Allah, Odin und die Schatten der Unterwelt
"Wir sind alle Möglichkeiten, an die wir denken konnten, durchgegangen, aber wir kamen zu keinem wirklich überzeugenden Plan, außer vielleicht einem, nämlich eine Bombe mit dem Flugzeug in das Pentagon zu befördern".
(Zitat aus "die Turner Tagebücher", Kapitel 25)

Klinke in die Hand gereicht?
Stephan Fuchs - Verschiedene Schweizer Firmen wurden in französischen und jordanischen Geheimdienstdossiers erwähnt , die eventuell im Zusammenhang mit den koordinierten Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten vom 9/11 stehen könnten. Die in den Berichten genannten Firmen verbinden sich einerseits mit extremistisch islamitischen Kreisen, andererseits standen sie aber auch in der Zeit des kalten Krieges verdeckten Operationen verschiedener Geheimdienste zur Verfügung.
Dem Unheimlichen nicht genug, Nazigruppen im terroristischen Untergrund und Weltverschwörungsgruppen könnten sich da die Klinke in die Hand gereicht haben. War der Anschlag auf die Ikone der Weltwirtschaft und auf den militärischen Machtapparat der übrig gebliebenen Supermacht Amerika, sowie der Anthrax Terror die Choreographie dreier Meister?
Sattes Geld
Wenige Tage vor den Attacken nahm bei der Fluggesellschaft "United Airlines" der Umsatz mit sogenannten Put-Optionen explosionsartig zu. Put-Optionen sind der Verkauf von Aktien, die im Besitz des Verkäufers sind, ihm aber nicht gehören. Der Spekulant zahlt eine Leihgebühr für das Aktienpaket auf Zeit und verkauft die Papiere. Kommt es dann tatsächlich zum Kurseinbruch, kauft er die Titel zu Dumping-Preisen nach und gibt sie zurück.
Normalerweise werden bei "United Airlines" rund 1000 Stück gehandelt. Plötzlich waren es gegen 200'000. Ähnliche Bewegungen gab es bei "American Airlines" sowie den Versicherungsgesellschaften "Münchener Rück", "Swiss Re" und der französischen "AXA". Hier, so meinen Experten, könnten Terroristen an den Börsen Milliarden verdient haben.
Wie der amerikanische "San Francisco Chronical" vom 29. September mitteilte, wurde laut einem Insider, ein Klient bei der auf private Kunden spezialisierten "A.B. Brown Bank" identifiziert. Brisant: "A.B.Brown" wurde als eine der Top 20 der verdächtigen Geldwaschinstitute in den Vereinigten Staaten geführt. Weiteres Detail: Direktor von A.B Brown und nach Übernahme durch "Bankers Trust" 1997 Vizedirektor und zuständig für "private Kundenbeziehungen" war "Buzzy" Krongard- seit März 2001 Executiv Director und Nummer 3 der CIA. 1999 erwarb die "Deutsche Bank" die amerikanische "Bankers Trust" und mit ihr die "A.B. Brown Bank". Das Wirtschaftsmagazin "Plus Minus" befragte zu diesen Kursbewegungen den Luxemburger Finanzexperten Ernest Backes. Laut seinen Angaben führt die Spur zu Konten einer Organisation, die vor Jahren von dem inzwischen verstorbenen Francois Genoud gegründet worden war und offenbar noch immer existiert.
Brauner Vernetzer
Genoud bezeichnete sich als "Nationalsozialist der ersten Stunde". Während des zweiten Weltkrieges betätigte er sich als Fluchthelfer von Paul Dickkopf, Abwehr Agent der Nazis und späteren Bundesnachrichtendienst- (BND) Chef in Westdeutschland.
Nach dem Krieg präsentierte sich Genoud als Nachlassverwalter vieler NS-Größen. Unter ihnen Joseph Goebbels, früheres Mitglied der Thule Gesellschaft und später NSDAP Propagandaminister des dritten Reiches. Der Lausanner Genoud bezahlte die Verteidigung der Untergetauchten Nazis Adolf Eichmann sowie Klaus Barbie und unterhielt Kontakt zu Otto Skorzeny, der in Ägypten einen Geheimdienst aufbaute.
Genoud unterstütze den Terrorismus von Carlos dem Schakal, Abu Nidal, die Gruppe die den Anschlag auf das olympische Dorf in München verübt hat und als Schwarzer September berühmt wurde, die algerischen Terroristen der FLN, sowie die Flugzeugentführungen der PLO. Auf seinen Reisen in den Nahen Osten traf Genoud den Groß Mufti Amin el-Husseini, ein glühender Hitlerverehrer und Judenhasser. Die Waffenbruderschaft wurde zur Männerfreundschaft, die Allianz war geboren, Genoud war wohl der Geburtshelfer der Odin-Allah Schiene, Verbindungen die bis heute existieren.
New World Order?
Ideologisch fühlen sich extremistisch Islamitische Gruppierung der Neonazi Szene verbunden, denn die Waffenbrüder zielen auf denselben Feind: Die angeblich jüdische Weltverschwörung, das amerikanische Ostküsten Establishment und den New World Order unter jüdischer Herrschaft, dessen Hauptquartier jene Kreise in New York vermuten. New York ist daher ein Ziel, das in den Thule Romanen "Kampf der Symbole" des 1998 verstorbenen SS Mannes und Neonazis Wilhelm Landig genannt wurde. Bereits 1941 wurde scheinbar bei einer Lagebesprechung mit Hitler, Otto Skorzeny und seinem Chef Heinrich Himmler die Möglichkeit eines Raketenagriffes auf New York in Erwägung gezogen, um "den Juden eine Lektion zu erteilen."
Brothers in Arms
Eine der Firmen die vom jordanischen Geheimdienst im Zusammenhang mit Bin Ladens "Al-Qaida" genannt wurde, ist die "Al Taqwa Management Organisation" in Lugano. Einer der Verwaltungsräte ist der zum Islam konvertierte Nazi und ehemalige Bundeshauskorrespondent Ahmed Huber, ein ehemaliger Freund von Genoud. (Genoud starb 1996 im Rahmen eines EXIT- Programms)

Ein Strang von Gleichheiten
Hubers Kontakte sind weitreichend. Er ist Aktivist der völkisch-heidnischen Organisation "Avalon", ein Ableger des Thule Seminars e.V. in Deutschland, eine Kaderschmiede der Neonazis. Enge Beziehungen bestehen zu Alain Benoist, ebenfalls Thule Seminar und führender Theoretiker der einflussreichen "Nouvelle Droit" in Frankreich, Ahmed Rami ein marokkanischer Islamit, Antisemit und Revisionist, der von Schweden aus das "Radio Islam" betreibt sowie zu den Revisionisten David Irving und dem "Institut for Historical Review" in Amerika. Ahmed Huber gilt als eifriger Vernetzer der islamitischen und rechtsextremen Kreise.
In derselben Firma sitzen Ghaleb Himmat Ali und Nada Youssef. Der Syrer Himmat arbeitete eng mit dem in Genf ansässig gewesenen Ägypter Said Ramadhan zusammen, der 1954 in das Attentat auf Ägyptens Präsident Nasser verwickelt war. Er ist Präsident der "islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V.", welche unter Maßgeblichem Einfluss des Ägyptischen Zweiges der Muslimbruderschaft steht. Nada wiederum war bis vor einigen Wochen in der italienischen Denkfabrik Pio Manzu, einer renommierten Denkfabrik der auch Henry Kissinger sowie Strategieexperten und Zukunftsforscher angehören, als Mitglied verzeichnet. Die Al Taqwa war, laut einem kleinen Finanzbericht der NZZ bis vor kurzem mit einem Mitglied der Bin Ladens in geschäftlichem Kontakt.
Secret Service United
Als die CIA über den Pakistanischen Geheimdienst die Mujaheddin in Afghanistan aufgerüstet haben, wurden zwischen den Jahren 1981 – 1988 rund 25 Millionen US$ über die CIA Tarnfirma "Argin Corporation" durch die "Shakarchi Trading Company" in Zürich reingewaschen, die den Mujaheddin zugute kamen. Shakarchi tauchte im Iran-gate Skandal auf, über dessen Aktivitäten die frühere Bundesrätin Kopp stolperte.
In der sogenannten Oktoberüberraschung von 1980 in der die Reagan Wahlkämpfer äußerst fragwürdige Mittel einsetzten um amerikanische Botschaftsangehörige die im Iran als Geiseln festgehalten wurden als Wahlkampfmittel und Trumpfkarte einzusetzen, wurde zu Geheimverhandlungen in Paris just jenes Flugzeug eingesetzt, in dem Osama Bin Ladens Vater Salem 1988 einen tödlichen Flugzeugabsturz in Texas erlitt. An Bord der Maschine zur Geheimverhandlung mit den Iranern in Paris saß laut einem Artikel von "The Nation" der angehende CIA Chef William Casey und Bush Senior. Zufälle soll es geben...
Shakarchi hatte seit jeher gute Kontakte und geschäftliche Beziehungen zu Osama's Halbbruder Yeslam bin Ladin, und seiner Firma "Saudi Investment Corporation SICO" in Genf. Ein Mitglied der Shakarchi Familie war Direktor der SICO in London. Mitglied des Verwaltungsrates der SICO in Genf ist die gebürtige Iranerin Dufour Beatrice, die Schwägerin von Yeslam Bin Ladin und der Anwalt Dunand Baudouin.
Dunand war ein Freund und Verteidiger Genoud's, sowie beide verbunden mit der Familie des Syrischen Außenministers der vierziger Jahre Mardam Bey Kahlil, ein Freund von SS Mann und Mussolini Befreier Otto Skorzeny.
Über diverse Connections laufen die Verbindungen zur "Faisal Finance SA" und "Dar Al-maal Al Islami" DMI in Meyrin. Verwaltungsratspräsident beider Firmen ist Prinz Al-Saud Mohamed Al-Faisal, ein anderes Mitglied der Königsfamilie war der Saudische Geheimdienstchef, der Osama Bin Laden ins Geschäft der Mujaheddin gebracht hatte. Vizepräsident ist Ali Omar aus Somalia, beide stehen der Shamil Bank mit einem weiteren Halbbruder von Osama Bin Laden, Hyder Binladin vor. Verwaltungsratsmitglied der "DMI" und "Faisal Finance SA" ist Rouiller Lucien, der wiederum in der Genfer Firma "MKS Finance SA", der Shakarchi Brüder einen Verwaltungsratssitz hat.
Tea-time des Terrors
Selbst der amerikanische Geheimdienst und das FBI haben eingeräumt, dass die durchdachte Choreographie des Anthrax Terrors von Milizen der Nazi Bewegung ausgeführt worden sein könnte. Opfer des ersten Anthrax Anschlags in N.Y. war der NBC Chefreporter Tom Brokaw, der von amerikanischen Neonazis als einer der wichtigsten Agitatoren der jüdischen Weltverschwörung verdammt wurde.
Der Eingangs zitierte Text, entstammt nicht einem Abhörprotokoll des amerikanischen Geheimdienstes, sondern den "Turner Tagebücher", geschrieben von Professor William Pierce dem führenden Kopf der National Alliance (NA), eine der radikalsten Neo-Nazi Bewegungen in Amerika, die sich mit den Zielen der Al-Qaida mittelfristig durchaus waffenbrüderlich vereint haben könnte. Die Turner Tagebücher galten Timothy McVeigh als Vorlage für den Anschlag auf das Federal Building in Oklahoma 1995.
1999 würdigte Pierce offiziell Osama Bin Laden als Mann, der die Kapazität besitzt etwas wirklich großes in die Luft zu jagen und erkannt habe, dass Amerika seine Seele verloren hat.
Dieser Artikel erschien im November 2001
Fotos: Oliver Dähler
Weiterführende Artikel

(Zitat aus "die Turner Tagebücher", Kapitel 25)

Klinke in die Hand gereicht?
Stephan Fuchs - Verschiedene Schweizer Firmen wurden in französischen und jordanischen Geheimdienstdossiers erwähnt , die eventuell im Zusammenhang mit den koordinierten Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten vom 9/11 stehen könnten. Die in den Berichten genannten Firmen verbinden sich einerseits mit extremistisch islamitischen Kreisen, andererseits standen sie aber auch in der Zeit des kalten Krieges verdeckten Operationen verschiedener Geheimdienste zur Verfügung.
Dem Unheimlichen nicht genug, Nazigruppen im terroristischen Untergrund und Weltverschwörungsgruppen könnten sich da die Klinke in die Hand gereicht haben. War der Anschlag auf die Ikone der Weltwirtschaft und auf den militärischen Machtapparat der übrig gebliebenen Supermacht Amerika, sowie der Anthrax Terror die Choreographie dreier Meister?
Sattes Geld
Wenige Tage vor den Attacken nahm bei der Fluggesellschaft "United Airlines" der Umsatz mit sogenannten Put-Optionen explosionsartig zu. Put-Optionen sind der Verkauf von Aktien, die im Besitz des Verkäufers sind, ihm aber nicht gehören. Der Spekulant zahlt eine Leihgebühr für das Aktienpaket auf Zeit und verkauft die Papiere. Kommt es dann tatsächlich zum Kurseinbruch, kauft er die Titel zu Dumping-Preisen nach und gibt sie zurück.
Normalerweise werden bei "United Airlines" rund 1000 Stück gehandelt. Plötzlich waren es gegen 200'000. Ähnliche Bewegungen gab es bei "American Airlines" sowie den Versicherungsgesellschaften "Münchener Rück", "Swiss Re" und der französischen "AXA". Hier, so meinen Experten, könnten Terroristen an den Börsen Milliarden verdient haben.
Wie der amerikanische "San Francisco Chronical" vom 29. September mitteilte, wurde laut einem Insider, ein Klient bei der auf private Kunden spezialisierten "A.B. Brown Bank" identifiziert. Brisant: "A.B.Brown" wurde als eine der Top 20 der verdächtigen Geldwaschinstitute in den Vereinigten Staaten geführt. Weiteres Detail: Direktor von A.B Brown und nach Übernahme durch "Bankers Trust" 1997 Vizedirektor und zuständig für "private Kundenbeziehungen" war "Buzzy" Krongard- seit März 2001 Executiv Director und Nummer 3 der CIA. 1999 erwarb die "Deutsche Bank" die amerikanische "Bankers Trust" und mit ihr die "A.B. Brown Bank". Das Wirtschaftsmagazin "Plus Minus" befragte zu diesen Kursbewegungen den Luxemburger Finanzexperten Ernest Backes. Laut seinen Angaben führt die Spur zu Konten einer Organisation, die vor Jahren von dem inzwischen verstorbenen Francois Genoud gegründet worden war und offenbar noch immer existiert.
Brauner Vernetzer
Genoud bezeichnete sich als "Nationalsozialist der ersten Stunde". Während des zweiten Weltkrieges betätigte er sich als Fluchthelfer von Paul Dickkopf, Abwehr Agent der Nazis und späteren Bundesnachrichtendienst- (BND) Chef in Westdeutschland.
Nach dem Krieg präsentierte sich Genoud als Nachlassverwalter vieler NS-Größen. Unter ihnen Joseph Goebbels, früheres Mitglied der Thule Gesellschaft und später NSDAP Propagandaminister des dritten Reiches. Der Lausanner Genoud bezahlte die Verteidigung der Untergetauchten Nazis Adolf Eichmann sowie Klaus Barbie und unterhielt Kontakt zu Otto Skorzeny, der in Ägypten einen Geheimdienst aufbaute.
Genoud unterstütze den Terrorismus von Carlos dem Schakal, Abu Nidal, die Gruppe die den Anschlag auf das olympische Dorf in München verübt hat und als Schwarzer September berühmt wurde, die algerischen Terroristen der FLN, sowie die Flugzeugentführungen der PLO. Auf seinen Reisen in den Nahen Osten traf Genoud den Groß Mufti Amin el-Husseini, ein glühender Hitlerverehrer und Judenhasser. Die Waffenbruderschaft wurde zur Männerfreundschaft, die Allianz war geboren, Genoud war wohl der Geburtshelfer der Odin-Allah Schiene, Verbindungen die bis heute existieren.
New World Order?
Ideologisch fühlen sich extremistisch Islamitische Gruppierung der Neonazi Szene verbunden, denn die Waffenbrüder zielen auf denselben Feind: Die angeblich jüdische Weltverschwörung, das amerikanische Ostküsten Establishment und den New World Order unter jüdischer Herrschaft, dessen Hauptquartier jene Kreise in New York vermuten. New York ist daher ein Ziel, das in den Thule Romanen "Kampf der Symbole" des 1998 verstorbenen SS Mannes und Neonazis Wilhelm Landig genannt wurde. Bereits 1941 wurde scheinbar bei einer Lagebesprechung mit Hitler, Otto Skorzeny und seinem Chef Heinrich Himmler die Möglichkeit eines Raketenagriffes auf New York in Erwägung gezogen, um "den Juden eine Lektion zu erteilen."
Brothers in Arms
Eine der Firmen die vom jordanischen Geheimdienst im Zusammenhang mit Bin Ladens "Al-Qaida" genannt wurde, ist die "Al Taqwa Management Organisation" in Lugano. Einer der Verwaltungsräte ist der zum Islam konvertierte Nazi und ehemalige Bundeshauskorrespondent Ahmed Huber, ein ehemaliger Freund von Genoud. (Genoud starb 1996 im Rahmen eines EXIT- Programms)

Ein Strang von Gleichheiten
Hubers Kontakte sind weitreichend. Er ist Aktivist der völkisch-heidnischen Organisation "Avalon", ein Ableger des Thule Seminars e.V. in Deutschland, eine Kaderschmiede der Neonazis. Enge Beziehungen bestehen zu Alain Benoist, ebenfalls Thule Seminar und führender Theoretiker der einflussreichen "Nouvelle Droit" in Frankreich, Ahmed Rami ein marokkanischer Islamit, Antisemit und Revisionist, der von Schweden aus das "Radio Islam" betreibt sowie zu den Revisionisten David Irving und dem "Institut for Historical Review" in Amerika. Ahmed Huber gilt als eifriger Vernetzer der islamitischen und rechtsextremen Kreise.
In derselben Firma sitzen Ghaleb Himmat Ali und Nada Youssef. Der Syrer Himmat arbeitete eng mit dem in Genf ansässig gewesenen Ägypter Said Ramadhan zusammen, der 1954 in das Attentat auf Ägyptens Präsident Nasser verwickelt war. Er ist Präsident der "islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V.", welche unter Maßgeblichem Einfluss des Ägyptischen Zweiges der Muslimbruderschaft steht. Nada wiederum war bis vor einigen Wochen in der italienischen Denkfabrik Pio Manzu, einer renommierten Denkfabrik der auch Henry Kissinger sowie Strategieexperten und Zukunftsforscher angehören, als Mitglied verzeichnet. Die Al Taqwa war, laut einem kleinen Finanzbericht der NZZ bis vor kurzem mit einem Mitglied der Bin Ladens in geschäftlichem Kontakt.
Secret Service United
Als die CIA über den Pakistanischen Geheimdienst die Mujaheddin in Afghanistan aufgerüstet haben, wurden zwischen den Jahren 1981 – 1988 rund 25 Millionen US$ über die CIA Tarnfirma "Argin Corporation" durch die "Shakarchi Trading Company" in Zürich reingewaschen, die den Mujaheddin zugute kamen. Shakarchi tauchte im Iran-gate Skandal auf, über dessen Aktivitäten die frühere Bundesrätin Kopp stolperte.
In der sogenannten Oktoberüberraschung von 1980 in der die Reagan Wahlkämpfer äußerst fragwürdige Mittel einsetzten um amerikanische Botschaftsangehörige die im Iran als Geiseln festgehalten wurden als Wahlkampfmittel und Trumpfkarte einzusetzen, wurde zu Geheimverhandlungen in Paris just jenes Flugzeug eingesetzt, in dem Osama Bin Ladens Vater Salem 1988 einen tödlichen Flugzeugabsturz in Texas erlitt. An Bord der Maschine zur Geheimverhandlung mit den Iranern in Paris saß laut einem Artikel von "The Nation" der angehende CIA Chef William Casey und Bush Senior. Zufälle soll es geben...
Shakarchi hatte seit jeher gute Kontakte und geschäftliche Beziehungen zu Osama's Halbbruder Yeslam bin Ladin, und seiner Firma "Saudi Investment Corporation SICO" in Genf. Ein Mitglied der Shakarchi Familie war Direktor der SICO in London. Mitglied des Verwaltungsrates der SICO in Genf ist die gebürtige Iranerin Dufour Beatrice, die Schwägerin von Yeslam Bin Ladin und der Anwalt Dunand Baudouin.
Dunand war ein Freund und Verteidiger Genoud's, sowie beide verbunden mit der Familie des Syrischen Außenministers der vierziger Jahre Mardam Bey Kahlil, ein Freund von SS Mann und Mussolini Befreier Otto Skorzeny.
Über diverse Connections laufen die Verbindungen zur "Faisal Finance SA" und "Dar Al-maal Al Islami" DMI in Meyrin. Verwaltungsratspräsident beider Firmen ist Prinz Al-Saud Mohamed Al-Faisal, ein anderes Mitglied der Königsfamilie war der Saudische Geheimdienstchef, der Osama Bin Laden ins Geschäft der Mujaheddin gebracht hatte. Vizepräsident ist Ali Omar aus Somalia, beide stehen der Shamil Bank mit einem weiteren Halbbruder von Osama Bin Laden, Hyder Binladin vor. Verwaltungsratsmitglied der "DMI" und "Faisal Finance SA" ist Rouiller Lucien, der wiederum in der Genfer Firma "MKS Finance SA", der Shakarchi Brüder einen Verwaltungsratssitz hat.
Tea-time des Terrors
Selbst der amerikanische Geheimdienst und das FBI haben eingeräumt, dass die durchdachte Choreographie des Anthrax Terrors von Milizen der Nazi Bewegung ausgeführt worden sein könnte. Opfer des ersten Anthrax Anschlags in N.Y. war der NBC Chefreporter Tom Brokaw, der von amerikanischen Neonazis als einer der wichtigsten Agitatoren der jüdischen Weltverschwörung verdammt wurde.
Der Eingangs zitierte Text, entstammt nicht einem Abhörprotokoll des amerikanischen Geheimdienstes, sondern den "Turner Tagebücher", geschrieben von Professor William Pierce dem führenden Kopf der National Alliance (NA), eine der radikalsten Neo-Nazi Bewegungen in Amerika, die sich mit den Zielen der Al-Qaida mittelfristig durchaus waffenbrüderlich vereint haben könnte. Die Turner Tagebücher galten Timothy McVeigh als Vorlage für den Anschlag auf das Federal Building in Oklahoma 1995.
1999 würdigte Pierce offiziell Osama Bin Laden als Mann, der die Kapazität besitzt etwas wirklich großes in die Luft zu jagen und erkannt habe, dass Amerika seine Seele verloren hat.
Dieser Artikel erschien im November 2001
Fotos: Oliver Dähler


sfux - 22. Jun, 22:25 Article 3334x read