der Patienten mussten ins Krankenhaus, wo derzeit noch neun behandelt werden. Mindestens 218 Patienten hatten sich zum Zeitpunkt der Datenerhebung bereits vollständig von ihren Symptomen erholt. Die meisten Fälle traten bei jungen Männern und binnen einer Woche nach der zweiten Impfdosis auf. Bei jungen Frauen war das Risiko nach der zweiten Impfdosis deutlich weniger stark erhöht. Einen bestätigten Todesfall gibt es bislang nicht.
Auch in Israel
Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums traten zwischen Dezember und Mai 275 Fälle von Myokarditis unter den mehr als fünf Millionen Geimpften auf. Bei 16- bis 19-jährigen Männern sei sie häufiger beobachtet worden als in anderen Altersgruppen.
Diese Nebenwirkungen sind von der Häufigkeit her (1:16.000) deutlich höher, als die gefährlichen Nebenwirkungen des Astra-Zeneca Impfstoffs.
Verharmloser zur Stelle
Sofort sind die Verharmloser dieser Nebenwirkungen zur Stelle.
Sie argumentieren wie gehabt: Nutzen deutlich höher als der potentielle Schaden, wobei der potentielle Schaden, insbesondere ein möglicher Langzeitschaden, heruntergespielt wird.
Herzmuskelentzündungen, auch wenn sie nicht zu einem massiven Herzmuskelschaden führen, und damit zur signifikanten Einschränkung der Pumpleistung des Herzens, können zu Rhythmusstörungen des Herzens führen, erkennbar am „Herzstolpern“, und/oder zu anhaltenden Reizleitungsstörungen.
Insofern wäre es natürlich auch interessant zu wissen, ob der dänische Fussballspieler, der während des EM-Fussballspiels einen plötztlichen Herzstillstand erlitt, zuvor mit dem Biontech/Pfizer Impfstoff geimpft worden war.
Hinzu kommt:
Nur symptomatische Herzmuskelentzündungen kommen überhaupt zur Diagnose, aber leichte Herzmuskelentzündungen können auch asymptomatisch verlaufen, und trotzdem später Reizleitungsstörungen zur Folge haben, die aber erst zu einem weit späteren Zeitpunkt diagnostiziert werden. Es könnte daher bei den bisher bekannten Fällen sich um die Spitze eines Eisbergs handeln.
- Es ist zudem beunruhigend, dass diese Nebenwirkungen nach der zweiten Impfung auftraten. Dies könnte auf einen Autoimmunmechanismus bei einigen Patienten hinweisen, der mit jeder weiteren Impfung geboostet, also verstärkt würde, oder eine Kreuzreaktion des Impfstoffs – oder des Antikörpers gegen den Impfstoff – mit dem Herzmuskelgewebe. Die Folge: Eine weitere Impfung mit dem gleichen Impfstoff käme für diese Patienten wohl kaum in Frage.
Fazit:
Es ist daher dringend geboten, eine systematische kardiologische Untersuchumg eines Kollektivs von mit Biontech/Pfizer geimpften Personen durchzuführen, um genauere Daten zu erhalten, und dann zu einer echten Risikoeinschätzung zu gelangen.
Verharmlosungsstrategien sind in keine Weise angebracht.
onlinedienst - 26. Jun, 06:19 Article 919x read