Neue Studien legen nahe: Corona wird bleiben – trotz Impfung
Dr. Alexander von Paleske ———- 21.3. 2021 ——-
Die grosse Hoffnung, die Covid-19 Pandemie mit Impfstoffen zu besiegen, entpuppt sich mehr und mehr als Illusion. Alles deutet vielmehr darauf hin, dass der Erreger von Covid-19, das SARS-Corona Virus 2 (SarsCov-2), durch Massenimpfung nicht eliminiert werden kann.
Was bleibt ist die Hoffnung auf einen milderen Krankheitsverlauf nach einer Impfung, bzw. nach einer durchgemachten Infektion.
Zwei Studien, die eine aus Dänemark, die zweite aus Brasilien, beide veröffentlicht in der hochangesehenen Medizinzeitschrift LANCET, zeigen, dass selbst eine durchgemachte Infektion mit dem Coronavirus, die, wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten eine stärkere Immunantwort auslöst als Impfungen, nicht absolut vor einer Reinfektion schützt, anders als beispielsweise Infektionen mit den Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Keuchhusten.
In Brasilien kam es in der Stadt Manaus – trotz Herdenimmunität von 75% – zu einer neuen Welle von Infektionen.
Aeltere Menschen, geringere Immunantwort
Grundsätzlich wird aufgrund der dänischen Studie der Schutz vor einer Neuinfektion nach durchgemachter Infektion für den jetzt überblickbaren Zeitraum, also 1 Jahr, auf insgesamt 80% geschätzt. Bei älteren Personen beträgt der Schutz vor einer Reinfektion offenbar jedoch nur 50% – oder sogar weniger.
Auch ist bisher völlig unklar, wie lange der Schutz vor einer Neuinfektion nach einer durchgemachten Infektion, bzw. nach einer Impfung, selbst bei jüngeren immunkompetenten Personen, tatsächlich anhält.
Keine Ueberraschung
So ist es keine Ueberraschung, dass die ersten Meldungen über Infektionen trotz Impfung bzw. durchgemachter Infektion einlaufen, insbesondere aus Altenheimen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Die Impfungen werden, wie bei einer Grippeimpfung, wiederholt werden müssen, da von einer lebenslangen Immunität keine Rede sein dürfte, wobei noch fraglich ist, ob die bisherigen Impfstoffe überhaupt erneut eingesetzt werden können:
- Zum einen, weil sich Mutanten genbildet haben, die einer Immunantwort ganz oder teilweise entgehen könnten: so hat die Astra-Zeneca-Impfung gegen die südafrikanische Mutante nur eine Wirksamkeit von rund 20%, schützt aber – bisher – vor einem schweren Krankheitsverlauf.
- Zum anderen, weil bei den bisher eingesetzten Vektor-Impfstoffen, wo ein Virus den Bauplan für die Herstellung der Vakzin in die Körperzelle transportiert, dieselben Viren nicht mehr eingesetzt werden können, da sich Antikörper gegen diese gebildet haben dürften. Unklar ist, ob das auch für die Hüllsubstanz der Biontech-Pfizer m-RNA Impfstoffe gilt.
- Weil ausserdem durch Neumutationen – die bei Reinfektionen eher an Wahrscheinlichkeit zunehmen – selbst die bisher wirksamen Impfstoffe teilweise oder ganz unwirksam werden.
Schutzmassnahmen müssen weiterlaufen
Dies bedeutet, dass die Schutzmassnahmen – auch nach einer Durchimpfung der Bevölkerung – weiterlaufen müssen, möglicherweise weniger strikt, aber an eine vollständige Rückkehr zur Vor-Covid-Aera zur Zeit nicht zu denken ist.
Ausserdem: dass ständig nach neuen Mutationen gefahndet werden muss, und nach Impfstoffen gegen diese Mutanten.
Die grosse Hoffnung, die Covid-19 Pandemie mit Impfstoffen zu besiegen, entpuppt sich mehr und mehr als Illusion. Alles deutet vielmehr darauf hin, dass der Erreger von Covid-19, das SARS-Corona Virus 2 (SarsCov-2), durch Massenimpfung nicht eliminiert werden kann.
Was bleibt ist die Hoffnung auf einen milderen Krankheitsverlauf nach einer Impfung, bzw. nach einer durchgemachten Infektion.
Zwei Studien, die eine aus Dänemark, die zweite aus Brasilien, beide veröffentlicht in der hochangesehenen Medizinzeitschrift LANCET, zeigen, dass selbst eine durchgemachte Infektion mit dem Coronavirus, die, wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten eine stärkere Immunantwort auslöst als Impfungen, nicht absolut vor einer Reinfektion schützt, anders als beispielsweise Infektionen mit den Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Keuchhusten.
In Brasilien kam es in der Stadt Manaus – trotz Herdenimmunität von 75% – zu einer neuen Welle von Infektionen.
Aeltere Menschen, geringere Immunantwort
Grundsätzlich wird aufgrund der dänischen Studie der Schutz vor einer Neuinfektion nach durchgemachter Infektion für den jetzt überblickbaren Zeitraum, also 1 Jahr, auf insgesamt 80% geschätzt. Bei älteren Personen beträgt der Schutz vor einer Reinfektion offenbar jedoch nur 50% – oder sogar weniger.
Auch ist bisher völlig unklar, wie lange der Schutz vor einer Neuinfektion nach einer durchgemachten Infektion, bzw. nach einer Impfung, selbst bei jüngeren immunkompetenten Personen, tatsächlich anhält.
Keine Ueberraschung
So ist es keine Ueberraschung, dass die ersten Meldungen über Infektionen trotz Impfung bzw. durchgemachter Infektion einlaufen, insbesondere aus Altenheimen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Die Impfungen werden, wie bei einer Grippeimpfung, wiederholt werden müssen, da von einer lebenslangen Immunität keine Rede sein dürfte, wobei noch fraglich ist, ob die bisherigen Impfstoffe überhaupt erneut eingesetzt werden können:
- Zum einen, weil sich Mutanten genbildet haben, die einer Immunantwort ganz oder teilweise entgehen könnten: so hat die Astra-Zeneca-Impfung gegen die südafrikanische Mutante nur eine Wirksamkeit von rund 20%, schützt aber – bisher – vor einem schweren Krankheitsverlauf.
- Zum anderen, weil bei den bisher eingesetzten Vektor-Impfstoffen, wo ein Virus den Bauplan für die Herstellung der Vakzin in die Körperzelle transportiert, dieselben Viren nicht mehr eingesetzt werden können, da sich Antikörper gegen diese gebildet haben dürften. Unklar ist, ob das auch für die Hüllsubstanz der Biontech-Pfizer m-RNA Impfstoffe gilt.
- Weil ausserdem durch Neumutationen – die bei Reinfektionen eher an Wahrscheinlichkeit zunehmen – selbst die bisher wirksamen Impfstoffe teilweise oder ganz unwirksam werden.
Schutzmassnahmen müssen weiterlaufen
Dies bedeutet, dass die Schutzmassnahmen – auch nach einer Durchimpfung der Bevölkerung – weiterlaufen müssen, möglicherweise weniger strikt, aber an eine vollständige Rückkehr zur Vor-Covid-Aera zur Zeit nicht zu denken ist.
Ausserdem: dass ständig nach neuen Mutationen gefahndet werden muss, und nach Impfstoffen gegen diese Mutanten.
onlinedienst - 22. Mär, 17:56 Article 946x read