Sternstunden der Disqualifikant*innen
Dr. Alexander von Paleske — 18.7. 2021 ——
Was sind das für Kandidat*innen für das Amt des Bundeskanzlers, die sich offenbar in einem Wettrennen befinden nach dem Motto: “Jeder disqualifiziere sich, so gut er kann”.
Da ist Olaf Scholz (SPD) zu nennen:
- der es offenbar an der notwendigen Aufsicht über die seinem Ministerium unterstellte BaFin fehlen liess, die in dem Wirecard-Skandal völlig versagte. Es ist nicht das erste Versagen der BaFin im Zusammenhang mit Finanzskandalen, über die hier in den letzten 12 Jahren immer wieder berichtet wurde.
- der offenbar im Zusammengang mit den CumEx Geschäften generell, und denen der Warburg Bank in Hamburg im besonderen, eine sehr angreifbare Rolle gespielt hat.
Da ist Annalena Baerbock (B90/Die Grünen)
- die wegen ihres Büchleins “Jetzt”sich mit Plagiatsvorwürfen herumschlagen muss,
- die mit der verspäteten Meldung hoher Geldbeträge, die sie aus der Parteikasse erhalten hatte, an die Bundestagsverwaltung, und ….
- die mit der Bezahlung aus der Parteikasse generell – angesichts üppiger Diäten als Bundestagsabgeordnete – sich ins Zwielicht setzte.
- die mit ihren Falschangaben im Lebenslauf nicht nur ihrer eigenen Reputation, sondern auch dem Ansehen der Grünen schadete. Die Parteiführung sich selbst aber auch ins Zwielicht setzte mit der Art und Weise, wie sie dann auf diese Enthüllungen reagierte: mit Beschimpfungen.
Und nun wollte auch Armin Laschet (CDU/CSU) offenbar nicht zurückstehen: Gestern tourte er mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die von der Jahrhundertflut schwer getroffenen Orte in Nordrhein-Westfalen. Es boten sich beiden Bilder einer enormen Verwüstung, und sie sahen die Verzweiflung der Menschen dort, die Angehörige und Hab- und Gut verloren haben. Ganze Existenzen waren von der Flut in Minuten vernichtet worden, weit über Hundert Menschen haben ihr Leben verloren .
Als der Bundespräsident sich mit einer kurzen Rede an die Einwohner wandte, um sein Mitgefühl auszudrücken, war Landesvater Laschet mit seiner Crew feixend im Hintergrund zu sehen. Erbärmlich, angesichts dieser Not, dieser Zerstörung, dieser Verzweiflung in „rheinische Karnevalsstimmung mit Jeckenhumor“ zu verfallen. Mehr noch: es bleibt das Bild der fehlenden Ernsthaftigkeit angesichts dieser ernsten Lage zurück..
Fazit:
Allen dreien dürften die Schuhe zum Betreten des Kanzleramtes ganz offensichtlich ein paar Nummern zu gross sein.
Was sind das für Kandidat*innen für das Amt des Bundeskanzlers, die sich offenbar in einem Wettrennen befinden nach dem Motto: “Jeder disqualifiziere sich, so gut er kann”.
Da ist Olaf Scholz (SPD) zu nennen:
- der es offenbar an der notwendigen Aufsicht über die seinem Ministerium unterstellte BaFin fehlen liess, die in dem Wirecard-Skandal völlig versagte. Es ist nicht das erste Versagen der BaFin im Zusammenhang mit Finanzskandalen, über die hier in den letzten 12 Jahren immer wieder berichtet wurde.
- der offenbar im Zusammengang mit den CumEx Geschäften generell, und denen der Warburg Bank in Hamburg im besonderen, eine sehr angreifbare Rolle gespielt hat.
Da ist Annalena Baerbock (B90/Die Grünen)
- die wegen ihres Büchleins “Jetzt”sich mit Plagiatsvorwürfen herumschlagen muss,
- die mit der verspäteten Meldung hoher Geldbeträge, die sie aus der Parteikasse erhalten hatte, an die Bundestagsverwaltung, und ….
- die mit der Bezahlung aus der Parteikasse generell – angesichts üppiger Diäten als Bundestagsabgeordnete – sich ins Zwielicht setzte.
- die mit ihren Falschangaben im Lebenslauf nicht nur ihrer eigenen Reputation, sondern auch dem Ansehen der Grünen schadete. Die Parteiführung sich selbst aber auch ins Zwielicht setzte mit der Art und Weise, wie sie dann auf diese Enthüllungen reagierte: mit Beschimpfungen.
Und nun wollte auch Armin Laschet (CDU/CSU) offenbar nicht zurückstehen: Gestern tourte er mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die von der Jahrhundertflut schwer getroffenen Orte in Nordrhein-Westfalen. Es boten sich beiden Bilder einer enormen Verwüstung, und sie sahen die Verzweiflung der Menschen dort, die Angehörige und Hab- und Gut verloren haben. Ganze Existenzen waren von der Flut in Minuten vernichtet worden, weit über Hundert Menschen haben ihr Leben verloren .
Als der Bundespräsident sich mit einer kurzen Rede an die Einwohner wandte, um sein Mitgefühl auszudrücken, war Landesvater Laschet mit seiner Crew feixend im Hintergrund zu sehen. Erbärmlich, angesichts dieser Not, dieser Zerstörung, dieser Verzweiflung in „rheinische Karnevalsstimmung mit Jeckenhumor“ zu verfallen. Mehr noch: es bleibt das Bild der fehlenden Ernsthaftigkeit angesichts dieser ernsten Lage zurück..
Fazit:
Allen dreien dürften die Schuhe zum Betreten des Kanzleramtes ganz offensichtlich ein paar Nummern zu gross sein.
onlinedienst - 18. Jul, 20:29 Article 1011x read