Südafrikas Präsident Zuma auf Staatsbesuch in London – noch mehr Kohlekraftwerke in beiden Ländern
Dr. Alexander von Paleske --- Südafrikas Präsident Jacob Zuma stattete vergangene Woche Grossbritannien einen Staatsbesuch ab.
Während die britische Presse mit den spannenden“ Fragen beschäftigt war, wer nun von Zumas vielen Frauen ihn nach London begleiten würde und ob der britische Premier Gordon Brown seine Haltung gegenüber Simbabwe ändern würde (was er nicht tat), da wurden ohne grosses Aufsehen Vereinbarungen getroffen, die dem Weltklima wenig Gutes verheissen.
Südafrika, dank der desaströsen Politik des abgehalfterten Präsidenten Thabo Mbeki, hat mit enormen Stromengpässen zu kämpfen. Die bereits im Jahre 1999 Mbeki mitgeteile zukünftige Stromkrise wollte er nicht wahrhaben, also wurden keine durchgreifenden Neuinvestitionen in den Elektrizitätssektor seitens der staatlichen Firma Eskom unternommen.
Das Resultat ist heute zu besichtigen: Das südafrikanische Elektrizitätsnetz ist chronisch überlastet. Davon sind auch die Nachbarländer Namibia und Botswana betroffen, die von Südafrika teilweise mitversorgt werden.
Insbesondere im Winter kommt es zu häufigen Stromabschaltungen auch „Load Shedding“ genannt.
Also muss die Stromerzeugung drastisch erhöht werden. Dafür würden sich erneuerbare Energien in Südafrika geradezu anbieten. Das Land hat eine lange Küstenlinie, mehrere tausend Kilometer, ausserdem gute bis sehr gute Sonneneinstrahlung.
Damit hätte die Entscheidung voll in Richtung erneuerbarer Energien relativ leicht fallen können.
Das Gegenteil ist jedoch der Fall
Die Kohle- und Kohlekraftwerksindustrie soll stattdessen den Löwenanteil zugeschlagen bekommen, wenn auch mit neuer Technologie. Ein magerer Rest geht an erneuerbare Energien.
Ein Weltbank-Kredit soll die Finanzierung absichern. Der Antrag findet sich hier.
Der britische Premier Gordon Brown hat seine Unterstützung zugesagt.
Die südafrikanische Elektrizitätsgesellschaft Eskom will zwei Kohle-Kraftwerke in Medupi/Limpopo errichten, 4000 Megawatt sollen dort produziert werden .
Dass Gordon Brown das Projekt unterstützt dürfte kaum überraschen, da angeblich weitere Kohlekraftwerke auch in Grossbritannien gebaut werden sollen, um die Zeit zu überbrücken, bis weitere Atomkraftwerke ans Netz gehen. Aber erst nach den Wahlen im Mai oder Juni soll die Katze aus dem Sack gelassen werden.
Kopenhagen – war da was?
Während die britische Presse mit den spannenden“ Fragen beschäftigt war, wer nun von Zumas vielen Frauen ihn nach London begleiten würde und ob der britische Premier Gordon Brown seine Haltung gegenüber Simbabwe ändern würde (was er nicht tat), da wurden ohne grosses Aufsehen Vereinbarungen getroffen, die dem Weltklima wenig Gutes verheissen.
Südafrika, dank der desaströsen Politik des abgehalfterten Präsidenten Thabo Mbeki, hat mit enormen Stromengpässen zu kämpfen. Die bereits im Jahre 1999 Mbeki mitgeteile zukünftige Stromkrise wollte er nicht wahrhaben, also wurden keine durchgreifenden Neuinvestitionen in den Elektrizitätssektor seitens der staatlichen Firma Eskom unternommen.
Das Resultat ist heute zu besichtigen: Das südafrikanische Elektrizitätsnetz ist chronisch überlastet. Davon sind auch die Nachbarländer Namibia und Botswana betroffen, die von Südafrika teilweise mitversorgt werden.
Insbesondere im Winter kommt es zu häufigen Stromabschaltungen auch „Load Shedding“ genannt.
Also muss die Stromerzeugung drastisch erhöht werden. Dafür würden sich erneuerbare Energien in Südafrika geradezu anbieten. Das Land hat eine lange Küstenlinie, mehrere tausend Kilometer, ausserdem gute bis sehr gute Sonneneinstrahlung.
Damit hätte die Entscheidung voll in Richtung erneuerbarer Energien relativ leicht fallen können.
Das Gegenteil ist jedoch der Fall
Die Kohle- und Kohlekraftwerksindustrie soll stattdessen den Löwenanteil zugeschlagen bekommen, wenn auch mit neuer Technologie. Ein magerer Rest geht an erneuerbare Energien.
Ein Weltbank-Kredit soll die Finanzierung absichern. Der Antrag findet sich hier.
Der britische Premier Gordon Brown hat seine Unterstützung zugesagt.
Die südafrikanische Elektrizitätsgesellschaft Eskom will zwei Kohle-Kraftwerke in Medupi/Limpopo errichten, 4000 Megawatt sollen dort produziert werden .
Dass Gordon Brown das Projekt unterstützt dürfte kaum überraschen, da angeblich weitere Kohlekraftwerke auch in Grossbritannien gebaut werden sollen, um die Zeit zu überbrücken, bis weitere Atomkraftwerke ans Netz gehen. Aber erst nach den Wahlen im Mai oder Juni soll die Katze aus dem Sack gelassen werden.
Kopenhagen – war da was?
onlinedienst - 10. Mär, 14:34 Article 3662x read