Zwei Virus-Vektorbasierte Corona-Impfstoffe gestoppt – Forscher entdecken Ursache für Thrombosen
Dr.med. Alexander von Paleske ——— 15.04. 2021 ——-
Der Astra-Zeneca-Impfstoff ist heute in Dänemark ganz aus dem Verkehr gezogen,der Johnson&Johnson Impfstoff erst einmal nicht weiter ausgeliefert worden. Beide Impfstoffe können offenbar schwere Blutgerinnsel im Gehirn auslösen.. Ueberzufällig häufig war diese schwerwiegende Nebenwirkung nach der Impfung mit beiden Impfstoffen aufgetreten, die in rund ¼ der Fälle zum Tode führt, bei Ueberlebenden aber auch zu schweren Behinderungen führen kann. Zwar insgesamt selten, in Deutschland allein aber bisher schon 33 Fälle.
Forscher an der Universitätsmedizin Greifswald um den Wissenschaftler Andreas Greinacher haben nun den Mechanismus dafür offenbar herausgefunden: Er ist aus einer anderen Erkrankung bestens bekannt: des Heparin induzierten Mangels an Blutplättchen (Thrombozytopenie), HIT-2 mit Thrombenbildung.
Rolle der Blutplättchen und HIT-2
Blutplättchen (Thrombozyten) spielen eine zentrale Rolle bei der Blutgefässabdichtung und der Blutgerinnung. HIT-2 ist eine Erkrankung, die nach der Gabe des Gerinnungshemmers Heparin auftritt. Das Heparin verbindet sich mit den von Blutplättchen sezernierten Plättchenfaktors (PF)4. Gegen diesen Komplex kann der Körper unerwünschte Antikörper bilden, die sich an diesen Komplex anheften.Das kommt offenbar recht häufig vor.In einigen Fällen lagert sich aber der Antikörper so an Plättchen an, dass es zu einer weiteren Aktivierung von Plättchen, und zu deren Verklumpung führt, und damit – neben dem Verbrauch weiterer Plättchen – die Bildung von Blutgerinnseln einleitet.
Nicht seltenes Ereignis
Zwar ist also die Bildung dieser Antikörper nach Heparingabe keineswegs selten, aber nur in einer geringen Zahl von Patienten kommt es schliesslich zu dieser Katastrophe – sozusagen als die Spitze eines Eisbergs..
Bei der Astra-Zeneca-Impfung läuft es offenbar ähnlich ab: der Impfstoff – der ja in Wirklichkeit gar keiner ist, sondern ein Bauplan für die Herstellung des Impfstoffs im menschlichen Körper, der durch ein Virus huckepack genommen, und in Körperzellen eingeschleust wird – dockt sich an den Plättchenfaktor 4 an, und induziert so die Bildung von Antikörpern gegen diesen Virus-Vektor-Plättchenfaktor 4 Komplex. Und dann läuft es wie im Falle des Heparins: Blutplättchenmangel und Thrombosen.
Das Krankheitsbild wird jetzt als vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia (VITT). bezeichnet
Gemeinsame Endstrecke
Zentral ist also, dass diese Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoffe offenbar das Potential haben, einen derartigen Antikörper- Prozess in Gang zu setzen – mit fatalen Folgen. So ist es keine Ueberraschung dass auch der von Johnson& Johnson hergestellte Corona Impfstoff die gleichen Komplikationen im Gepäck hat, und deshalb die Verwendung dieses Impfstoffs auch erst einmal gestoppt wurde.
Nicht über 60?
Aus den bisherigen Krankheitsfällen lässt sich ableiten, dass ganz überwiegend Frauen unter 60 Jahren davon betroffen sind – warum ist bisher unklar. Gleiches gilt auch für die aus den USA berichteten Fälle nach dem Johnson&Johnson-Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoff.
Insofern war es nur mehr als konsequent, dass für Patienten unter 60 Jahren dieser Bauplan-Virus-Vektor-Impfstoff von Astra-Zeneca nicht mehr eingesetzt werden soll, auch wenn die EMA den Impfstoff – völlig unverständlich – uneingeschränkt weiter zuliess. Auch der nimmermüde Non-Stop-Talkshower Karl Lauterbach und andere sahen zunächst keinen Grund, die Impfungen mit diesem Bauplan-Virus-Vektor-Impfstoff einzustellen, vielmehr posaunten sie “das müsse in Kauf genommen werden angesichts des riesigen Benefits.”
So könnte aber bestenfalls argumentiert werden, wenn alle Impfstoffe diese Nebenwirkung hätten, es also nur eine einzige Impfstoffgruppe gäbe – was nicht der Fall ist. Das Argument des “muss in Kauf genommen werden” wirkt ausserdem für Opfer und deren Angehörige in der Tat daher geradezu zynisch.
Auch der Sputnik?
Ob diese beschriebene Nebenwirkung auch für den russischen Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoff Sputnik V gilt, ist bisher unklar. Noch gibt es dazu keine Zahlen.
Was mit der DNA?
Völlig ungeklärt ist bisher das Risiko der Integration der DNA der Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoffe in das Erbgut: eine Nebenwirkung, die sich erst im Laufe der Jahre mit ihren Folgen zeigen würde.
Die hier von Anfang an geäusserten Bedenken gegen den Astra- Zeneca-Impfstoff – und nun auch gegen den Johnson&Johnson Impfstoff – bleiben vollumfänglich aufrechterhalten.
Der Verfasser ist Arzt, Internist und Haematologe, sowie Ex-Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
E-Mail avonpaleske(at)yahoo.de
Der Astra-Zeneca-Impfstoff ist heute in Dänemark ganz aus dem Verkehr gezogen,der Johnson&Johnson Impfstoff erst einmal nicht weiter ausgeliefert worden. Beide Impfstoffe können offenbar schwere Blutgerinnsel im Gehirn auslösen.. Ueberzufällig häufig war diese schwerwiegende Nebenwirkung nach der Impfung mit beiden Impfstoffen aufgetreten, die in rund ¼ der Fälle zum Tode führt, bei Ueberlebenden aber auch zu schweren Behinderungen führen kann. Zwar insgesamt selten, in Deutschland allein aber bisher schon 33 Fälle.
Forscher an der Universitätsmedizin Greifswald um den Wissenschaftler Andreas Greinacher haben nun den Mechanismus dafür offenbar herausgefunden: Er ist aus einer anderen Erkrankung bestens bekannt: des Heparin induzierten Mangels an Blutplättchen (Thrombozytopenie), HIT-2 mit Thrombenbildung.
Rolle der Blutplättchen und HIT-2
Blutplättchen (Thrombozyten) spielen eine zentrale Rolle bei der Blutgefässabdichtung und der Blutgerinnung. HIT-2 ist eine Erkrankung, die nach der Gabe des Gerinnungshemmers Heparin auftritt. Das Heparin verbindet sich mit den von Blutplättchen sezernierten Plättchenfaktors (PF)4. Gegen diesen Komplex kann der Körper unerwünschte Antikörper bilden, die sich an diesen Komplex anheften.Das kommt offenbar recht häufig vor.In einigen Fällen lagert sich aber der Antikörper so an Plättchen an, dass es zu einer weiteren Aktivierung von Plättchen, und zu deren Verklumpung führt, und damit – neben dem Verbrauch weiterer Plättchen – die Bildung von Blutgerinnseln einleitet.
Nicht seltenes Ereignis
Zwar ist also die Bildung dieser Antikörper nach Heparingabe keineswegs selten, aber nur in einer geringen Zahl von Patienten kommt es schliesslich zu dieser Katastrophe – sozusagen als die Spitze eines Eisbergs..
Bei der Astra-Zeneca-Impfung läuft es offenbar ähnlich ab: der Impfstoff – der ja in Wirklichkeit gar keiner ist, sondern ein Bauplan für die Herstellung des Impfstoffs im menschlichen Körper, der durch ein Virus huckepack genommen, und in Körperzellen eingeschleust wird – dockt sich an den Plättchenfaktor 4 an, und induziert so die Bildung von Antikörpern gegen diesen Virus-Vektor-Plättchenfaktor 4 Komplex. Und dann läuft es wie im Falle des Heparins: Blutplättchenmangel und Thrombosen.
Das Krankheitsbild wird jetzt als vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia (VITT). bezeichnet
Gemeinsame Endstrecke
Zentral ist also, dass diese Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoffe offenbar das Potential haben, einen derartigen Antikörper- Prozess in Gang zu setzen – mit fatalen Folgen. So ist es keine Ueberraschung dass auch der von Johnson& Johnson hergestellte Corona Impfstoff die gleichen Komplikationen im Gepäck hat, und deshalb die Verwendung dieses Impfstoffs auch erst einmal gestoppt wurde.
Nicht über 60?
Aus den bisherigen Krankheitsfällen lässt sich ableiten, dass ganz überwiegend Frauen unter 60 Jahren davon betroffen sind – warum ist bisher unklar. Gleiches gilt auch für die aus den USA berichteten Fälle nach dem Johnson&Johnson-Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoff.
Insofern war es nur mehr als konsequent, dass für Patienten unter 60 Jahren dieser Bauplan-Virus-Vektor-Impfstoff von Astra-Zeneca nicht mehr eingesetzt werden soll, auch wenn die EMA den Impfstoff – völlig unverständlich – uneingeschränkt weiter zuliess. Auch der nimmermüde Non-Stop-Talkshower Karl Lauterbach und andere sahen zunächst keinen Grund, die Impfungen mit diesem Bauplan-Virus-Vektor-Impfstoff einzustellen, vielmehr posaunten sie “das müsse in Kauf genommen werden angesichts des riesigen Benefits.”
So könnte aber bestenfalls argumentiert werden, wenn alle Impfstoffe diese Nebenwirkung hätten, es also nur eine einzige Impfstoffgruppe gäbe – was nicht der Fall ist. Das Argument des “muss in Kauf genommen werden” wirkt ausserdem für Opfer und deren Angehörige in der Tat daher geradezu zynisch.
Auch der Sputnik?
Ob diese beschriebene Nebenwirkung auch für den russischen Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoff Sputnik V gilt, ist bisher unklar. Noch gibt es dazu keine Zahlen.
Was mit der DNA?
Völlig ungeklärt ist bisher das Risiko der Integration der DNA der Virus-Vektor-Bauplan-Impfstoffe in das Erbgut: eine Nebenwirkung, die sich erst im Laufe der Jahre mit ihren Folgen zeigen würde.
Die hier von Anfang an geäusserten Bedenken gegen den Astra- Zeneca-Impfstoff – und nun auch gegen den Johnson&Johnson Impfstoff – bleiben vollumfänglich aufrechterhalten.
Der Verfasser ist Arzt, Internist und Haematologe, sowie Ex-Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)
E-Mail avonpaleske(at)yahoo.de
onlinedienst - 17. Apr, 05:34 Article 802x read