Wie ein Obdachloser Friedrich Merz „abschafft“
Dr. Alexander von Paleske ---- 24.11. 2018 ----
In seinem hervorragenden Buch
“Der Zerfall der Demokratie – Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht”
beschreibt der Autor Yasha Mounk eine Begebenheit aus einem britischen Wahlkampf:
“Als Rupert Allason, ein konservativer Abgeordneter im britischen Unterhaus inmitten des Wahlkampfs eine Kneipe in seinem Wahlkreis Torbay aufsuchte, beging er einen entscheidenden Fehler: Trotz seines Rufs als steinreicher und lebenslustiger Playboy, mit einer besonderen Vorliebe für Porsches, gab er der Kellnerin keinen Pfennig Trinkgeld. Wie die Lokalpresse später berichtete, war sie darüber so empört, dass sie beschloss, nicht mehr, wie bisher, die Konservativen zu wählen, sondern lieber die Liberaldemokraten
Für den Wahlabend rechnete sich Allison grosse Chancen aus, immerhin hatte er fünf Jahre zuvor mit grossem Abstand gewonnen. Am Ende verlor er jedoch gegen seinen Hauptkonkurrenten, Adrian Sanders….Das nicht gegebene Trinkgeld hatte nach Presseberichten den Ausschlag gegeben.
Merz und das Notebook
Nun wird in der Presse berichtet, vor 14 Jahren habe ein damals Obdachloser Enrico J. ein Notebook von Friedrich Merz gefunden, auf dem sich sensitive Infos wie Privatnummern führender Politiker befanden. Er gab das Notebook bei der Polizei ab. Als Adresse gab er die Obdachlosenhilfe an.
Friedrich Merz bedankte sich per Ueberbringer mit seinem Buch
“Nur wer sich ändert, wird bestehen”
Nun ist Merz, nach einem lukrativen Ausflug in die Wirtschaft, wieder in die Politik zurückgekehrt, und strebt den CDU-Vorsitz an.
Der Notebook-Finder Enrico J. erinnert sich – nicht gerade positiv – an das Merzsche Dankeschön.
“Das fand ich echt total unverschämt. Ich habe das Buch sofort in die Spree geschmissen.“ Anhand der Adresse hat Merz schließlich gewusst, dass ich obdachlos bin. Doch ihm war das nicht mal einen Cent wert.“
Das Verhalten von Merz damals hinterlässt den Eindruck von Undankbarkeit, Geiz, und Empathielosigkeit..
Es ist zu erwarten, dass Merz das gleich Schicksal erleiden wird, wie der erfolglose Kandidat Allason.
“Nur wer sich ändert, wird bestehen” –
in der Tat, das möchte man Herrn Merz ins Stammbuch schreiben.
In seinem hervorragenden Buch
“Der Zerfall der Demokratie – Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht”
beschreibt der Autor Yasha Mounk eine Begebenheit aus einem britischen Wahlkampf:
“Als Rupert Allason, ein konservativer Abgeordneter im britischen Unterhaus inmitten des Wahlkampfs eine Kneipe in seinem Wahlkreis Torbay aufsuchte, beging er einen entscheidenden Fehler: Trotz seines Rufs als steinreicher und lebenslustiger Playboy, mit einer besonderen Vorliebe für Porsches, gab er der Kellnerin keinen Pfennig Trinkgeld. Wie die Lokalpresse später berichtete, war sie darüber so empört, dass sie beschloss, nicht mehr, wie bisher, die Konservativen zu wählen, sondern lieber die Liberaldemokraten
Für den Wahlabend rechnete sich Allison grosse Chancen aus, immerhin hatte er fünf Jahre zuvor mit grossem Abstand gewonnen. Am Ende verlor er jedoch gegen seinen Hauptkonkurrenten, Adrian Sanders….Das nicht gegebene Trinkgeld hatte nach Presseberichten den Ausschlag gegeben.
Merz und das Notebook
Nun wird in der Presse berichtet, vor 14 Jahren habe ein damals Obdachloser Enrico J. ein Notebook von Friedrich Merz gefunden, auf dem sich sensitive Infos wie Privatnummern führender Politiker befanden. Er gab das Notebook bei der Polizei ab. Als Adresse gab er die Obdachlosenhilfe an.
Friedrich Merz bedankte sich per Ueberbringer mit seinem Buch
“Nur wer sich ändert, wird bestehen”
Nun ist Merz, nach einem lukrativen Ausflug in die Wirtschaft, wieder in die Politik zurückgekehrt, und strebt den CDU-Vorsitz an.
Der Notebook-Finder Enrico J. erinnert sich – nicht gerade positiv – an das Merzsche Dankeschön.
“Das fand ich echt total unverschämt. Ich habe das Buch sofort in die Spree geschmissen.“ Anhand der Adresse hat Merz schließlich gewusst, dass ich obdachlos bin. Doch ihm war das nicht mal einen Cent wert.“
Das Verhalten von Merz damals hinterlässt den Eindruck von Undankbarkeit, Geiz, und Empathielosigkeit..
Es ist zu erwarten, dass Merz das gleich Schicksal erleiden wird, wie der erfolglose Kandidat Allason.
“Nur wer sich ändert, wird bestehen” –
in der Tat, das möchte man Herrn Merz ins Stammbuch schreiben.
onlinedienst - 24. Nov, 19:36 Article 1908x read