China auf der Überholspur auch im Wissenschaftsbereich
Dr. Alexander von Paleske --- 5.2. 2026 --
Nicht nur im Bereich der industriellen Produktion, und dem Ausbau der Infrastruktur, auch auf einem weiteren Gebiet hat China enorm aufgeholt: Im Wissenschaftsbereich, wie z.B.. im Bereich der medizinischen Forschung: Während bisher die USA das Mekka der medizinischen Spitzenforschung waren, ist diese Spitzenstellung nun unter politischen, vulgo unwissenschaftlichem Druck seitens des Gesundheitsministers Robert Kennedy jr., zum Abstieg verdammt.
Der US-Gesundheitsminister verbreitet nicht nur wissenschaftlichen Unfug, sondern zwingt Forschungsinstitute über Staatsgelder, von denen diese Institute zur Durchführung von Projekten, Studien etc. abhängig sind, bzw. das CDC und das NIH als staatliche Institutionenh direkt, Forschungsvorhaben durchzuführen, deren Erkenntniswert gleich Null ist, wie z.B. Zusammenhänge von Autismus und Impfung im Kindesalter. Ein Bereich, der nicht nur erforscht ist, sondern längst nachgewiesen wurde, dass es eben keinen Zusammenhang gibt.
Parallel dazu feuert er hochkompetente Administratoren, begleitet von erheblichen Mittelkürzungen. Nicht wenige Wissenschaftler gehen von sich aus.
Anders China
In China hingegen lagen 2024 die Staatsausgaben für Wissenschaft und Forschung bei umgerechnet 520 Milliarden US Dollar, eine Zunahme von 8,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Resultat: Insgesamt: 878.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen im Jahre 2024 gegenüber nur 26.000 im Jahre 2000. Damit wurde China in Sachen Veröffentlichungen Spitzenreiter.
Chinas Mantra, wie es im neuen Fünfjahresplan (2026- 2030) ausgedrückt wird:
- Wissenschaft und Forschung auf höchstem Niveau.
- Vertrauen auf die eigene Kraft.
- Spitzenkräfte aus der eigenen Gesellschaft hervorbringen.
- Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Verbesserung der sozioökonomischen Bedingungen, will heissen, dass diese Forschungsergebnisse durch Umsetzung der Gesellschaft zugute kommen sollen.
Nicht mehr Mekka
Die USA waren vor der Ära Trump der begehrteste Forschungsstandort. Spitzenforscher aus aller Welt wurden dadurch angelockt. Die begabtesten Studenten aus aller Welt versuchten auf US-Spitzenuniversitäten wie Stanford, Harvard, Berkeley und MIT zu studieren.
Mit der Promotion von Fremdenfeindlichkeit, dem gewalttätigen und rücksichtslosen Auftreten der ICE Patroullien (ICE steht für Immigration Control Enforcement) gegenüber Migranten und Angriffen auf US-Bürger, die dagegen protestieren, und den Eingriffen der Regierung in die Arbeit und Ausrichtung der Universitäten, dürfte diese Sogwirkung auf ausländische Studierende und Spitzenforscher eher nachlassen.
Auch Deutschlands Stellung bedroht
Auch Deutschlands Spitzenstellung als Exportnation ist durch die Entwicklung in China bedroht:
.
1. Viele Deutsche Produkte finden nicht mehr den Weg nach China, da die Volksrepublik diese Produkte mittlerweile selbst herstellen kann, zudem noch billiger, da die Energiekosten und die Löhne deutlich niedriger sind, als in Deutschland.
2. In anderen Ländern tritt China mittlerweile als ernstzunehmender Konkurrent Deutscher Produkte auf.
3. Auch der Konkurrenzvorteil durch bessere Qualität Deutscher Produkte wird in Zukunft geringer werden, wenn nicht schwinden, denn auch in Sachen Qualität hat China aufgeholt.
4. Deutsche Autofirmen, an erster Stelle VW, das mit dem Santana 1986 die Produktion in China begann, und lange die Nr.1 auf dem chinesischen Automarkt war, sind deutlich von der schärfer werdenden Konkurrenz einheimischer chinesischer Firmen betroffen, die technologisch und im Design aufgeholt, z.T. überholt haben.
5. Wenig verkaufsfördernd wirkte sich auch das arrogante Auftreten deutscher Politiker aus, wie das der ehemaligen Aussenministerin Annalena Baerbock – sie zoffte sich auf offener Bühne mit dem chinesischen Aussenminister - und Stellungnahmen des neuen Aussensministers Wadepuhl in der Taiwan-Frage.
Kein Stoppschild für China
Während die USA ihren Abstieg als führende Wirtschaftsmacht durch die Verhängung von Zöllen, und mit der Drohung von Sanktionen aufzuhalten versuchen, und ihr Militär, wie in Venezuela und jetzt im Persischen Golf aufmarschieren lassen, beschleunigen sie durch ihre Innenplitik und Angriffen auf die Wissenschaft auch hier ihren Abstieg von der Spitzenstellung.
Ebenso ist der Versuch, durch Exportverbote von Hochleistungschips aus den USA nach China, und durch Druck auf die Firma ASML in den Niederlanden, nicht mehr die neuesten Maschinen nach China zu liefern, um so den weiteren Aufstieg des Konkurrenten China auch auf diesem Gebiet zu verhindern, letztlich zum Scheitern verurteilt.
ASML ist zur Zeit der größte praktisch alleinige Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie. Die überaus komplexen Maschinen spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen (Mikrochips).
Der Aufstieg Chinas auch in diesem Bereich kann aber durch die Exportverbote bestenfalls – vorübergehend - verzögert werden, denn letztlich wird China, wie die bisherige Entwicklung zeigt, auch hier zumindest gleichziehen .
Ein Blick zurück
Ein Blick zurck zeigt, wie Spitzenpositionen leicht zu Abstiegen werden können: In den 60er Jahren tauchten preiswerte japanische Kameras auf dem deutschen Markt auf, die sich vor allem dadurch auszeichneten, dass sie Imitate Deutscher Kameras, aber qualitativ schlechter waren.
Das änderte sich im Laufe der 70er und 80er Jahre: Die Japaner imitierten nicht mehr, sondern verbesserten die Kameras, und im Bereich der Medizintechnik entwickelten sie Gastroskope (Optik Hauptbestandteil), nicht etwa Deutschland,
Heute besetzt Deutschland bei den Kameras nur noch einen Nischenmarkt.
Fazit
Die Versuche der USA, mit ihren oben beschriebenen Versuchen, so ihre Stellung als führende Supermacht zu behaupten, sind unter diesen Umständen allesamt zum Scheitern verurteilt. Die Massnahmen der Trump-Administration haben vielmehr das Potential, diesen Abstieg zu beschleunigen.
Die Exporteinbussen Deutschlands wiederum werden Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten in Deutschland, und der verfügbaren Mittel zur Aufrechterhaltung des Sozialsystems haben
Nicht nur im Bereich der industriellen Produktion, und dem Ausbau der Infrastruktur, auch auf einem weiteren Gebiet hat China enorm aufgeholt: Im Wissenschaftsbereich, wie z.B.. im Bereich der medizinischen Forschung: Während bisher die USA das Mekka der medizinischen Spitzenforschung waren, ist diese Spitzenstellung nun unter politischen, vulgo unwissenschaftlichem Druck seitens des Gesundheitsministers Robert Kennedy jr., zum Abstieg verdammt.
Der US-Gesundheitsminister verbreitet nicht nur wissenschaftlichen Unfug, sondern zwingt Forschungsinstitute über Staatsgelder, von denen diese Institute zur Durchführung von Projekten, Studien etc. abhängig sind, bzw. das CDC und das NIH als staatliche Institutionenh direkt, Forschungsvorhaben durchzuführen, deren Erkenntniswert gleich Null ist, wie z.B. Zusammenhänge von Autismus und Impfung im Kindesalter. Ein Bereich, der nicht nur erforscht ist, sondern längst nachgewiesen wurde, dass es eben keinen Zusammenhang gibt.
Parallel dazu feuert er hochkompetente Administratoren, begleitet von erheblichen Mittelkürzungen. Nicht wenige Wissenschaftler gehen von sich aus.
Anders China
In China hingegen lagen 2024 die Staatsausgaben für Wissenschaft und Forschung bei umgerechnet 520 Milliarden US Dollar, eine Zunahme von 8,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Resultat: Insgesamt: 878.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen im Jahre 2024 gegenüber nur 26.000 im Jahre 2000. Damit wurde China in Sachen Veröffentlichungen Spitzenreiter.
Chinas Mantra, wie es im neuen Fünfjahresplan (2026- 2030) ausgedrückt wird:
- Wissenschaft und Forschung auf höchstem Niveau.
- Vertrauen auf die eigene Kraft.
- Spitzenkräfte aus der eigenen Gesellschaft hervorbringen.
- Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Verbesserung der sozioökonomischen Bedingungen, will heissen, dass diese Forschungsergebnisse durch Umsetzung der Gesellschaft zugute kommen sollen.
Nicht mehr Mekka
Die USA waren vor der Ära Trump der begehrteste Forschungsstandort. Spitzenforscher aus aller Welt wurden dadurch angelockt. Die begabtesten Studenten aus aller Welt versuchten auf US-Spitzenuniversitäten wie Stanford, Harvard, Berkeley und MIT zu studieren.
Mit der Promotion von Fremdenfeindlichkeit, dem gewalttätigen und rücksichtslosen Auftreten der ICE Patroullien (ICE steht für Immigration Control Enforcement) gegenüber Migranten und Angriffen auf US-Bürger, die dagegen protestieren, und den Eingriffen der Regierung in die Arbeit und Ausrichtung der Universitäten, dürfte diese Sogwirkung auf ausländische Studierende und Spitzenforscher eher nachlassen.
Auch Deutschlands Stellung bedroht
Auch Deutschlands Spitzenstellung als Exportnation ist durch die Entwicklung in China bedroht:
.
1. Viele Deutsche Produkte finden nicht mehr den Weg nach China, da die Volksrepublik diese Produkte mittlerweile selbst herstellen kann, zudem noch billiger, da die Energiekosten und die Löhne deutlich niedriger sind, als in Deutschland.
2. In anderen Ländern tritt China mittlerweile als ernstzunehmender Konkurrent Deutscher Produkte auf.
3. Auch der Konkurrenzvorteil durch bessere Qualität Deutscher Produkte wird in Zukunft geringer werden, wenn nicht schwinden, denn auch in Sachen Qualität hat China aufgeholt.
4. Deutsche Autofirmen, an erster Stelle VW, das mit dem Santana 1986 die Produktion in China begann, und lange die Nr.1 auf dem chinesischen Automarkt war, sind deutlich von der schärfer werdenden Konkurrenz einheimischer chinesischer Firmen betroffen, die technologisch und im Design aufgeholt, z.T. überholt haben.
5. Wenig verkaufsfördernd wirkte sich auch das arrogante Auftreten deutscher Politiker aus, wie das der ehemaligen Aussenministerin Annalena Baerbock – sie zoffte sich auf offener Bühne mit dem chinesischen Aussenminister - und Stellungnahmen des neuen Aussensministers Wadepuhl in der Taiwan-Frage.
Kein Stoppschild für China
Während die USA ihren Abstieg als führende Wirtschaftsmacht durch die Verhängung von Zöllen, und mit der Drohung von Sanktionen aufzuhalten versuchen, und ihr Militär, wie in Venezuela und jetzt im Persischen Golf aufmarschieren lassen, beschleunigen sie durch ihre Innenplitik und Angriffen auf die Wissenschaft auch hier ihren Abstieg von der Spitzenstellung.
Ebenso ist der Versuch, durch Exportverbote von Hochleistungschips aus den USA nach China, und durch Druck auf die Firma ASML in den Niederlanden, nicht mehr die neuesten Maschinen nach China zu liefern, um so den weiteren Aufstieg des Konkurrenten China auch auf diesem Gebiet zu verhindern, letztlich zum Scheitern verurteilt.
ASML ist zur Zeit der größte praktisch alleinige Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie. Die überaus komplexen Maschinen spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen (Mikrochips).
Der Aufstieg Chinas auch in diesem Bereich kann aber durch die Exportverbote bestenfalls – vorübergehend - verzögert werden, denn letztlich wird China, wie die bisherige Entwicklung zeigt, auch hier zumindest gleichziehen .
Ein Blick zurück
Ein Blick zurck zeigt, wie Spitzenpositionen leicht zu Abstiegen werden können: In den 60er Jahren tauchten preiswerte japanische Kameras auf dem deutschen Markt auf, die sich vor allem dadurch auszeichneten, dass sie Imitate Deutscher Kameras, aber qualitativ schlechter waren.
Das änderte sich im Laufe der 70er und 80er Jahre: Die Japaner imitierten nicht mehr, sondern verbesserten die Kameras, und im Bereich der Medizintechnik entwickelten sie Gastroskope (Optik Hauptbestandteil), nicht etwa Deutschland,
Heute besetzt Deutschland bei den Kameras nur noch einen Nischenmarkt.
Fazit
Die Versuche der USA, mit ihren oben beschriebenen Versuchen, so ihre Stellung als führende Supermacht zu behaupten, sind unter diesen Umständen allesamt zum Scheitern verurteilt. Die Massnahmen der Trump-Administration haben vielmehr das Potential, diesen Abstieg zu beschleunigen.
Die Exporteinbussen Deutschlands wiederum werden Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten in Deutschland, und der verfügbaren Mittel zur Aufrechterhaltung des Sozialsystems haben
onlinedienst - 5. Feb, 20:20 Article 99x read





















