US-Gesundheitsminister Robert Kennedy jr: Destruktiver Scharlatan will Deutschland Lektion erteilen

Dr. Alexander von Paleske --- 15.1. 2026
Der US-Gesundheitsminister, Impfgegner und medizischer Scharlatan Robert Kennedy jr. hat es geschafft, in weniger als einem Jahr im Amt, eine Spur der Zerstörung im Gesundheitswesen der USA zu hinterlassen.

Angefangen hatte es damit, dass Kennedy schon vor Amtsantritt immer wieder die Behauptung aufgestellt hatte, Impfungen von Babies seien schädlich. Dieser längst und mehrfach widerlegte Unfug, war von einem britischen Arzt namens Andrew Wakefield in die Welt gesetzt worden, der aufgrund von angeblichen Untersuchungen 1998 behauptete, dass Impfungen gegen Masern, Röteln und Mumps zu Autismus führen können.

Die Studie wurde seinerzeit in der Medizinzeitschrift Lancet veröffentlicht, und ist mittlerweile längst widerlegt, am deutlichsten durch eine Studie in Dänemark, wo 500.000 geimpfte Kinder úber 10 Jahre nachverfolgt wurden. Es konnte gezeigt werden, dass keine Zunahme des Risikos, nach Impfungen an Austismus zu leiden, festgestellt werden konnte.

Wakefield hatte nachweislich Daten manipuliert, die Medizinzeitschrift Lancet zog Wakefields Veröffentlichung zurück, und der britische General Medical Council, vergleichbar den Ärztekammern in Deutschland, befand Wakefield 2010 für schuldig der unprofessionellen Ausübung des Arztberufs, und entzog ihm die Approbation. Wakefield durfte fortan nicht mehr als Arzt arbeiten.

Der neuernannte Gesundheitsminister Kennedy ging zügig daran, diesen Unfug in den hochprofessionellen wissenschschaftlichen Einrichtungen der USA zu etablieren. Als erstes ersezte er den bisherigen wissenschaftlichen Beirat des hochangesehenen Centers for Disease Control (CDC) durch politische Appointees, deren Aufgabe es ist, statt wissenschaftlicher Evidenz die Scharlatanerie des Gesundheitsministers zu verbreiten und umzusetzen, darunter die Gynäkologin Kimberly Biss,und der Gynäkologe Adam Urato, welche die Hersteller von Impfstoffen als „abscheulich“bezeichneten.

Der erste Streich
Die erste Amtshamdlung dieseser Beirats war deren Entscheidung, die Impfung von Neugeborenen gegen Hepatitis B nicht länger zu empfehlen. Mehr noch: das US-Centre for Disease Control ( CDC) wurde gezwungen, wissenschaftliche Erkenntnisse von seiner Website zu entfernen, und durch unwissenschaftlichen Blödsinn zu ersetzen, wie z. B. die Behauptung,, "Dass Impfungen nicht Autismus zu Folge hätten, sei issenschaftlich nicht bewieseni“, obwohl das Gegenteil der Fall ist.

Aber die Zerstörung hochwissenschaftlicher Einrichtungen geht weiter, wesentlich weiter:

- Von den 13.000 Mitarbeitern am CDC Anfang 2025 sind ein Jahr später nur noch 10.000 übrig, der Rest gefeuert, in den Ruhestand geschickt oder freiwillig gegangen, angesichts der Demontage von wissenschaftlichen Instituten.

- Dazu massive Budgetkürzungen für die Bereiche HIV, Tuberkulose und Hepatitis: von 1,39 Milliarden US Dollar, runter auf 300 Millionen.

- Parallel dazu Berufungen in die Administration des CDC von Personen, ohne jegliche Erfahrung im Wissenschaftsbetrieb, dafür aber die Bereitschaft,, Kennedys Vorgaben 1:1 umzusetzen.

Nicht anders sieht es beim NHS, dem Nationalen Gesundheitsinstitut, aus:

- 1000 Wissenschaftler und Administatoren für Projektzuschüsse wurden gefeuert,

- Studien, an denen 74.000 Patienten beteiligt waren, wurden oder mussten terminiert werden. Jeremy Berg, ehemaliger Direktor der medizinischen Abteilung beeichnete das Vorgehen des Gesundheitsministeriums als Chaos-Maschine.

- Geplante Projekte sollen nicht länger von wissenschaftlicher Beurteilung abhängig sein sondern davon, ob sie den Vorgaben des Gesundheitsministerium entsprechen. Eine diesbezügliche Executive Order wurde auf Vorschlag Kennedys vom Präsident Trump unterzeichnet.

Wisenschaft ersetzen durch Ideologie, Mutmassungen, Vorurteile, das ist die neue Politik des Neffen des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy.

Eine geplante Budgetkürzung von 40% beim NHS nach der „Rasenmähermethode“ fand allerdings keine Mehrheit im Senat – noch nicht.

Kennedy geht global

Damit jedoch nicht genug: Jetzt glaubt Kennedy global gehen zu müssen: seinen Unfug und seine Voruteile zum Leitfaden den Politik andere Lämder zu machen, auch gegenüber Deutschland: und so attackierte er die deutsche Regierung wegen Strafverfahren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, und warf ihr vor, die Autonomie von Patienten zu missachten. Aus diesem Grund habe er am Freitag einen Brief an die deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) (auch noch falsch geschrieben als Wanken) geschickt, teilte er am Samstag auf der Plattform X mit:

“ Er, Kennedy, habe erfahren, dass mehr als 1.000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten derzeit strafrechtlich verfolgt und bestraft würden, weil sie während der Corona-Pandemie Ausnahmen vom Tragen von Masken und von Impfungen gegen Covid-19 gewährt hätten. Die Berichte aus Deutschland zeigten, dass die Regierung die Autonomie der Patienten beiseiteschiebt, und die Möglichkeiten der Menschen einschränkt, bei medizinischen Entscheidungen nach ihren eigenen Überzeugungen zu handeln."

Kennedy bezog sich offenbar auf Strafverfolgungen wegen Ausstellung falscher Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht, und Fälschung von Impfausweisen durch einige Mediziner: Straftaten, die auch in den USA verfolgt würden.

Und weiter:

„Wenn eine Regierung Ärzte dafür kriminalisiere, dass sie ihre Patienten berate, überschreitet sie eine Grenze, die freie Gesellschaften immer als unantastbar betrachtet haben“

Er warf der deutschen Regierung vor, die "heilige Beziehung zwischen Arzt und Patient" zu verletzen, und warnte davor, dass Ärzte in einem solchen System zu "Vollstreckern staatlicher Politik" würden.
Er forderte die deutsche Regierung deshalb dringend auf, ihren Kurs zu ändern. Konkret mahnte er an, entsprechende Strafverfolgungen, die er in dem Post als "politisch motiviert" bezeichnete, zu beenden. Aus seiner Sicht zu Unrecht entzogene Zulassungen für Ärzte müssten wiederhergestellt werden.
Der US-Gesundheitsminister forderte die Bundesregierung auf , das deutsche Volk seine eigenen fundierten medizinischen Entscheidungen treffen zu lassen.

Wie andere bundesdeutsche Politiker auch, reagierte die Gesundheitsministerin Nina Warken wachsweich auf diese haltlosen und frechen Vorwürfe - allesamt basierend auf Falschinformationen - statt mit harschen Worten den Kennedyschen Unfug zurückzuweisen.
Die Ministerin hätte klar machen sollen, dass Deutschland keine fehlgeleiteten Schulmeistereien von einem US-Minister brauche, der zudem gerade dabei sei, dem Gesundheitswesen des eigenen Landes schweren Schaden zuzufügen.
onlinedienst - 15. Jan, 13:09 Article 52x read
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