Kampf um Wasser
Seit Anbeginn der Geschichte ist Wasser der Quell menschlichen Seins. Ohne Wasser kein nichts. Als symbolischer Träger der Schöpfungsgeschichte, der Materia prima, spielt es in sämtlichen Religionen und Mythen eine zentrale Rolle des Werdens und des Seins. Es ist Symbol der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigungs- und Erneuerungskraft. Das Symbol des Lebens schlechthin. Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde.

Materia Prima!
Wasser ist aber auch ein Zeichen der Macht. Seit Menschengedenken wird um das Wasser gekämpft. Wer sich Zugang zum Wasser beschafft, überlebt nicht nur, sondern sichert sich auch die geistig-symbolische Macht und die Gunst der Durstigen.
Anderthalb milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser und zwei milliarden Menschen haben nur Zugang zu schlechtem Wasser. Die restlichen vier milliarden Menschen sind Günstlinge.
Die Raubritter
Das chaotische Wachstum der Megastädte, von denen 17 von 22 in der dritten Welt stehen, die rigorose Abholzung der Regenwälder, die maßlose Verschmutzung und Vergewaltigung dieses kostbarsten Gutes des Menschen nimmt, wie alle wissen, bedrohliche Ausmaße an und hinterlässt irreparable Schäden.
Damit aber nicht genug, Wasser fällt immer mehr in die Hände der Raubritter großer globaler Konzerne. Das kostbarste Gut der Menschheit wird zum Raubschatz der Konzerne, die ihrerseits das Wasser und dessen Verteilung kontrollieren. Zu den Wassermächtigsten Powergruppen gehören Danaone und Nestlé.
Dass die Macht über Wasser durchaus auch symbolischen Charakter hat, zeigen Beispiele:
In den sechziger und siebziger Jahren wurde, vor allem in der kalifornischen Wüste, der Swimmingpool zum Symbol der Freiheit, zum Inbegriff eines triumphierenden Amerika, das eben dabei war den Mond zu betreten und als Erbe der Menschheit das All zu erkunden. Es ist der Sieg über die Natur.
Riesige Staudämme werden gebaut. Nicht zuletzt auch um die Überlegenheit über die Natur und konkurrenzierenden Nationen zu demonstrieren. Das „Bezwungene" Wasser in der Flasche, auch gesehen als Symbol für die Macht und den Fortschritt der Technologie, wird mit dem "Urquell des Lebens" angepriesen. Der "Urquell des Lebens" ist aber durch die Technologie im Glas gefangen und ist qualitativ nicht mehr was es mal war.
Für die Raubritter ist klar: Wasser ist Macht. Eine Waffe die gewaltiger eingesetzt werden kann als Öl. Durch diese Waffe lassen sich Staaten und Menschen kompromisslos regulieren und dikdatieren. Diese art von Macht, in der Hand einiger Globaler Power Konzerne zu wissen, ist ein erschreckender Gedanke.
Mehrere Länder und mit ihnen Millionen von Menschen können davon betroffen sein, wenn die Quellbesitzer einen gigantischen Staudamm bauen, wenn Flüsse umgeleitet, oder schlicht und einfach durch die Besitzer das Wasser abgedreht wird.
Beispiele hierzu sind die Nutzungsansprüche auf den Jordan, die zum sechs Tage Krieg geführt haben, oder die Geplänkel um Euphrat und Tigris, die seit Jahren die Beziehungen zwischen der Türkei, Irak, Syrien und dem Iran vergiften. Die Türkei, die am Oberlauf der beiden Flüsse liegt und somit auch Herr über die Quellen ist, hat sich die Macht und somit auch die Vormachtsstellung über die anderen Länder ergaunert.
Endlos könnten Konflikte der neueren Geschichte aufgezählt werden. Sie beginnen in regionalen, Nachbarschaftlichen Streitereien um den Wildbach hinter dem Haus und können in Globalen Verzweiflungskämpfen der Durstigen enden. Und es ist in der Tat zu befürchten, dass die Konflikte zunehmen werden.
Das Bevölkerungswachstum, die rapid sinkende Qualität des Wassers, sowie der verschärfte technologische und finanzielle Wettkampf um die Eroberung von Weltressourcen zwischen den aggressivsten Firmen und Ländern, lässt auf jeden Fall darauf schließen.
Die zum globalen Powergame gehörenden Firmen werden die geopolitischen Konflikte notfalls mit offenen Kriegen zu ihrem Besten entscheiden. Erfahrung genug haben sie: die Kriege um Öl, Diamanten, Gold, Uran, Opium, Kokain und Gas haben sie noch immer erfolgreich gewonnen.
Dass auch die scheinbar "Brücken überwindenden" Globalisierungstechnokraten eine strammere Marschrichtung in die Zukunft unternehmen, stellt der Journalist John Barham in einem Artikel der Financial Times vom 2. Oktober 1997 fest:

Materia Prima?
Der Direktor der International Finance Corporation, der Gruppe, die für die Weltbank im Privatsektor zuständig ist meint zum Thema Wasser Ressourcen: "Sogar die Armen sind bereit, hohe Preise für das Wasser zu bezahlen." Wobei er wohl meint, dass die Armen wohl gar keine andere Wahl haben, als in welcher Form auch immer, horrende Preise für das Überleben zu bezahlen. Die Weisung der Weltbank, IWF und der WTO "forget aid, think business", erklärt wohl auch den Slogan der Raubritter globaler Piraterie. Somit fügt sich der ehemalige Chefplaner des Irak - Krieges und zukünftige Chef der Weltbank Paul Wolfowitz bestens in die Riege der Raubritter.


Materia Prima!
Wasser ist aber auch ein Zeichen der Macht. Seit Menschengedenken wird um das Wasser gekämpft. Wer sich Zugang zum Wasser beschafft, überlebt nicht nur, sondern sichert sich auch die geistig-symbolische Macht und die Gunst der Durstigen.
Anderthalb milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser und zwei milliarden Menschen haben nur Zugang zu schlechtem Wasser. Die restlichen vier milliarden Menschen sind Günstlinge.
Die Raubritter
Das chaotische Wachstum der Megastädte, von denen 17 von 22 in der dritten Welt stehen, die rigorose Abholzung der Regenwälder, die maßlose Verschmutzung und Vergewaltigung dieses kostbarsten Gutes des Menschen nimmt, wie alle wissen, bedrohliche Ausmaße an und hinterlässt irreparable Schäden.
Damit aber nicht genug, Wasser fällt immer mehr in die Hände der Raubritter großer globaler Konzerne. Das kostbarste Gut der Menschheit wird zum Raubschatz der Konzerne, die ihrerseits das Wasser und dessen Verteilung kontrollieren. Zu den Wassermächtigsten Powergruppen gehören Danaone und Nestlé.
Dass die Macht über Wasser durchaus auch symbolischen Charakter hat, zeigen Beispiele:
In den sechziger und siebziger Jahren wurde, vor allem in der kalifornischen Wüste, der Swimmingpool zum Symbol der Freiheit, zum Inbegriff eines triumphierenden Amerika, das eben dabei war den Mond zu betreten und als Erbe der Menschheit das All zu erkunden. Es ist der Sieg über die Natur.
Riesige Staudämme werden gebaut. Nicht zuletzt auch um die Überlegenheit über die Natur und konkurrenzierenden Nationen zu demonstrieren. Das „Bezwungene" Wasser in der Flasche, auch gesehen als Symbol für die Macht und den Fortschritt der Technologie, wird mit dem "Urquell des Lebens" angepriesen. Der "Urquell des Lebens" ist aber durch die Technologie im Glas gefangen und ist qualitativ nicht mehr was es mal war.
Für die Raubritter ist klar: Wasser ist Macht. Eine Waffe die gewaltiger eingesetzt werden kann als Öl. Durch diese Waffe lassen sich Staaten und Menschen kompromisslos regulieren und dikdatieren. Diese art von Macht, in der Hand einiger Globaler Power Konzerne zu wissen, ist ein erschreckender Gedanke.
Mehrere Länder und mit ihnen Millionen von Menschen können davon betroffen sein, wenn die Quellbesitzer einen gigantischen Staudamm bauen, wenn Flüsse umgeleitet, oder schlicht und einfach durch die Besitzer das Wasser abgedreht wird.
Beispiele hierzu sind die Nutzungsansprüche auf den Jordan, die zum sechs Tage Krieg geführt haben, oder die Geplänkel um Euphrat und Tigris, die seit Jahren die Beziehungen zwischen der Türkei, Irak, Syrien und dem Iran vergiften. Die Türkei, die am Oberlauf der beiden Flüsse liegt und somit auch Herr über die Quellen ist, hat sich die Macht und somit auch die Vormachtsstellung über die anderen Länder ergaunert.
Endlos könnten Konflikte der neueren Geschichte aufgezählt werden. Sie beginnen in regionalen, Nachbarschaftlichen Streitereien um den Wildbach hinter dem Haus und können in Globalen Verzweiflungskämpfen der Durstigen enden. Und es ist in der Tat zu befürchten, dass die Konflikte zunehmen werden.
Das Bevölkerungswachstum, die rapid sinkende Qualität des Wassers, sowie der verschärfte technologische und finanzielle Wettkampf um die Eroberung von Weltressourcen zwischen den aggressivsten Firmen und Ländern, lässt auf jeden Fall darauf schließen.
Die zum globalen Powergame gehörenden Firmen werden die geopolitischen Konflikte notfalls mit offenen Kriegen zu ihrem Besten entscheiden. Erfahrung genug haben sie: die Kriege um Öl, Diamanten, Gold, Uran, Opium, Kokain und Gas haben sie noch immer erfolgreich gewonnen.
Dass auch die scheinbar "Brücken überwindenden" Globalisierungstechnokraten eine strammere Marschrichtung in die Zukunft unternehmen, stellt der Journalist John Barham in einem Artikel der Financial Times vom 2. Oktober 1997 fest:

Materia Prima?
Der Direktor der International Finance Corporation, der Gruppe, die für die Weltbank im Privatsektor zuständig ist meint zum Thema Wasser Ressourcen: "Sogar die Armen sind bereit, hohe Preise für das Wasser zu bezahlen." Wobei er wohl meint, dass die Armen wohl gar keine andere Wahl haben, als in welcher Form auch immer, horrende Preise für das Überleben zu bezahlen. Die Weisung der Weltbank, IWF und der WTO "forget aid, think business", erklärt wohl auch den Slogan der Raubritter globaler Piraterie. Somit fügt sich der ehemalige Chefplaner des Irak - Krieges und zukünftige Chef der Weltbank Paul Wolfowitz bestens in die Riege der Raubritter.

sfux - 12. Apr, 16:25 Article 2826x read