G7, Bilderberg - und Demonstrationen dagegen - im Juni
Dr. Alexander von Paleske ---- 24.5. 2015 ---Am 7/8 Juni 2015 findet im bayerischen Elmau, ganz in der Nähe der österreichischen Grenze, der Weltwirtschaftsgipfel der sieben angeblich führenden Industrienationen (G7) statt.

Tagungsort Schloss Elmau
Drei Tage danach die Bilderberg-Konferenz mit 150 hochrangigen westlichen Vertreten aus Politik, Wirtschaft, Finanzen und Militär.
In Medienberichten heisst es:
Die Angst vor Anschlägen und gewaltbereiten Demonstranten führt zu einem in der Dimension ganz besonderen länderübergreifenden Einsatz. Es soll eine Mission „aus einem Guss“ werden.
Rund 4000 Beamte der Gastgeberländer sollen in der heißen Phase in den beiden Einsatzzentralen präsent sein.
Absolut schützenswerte Herrschaften
Zwar hat das deutsche Bundeskriminalamt jüngst erklärt, es habe nicht genügend Beamte, um die gewaltbereiten Islamisten in Deutschland zu überwachen, und so Anschläge in Deutschland zu verhindern. Aber diese wertvollen Herrschaften sollen auf jeden Fall und umfassend geschützt, von Demonstranten abgeschirmt werden, und keinen Schaden erleiden.
Auch die finanziell klamme Hypo-Alpe-Skandalrepublik Österreich, über deren Bundesland Kärnten mittlerweile der Pleitegeier schwebt, spart weder Mann/Frau noch Mittel.
Polizisten in den Hotelbetten
Rund 16.000 Hotelbetten stehen in der Region zu Verfügung, in jedem dritten davon wird ein Polizist schlafen.
Die Hoteliers in der Region freuen sich über diese gute Buchungslage in der Vorsaison.
Von G8 nach G7 - und ein Etikettenschwindel
Aus dem G8 Gipfel (1998 – 2004) ist - nach der Suspendierung Russlands - wieder der G7 Gipfel geworden. Und es fehlt natürlich China.
China, mittlerweile zur zweitgrössten Wirtschaftsmacht aufgestiegen, wird in absehbarer Zeit auch die zur Zeit noch stärkste Wirtschaftsmacht, die USA, überholen, und bei der Suche nach Lösungen der anstehenden Konflikte in der Welt ein gewichtiges Wort mitreden – mit oder ohne G7.
Mehr noch: Im Jahr 2013 lagen nicht nur die Volksrepublik China, sondern auch Indien, Mexiko und Brasilien nach Angaben des Internationalen Währungsfonds mit dem jeweiligen Bruttoinlandsprodukt vor mehreren G7-Gründungsstaaten wie z.B. Italien.
Längst ist aus dem 1975 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem französischen Präsidenten Giscard dEstaing gegründeten Weltwirtschaftsgipfel ein All-Themen Gipfel geworden, auf dem dieses Jahr auch die Antibiotika-Resistenz diskutiert werden soll, ohne dass irgendwelche nachhaltigen Schritte gegen den Haupt-Verursacher, die industrielle Massentierhaltung, zu erwarten sind.
Hauptthema: IS
Auf der Tagesordnung des anstehenden des G7 Treffens ganz oben aber dürfte der Vormarsch der Religionsfaschisten der IS im Irak, Syrien, und Libyen stehen, sowie ihr Auftauchen im Yemen, Afghanistan und Saudi-Arabien. Dazu die Querverbindungen zu Al Shabab in Somalia und Boko Haram in Nigeria.
In den USA, die mit ihrem Einmarsch in Afghanistan 2001 und Irak 2003, ihrer Syrienpolitik, und dem Eingreifen in den Bürgerkrieg auf Seiten der Gaddafi-Gegner erst die Verhältnisse schafften, unter denen sich terrorbereite Religionsfaschisten so richtig ausbreiten konnten, zirkulieren bereits Pläne, wieder Truppen zur Bekämpfung der IS in den Irak zu schicken. Diesmal zur Abwechslung nicht unter einem Vorwand, wie 2003.
Diskutiert wird eine Truppenstärke von bis zu 10.000 Mann - vorerst - nachdem sich herausstellt, dass die Luftangriffe mehrerer Staaten, an der Spitze die USA, den Vormarsch der IS nicht aufhalten konnten
Assads Truppen auf dem Rückzug
Der Kampf des syrischen Präsidenten Assad gegen diese faschistischen Gotteskrieger wird immer verzweifelter, da diese zu Selbstmordattacken und zum freudigen Sterben nur allzu bereit sind, und der personelle Nachschub dieser Kamikaze–Kämpfer aus dem Ausland ungehindert weiterläuft – grösstenteils über die Türkei.
Der Westen trägt für diesen Vernichtungskrieg die volle Verantwortung, denn er war es, der die Opposition gegen Assad nicht nur mit Worten, sondern auch durch Taten einschliesslich Geld und Waffen massiv unterstützte.
Liebesgrüsse nach Moskau.
Mittlerweile schielt die Obama-Administration im Syrienkonflikt in Richtung Moskau, Assads Verbündeten.
US- Aussenminister Kerry traf Russlands Präsidenten Putin und Aussenminister Lawrov (Kerry nannte ihn immner wieder mit seinem Vornamen Sergeij) vor zwei Wochen, und beeilte sich, fast unterwürfig, Präsident Putin zu danken, dass er so viel Zeit für ihn, Kerry, sich genommen habe.
Im Hintergrund
Der Ukrainekonflikt ist dabei ziemlich in den Hintergrund getreten. Mittlerweile scheint es den USA zu dämmern, dass:
- Das Ukraine-Problem der notwendigen Absprache mit Russland im Kampf gegen IS im Wege steht.
- Die wirtschaftliche Lage in der Ukraine sich weiter verschlechtert mit galoppierender Inflation und rapidem Kaufkraftverlust.
- Dies die allgegenwärtige Korruption nur noch weiter anheizen wird
- Die Ukraine bereits jetzt zu einem "Fass ohne Boden" für Hilfsgelder geworden ist
- Dass die desolate ukrainische Armee und sowohl die faschistischen wie auch die radikalislamistischen Milizen kaum geeeignete Verbündete sein können
Kurzum: dass hier jetzt ein Politikwechsel vollzogen werden muss. Auch das ein Thema für G7.
Auf Linie eingeschwenkt
Die EU ist bereits auf diese Linie eingeschwenkt, und hat auf ihrem Treffen in Riga tunlichst alles unterlassen, was Russlands Proteste provozieren könnte, insbesondere der Ukraine eine baldige Mitgliedschaft in der EU oder gar der NATO in Aussicht zu stellen.
Wie raus aus dem Schlamassel?
Nachdem die EU und die USA in Osteuropa und dem Nahen Osten ein Chaos geschaffen haben mit allein 4 Millionen Flüchtlingen aus Syrien, soll jetzt auf dem G7 Gipfel beraten werden, wie aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen:
- durch Bodentruppen im Irak, für die wieder eine "Koalition der Willigen" gesucht werden dürfte.
- durch Luftangriffe auf die Küstenregion von Libyen, mit dem Ziel der Zerstörung potentieller Flüchtlingsboote und Infrastruktur, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen,
- durch weitere Luftangriffe und kurzdauernde Bodentruppen-Einsätze in Syrien.
Dass gegen dieses G7- Chaoten-Treffen massive Proteste stattfinden werden, darf als sicher gelten.
Und wieder tagt der Bilderberg
Drei Tage nach dem G7-Treffen, ein paar Kilometer entfernt auf österreichischem Boden, im Interalpen-Hotel nahe Seefeld, dann die diesjährige Bilderbergkonferenz (Nichtssagende Website der Veranstalter siehe hier). Schon einmal, 1988, wurde dort Bilderberg veranstaltet.
Schön abgelegenes Hotel der Superklasse, also 5-Sterne S-Klasse, der schweizer Industriellen-Familie Liebherr gehörend, also an nichts gespart, dazu, wie praktisch, nur eine einzige Zufahrtsstrasse.
Tagungsort der Bilderberger: Interalpen-Hotel nahe Seefeld
Verhöhnung der Demokratie
Wir haben mehreren Artikeln darauf hingewiesen, dass diese grobe Verletzung des Prinzips der Öffentlichkeit - ein integraler Bestandteil der Demokratie - durch die Bilderberg-Geheimkonferenz, eine Verhöhnung demokratischer Prinzipien darstellt, da es sich weder um eine Privatveranstaltung handelt, noch diese ausschliesslich aus privaten Mitteln bestritten wird.
Im Gegenteil: dieses Jahr dürfte der Anteil und Umfang der Steuergelder noch weit höher liegen, als bereits 2013 in Grossbritannien.
Beschämende Kumpanei
Beschämend insbesondere die geistige aber auch praktische Kumpanei vieler Journalisten mit dieser Veranstaltung und ihren Teilnehmern.
Journalisten, die, wie Matthias Nass von der deutschen Wochenzeitung „DIE ZEIT“, als Organisatoren daran mitwirkten, oder Journalisten, die diese Konferenz über viele Jahre totschwiegen, offenbar aus Sorge, Anzeigenaufträge von Grossfirmen, deren Chefs daran teilnahmen, zu verlieren.
Diese, seit 1954 stattfindende Konferenz, ruft mittlerweile regelmässig Gegendemonstrationen hervor, die sich gegen diesen Fremdkörper in einem demokratischen Staatswesen zur Wehr setzen
Auch dieses Jahr darf sicherlich wieder mit Gegendemonstrationen gerechnet werden.
Zur Bilderberg-Konferenz grundlegend
Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz - oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
Weitere Bilderberg Artikel
Auch dieses Jahr wieder: Die Bilderberg-Konferenz - diesmal in Kopenhagen
Die Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
Beginn der Bilderberg-Geheimkonferenz 2013
Bilderberg 2013: Fortsetzung der demokratieverhöhnenden Veranstaltungsreihe - diesmal nahe London
Die Bilderberg Konferenz 2012 tagt - oder: Alles verkommen
Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz 2012 in Virginia / USA
Hallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? - Da muss ich hin
Zur Skandalrepublik Österreich
Austrische Hypo-Alpe-Skandalbank, das knüppeldicke Ende, Deutsche Banken und internationale Geierfonds/b>
Zentraler Artikel für alle bereits bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria - Reicht mir die Hand, meine Skandale
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Drei Tage danach die Bilderberg-Konferenz mit 150 hochrangigen westlichen Vertreten aus Politik, Wirtschaft, Finanzen und Militär.
In Medienberichten heisst es:
Die Angst vor Anschlägen und gewaltbereiten Demonstranten führt zu einem in der Dimension ganz besonderen länderübergreifenden Einsatz. Es soll eine Mission „aus einem Guss“ werden.
Rund 4000 Beamte der Gastgeberländer sollen in der heißen Phase in den beiden Einsatzzentralen präsent sein.
Absolut schützenswerte Herrschaften
Zwar hat das deutsche Bundeskriminalamt jüngst erklärt, es habe nicht genügend Beamte, um die gewaltbereiten Islamisten in Deutschland zu überwachen, und so Anschläge in Deutschland zu verhindern. Aber diese wertvollen Herrschaften sollen auf jeden Fall und umfassend geschützt, von Demonstranten abgeschirmt werden, und keinen Schaden erleiden.
Auch die finanziell klamme Hypo-Alpe-Skandalrepublik Österreich, über deren Bundesland Kärnten mittlerweile der Pleitegeier schwebt, spart weder Mann/Frau noch Mittel.
Polizisten in den Hotelbetten
Rund 16.000 Hotelbetten stehen in der Region zu Verfügung, in jedem dritten davon wird ein Polizist schlafen.
Die Hoteliers in der Region freuen sich über diese gute Buchungslage in der Vorsaison.
Von G8 nach G7 - und ein Etikettenschwindel
Aus dem G8 Gipfel (1998 – 2004) ist - nach der Suspendierung Russlands - wieder der G7 Gipfel geworden. Und es fehlt natürlich China.
China, mittlerweile zur zweitgrössten Wirtschaftsmacht aufgestiegen, wird in absehbarer Zeit auch die zur Zeit noch stärkste Wirtschaftsmacht, die USA, überholen, und bei der Suche nach Lösungen der anstehenden Konflikte in der Welt ein gewichtiges Wort mitreden – mit oder ohne G7.
Mehr noch: Im Jahr 2013 lagen nicht nur die Volksrepublik China, sondern auch Indien, Mexiko und Brasilien nach Angaben des Internationalen Währungsfonds mit dem jeweiligen Bruttoinlandsprodukt vor mehreren G7-Gründungsstaaten wie z.B. Italien.
Längst ist aus dem 1975 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem französischen Präsidenten Giscard dEstaing gegründeten Weltwirtschaftsgipfel ein All-Themen Gipfel geworden, auf dem dieses Jahr auch die Antibiotika-Resistenz diskutiert werden soll, ohne dass irgendwelche nachhaltigen Schritte gegen den Haupt-Verursacher, die industrielle Massentierhaltung, zu erwarten sind.
Hauptthema: IS
Auf der Tagesordnung des anstehenden des G7 Treffens ganz oben aber dürfte der Vormarsch der Religionsfaschisten der IS im Irak, Syrien, und Libyen stehen, sowie ihr Auftauchen im Yemen, Afghanistan und Saudi-Arabien. Dazu die Querverbindungen zu Al Shabab in Somalia und Boko Haram in Nigeria.
In den USA, die mit ihrem Einmarsch in Afghanistan 2001 und Irak 2003, ihrer Syrienpolitik, und dem Eingreifen in den Bürgerkrieg auf Seiten der Gaddafi-Gegner erst die Verhältnisse schafften, unter denen sich terrorbereite Religionsfaschisten so richtig ausbreiten konnten, zirkulieren bereits Pläne, wieder Truppen zur Bekämpfung der IS in den Irak zu schicken. Diesmal zur Abwechslung nicht unter einem Vorwand, wie 2003.
Diskutiert wird eine Truppenstärke von bis zu 10.000 Mann - vorerst - nachdem sich herausstellt, dass die Luftangriffe mehrerer Staaten, an der Spitze die USA, den Vormarsch der IS nicht aufhalten konnten
Assads Truppen auf dem Rückzug
Der Kampf des syrischen Präsidenten Assad gegen diese faschistischen Gotteskrieger wird immer verzweifelter, da diese zu Selbstmordattacken und zum freudigen Sterben nur allzu bereit sind, und der personelle Nachschub dieser Kamikaze–Kämpfer aus dem Ausland ungehindert weiterläuft – grösstenteils über die Türkei.
Der Westen trägt für diesen Vernichtungskrieg die volle Verantwortung, denn er war es, der die Opposition gegen Assad nicht nur mit Worten, sondern auch durch Taten einschliesslich Geld und Waffen massiv unterstützte.
Liebesgrüsse nach Moskau.
Mittlerweile schielt die Obama-Administration im Syrienkonflikt in Richtung Moskau, Assads Verbündeten.
US- Aussenminister Kerry traf Russlands Präsidenten Putin und Aussenminister Lawrov (Kerry nannte ihn immner wieder mit seinem Vornamen Sergeij) vor zwei Wochen, und beeilte sich, fast unterwürfig, Präsident Putin zu danken, dass er so viel Zeit für ihn, Kerry, sich genommen habe.
Im Hintergrund
Der Ukrainekonflikt ist dabei ziemlich in den Hintergrund getreten. Mittlerweile scheint es den USA zu dämmern, dass:
- Das Ukraine-Problem der notwendigen Absprache mit Russland im Kampf gegen IS im Wege steht.
- Die wirtschaftliche Lage in der Ukraine sich weiter verschlechtert mit galoppierender Inflation und rapidem Kaufkraftverlust.
- Dies die allgegenwärtige Korruption nur noch weiter anheizen wird
- Die Ukraine bereits jetzt zu einem "Fass ohne Boden" für Hilfsgelder geworden ist
- Dass die desolate ukrainische Armee und sowohl die faschistischen wie auch die radikalislamistischen Milizen kaum geeeignete Verbündete sein können
Kurzum: dass hier jetzt ein Politikwechsel vollzogen werden muss. Auch das ein Thema für G7.
Auf Linie eingeschwenkt
Die EU ist bereits auf diese Linie eingeschwenkt, und hat auf ihrem Treffen in Riga tunlichst alles unterlassen, was Russlands Proteste provozieren könnte, insbesondere der Ukraine eine baldige Mitgliedschaft in der EU oder gar der NATO in Aussicht zu stellen.
Wie raus aus dem Schlamassel?
Nachdem die EU und die USA in Osteuropa und dem Nahen Osten ein Chaos geschaffen haben mit allein 4 Millionen Flüchtlingen aus Syrien, soll jetzt auf dem G7 Gipfel beraten werden, wie aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen:
- durch Bodentruppen im Irak, für die wieder eine "Koalition der Willigen" gesucht werden dürfte.
- durch Luftangriffe auf die Küstenregion von Libyen, mit dem Ziel der Zerstörung potentieller Flüchtlingsboote und Infrastruktur, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen,
- durch weitere Luftangriffe und kurzdauernde Bodentruppen-Einsätze in Syrien.
Dass gegen dieses G7- Chaoten-Treffen massive Proteste stattfinden werden, darf als sicher gelten.
Und wieder tagt der Bilderberg
Drei Tage nach dem G7-Treffen, ein paar Kilometer entfernt auf österreichischem Boden, im Interalpen-Hotel nahe Seefeld, dann die diesjährige Bilderbergkonferenz (Nichtssagende Website der Veranstalter siehe hier). Schon einmal, 1988, wurde dort Bilderberg veranstaltet.
Schön abgelegenes Hotel der Superklasse, also 5-Sterne S-Klasse, der schweizer Industriellen-Familie Liebherr gehörend, also an nichts gespart, dazu, wie praktisch, nur eine einzige Zufahrtsstrasse.
Tagungsort der Bilderberger: Interalpen-Hotel nahe Seefeld
Verhöhnung der Demokratie
Wir haben mehreren Artikeln darauf hingewiesen, dass diese grobe Verletzung des Prinzips der Öffentlichkeit - ein integraler Bestandteil der Demokratie - durch die Bilderberg-Geheimkonferenz, eine Verhöhnung demokratischer Prinzipien darstellt, da es sich weder um eine Privatveranstaltung handelt, noch diese ausschliesslich aus privaten Mitteln bestritten wird.
Im Gegenteil: dieses Jahr dürfte der Anteil und Umfang der Steuergelder noch weit höher liegen, als bereits 2013 in Grossbritannien.
Beschämende Kumpanei
Beschämend insbesondere die geistige aber auch praktische Kumpanei vieler Journalisten mit dieser Veranstaltung und ihren Teilnehmern.
Journalisten, die, wie Matthias Nass von der deutschen Wochenzeitung „DIE ZEIT“, als Organisatoren daran mitwirkten, oder Journalisten, die diese Konferenz über viele Jahre totschwiegen, offenbar aus Sorge, Anzeigenaufträge von Grossfirmen, deren Chefs daran teilnahmen, zu verlieren.
Diese, seit 1954 stattfindende Konferenz, ruft mittlerweile regelmässig Gegendemonstrationen hervor, die sich gegen diesen Fremdkörper in einem demokratischen Staatswesen zur Wehr setzen
Auch dieses Jahr darf sicherlich wieder mit Gegendemonstrationen gerechnet werden.
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