Ich bin's: Philipp Amthor, neuer CDU-Bundesminister

Dr. Alexander von Paleske ---6.8. 2026 --
Folgende Mail landete heute im meiner Mailbox:

Philipp Amthor
Staatsminister
beim BK Friedrich Merz
Berlin Mitte

Guten Tag Deutschland,

mein Name ist Amthor, Philipp Amthor. Ich bin jung an Jahren, sehe ausserdem viel jünger aus,als ich bin - junge Gesichter braucht die CDU, alte Gesichter, davon haben wir in der CDU genug. Im übrigen gilt: wer länger jung aussieht, altert später.

Ich trage eigentlich immer Anzüge, meistens marineblau, was mir auch ein wenig Seriosität verleiht.


Ein shooting Star

Ich bin in der Tat ein Shooting Star der CDU. und habe es schon ganz weit nach oben geschafft: Seit Juli 2026 bin ich  Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen im Bundeskanzleramt. Zuvor war ich von Mai 2025 bis Juli 2026 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.

Streber und Klassenclown
Dabei half und hilft mir natürlich auch mein jugendliches Aussehen:, ich bin zwar schon 33 Jahre alt, sehe aber aus wie ein Abiturient Jahrgang 2026. Nicht nur an einen Abiturienten erinnert mein Aussehen, sondern ich vermittele zudem eine recht seltene Kombination: die aus Streber und Klassenclown, eine Kombination, die in der Tat recht ungewöhnlich ist.

Rabenschwarz
Meine Clownereien - ich trete ja auch in Satire-Sendungen auf - verdecken sehr elegant, dass ich in Wirklichkeit stockkonservativ bin, pechschwarz. Bei mir rieselt ständig Ruß aus meinen Anzügen:
So bin ich gegen Gender-Mainstreaming, gegen Schwangerschaftsabbruch, und gegen die  gleichgeschlechtliche Ehe.

Prima Halbjurist
Von der Ausbildung her bin ich nur ein Halb-Jurist, also einer, der keinen Referendardienst nach seinem Studium hinter sich gebracht hat und kein Assessorexamen vorweisen kann.. Damit kann ich später natürlich weder Richter noch Rechtsanwalt werden, aber die Referendarzeit hätte mich bei meinem steilen Weg nach oben in der Politik nur aufgehalten, das passte nicht in meine Karriereplanung. Und wenn ich eines Tages lange genug in der Politik war, dann öffnen sich auch für Halb-Juristen ganz andere Möglichkeiten.

Schon ausprobiert
Die habe ich aber bereits schon mal als Bundestagsabgeordneter ausprobiert: so war ich bis 2020 neben der Abgeordnetentätigkeit bei der Wirtschaftskanzlei White & Case angestellt, eine tolle Anwaltsfirma mit Hunderten von Volljuristen - ausser mir natürlich. Aber dafür war ich auch Bundestagsmitglied und hatte meine Jägerprüfung erfolgreich bestanden.

Bei dieser hervorragenden Anwaltsfirma konnte ich so aus erster Hand erfahren, wo den Großkunden der Kanzlei der Schuh drückt, und diese Erfahrungen gewinnbringend bei meiner parlamentarischen Arbeit im Bundestag einbringen.. Leider musste ich diese schöne Mitarbeit beenden, als es rauskam.

Und noch eine

Aber ich hatte mindestens eine weitere lukrative und verantwortungsvolle Nebentätigkeiten: ich war ab Mai 2019 beim IT-Unternehmen Augustus Intelligence - wie auch der stark rechtsdrallige Hans-Georg Maaßen -  und zwar als  Aufsichtsrat mit dabei, besaß Aktienoptionen  des Unternehmens (Wert schlappe 250.000,00 Euro), ließ mir Reisen nach New York, Korsika und St. Moritz finanzieren - alles sehr schöne Reisen - natürlich immer mit Geschäftsbezug, denn an diesen Orten gibt es auch immer die Möglichkeit, potentielle Kunden zu treffen.

Gerechter Lohn für gerechtes Tagewerk
Ständig betrieb ich Lobbyarbeit – so auch im Oktober 2018 auf offiziellem Briefpapier des Bundestages - in einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Dieser Husarenritt flog nur durch das  Informationsfreiheitsgesetz (IFG) auf.  Vertreter von Transparency Deutschland und Lobbycontrol  behaupteten in unverschämter Weise, ich hätte den Eindruck der Käuflichkeit“ entstehen lassen - alles Quatsch. Ich bin nicht käuflich, und habe eigentlich immer nur einen gerechten Lohn für ein gerechtes Tagewerk entgegengenommen. Ausserdem attestierten diese Mitglieder von Vereinen, die auf Politiker Jagd machen, in beleidigender Weise bei mir angeblich „fehlendes Bewusstsein für Interessenkonflikte“
Seitdem plädiere ich für die Abschaffung oder zumindest Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG), schon aus Gründen des Selbstschutzes.

Nicht strafbar
Auch eine gegen mich gerichtete Strafanzeige wegen Käuflichkeit bleib bei der völlig überlasteten Staatsanwaltschaft natürlich hängen, und landete prompt im AR Register, also dort wo offensichtlicher Unfug abgelegt wird.

Nicht geschade
t
Politisch hat mir auch nicht geschadet, dass der Leiter meines Abgeordnetenbüros im Mitgliedsverzeichnis der rechtslastigen Burschenschaft „Markomannia Aachen Greifswald“ gelistet war.In dieser Burschenschaft tummelten sich neben meinem Büroleiter auch Nikolaus Kramer, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, weitere AfD-Lokalpolitiker und Mitglieder, und der rechtsradikale Sellner durfte dort Vorträge halte,.

Ja, für mich ist die Zukunft rosig, ich bin aus dem Holz, aus dem Bundeskanzler geschnitzt sind.

Glückauf

Euer

Philipp Amthor
Staatsminister im Bundeskanzleramt
onlinedienst - 6. Aug, 21:12 Article 766x read
2 Kommentare - Kommentar verfassen

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Snau - 7. Aug, 12:51

Wer ist das? Was kann er? Das Durchschnittsalter der Abwrackertruppe verringern?

Wem alles Ministerposten in den Schoss klatschen. Wahnsinn.

Hat Frau Baerbock schon einen neuen Job?
Wo geht sie jetzt Klinkenputzen? Die kleine flugunfähige NATO-Flachwasserdrone die nur kurzzeitig ohne Tiefgang abgehoben ist als sie auf die Gesellschaft mit viel Unterstützung aus der Verarschungsindustrie (teilweise Steuerfinanziert) abgefeuert wurde und weltmeisterlich auf der Weltbühne vor versammelter Weltdiplomatie verpuffte.

Deutschland und die zugeschanzten Positionen an wichtigen Schalthebeln die mittlerweile alle verfassungsfeindlich verbogen wurden. Es geht wohin? Schon wieder an Front?

Snau - 25. Aug, 12:31

Kleines Update zu Baerbock:
Eine Person die ihre wissenschaftliche Arbeit zum Hochschulabschluss nicht veröffentlicht haben will wird Professorin.

Nicht lachen. Davon bekommt man nur Zwerchfellschmerzen. Man kann nur hoffen, dass sie für immer drüben bleibt. Soll sie dort den Laden schrotten.
Empfehlung: Trafficking.ch / Menschenhandel in der Schweiz

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