Versorgungswerke: Plünderer machen Kasse
Dr. Alexander von Paleske 15.02.2026
Versorgungswerke sind Pensionskassen für bestimmte Berufe: Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Schornsteinfeger, Architekten usw., also oftmals, aber keineswegs immer, freiberuflich Tätige. Die Zwangsmitgliedschaften sollen auch für diese Berufsgruppen ein Alterseinkommen sicherstellen, und so auch verhindern helfen, dass im Falle von Altersarmut die Gesellschaft für sie aufkommen muss.
Angestellte in diesen Berufsgruppen sind ohnehin Pflichtversicherte, haben aber die Möglichkeit, der Pflichtversicherung bei der Deutschen Rentenversicherung zu entgehen, indem sie sich stattdessen sich bei dem für sie zuständigen Versorgungswerk pflichtversichern.
Die Versorgungswerke bieten gegenüber der DRV einige Vorteile, jedoch steigen, wie sich gezeigt hat, später die Renten prozentual in weit geringerem Umfang als die der DRV und das hat folgende Gründe:
- Die Renten aus der Deutschen Rentenversicherung speisen sich durch ein Umlageverfahren: Was hineingeht fließt wieder raus. Angesichts abnehmender Zahl der Einzahler und steigender Zahl der Rentenempfänger mit längerer Lebenserwartung, dargestellt durch die Alterspyramide, sinken die Einkünfte. Hinzu kommen Rentner aus der ehemaligen DDR, die niemals in die DRV bzw. diejenigen, die erst nach der Wiedervereinigung begannen, in die Rentenkasse einzuzahlen. Ein Überschusskapital ist demzufolge längst nicht mehr vorhanden. Weil die Renten der DRV aber an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt sind, und der Staat insoweit eine Garantie übernommen hat, steigen die staatlichen Zuschüsse für die Rentenversicherung Jahr um Jahr, und lagen im Jahr 2023 bei 112,4 Milliarden Euro.
- Die Versorgungswerke wiederum arbeiten nicht nach dem Umlageverfahren, haben keine Staatsgarantie, sondern zahlen die Einkünfte aus ihren Investments, die sie mit den Geldern der Einzahler getätigt haben, an Rentenempfänger wieder aus. Im Falle von erheblichen Verlusten durch die Investments, können daher auch die Renten sinken, etwas was bei der DRV bisher ausgeschlossen ist, dank der Staatsgarantie. Allerdings will die Bundesregierung die Staatszuschüsse deutlich reduzieren, was ebenfalls Rentenkürzungen zur Folge haben könnte, sei es auch nur in der Form, dass keine Rentenanpassungen mehr vorgenommen werden.
Keine theoretische Angelegenheit
Bei den Versorgungswerken sind Rentenkürzungen schon jetzt keineswegs eine rein theoretische Angelegenheit, vielmehr könnten sie für einige Versicherte bald Wirklichkeit werden, z. B. für die Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte: sie laufen Gefahr, dass es zu Rentenkürzungen im Bereich von 20-30% - oder noch höher - alsbald kommt.
Der Grund: das Versorgungswerk der Zahnärzte in Berlin, das für 10.000 Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte die Pensionskasse ist, hat rund die Hälfte des von ihr verwalteten Vermögens verspielt: durch nicht seriöse Investitionen in zweifelhafte Firmen und Fonds, dazu noch Vetternwirtschaft, und durch eigene wirtschaftliche Interessen von Mitarbeitern an den Investments des Versorgungswerks.
Ohne Aufsicht
Gefördert wird dieses Missmanagement noch dadurch, dass keine externe Aufsichtsbehörde für diese Versorgungswerke existiert, anders als beispielsweise für Versicherungen und Banken, die der Aufsicht durch die BaFin unterliegen. Versorgungswerke operieren also bei ihrer Geldanlage im Freiraum, ein gefährlicher Freiraum, wie sich in einigen Fällen zeigt.
Nicht von Interesse?
Nun könnte man sagen, was interessiert uns das, denn den Ärzten und Zahnärzten geht es ja ohnehin saugut, da spielen diese Pensionskassen ohnehin keine Rolle bei der Altersversorgung.
Das ist jedoch unrichtig: bei vielen Rechtsanwälten und Architekten ohnehin schon, aber jetzt auch bei den Medizinern insgesamt : Zum einen sind nicht wenige Mediziner mittlerweile dauerhaft in Krankenhäusern beschäftigt, zum anderen sind nicht wenige Ärzte im Praxisbereich nicht mehr, wie noch bis zum Jahre 2003, Praxisinhaber, sondern vielmehr Angestellte von sog. Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die zunehmend von Kapitalinvestoren über ein in ihrem Besitz befindliches Krankenhaus als Investment (Profitcenter) errichtet werden.
Auch wollen nicht wenige Ärztinnen, die jetzt schon die klare Mehrheit unter den neu approbierten Medizinern stellen, wegen Doppelbelastung (Familie und Beruf) eher Teilzeit im Angestelltenverhältnis arbeiten, als eine eigene Praxis betreiben.
Fehlentwicklung dank Schmidt und Lauterbach
Auf die unselige Entwicklung von profitorientierten Versorgungszentren, ermöglicht durch Reformen der SPD- Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im Zusammenspiel mit Karl Lauterbach, soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, jedoch bleibt festzuhalten: Für mehr und mehr Ärztinnen und Ärzte ist das Renteneinkommen aus den Versorgungswerken zunehmend die wesentliche - oder sogar die einzige -Altersversorgung.
Statt Profis: Ahnungslose und Plünderer
Versorgungswerke, mit Kapital und Barvermögen reichlich gesegnet, stehen unter Verpflichtung, dieses Kapital gewinnbringend einzusetzen, was in einer Phase der Niedrigzinspolitik plus/minus wirtschaftlichem Abschwung nicht gerade ein Kinderspiel ist, zumal sich das Anlage-Risiko in sehr vertretbaren Grenzen halten muss, was nur erreicht werden kann, wenn die anvisierten Investments mit der nötigen Gründlichkeit untersucht werden.
Da sind Profis gefragt, die grundsolide Erfahrung mit derartigen Investments haben und dabei keine Eigeninteressen verfolgen.. Oft genug fehlt diese Erfahrung in den Versorgungswerken, mit der Folge, dass diese dann dann zum Einfallstor für windige Renditeversprecher vom Schlage eines René Benko werden. Er ist aber bei weitem nicht der einzige.
So kommt es dazu, dass professionelle Plünderer auf Unerfahrenheit treffen, mit gravierenden Folgen. Gleiches gilt, wenn die Versorgungswerke ohne Plünderer sich aber – unerfahren – um die Geldanlage kümmern.
Im Detail
So sieht die – bisher - bekannte Fehlinvestitionsbilanz der Versorgungswerke aus:
- Versorgungswerk der Zahnärzte Berlin-Brandenburg, wie bereits berichtet, bis zu 1 Milliarde Euro weg.
- Bayerische Versorgungskammer (Investitionsarm sämtlicher
Versorgungswerke in Bayern) mit Plünderer Benko: 50 Millionen
Euro weg, siehe auch hier.
- Bayerische Versorgungskammer mit dem vorbestraften Shvo in
den USA: 150 Millionen Euro sicher weg, weitere 550 Millionen
sehr gefährdet, wahrscheinlich also 750 Millionen Euro durch den
Schornstein. Da aber von in den USA Geschädigten auch ein
Verstoß gegen das RICO-Gesetz, ein Gesetz gegen organisierte
Kriminalität, behauptet wird, könnten im Zivilprozess auch noch
sog. Punitive Damages drohen, ein Instrument, das es in
Deutschland nicht gibt, wo also sich zum Schadensersatz noch ein
bis um den Faktor 10 höherer Betrag dem Schädiger als Strafe
aufgebrummt wird. Die Schadensumme für die Bayerische
Versorgungskammer könnte also schlimmstenfalls im hohen
einstelligen Euro-Milliardenbereich landen.
- KVSH Schleswig Holstein: bis zu 36 Millionen.
Das sind die spektakulären Fälle. Wie weit es bei anderen Versorgungswerken zu vermeidbaren Schäden in allerdings geringerer Höhe gekommen ist, darüber gibt es keine belastbaren Zahlen. Schon jetzt ist zu beobachten, dass die Renten der Versorgungswerke weit niedrigere Steigerungsraten aufweisen, also selbst die Inflation nicht mehr ausgleichen, als – bisher - etwa die Renten der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die ja an die Lohnentwicklung gekoppelt sind, abgesichert durch eine staatliche Garantie.
Zukunftsmodell?
Gleichwohl soll dieses Modell in Zukunft auch die Rente der DRV teilweise ersetzten. Ein Anfang ist bereits gemacht. Eine klare Fehlentwicklung, denn wirtschaftlicher Abschwung, wie jetzt, schlägt voll auf die Renten durch.
Fazit:
Angesichts völlig unzureichender Kontrollen, haben einige Versorgungswerke erhebliche Verluste eingefahren. Bessere Kontrollen sind absolut erforderlich, und Strafverfahren wegen Untreue müssen konsequent durchgeführt werden.Daran mangelt es aber, wie sich gerade im Fall Benko nur überdeutlich gezeigt hat: Investitionen durch Deutsche Versicherungen im dreistelligen Millionen- Euro Bereich in diesen „Bauchladen“ hatten für die Geldgeber keinerlei strafrechtliche Konsequenzen, obgleich der Anfangsverdacht von Untreue sicherlich gegeben war.
Versorgungswerke sind Pensionskassen für bestimmte Berufe: Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Schornsteinfeger, Architekten usw., also oftmals, aber keineswegs immer, freiberuflich Tätige. Die Zwangsmitgliedschaften sollen auch für diese Berufsgruppen ein Alterseinkommen sicherstellen, und so auch verhindern helfen, dass im Falle von Altersarmut die Gesellschaft für sie aufkommen muss.
Angestellte in diesen Berufsgruppen sind ohnehin Pflichtversicherte, haben aber die Möglichkeit, der Pflichtversicherung bei der Deutschen Rentenversicherung zu entgehen, indem sie sich stattdessen sich bei dem für sie zuständigen Versorgungswerk pflichtversichern.
Die Versorgungswerke bieten gegenüber der DRV einige Vorteile, jedoch steigen, wie sich gezeigt hat, später die Renten prozentual in weit geringerem Umfang als die der DRV und das hat folgende Gründe:
- Die Renten aus der Deutschen Rentenversicherung speisen sich durch ein Umlageverfahren: Was hineingeht fließt wieder raus. Angesichts abnehmender Zahl der Einzahler und steigender Zahl der Rentenempfänger mit längerer Lebenserwartung, dargestellt durch die Alterspyramide, sinken die Einkünfte. Hinzu kommen Rentner aus der ehemaligen DDR, die niemals in die DRV bzw. diejenigen, die erst nach der Wiedervereinigung begannen, in die Rentenkasse einzuzahlen. Ein Überschusskapital ist demzufolge längst nicht mehr vorhanden. Weil die Renten der DRV aber an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt sind, und der Staat insoweit eine Garantie übernommen hat, steigen die staatlichen Zuschüsse für die Rentenversicherung Jahr um Jahr, und lagen im Jahr 2023 bei 112,4 Milliarden Euro.
- Die Versorgungswerke wiederum arbeiten nicht nach dem Umlageverfahren, haben keine Staatsgarantie, sondern zahlen die Einkünfte aus ihren Investments, die sie mit den Geldern der Einzahler getätigt haben, an Rentenempfänger wieder aus. Im Falle von erheblichen Verlusten durch die Investments, können daher auch die Renten sinken, etwas was bei der DRV bisher ausgeschlossen ist, dank der Staatsgarantie. Allerdings will die Bundesregierung die Staatszuschüsse deutlich reduzieren, was ebenfalls Rentenkürzungen zur Folge haben könnte, sei es auch nur in der Form, dass keine Rentenanpassungen mehr vorgenommen werden.
Keine theoretische Angelegenheit
Bei den Versorgungswerken sind Rentenkürzungen schon jetzt keineswegs eine rein theoretische Angelegenheit, vielmehr könnten sie für einige Versicherte bald Wirklichkeit werden, z. B. für die Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte: sie laufen Gefahr, dass es zu Rentenkürzungen im Bereich von 20-30% - oder noch höher - alsbald kommt.
Der Grund: das Versorgungswerk der Zahnärzte in Berlin, das für 10.000 Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte die Pensionskasse ist, hat rund die Hälfte des von ihr verwalteten Vermögens verspielt: durch nicht seriöse Investitionen in zweifelhafte Firmen und Fonds, dazu noch Vetternwirtschaft, und durch eigene wirtschaftliche Interessen von Mitarbeitern an den Investments des Versorgungswerks.
Ohne Aufsicht
Gefördert wird dieses Missmanagement noch dadurch, dass keine externe Aufsichtsbehörde für diese Versorgungswerke existiert, anders als beispielsweise für Versicherungen und Banken, die der Aufsicht durch die BaFin unterliegen. Versorgungswerke operieren also bei ihrer Geldanlage im Freiraum, ein gefährlicher Freiraum, wie sich in einigen Fällen zeigt.
Nicht von Interesse?
Nun könnte man sagen, was interessiert uns das, denn den Ärzten und Zahnärzten geht es ja ohnehin saugut, da spielen diese Pensionskassen ohnehin keine Rolle bei der Altersversorgung.
Das ist jedoch unrichtig: bei vielen Rechtsanwälten und Architekten ohnehin schon, aber jetzt auch bei den Medizinern insgesamt : Zum einen sind nicht wenige Mediziner mittlerweile dauerhaft in Krankenhäusern beschäftigt, zum anderen sind nicht wenige Ärzte im Praxisbereich nicht mehr, wie noch bis zum Jahre 2003, Praxisinhaber, sondern vielmehr Angestellte von sog. Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die zunehmend von Kapitalinvestoren über ein in ihrem Besitz befindliches Krankenhaus als Investment (Profitcenter) errichtet werden.
Auch wollen nicht wenige Ärztinnen, die jetzt schon die klare Mehrheit unter den neu approbierten Medizinern stellen, wegen Doppelbelastung (Familie und Beruf) eher Teilzeit im Angestelltenverhältnis arbeiten, als eine eigene Praxis betreiben.
Fehlentwicklung dank Schmidt und Lauterbach
Auf die unselige Entwicklung von profitorientierten Versorgungszentren, ermöglicht durch Reformen der SPD- Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im Zusammenspiel mit Karl Lauterbach, soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, jedoch bleibt festzuhalten: Für mehr und mehr Ärztinnen und Ärzte ist das Renteneinkommen aus den Versorgungswerken zunehmend die wesentliche - oder sogar die einzige -Altersversorgung.
Statt Profis: Ahnungslose und Plünderer
Versorgungswerke, mit Kapital und Barvermögen reichlich gesegnet, stehen unter Verpflichtung, dieses Kapital gewinnbringend einzusetzen, was in einer Phase der Niedrigzinspolitik plus/minus wirtschaftlichem Abschwung nicht gerade ein Kinderspiel ist, zumal sich das Anlage-Risiko in sehr vertretbaren Grenzen halten muss, was nur erreicht werden kann, wenn die anvisierten Investments mit der nötigen Gründlichkeit untersucht werden.
Da sind Profis gefragt, die grundsolide Erfahrung mit derartigen Investments haben und dabei keine Eigeninteressen verfolgen.. Oft genug fehlt diese Erfahrung in den Versorgungswerken, mit der Folge, dass diese dann dann zum Einfallstor für windige Renditeversprecher vom Schlage eines René Benko werden. Er ist aber bei weitem nicht der einzige.
So kommt es dazu, dass professionelle Plünderer auf Unerfahrenheit treffen, mit gravierenden Folgen. Gleiches gilt, wenn die Versorgungswerke ohne Plünderer sich aber – unerfahren – um die Geldanlage kümmern.
Im Detail
So sieht die – bisher - bekannte Fehlinvestitionsbilanz der Versorgungswerke aus:
- Versorgungswerk der Zahnärzte Berlin-Brandenburg, wie bereits berichtet, bis zu 1 Milliarde Euro weg.
- Bayerische Versorgungskammer (Investitionsarm sämtlicher
Versorgungswerke in Bayern) mit Plünderer Benko: 50 Millionen
Euro weg, siehe auch hier.
- Bayerische Versorgungskammer mit dem vorbestraften Shvo in
den USA: 150 Millionen Euro sicher weg, weitere 550 Millionen
sehr gefährdet, wahrscheinlich also 750 Millionen Euro durch den
Schornstein. Da aber von in den USA Geschädigten auch ein
Verstoß gegen das RICO-Gesetz, ein Gesetz gegen organisierte
Kriminalität, behauptet wird, könnten im Zivilprozess auch noch
sog. Punitive Damages drohen, ein Instrument, das es in
Deutschland nicht gibt, wo also sich zum Schadensersatz noch ein
bis um den Faktor 10 höherer Betrag dem Schädiger als Strafe
aufgebrummt wird. Die Schadensumme für die Bayerische
Versorgungskammer könnte also schlimmstenfalls im hohen
einstelligen Euro-Milliardenbereich landen.
- KVSH Schleswig Holstein: bis zu 36 Millionen.
Das sind die spektakulären Fälle. Wie weit es bei anderen Versorgungswerken zu vermeidbaren Schäden in allerdings geringerer Höhe gekommen ist, darüber gibt es keine belastbaren Zahlen. Schon jetzt ist zu beobachten, dass die Renten der Versorgungswerke weit niedrigere Steigerungsraten aufweisen, also selbst die Inflation nicht mehr ausgleichen, als – bisher - etwa die Renten der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die ja an die Lohnentwicklung gekoppelt sind, abgesichert durch eine staatliche Garantie.
Zukunftsmodell?
Gleichwohl soll dieses Modell in Zukunft auch die Rente der DRV teilweise ersetzten. Ein Anfang ist bereits gemacht. Eine klare Fehlentwicklung, denn wirtschaftlicher Abschwung, wie jetzt, schlägt voll auf die Renten durch.
Fazit:
Angesichts völlig unzureichender Kontrollen, haben einige Versorgungswerke erhebliche Verluste eingefahren. Bessere Kontrollen sind absolut erforderlich, und Strafverfahren wegen Untreue müssen konsequent durchgeführt werden.Daran mangelt es aber, wie sich gerade im Fall Benko nur überdeutlich gezeigt hat: Investitionen durch Deutsche Versicherungen im dreistelligen Millionen- Euro Bereich in diesen „Bauchladen“ hatten für die Geldgeber keinerlei strafrechtliche Konsequenzen, obgleich der Anfangsverdacht von Untreue sicherlich gegeben war.
onlinedienst - 15. Feb, 09:59 Article 46x read





















