Zimbabwe: weiter abwärts
Dr. Alexander von Paleske —- 13.7. 2019 ——
Vorgestern verkündete Zimbabwes Finanzminister Mthuli Ncube die frohe Botschaft:
„Es ist genug Geld da, um nagelneue Autos (vorwiegend Mercedes Benz und Toyota SUV”s) zu kaufen“
………mit Steuergeldern versteht sich.
Die glücklichen Empfänger sind alles Minister und sämtliche Parlamentsabgeordneten, viele von ihnen sind bereits im Besitz eines derartigen Vehikels, nicht älter als drei Jahre..
Das alles spielt sich vor folgendem Hintergrund ab
Elektrizität gibt es nur noch nachts für ein paar Stunden – ausser in den Stadtzentren. Der Grund: Die Rechnungen für die Elektrizitätsimporte aus Mosambik (Cabora Bassa) und Südafrika wurden monatelang nicht bezahlt, worauf die Lieferungen eingestellt wurden.Die eigene Elektrizitäts-Produktion Hwange (Kohlekraftwerk) und Kariba (Wasserkraft) reicht nicht aus.
In Bulawayo kommen zur Zeit noch wochenweise Wassersperren hinzu, angeblich verursacht durch Reparaturarbeiten an den Wasserwerken. Für Bulawayo, die zweitgrösste Stadt des Landes, bedeutet das: Eine Stadt mit 1 Million Menschen ohne Wasser. Die Folge: sprunghafte Zunahme der Durchfallerkrankungen, insbesondere bei Kleinkindern und Säuglingen.
Das Gesundheitswesen liegt „im Koma“
Fortsetzung hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/07/13/zimbabwe-weiter-abwarts/
Vorgestern verkündete Zimbabwes Finanzminister Mthuli Ncube die frohe Botschaft:
„Es ist genug Geld da, um nagelneue Autos (vorwiegend Mercedes Benz und Toyota SUV”s) zu kaufen“
………mit Steuergeldern versteht sich.
Die glücklichen Empfänger sind alles Minister und sämtliche Parlamentsabgeordneten, viele von ihnen sind bereits im Besitz eines derartigen Vehikels, nicht älter als drei Jahre..
Das alles spielt sich vor folgendem Hintergrund ab
Elektrizität gibt es nur noch nachts für ein paar Stunden – ausser in den Stadtzentren. Der Grund: Die Rechnungen für die Elektrizitätsimporte aus Mosambik (Cabora Bassa) und Südafrika wurden monatelang nicht bezahlt, worauf die Lieferungen eingestellt wurden.Die eigene Elektrizitäts-Produktion Hwange (Kohlekraftwerk) und Kariba (Wasserkraft) reicht nicht aus.
In Bulawayo kommen zur Zeit noch wochenweise Wassersperren hinzu, angeblich verursacht durch Reparaturarbeiten an den Wasserwerken. Für Bulawayo, die zweitgrösste Stadt des Landes, bedeutet das: Eine Stadt mit 1 Million Menschen ohne Wasser. Die Folge: sprunghafte Zunahme der Durchfallerkrankungen, insbesondere bei Kleinkindern und Säuglingen.
Das Gesundheitswesen liegt „im Koma“
Fortsetzung hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/07/13/zimbabwe-weiter-abwarts/
onlinedienst - 16. Jul, 10:59 Article 418x read