SPD-Juso-Kevin : Hallo Bundestag, ich komme – und wie!
Dr. Alexander von Paleske —- 5.8. 2020 —-
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Kevin Kühnert
Berufsloser SPD –Spitzenjuso
Abteilung “eine Tasse Kaffee mit Kevin”
Willy Brandt Haus
Berlin-Mitte
Guten Tag Deutschland,
hallo SPD- Genossinnen und -Genossen
liebe Juso-Mitstreiterinnen und Mitstreiter
Gestern habe ich beschlossen, Bundestagsabgeordneter zu werden, in Berlin zu kandidieren, und dafür meinen Juso-Vorsitz aufzugeben.
Wenig Aussichten
Zwar habe ich wenig Aussichten, das Direktmandat für mich und die SPD in Berlin zu gewinnen, aber ich werde mit dem SPD-Bundestags- Fraktionsvorsitzenden und Freund, Polit-Strippenzieher und Postenzuteiler Rolf Mützenich dafür sorgen, dass ich auf der Berliner Landesliste einen bombensicheren Platz bekomme, also einen der allervordersten Plätze, denn die Wahl-Aussichten für die SPD haben sich nicht verbessert, wir dümpeln in den Umfragen weiter um die 15%.
Zwar hat Olaf Scholz, mein innerparteilicher Lieblingsgegner, dem ich schon den Griff nach dem Parteivorsitz mit dem vom mir massiv geförderten “Duo miserabile” Saskia Esken / Norbert Walter Borjans vermasselt habe – einen kurzfristigen Popularitätsschub mit seiner Geld-Bazooka in der Corona Krise erfahren, sodass die SPD zunächst nicht an ihm als Kanzlerkandidaten vorbei käme. Nun aber hat der Genosse Scholz fertig, fix und fertig, nachdem herauskam, dass er knietief in den Wirecard- Skandal verwickelt ist.
Bazooka-Olaf als Lokomotive
Wir hätten ihn ohnehin nur als Wahlkampflokomotive gebraucht, und danach die Schlachtermesser ausgepackt. Nun aber hat uns der Wirecard-Skandal die Arbeit abgenommen: Zum einen trägt er Mit-Verantwortung für das im Jahre 2004 verabschiedete lasche Bilanz-Kontroll Gesetz (BilKoG) – er war damals Berichterstatter der SPD – das Scholz nun reformieren will. Genosse Olaf schwadronierte damals im Bundestag:
“Es handelt sich um ein intellektuell sehr hoch stehendes Gesetz. Die Abgeordneten haben sich bemüht, in Hinblick auf internationale Rechtsstandards mitzuhalten„weshalb wir hier gemeinsam ein sehr gutes Gesetz vorgelegt haben”
Bazooka-Olaf hat ausserdem die wiederkehrenden vielfachen Warnungen über den Anflug des Pleitegeiers auf die Wirecard-Zentrale in Aschheim nicht ernst, und die Bafin, trotz vieler Skandale nicht an die kurze Leine genommen.
Und dann ist da noch die Geschichte mit der Hamburger Warburg-Bank und dem Cum-Ex Skandal.
Hochwichtige Entscheidung
Mein baldiger Wechsel in den Bundestag ist eine ausserordentlich wichtige Entscheidung für die SPD, für Deutschland, und für Europa.
Im Bundestag werde ich meine Stimme noch lauter zu Gehör bringen, indem ich die Sprecherfunktion der SPD für Arbeit und Soziales übernehme. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass es als Folge der Corona-Krise zu einem andauernden wirtschaftlichen Abschwung kommen wird, wie ihn Deutschland seit dem Kriegsende noch nicht gesehen hat: mit Massen-Arbeitslosigkeit, Inflation Verarmung von Rentnern und der unteren Mittelschicht – unser Wählerpotential.
Aus der Schatz-(Motten-)kiste frisch auf den Tisch
In dieser Situation werde ich die Forderungen aus der SPD-Schatz-(Motten-)kiste ziehen, also Verstaatlichung der Banken – soweit sie nicht ohnehin schon pleite sind durch die massenweisen faulen Kredite – und der Schlüsselindustrien. Nebenbei will ich natürlich noch mein Studium nach 10 Jahren abschliessen, damit der Makel meiner Berufslosigkeit endlich getilgt wird. Sieht also alles ganz prima aus.
Grüner Mist
Natürlich wollen wir auch den Grünen Stimmen abjagen. Die sind ja so scharf aufs Mitregieren – egal mit wem – dass sie viele einst heilige Prinzipien über Bord geworfen haben – und noch werfen. Es ist unsere Chance, dies ihren Wählern zu vermitteln, und sie so abspenstig zu machen.
Hinzu kommt, dass dieser Grünen Co-Vorsitzende Robby Habeck oftmals dummes Zeug faselt, weil er glaubt, wie ein Würstchen immer seinen Senf dazugeben zu müssen, auch wenn er keine Ahnung von der Materie hat .
So behauptete er gerade:
“Die BaFin ist vielleicht gut darin, mittelständischen Unternehmen nachzuweisen, dass Handwerkerrechnungen falsch eingebucht wurden“,
Papperlapapp! Die Bafin kontrolliert Versicherungen und Banken, eben Finanzdienstleister, wie es schon im Behördennamen heisst – das tut sie schlecht – und nicht die mittelständischen Unternehmen. Habeck verwechselt offenbar das Finanzamt mit der Bafin. Bei beiden kommt ja “Fin”im Behördennamen vor. Peinlich, peinlich. So viel Habeck- Unwissenheit ist in der Tat nicht nur peinlich, sondern beängstigend. Schon zuvor hatte er in Sachen Kilometerpauschale Dummes Zeug erzählt.
Robert Habeck ……wie ein Würstchen zum Senf
Ueberholen Links
Mit meinem Programm der Verstaatlichung von Banken und Schlüsselindustrien etc. überholen wir auch noch links – mit links – die Linkspartei, und sammeln deren Wählerpotential ein, aber im Gegensatz zu Wagenknecht & Co schonen wir nicht Russlands Putin, und auch nicht die Volksrepublik China mit unserer Kritik.
So viel für heute
Wenn wir schreiten Seit an Seit muss es gelingen, denn mit mir, dem Kevin, zieht die Neue Zeit.
Mit sozialistischen Grüssen
Kevin Kühnert
Noch Juso-Chef, MdB in spe
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Kevin Kühnert
Berufsloser SPD –Spitzenjuso
Abteilung “eine Tasse Kaffee mit Kevin”
Willy Brandt Haus
Berlin-Mitte
Guten Tag Deutschland,
hallo SPD- Genossinnen und -Genossen
liebe Juso-Mitstreiterinnen und Mitstreiter
Gestern habe ich beschlossen, Bundestagsabgeordneter zu werden, in Berlin zu kandidieren, und dafür meinen Juso-Vorsitz aufzugeben.
Wenig Aussichten
Zwar habe ich wenig Aussichten, das Direktmandat für mich und die SPD in Berlin zu gewinnen, aber ich werde mit dem SPD-Bundestags- Fraktionsvorsitzenden und Freund, Polit-Strippenzieher und Postenzuteiler Rolf Mützenich dafür sorgen, dass ich auf der Berliner Landesliste einen bombensicheren Platz bekomme, also einen der allervordersten Plätze, denn die Wahl-Aussichten für die SPD haben sich nicht verbessert, wir dümpeln in den Umfragen weiter um die 15%.
Zwar hat Olaf Scholz, mein innerparteilicher Lieblingsgegner, dem ich schon den Griff nach dem Parteivorsitz mit dem vom mir massiv geförderten “Duo miserabile” Saskia Esken / Norbert Walter Borjans vermasselt habe – einen kurzfristigen Popularitätsschub mit seiner Geld-Bazooka in der Corona Krise erfahren, sodass die SPD zunächst nicht an ihm als Kanzlerkandidaten vorbei käme. Nun aber hat der Genosse Scholz fertig, fix und fertig, nachdem herauskam, dass er knietief in den Wirecard- Skandal verwickelt ist.
Bazooka-Olaf als Lokomotive
Wir hätten ihn ohnehin nur als Wahlkampflokomotive gebraucht, und danach die Schlachtermesser ausgepackt. Nun aber hat uns der Wirecard-Skandal die Arbeit abgenommen: Zum einen trägt er Mit-Verantwortung für das im Jahre 2004 verabschiedete lasche Bilanz-Kontroll Gesetz (BilKoG) – er war damals Berichterstatter der SPD – das Scholz nun reformieren will. Genosse Olaf schwadronierte damals im Bundestag:
“Es handelt sich um ein intellektuell sehr hoch stehendes Gesetz. Die Abgeordneten haben sich bemüht, in Hinblick auf internationale Rechtsstandards mitzuhalten„weshalb wir hier gemeinsam ein sehr gutes Gesetz vorgelegt haben”
Bazooka-Olaf hat ausserdem die wiederkehrenden vielfachen Warnungen über den Anflug des Pleitegeiers auf die Wirecard-Zentrale in Aschheim nicht ernst, und die Bafin, trotz vieler Skandale nicht an die kurze Leine genommen.
Und dann ist da noch die Geschichte mit der Hamburger Warburg-Bank und dem Cum-Ex Skandal.
Hochwichtige Entscheidung
Mein baldiger Wechsel in den Bundestag ist eine ausserordentlich wichtige Entscheidung für die SPD, für Deutschland, und für Europa.
Im Bundestag werde ich meine Stimme noch lauter zu Gehör bringen, indem ich die Sprecherfunktion der SPD für Arbeit und Soziales übernehme. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass es als Folge der Corona-Krise zu einem andauernden wirtschaftlichen Abschwung kommen wird, wie ihn Deutschland seit dem Kriegsende noch nicht gesehen hat: mit Massen-Arbeitslosigkeit, Inflation Verarmung von Rentnern und der unteren Mittelschicht – unser Wählerpotential.
Aus der Schatz-(Motten-)kiste frisch auf den Tisch
In dieser Situation werde ich die Forderungen aus der SPD-Schatz-(Motten-)kiste ziehen, also Verstaatlichung der Banken – soweit sie nicht ohnehin schon pleite sind durch die massenweisen faulen Kredite – und der Schlüsselindustrien. Nebenbei will ich natürlich noch mein Studium nach 10 Jahren abschliessen, damit der Makel meiner Berufslosigkeit endlich getilgt wird. Sieht also alles ganz prima aus.
Grüner Mist
Natürlich wollen wir auch den Grünen Stimmen abjagen. Die sind ja so scharf aufs Mitregieren – egal mit wem – dass sie viele einst heilige Prinzipien über Bord geworfen haben – und noch werfen. Es ist unsere Chance, dies ihren Wählern zu vermitteln, und sie so abspenstig zu machen.
Hinzu kommt, dass dieser Grünen Co-Vorsitzende Robby Habeck oftmals dummes Zeug faselt, weil er glaubt, wie ein Würstchen immer seinen Senf dazugeben zu müssen, auch wenn er keine Ahnung von der Materie hat .
So behauptete er gerade:
“Die BaFin ist vielleicht gut darin, mittelständischen Unternehmen nachzuweisen, dass Handwerkerrechnungen falsch eingebucht wurden“,
Papperlapapp! Die Bafin kontrolliert Versicherungen und Banken, eben Finanzdienstleister, wie es schon im Behördennamen heisst – das tut sie schlecht – und nicht die mittelständischen Unternehmen. Habeck verwechselt offenbar das Finanzamt mit der Bafin. Bei beiden kommt ja “Fin”im Behördennamen vor. Peinlich, peinlich. So viel Habeck- Unwissenheit ist in der Tat nicht nur peinlich, sondern beängstigend. Schon zuvor hatte er in Sachen Kilometerpauschale Dummes Zeug erzählt.
Robert Habeck ……wie ein Würstchen zum Senf
Ueberholen Links
Mit meinem Programm der Verstaatlichung von Banken und Schlüsselindustrien etc. überholen wir auch noch links – mit links – die Linkspartei, und sammeln deren Wählerpotential ein, aber im Gegensatz zu Wagenknecht & Co schonen wir nicht Russlands Putin, und auch nicht die Volksrepublik China mit unserer Kritik.
So viel für heute
Wenn wir schreiten Seit an Seit muss es gelingen, denn mit mir, dem Kevin, zieht die Neue Zeit.
Mit sozialistischen Grüssen
Kevin Kühnert
Noch Juso-Chef, MdB in spe
onlinedienst - 6. Aug, 06:01 Article 270x read