Englands Regierung absturzgefährdet - Epstein, Mandelson und die Folgen

Dr. Alexander von Paleske --- 7.2. 2026
Dass ein Toter namens Jeffrey Epstein mit seinem Nachlass Prominente wie Bill Gates, Elon Musk, Ex US-Präsident Bill Clinton, Virgin-Gründer Richard Branson und viele andere ins Zwielicht, eine Regierung in Europa in Absturzgefahr, und zwei Königshäuser (Grossbritannien mit ExPrinz Andrew und Norwegen mit Kronprinzessin Mette-Marit) wegen der Nähe ihrer Mitglieder zu, und Freundschaften mit Epstein in Misskredit und Erklärungsnot bringen konnte, ist schon etwas Aussergewönliches.

Mit der erzwungenen Veröffentlichung einer riesigen Zahl von E-Mails, Fotos und Videos aus den Strafakten ist aber genau das geschehen: Es geht um sexuellen Missbrauch, Geldgeschenke und Freundschaft – und zwar auch nach der Verurteilung Jeffrey Epsteins wegen sexuellen Missbrauchs im Jahre 2008. Missbrauchs von zumeist minderjährigen Mädchen durch ihn selbst, und auf Orgien mit Mitgliedern seines Netzwerks.

Ein Skandal-Lord namens Peter Mandelson
Wiederum andere Prominente bedachte Epstein mit Geldzuweisungen. Dazu gehörte auch der britische Labour Ex-Minister, Ex- EU- Handelskommissar Ex-Botschafter und zum Lord befördertes (nunmehr Ex-) Mitglied des britischen Oberhauses Peter Mandelson. Er ist es, der jetzt die britische Labour-Regierung durch seine enge Freundschaft mit dem verurteilten Epstein in konkrete Absturz-Gefahr brachte.

Eine Karriere mit Skandalen gepflastert

Mandelson war einst der Spin-Doktor des seinerzeitigen Chefs der Labour Partei und späteren Premiers Tony Blair, sorgte über seine Verbindungen also für gute Presse, und half, die Labour Partei in die Mitte zu rücken, was zum Wahlerfolg im Jahre 1997 beitrug.

Blair machte ihn aus Dank zum Minister, und später auch sein Nachfolger Gordon Brown. Zweimal musste Mandelson aber das britische Labour-Kabinett verlassen, wegen schwerwiegender Korruptionsvorwürfe. Aber er schaffte es immer wieder auf einflussreiche Posten zurückzukehren.

Nach den Kabinett-Rausschmissen wurde er auf Betreiben der britischen Regierung EU-Handelskommissar in Brüssel, Zwar hatte er sich wegen seiner Verbindungen in gewisser Weise unersetzlich gemacht, aber irgendwie musste er wegbefördert werden, weg aus London, obgleich er bewiesen hatte, dass er offenbar mit seinem Minister-Salär nicht auskommen konnte, und deshalb gerne auch Bestechungsgelder annahm.

Nähe zu den Reichen gesucht
Auch suchte Mandelson die Nähe zu Superreichen, auch wenn denen Skandale anhingen, darunter einer der reichsten Männer des Inselreiches mit dem Namen Eli Calil. Der war durch windige Ölgeschäfte mit Diktatoren im ölreichen Nigeria reich geworden, und hatte zudem geholfen, nigerianische Staatsgelder aus Erdöllverkäufen für den nigerianischen Diktator Sunny Abacha auf sichere Europäische Konten zu leiten, Monetärer Geleitschutz sozusagen.

Ausserdem war Calil knietief in den versuchten Putsch im ebenfalls ölreichen Äquatorial Guinea im Jahre 2004 verwickelt.

Erwähnenswert auch die Freundschaft mit dem Millionär und Labour-Abgeordenten Geoffrey Robinson, den er um ein zinsloses Darlehen über umgerechnet 400.000 Euro 1996 erfolgreich anbettelte, um sich ein Haus im gesuchten Londoner Stadtteil Notting Hill zu kaufen. Dieser Robinson hatte angeblich auch dem Zeitungsmagnaten Robert Maxwell geholfen, die betriebliche Rentenkasse seines Zeitungs-Unternehmens zu plündern.

Als Trade Minister sollte Mandelson später diesen Skandal untersuchen, ohne sich für befangen zu erklären – wie praktisch.

Maxwells Tochter Ghislaine wiederum avancierte zur Vertrauten und Geliebten von Epstein, und hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, minderjährige Mädchen zu rekrutieren und Epstein zuzuführen: zum Eigenbedarf, und für Orgien mit seinem Netzwerk . So schliesst sich der Kreis.

Nicht Mädchen, sondern Geld
Anders als viele andere in Epsteins Skandal-Netzwerk, war der schwule Epstein nicht an jungen Mädchen interessiert, wohl aber an Epsteins Geld, und als EU- Handelskommissar wusste Mandelson seine Stellung offenbar auch lukrativ zu nutzen - das Einkommen aus seiner Position reichte ihm offenbar wieder mal nicht: Er liess Epstein wissen, dass die EU plane, den Euro zu stützen – whatever it takes – und Griechenlnd nicht fallen zu lasssen. Für einen Finanzspekulanten wie Epstein goldwerte Infos. Damit machte sich Mandelson offenbar noch zusätzlich strafbar – wegen Geheimnisverrats, und das rief jetzt die britische Polizei auf den Plan, nachdem es mit der Veröffentlichung der Epstein Akten herauskam.

Aber die Liste des Skandale, die mit dem Namen Mandelson verbunden sind, ist weit, weit länger, Details siehe hier

Skandale en masse – macht doch nichts
Obgleich der britischen Regierung und Premier Starmer nicht nur die skandalöse Vergangenheit Mandelsons allgemein natürlich bekannt war, aber auch dessen die enge Freundschaft mit Epstein - selbst nach dessen Verurteilung wgegen sexuellen Missbrauchs, was Premier Keir Starmer in dieser Woche im britischen Unterhaus zugeben musste - ernannte ihn der britische Labour Premier 2024 zum britischen Botschafter in den USA: wegen dessen guter Kontakte zu US Präsident Donald Trump - auch der ein guter Freund von Jeffrrey Epstein über viele Jahre.

Ein Rücktritt des britischen Premiers ist deshalb möglicherweise jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Davon profitieren würden aber nicht die Tories, die Konservative Partei, auch nicht die Liberalen (LibDems) sondern die neue Partei Reform UK und damit Nigel Farage.

Farage war nicht nur an vorderster Front in Sachen Austritt Grossbritanniens aus der EU (Brexit), sondern gründete die rechtskonservative, nationalistische Partei ReformUK, die mittlerweile in den Umfragen vorne liegt.

Kaum Schadensbegrenzung, stattdessen Steigbügelhalter
Der bereits vollzogene Austritt Mandelsons aus der Labour Partei, und der Rücktritt seiner Lordschaft Mandelson aus dem Britischen Oberhaus, dürfte kaum zur Schadensbegrenzung ausreichen. Der Skandal-Lord, auch als Fürst der Finsternis bezeichnet, dürfte nun politisch untragbar geworden sein – und zwar diesmal wohl für immer - jedoch bleibt die Frage, warum die Premiers der Labour Party, Blair, Brown und nun Starmer so lange und immer wieder an diesem Herren festhielten, der Skandale am laufenden Band produzierte weil er offenbar von Geld- und Machtgier getrieben war.
So wird die jetzige Labour-Regierung auch noch zum Streigbügelhalter fuer den Populisten Nigel Farage.

Mein Freund Donald

Farage ist nicht nur enger Freund von US-Präsident Donald Trump, er hat auch ähnliche Vorstellungen, wie er das Vereinigte Königreich nach einem Wahlsieg umgestalten will, insbesondere in der Migrantenfrage;
Europa kann dann nicht nur Populisten in Italien und Ungarn an der Macht sehen, sondern alsbald auch in Frankreich und Grossbritannien - und eine Zunahme der AfD in Deutschland.

Schöne Aussichten
onlinedienst - 7. Feb, 21:32 Article 112x read
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