Premier Benjamin Netanyahu zu Israels Aktion „Endgültige Lösung des Palästina-Problems“ (Unternehmen Stoneage)
Dr. Alexander von Paleske ---- 31.7. 2014 ------
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Benjamin Netanyahu
Regierungspalais
Jerusalem
Israel
An die
Chefredakteure der Tages- und Wochenzeitungen,
und an die Intendanten der Fernseh- und Rundfunkanstalten Deutschlands
Einen wunderschönen Guten Morgen aus Israel,
um eine möglichst israelfreundliche Presse in dieser bleiernen Zeit sicherzustellen, erlaube ich mir, Sie umfassend über unsere Kriegsziele in Gaza aufzuklären, damit Sie entsprechend Verständnis für unsere Strategie in der deutschen Bevölkerung wecken können.

Ich mit Mitgliedern meines Kriegskabinetts - Screenshot: Dr. v. Paleske
Wichtige Klarstellungen
Zunächst einmal ein paar Klarstellungen vorweg:
Bereits im Jahre 2010 habe ich in einem Brief an den ZEIT-Herausgeber, Josef Joffe, detailliert dargelegt, was unsere weiteren Ziele in den von Palästinensern noch bewohnten aber letztlich uns zustehenden Gebieten wir zu tun gedenken.
Ich schrieb damals:
Unser Plan ist es, die Palästinenser in sehr eng umgrenzte Homelands in der Westbank umzusiedeln. (Im Gazastreifen ist das nicht mehr erforderlich, dort sind sie ja schon eingepfercht).
Als Vorbild für unsere gegenwärtige und zukünftige Politik dient uns dabei die Homelandpolitik des seinerzeitigen Apartheidstaates Südafrika. Wie ich Dir in unserem letzten Gespräch sagte, wollen wir aber nicht den Fehler der seinerzeitigen Apartheidregierung Südafrikas wiederholen, die Palästinenser einfach von Ost-Jerusalem in diese Westbank- Homelands abzuschieben. Die Apartheid-Südafrikaner hatten es nämlich seinerzeit verabsäumt, den Ueberschuss, der nicht als Arbeitskräfte Verwendung finden konnte, in die schwarzafrikanischen Nachbarländer wie Angola, Mozambique, Simbabwe, Botswana, Sambia und Lesotho abzuschieben bzw. zu verjagen und so loszuwerden, wo sie dann jeden Tag ihre politischen Parolen hätten rausposaunen können, ohne Schaden anzurichten.
Dieses Versäumnis sollte sich später bitter rächen.
Wir haben deshalb aus den taktischen Fehlern Apartheid- Südafrikas gelernt und werden entsprechend unseren bisher geheim gehaltenen Plänen die Palästinenser letztlich zur Abwanderung zwingen.
Etwas detaillierter
Dazu möchte ich heute noch etwas detaillierte Stellung nehmen:
Um die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben, müssen sie komplett demoralisiert, und ihnen jede Zukunftshoffnung geraubt werden, sodass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als aus dem Gaza-"Gefängnis" zu fliehen.
Die Hälfte zerbomben
Das erreichen wir am besten, indem wir mindestens die Hälfte ihrer Häuser zerbomben bzw. mit Panzergranaten zerstören. Dazu die gesamte Infrastruktur, also Wasser- und Stromversorgung sowie die Kanalisation. Auf diesem Wege sind wir schon ein ganzes Stück vorangekommen.


Zerstörungsmässig gut vorangekommen. Screenshots: Dr. v. Paleske
Bereits 425.000 Bewohner sind dank unserer Zerstörungswut zu internen Flüchtlingen geworden, der erste Schritt zur Flucht aus dem Gazastreifen.
Tunnel müssen weg
Mit der Zerstörung der Tunnel, die ja grösstenteils dafür sorgten, dass unsere Teilblockade unterlaufen und unser Warenembargo nicht seine volle Wirksamkeit entfalten konnte, stellen wir sicher, dass alle Waren, ich wiederhole ALLE WAREN , die nach Gaza kommen, nur noch über von uns kontrollierte Übergänge dorthin gelangen. Wir wissen ja auch am besten, was die Bevölkerung braucht, um sich gerade noch über Wasser zu halten
Ausserdem können wir Zölle erheben, und damit unser Budget aufbessern.
Davon ausgenommen sind natürlich Treibstoffe und Zement, welche die Hamas für die Kriegführung benötigt.
Haupttransportmittel muss deshalb wieder der Eselskarren bzw. der handgezogene Bollerwagen werden. So kann am besten der Wiederaufbau der von uns zerstörten Stadtteile verhindert werden.
Nirgendwo sicher
Ausserdem werden wir diesen Kameltreibern (Arabern) klarmachen, dass sie nirgendwo vor uns sicher sind, auch nicht in Einrichtungen der UN.
Aus diesem Grunde haben wir auch diese (un-)geschützten UN – Schulen bereits zwei Mal angegriffen. Das Gejaule der UN und der "Gutmenschen" weltweit interessiert uns herzlich wenig.

Nach dem israelischen Angriff auf die UN-Schule, wo 3000 Flüchtlinge untergebracht waren. Screenshot: Dr. v. Paleske
Auch das Einkaufen auf Marktplätzen muss gefährlich gestaltet werden, damit diese Gaza-Bewohner - wie gestern - erkennen, dass in Gaza nur eines sicher ist: die ständige Lebensgefahr und der gelegentliche Tod (bisher lediglich 1425 palästinensische Zivilisten getötet).
Sinneswandel die Folge
Unter diesen Umständen wird sich alsbald die Einstellung verbreiten, es gibt nur einen Ausweg: das Land auf dem Weg über das Mittelmeer Richtung Europa zu verlassen.
Wer dann noch in Gaza bleibt, der kann als Terrorist angesehen werden, mit den daraus folgenden Konsequenzen.
Ich habe deshalb unserem Feldzug auch inoffiziell den Namen „Stoneage“ gegeben: Gaza muss in die Steinzeit zurückgebombt werden
Geduld am Ende
Unsere Geduld mit diesen Palästinensern ist erschöpft, wir werden das Problem jetzt ein für allemal lösen.
Ein paar Lösungsvorschläge sah ich schon in der Westbank als Wandmalereien von unseren fortschrittlichen Siedlern angebracht.

.



Besetzte Westbank - An Häuserwände gesprühte Siedlerparolen. Screenshots: Dr. v. Paleske
Unser Feldzug wird sich daher noch eine Weile hinziehen, gerade heute habe ich noch einmal 16.000 Reservisten einberufen, die mithelfen werden, unsere heheren Ziele zu erreichen.
USA liefern, statt drohen
Das einzige Land, das wirklich Druck auf uns ausüben könnte, die USA, werden sich zurückhalten, zumal deren Präsident alle Hände voll nicht nur mit der Ukraine, sondern auch zu Hause mit der Anklage im Kongress gegen ihn zu tun hat, eine Anklage, die möglicherweise in ein Amtsenthebungsverfahren münden wird.
In den nächsten Tagen erwarten wir eine grosse Waffenlieferung aus den USA, insbesondere Munition, im Gesamtwert von 750 Millionen US Dollar, damit unser Feldzug nicht ins Stocken gerät.
Sehr erfreulich.
Ich sage erst einmal
Shalom
Benjamin Netanyahu
Premier und Commander in Chief
IDF
Ein Brief aus Gaza von einem norwegischen Chirurgen
Was sind Israels Ziele im Gaza-Krieg?
Israels Premier Benjamin Netanjahu schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
.... und die Antwort von Josef Joffe und der ZEIT
IDeutschlands liberale Wochenzeitung “Die ZEIT” verlangt Löschung einer Satire</
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Benjamin Netanyahu
Regierungspalais
Jerusalem
Israel
An die
Chefredakteure der Tages- und Wochenzeitungen,
und an die Intendanten der Fernseh- und Rundfunkanstalten Deutschlands
Einen wunderschönen Guten Morgen aus Israel,
um eine möglichst israelfreundliche Presse in dieser bleiernen Zeit sicherzustellen, erlaube ich mir, Sie umfassend über unsere Kriegsziele in Gaza aufzuklären, damit Sie entsprechend Verständnis für unsere Strategie in der deutschen Bevölkerung wecken können.

Ich mit Mitgliedern meines Kriegskabinetts - Screenshot: Dr. v. Paleske
Wichtige Klarstellungen
Zunächst einmal ein paar Klarstellungen vorweg:
Bereits im Jahre 2010 habe ich in einem Brief an den ZEIT-Herausgeber, Josef Joffe, detailliert dargelegt, was unsere weiteren Ziele in den von Palästinensern noch bewohnten aber letztlich uns zustehenden Gebieten wir zu tun gedenken.
Ich schrieb damals:
Unser Plan ist es, die Palästinenser in sehr eng umgrenzte Homelands in der Westbank umzusiedeln. (Im Gazastreifen ist das nicht mehr erforderlich, dort sind sie ja schon eingepfercht).
Als Vorbild für unsere gegenwärtige und zukünftige Politik dient uns dabei die Homelandpolitik des seinerzeitigen Apartheidstaates Südafrika. Wie ich Dir in unserem letzten Gespräch sagte, wollen wir aber nicht den Fehler der seinerzeitigen Apartheidregierung Südafrikas wiederholen, die Palästinenser einfach von Ost-Jerusalem in diese Westbank- Homelands abzuschieben. Die Apartheid-Südafrikaner hatten es nämlich seinerzeit verabsäumt, den Ueberschuss, der nicht als Arbeitskräfte Verwendung finden konnte, in die schwarzafrikanischen Nachbarländer wie Angola, Mozambique, Simbabwe, Botswana, Sambia und Lesotho abzuschieben bzw. zu verjagen und so loszuwerden, wo sie dann jeden Tag ihre politischen Parolen hätten rausposaunen können, ohne Schaden anzurichten.
Dieses Versäumnis sollte sich später bitter rächen.
Wir haben deshalb aus den taktischen Fehlern Apartheid- Südafrikas gelernt und werden entsprechend unseren bisher geheim gehaltenen Plänen die Palästinenser letztlich zur Abwanderung zwingen.
Etwas detaillierter
Dazu möchte ich heute noch etwas detaillierte Stellung nehmen:
Um die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben, müssen sie komplett demoralisiert, und ihnen jede Zukunftshoffnung geraubt werden, sodass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als aus dem Gaza-"Gefängnis" zu fliehen.
Die Hälfte zerbomben
Das erreichen wir am besten, indem wir mindestens die Hälfte ihrer Häuser zerbomben bzw. mit Panzergranaten zerstören. Dazu die gesamte Infrastruktur, also Wasser- und Stromversorgung sowie die Kanalisation. Auf diesem Wege sind wir schon ein ganzes Stück vorangekommen.


Zerstörungsmässig gut vorangekommen. Screenshots: Dr. v. Paleske
Bereits 425.000 Bewohner sind dank unserer Zerstörungswut zu internen Flüchtlingen geworden, der erste Schritt zur Flucht aus dem Gazastreifen.
Tunnel müssen weg
Mit der Zerstörung der Tunnel, die ja grösstenteils dafür sorgten, dass unsere Teilblockade unterlaufen und unser Warenembargo nicht seine volle Wirksamkeit entfalten konnte, stellen wir sicher, dass alle Waren, ich wiederhole ALLE WAREN , die nach Gaza kommen, nur noch über von uns kontrollierte Übergänge dorthin gelangen. Wir wissen ja auch am besten, was die Bevölkerung braucht, um sich gerade noch über Wasser zu halten
Ausserdem können wir Zölle erheben, und damit unser Budget aufbessern.
Davon ausgenommen sind natürlich Treibstoffe und Zement, welche die Hamas für die Kriegführung benötigt.
Haupttransportmittel muss deshalb wieder der Eselskarren bzw. der handgezogene Bollerwagen werden. So kann am besten der Wiederaufbau der von uns zerstörten Stadtteile verhindert werden.
Nirgendwo sicher
Ausserdem werden wir diesen Kameltreibern (Arabern) klarmachen, dass sie nirgendwo vor uns sicher sind, auch nicht in Einrichtungen der UN.
Aus diesem Grunde haben wir auch diese (un-)geschützten UN – Schulen bereits zwei Mal angegriffen. Das Gejaule der UN und der "Gutmenschen" weltweit interessiert uns herzlich wenig.

Nach dem israelischen Angriff auf die UN-Schule, wo 3000 Flüchtlinge untergebracht waren. Screenshot: Dr. v. Paleske
Auch das Einkaufen auf Marktplätzen muss gefährlich gestaltet werden, damit diese Gaza-Bewohner - wie gestern - erkennen, dass in Gaza nur eines sicher ist: die ständige Lebensgefahr und der gelegentliche Tod (bisher lediglich 1425 palästinensische Zivilisten getötet).
Sinneswandel die Folge
Unter diesen Umständen wird sich alsbald die Einstellung verbreiten, es gibt nur einen Ausweg: das Land auf dem Weg über das Mittelmeer Richtung Europa zu verlassen.
Wer dann noch in Gaza bleibt, der kann als Terrorist angesehen werden, mit den daraus folgenden Konsequenzen.
Ich habe deshalb unserem Feldzug auch inoffiziell den Namen „Stoneage“ gegeben: Gaza muss in die Steinzeit zurückgebombt werden
Geduld am Ende
Unsere Geduld mit diesen Palästinensern ist erschöpft, wir werden das Problem jetzt ein für allemal lösen.
Ein paar Lösungsvorschläge sah ich schon in der Westbank als Wandmalereien von unseren fortschrittlichen Siedlern angebracht.





Besetzte Westbank - An Häuserwände gesprühte Siedlerparolen. Screenshots: Dr. v. Paleske
Unser Feldzug wird sich daher noch eine Weile hinziehen, gerade heute habe ich noch einmal 16.000 Reservisten einberufen, die mithelfen werden, unsere heheren Ziele zu erreichen.
USA liefern, statt drohen
Das einzige Land, das wirklich Druck auf uns ausüben könnte, die USA, werden sich zurückhalten, zumal deren Präsident alle Hände voll nicht nur mit der Ukraine, sondern auch zu Hause mit der Anklage im Kongress gegen ihn zu tun hat, eine Anklage, die möglicherweise in ein Amtsenthebungsverfahren münden wird.
In den nächsten Tagen erwarten wir eine grosse Waffenlieferung aus den USA, insbesondere Munition, im Gesamtwert von 750 Millionen US Dollar, damit unser Feldzug nicht ins Stocken gerät.
Sehr erfreulich.
Ich sage erst einmal
Shalom
Benjamin Netanyahu
Premier und Commander in Chief
IDF



.... und die Antwort von Josef Joffe und der ZEIT

onlinedienst - 31. Jul, 15:39 Article 2926x read