Sollte die Bundeswehr in den Persischen Golf ausrücken?
Dr. Alexander von Paleske ——- 31.7. 2019
Im Jahre 2015 wurde nach langjährigen Verhandlungen das Iran-Atomabkommen abgeschlossen. Der Iran verpflichtete sich, sein Atomprogramm einzufrieren, kein Uran über einem betimmten Level anzureichern, und angereichertes Uran zu exportieren.
Im Gegenzug verpflichteten sich die Unterzeichner, also die USA, Frankreich, Deutschland und Grossbritannien, dazu Russland und China, die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufzuheben.
USA steigen aus und verschärfen
2018 stiegen die USA aus dem Abkommen aus – vertragswidrig: Trump und seine Mitarbeiter , konnten zwar keine Verstösse gegen den Vertrag als solchen beweisen, behaupteten stattdessen, der Iran habe gegen den “Geist des Vertrages” verstossen, sei der grösste Terrorunterstützer in der Region: durch Unterstützung der schiitischen Hisbollah im Libanon, der schiitischen Huthi im Yemen, sowie die Anwesenheit iranischer Milizen in Syrien, und das, obgleich diese die religionsfaschistiche Organistaion Islamischer Staat bekämpft und an dessen Vertreibung im Irak und Syrien mitgewirkt hatten.
Mehr noch:, der Iran treibe ein Mittelstrecken-Raketenprogramm voran, und gefährde damit die gesamte Region, insbesondere Israel.
Die USA stellten nicht nur die alten vorvertraglichen Sanktionen wieder her, sondern verschärften sie auch noch, mit dem klaren Ziel, den Iran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, und so entweder die Regierung des Iran zum Nachgeben zu zwingen, oder einen Aufstand der Massen zu initiieren..
Europäer weigern sich – vergeblich
Da die Europaer weigerten, sich diesen Sanktionen snzuschliessen, drohte US Präsident Trump allen Firmen, die mit dem Iran Handel treiben, mit Strafzahlungen, und ausserdem noch den Ausschluss vom Handel mit den USA
Angesichts der Bedeutung der USA als Absatzmarkt, zuckten alle europäischen Gosskonzerne zurück. Der Handel mit, und die Investitionen in den Iran kamen zum weitgehend zum Erliegen.
Die Idee der Europäer, durch einen Art Tauschbörse mit dem Namen Instex den Handel unter Umgehung der von den USA kontrollierten Zahlungssysteme aufrechtzuerhalten, war untauglich, ein totgeborenes Kind.
Iran schlägt zuück
Der Iran ächzt unter den Sanktionen, und droht nun, als Anwort darauf, sein Atomprogramm wiederaufzunehmen. Erste Schritte hat er bereits eingeleitet mit der Urananreicherung über den vereinbarten Grenzwert hinaus.
Die Europäer verlangen vom Iran gleichwohl, am Atomvertrag festzuhalten, obwohl er für den Iran wertlos geworden ist.
Von Anfang an bekämpft
Israel , selbst Atommacht, hat den Atomvertrag von Anfang an bekämpft. Es will nicht nur ein Einfrieren des Atomprogramms, sondern die vollständige Beseitigung aller Atomanlagen, am besten durch gezielte Bombenabwürfe wie in Osirak/Irak 1981 .
Mehr noch: Es verlangt ausserdem, dass der Iran die Unterstützung der libanesichen Hisbollah komplett einstellt, die Israel bereits 2006 im letzten Libanonkrieg vergeblich versucht hatte, militärisch zu besiegen.
Diese Ziele Israels können bestimmt nicht in Verhandlungen mit dem Iran erzielt werden, also: Krieg aus der Luft, unterstützt von Saudi Arabien, das dem schiitischen Iran eine militärische Niederlage bereiten will, zu der es aber selbst aber nicht in der Lage ist.
Der komplette Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/07/31/sollte-die-bundeswehr-in-den-persischen-golf-ausrucken/
Im Jahre 2015 wurde nach langjährigen Verhandlungen das Iran-Atomabkommen abgeschlossen. Der Iran verpflichtete sich, sein Atomprogramm einzufrieren, kein Uran über einem betimmten Level anzureichern, und angereichertes Uran zu exportieren.
Im Gegenzug verpflichteten sich die Unterzeichner, also die USA, Frankreich, Deutschland und Grossbritannien, dazu Russland und China, die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufzuheben.
USA steigen aus und verschärfen
2018 stiegen die USA aus dem Abkommen aus – vertragswidrig: Trump und seine Mitarbeiter , konnten zwar keine Verstösse gegen den Vertrag als solchen beweisen, behaupteten stattdessen, der Iran habe gegen den “Geist des Vertrages” verstossen, sei der grösste Terrorunterstützer in der Region: durch Unterstützung der schiitischen Hisbollah im Libanon, der schiitischen Huthi im Yemen, sowie die Anwesenheit iranischer Milizen in Syrien, und das, obgleich diese die religionsfaschistiche Organistaion Islamischer Staat bekämpft und an dessen Vertreibung im Irak und Syrien mitgewirkt hatten.
Mehr noch:, der Iran treibe ein Mittelstrecken-Raketenprogramm voran, und gefährde damit die gesamte Region, insbesondere Israel.
Die USA stellten nicht nur die alten vorvertraglichen Sanktionen wieder her, sondern verschärften sie auch noch, mit dem klaren Ziel, den Iran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, und so entweder die Regierung des Iran zum Nachgeben zu zwingen, oder einen Aufstand der Massen zu initiieren..
Europäer weigern sich – vergeblich
Da die Europaer weigerten, sich diesen Sanktionen snzuschliessen, drohte US Präsident Trump allen Firmen, die mit dem Iran Handel treiben, mit Strafzahlungen, und ausserdem noch den Ausschluss vom Handel mit den USA
Angesichts der Bedeutung der USA als Absatzmarkt, zuckten alle europäischen Gosskonzerne zurück. Der Handel mit, und die Investitionen in den Iran kamen zum weitgehend zum Erliegen.
Die Idee der Europäer, durch einen Art Tauschbörse mit dem Namen Instex den Handel unter Umgehung der von den USA kontrollierten Zahlungssysteme aufrechtzuerhalten, war untauglich, ein totgeborenes Kind.
Iran schlägt zuück
Der Iran ächzt unter den Sanktionen, und droht nun, als Anwort darauf, sein Atomprogramm wiederaufzunehmen. Erste Schritte hat er bereits eingeleitet mit der Urananreicherung über den vereinbarten Grenzwert hinaus.
Die Europäer verlangen vom Iran gleichwohl, am Atomvertrag festzuhalten, obwohl er für den Iran wertlos geworden ist.
Von Anfang an bekämpft
Israel , selbst Atommacht, hat den Atomvertrag von Anfang an bekämpft. Es will nicht nur ein Einfrieren des Atomprogramms, sondern die vollständige Beseitigung aller Atomanlagen, am besten durch gezielte Bombenabwürfe wie in Osirak/Irak 1981 .
Mehr noch: Es verlangt ausserdem, dass der Iran die Unterstützung der libanesichen Hisbollah komplett einstellt, die Israel bereits 2006 im letzten Libanonkrieg vergeblich versucht hatte, militärisch zu besiegen.
Diese Ziele Israels können bestimmt nicht in Verhandlungen mit dem Iran erzielt werden, also: Krieg aus der Luft, unterstützt von Saudi Arabien, das dem schiitischen Iran eine militärische Niederlage bereiten will, zu der es aber selbst aber nicht in der Lage ist.
Der komplette Artikel hier:
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onlinedienst - 1. Aug, 19:33 Article 692x read