US-Präsident Donald Trump: Ich bin unbesiegbar
Dr. Alexander von Paleske — 6.10. 2020 —–
Folgende Botschaft landete heute in meiner Mailbox:
Donald Trump
Präsident der USA
Weisses Haus
Washington D.C.
USA
Good Morning America,
Das Corona Virus, das bereits mehr als 200.000 Amerikanern das Leben kostete, hat seinen Kampf gegen mich verloren. Das Virus ist bei weitem nicht der erste Verlierer gegen mich, aber auch nicht der letzte .
Heute habe ich das Walter Reed Krankenhaus verlassen, bin noch etwas kurzatmig, aber wieder auf den Beinen, und meinen Mundschutz brauche ich nicht mehr, da ich bereits infiziert bin. So bekam ich neben dem teuren Remdesivir auch noch einen Cocktail mit gegen das Virus gerichteten monoklonalen Antikörpern, frisch aus dem NIH, die aber bisher vom FDA noch nicht zugelassen sind, und nach der Zulassung natürlich für viele Mitbürger nicht erschwinglich sein werden.
Ermuntert in der kurzen Zeit des Krankseins haben mich meine Anhänger, die vor dem Krankenhaus ausharrten, und die ich gestern mit einer Spritztour um das Krankenhaus belohnte.
Ich auf Spritztour
Ermuntert haben mich auch die vielen Genesungswünsche aus aller Welt, insbesondere die meines Freundes Wladimir Putin, der trotz der vielen Konflikte, um die er sich kümmern muss: in Belarus, Ukraine, Berg Karabach (Armenien gegen Aserbeidschan) Syrien, Libyen, Nawalny nun nun auch noch Kirgistan, an mich dachte. Es waren insbesondere Putins aufrichtige, ausführliche und von Herzen kommenden Genesungswünsche die mir wieder auf die Beine halfen.
Corona Hotspot
Viele meiner Mitarbeiter sind mittlerweile mit dem Corona Virus infiziert, nachdem sie bei der Vorstellung der neuen Richterin Amy Coney Barrett für den Supreme Court, also das Oberste Gericht im Rosengarten keine Masken trugen, und keinen Sicherheitsabstand einhielten, und einige sich durch Umarmung begrüssten. Aber die werden bald wieder fit sein, wie ich. Bösartigerweise wurde das Weisse Haus nun auch noch in “Corona-Hotspot-Haus” umgetauft,
Seid furchtlos
Nach meiner Rückkehr ins Weisse Haus habe ich mich gleich mit einer Botschaft an das amerikanische Volk gewandt:
Niemand sollte Angst vor dem Virus haben, schaut mich an! Wir haben Mittel entwickelt, um dieses Virus erfolgreich zu bekämpfen.
Für die Unterschicht und untere Mittelschicht, also die vielen Nichtversicherten, stehen dann ja auch das von mir hochgelobte (billige und wirkungslose) Chloroquin sowie Desinfektionsmittel zur Einnahme zur Verfügung.
Viel Arbeit für mich
Viel Arbeit wartet auf mich, insbesondere der wirtschaftliche Kampf gegen den Aufsteiger China.
Die Firma Huawei haben wir jetzt vollständig an die Wand gefahren, nachdem ich auch noch die Firma Semiconductor Manufacturing International Corporatio, zu dem der sanktionsbestrafte chinesische Konzern Huawei beim Erwerb von Komponenten für Smartphones ausweichen wollte, nun ebenfall unter fadenscheinigen Argumenten mit Sanktionen belegt habe. Der Pleitegeier wird sich bald auf der Zentrale von Huawei niederlassen. Schliesslich bauen wir genug i-Phones, um die Welt damit zu versorgen.
Plan: Ich bleibe im Amt
Nun kann es auch weitergehen mit der Umsetzung meines Plans:
“Ich bleibe im Amt, koste es was es wolle”.
Natürlich sind meine Chancen, die Präsidentschaftwahl zu gewinnen, nicht sehr gross, aber ich habe eine Reihe von Aktionen ins Auge gefasst, mit denen ich mein Ziel – trotz einer Wahlniederlage im Amt zu bleiben – schliesslich erreichen werde, auch wenn bei der nächsten Debatte in dieser Woche Kamala Harris meinen Vize Mike Pence “verwursten”wird.
Ich habe schon einen Plan. Aber zunächst habe ich tausende von ehemaligen Polizisten rekrutiert, die wir an Wahlbüros stationieren, und die dort “Wahlhilfe” für unentschlossene Wähler leisten können.
Mein Plan zum Verweilen im Weissen Haus im Falle einer Wahlniederlage wird so gesichert:
- Behauptung von Wahlfälschung und Anfechtung der Wahl vor dem Supreme Court
- Inszenierung von Chaos, das schliesslich in bürgerkriegsähnlichen Zuständen auf den Strassen münden wird, mit der Verhängung des Kriegsrechts durch mich.
- Herbeiführung einer Entscheidung des Supreme Courts, dass bis zur Niederschlagung von Aufständen und Abhaltung von Neuwahlen ich im Amt bleiben kann, und damit erst einmal Zeit gewinne.
Schon vor Wochen
Die Behauptung einer erwartbaren Wahlfälschung habe ich schon vor Wochen in die Welt gesetzt. Sie soll sich langsam in den Köpfen der Amerikaner festsetzen: Aufgehängt an der Briefwahl. Wegen Corona werden viele Wähler nicht in die Wahllokale gehen wollen bzw. können. Traditionell sind es mehr Wähler der Demokraten,welche die Briefwahl bevorzugen. Also gilt es zunächst einmal – neben der Behauptung der Fälschung – auch noch die Briefwahl zu sabotieren. Deswegen habe ich die Mittel für den Postal Service kürzen, und der von mir eingesetzte Generalpostmeister Louis DeJoy hat gleich eine grosse Zahl von Briefkästen abmontieren lassen.Darüberhinaus haben einige Unterstützer im Bundesstaat Virginia angefangen, noch vorhandene Briefkästen zu demolieren, und natürlich damit auch gleichzeitig die eingeworfenen Wahlbriefe entnommen. Ein weiteres Argument, um die Wahl anzufechten.
Schliesslich die Ausweispflicht: Auch hier haben einige Gouverneure meiner Partei ein paar Erschwernisse eingebaut: Dass nämlich zur Registrierung der Führerschein vorgezeigt werden muss, den mehr als 90 % meiner Wähler haben, aber in dem Umfang nicht bestimmte Gruppen wie Schwarze, die traditionell demokratisch wählen.
Da dies aber möglicherweise noch nicht ausreicht, kommen folgende Mittel zur Anwendung:
- Diskreditierung des politischen Gegners :“Biden muss ins Alten- und Pflegeheim aber nicht ins Weisse Haus”
- die Inszenierung von Chaos: Wenn ich mich weigere, wegen der von mir behaupteten Wahlfälschung das Weisse Haus zu verlassen, werden die Antifa und andere linke Gruppen die Auseinandersetzung auf der Strasse suchen. Rechte Sturmtruppen werden dann zuschlagen, und es kommt zum Bürgerkrieg, dem nur durch die Verhängung des Kriegsrechts entgegengetreten werden kann.
In dieser Situation kann der Commander in Chief, also ich, nicht einfach abtreten, sondern muss auf der Brücke bleiben um das US-Schiff durch die schwere See zu steuern. Das wird der oberste Gerichtshof in seiner neuen, eher rechtslastigen Besetzung, absegnen.
Zusammenfassend: Ich bleibe Präsident, komme was da wolle.
Donald Trump
onlinedienst - 7. Okt, 17:48 Article 418x read