UNO - Untersuchungsbericht wird verheerend ausfallen
Gut einen Monat nach dem tödlichen Anschlag auf den ehemaligen libanesischen Regierungschef Rafik Hariri haben die UNO Ermittler ihre Untersuchungen abgeschlossen.

Wichtige Beweise vertuscht?
Der langjährige Nahost Korrespondent der britischen Tageszeitung „The Independent“, Robert Frisk, hatte am Montag mitgeteilt, der UNO Bericht werde verheerend ausfallen. Die Ermittler seien überzeugt, dass der syrische und der libanesische Geheimdienst nach dem tödlichen Anschlag wichtige Beweise vertuschen wollten.
Am Dienstag tauchten Gerüchte auf, die der Regierung und den Geheimdiensten nicht nur Fahrlässigkeit und Desinteresse vorwerfen. Robert Frisk unterstellt sogar eine direkte Beteiligung und beruft sich dabei auf die UN Untersuchungskommission. Ohne genaue Quellen zu nennen, berichtet Frisk von der Einrichtung neuer Parkzonen am Unglücksort, nur wenige Tage vor dem Attentat. Außerdem bestätigt er die bereits mehrfach geäußerte Vermutung einer unter der Straße platzierten Bombe.
Das steht im Widerspruch zu anderen UN-Erklärungen: Auf einem Überwachungsvideo der beim Attentat schwer beschädigten HSBC-Bank soll ein explodierendes Auto zu sehen sein. Außerdem stellte ein UN-Sprengstoffexperte fest, dass ein Kraterdurchmesser einer unterirdisch gezündeten 400 Kilogramm-Bombe nicht 30 Meter, sondern an die 1000 Meter groß sein müsste.
Der UNO-Sicherheitsrat hatte nach dem Anschlag auf Hariri am 14. Februar einen "dringenden Bericht über die Umstände, Gründe und Folgen des Mordes" angefordert; zehn Tage später trafen die Ermittler in der libanesischen Hauptstadt Beirut ein.
Das Team unter Leitung des Iren Peter Fitzgerald verlässt heute Mittwoch den Libanon und wird morgen Donnertsag am Sitz der UNO in New York eintreffen. In der kommenden Woche werden die Ermittler UNO Generalsekretär Kofi Annan ihren Bericht vorlegen.
Schon gestern kehrten die Schweizer Sprengstoff Experten aus Beirut zurück, die den Anschlag auf Hariri untersuchten. Sie waren seit dem 5. März im Einsatz.
Die Opposition in Libanon wirft der Regierung in Beirut sowie der Regierung im Nachbarland Syrien vor, für das Attentat auf den ehemaligen libanesischen Regierungschef verantwortlich zu sein. Die Regierungen in Beirut und Damaskus weisen den Vorwurf von sich.

Wichtige Beweise vertuscht?
Der langjährige Nahost Korrespondent der britischen Tageszeitung „The Independent“, Robert Frisk, hatte am Montag mitgeteilt, der UNO Bericht werde verheerend ausfallen. Die Ermittler seien überzeugt, dass der syrische und der libanesische Geheimdienst nach dem tödlichen Anschlag wichtige Beweise vertuschen wollten.
Am Dienstag tauchten Gerüchte auf, die der Regierung und den Geheimdiensten nicht nur Fahrlässigkeit und Desinteresse vorwerfen. Robert Frisk unterstellt sogar eine direkte Beteiligung und beruft sich dabei auf die UN Untersuchungskommission. Ohne genaue Quellen zu nennen, berichtet Frisk von der Einrichtung neuer Parkzonen am Unglücksort, nur wenige Tage vor dem Attentat. Außerdem bestätigt er die bereits mehrfach geäußerte Vermutung einer unter der Straße platzierten Bombe.
Das steht im Widerspruch zu anderen UN-Erklärungen: Auf einem Überwachungsvideo der beim Attentat schwer beschädigten HSBC-Bank soll ein explodierendes Auto zu sehen sein. Außerdem stellte ein UN-Sprengstoffexperte fest, dass ein Kraterdurchmesser einer unterirdisch gezündeten 400 Kilogramm-Bombe nicht 30 Meter, sondern an die 1000 Meter groß sein müsste.
Der UNO-Sicherheitsrat hatte nach dem Anschlag auf Hariri am 14. Februar einen "dringenden Bericht über die Umstände, Gründe und Folgen des Mordes" angefordert; zehn Tage später trafen die Ermittler in der libanesischen Hauptstadt Beirut ein.
Das Team unter Leitung des Iren Peter Fitzgerald verlässt heute Mittwoch den Libanon und wird morgen Donnertsag am Sitz der UNO in New York eintreffen. In der kommenden Woche werden die Ermittler UNO Generalsekretär Kofi Annan ihren Bericht vorlegen.
Schon gestern kehrten die Schweizer Sprengstoff Experten aus Beirut zurück, die den Anschlag auf Hariri untersuchten. Sie waren seit dem 5. März im Einsatz.
Die Opposition in Libanon wirft der Regierung in Beirut sowie der Regierung im Nachbarland Syrien vor, für das Attentat auf den ehemaligen libanesischen Regierungschef verantwortlich zu sein. Die Regierungen in Beirut und Damaskus weisen den Vorwurf von sich.
sfux - 16. Mär, 09:31 Article 2042x read