Dietmar Hoffenheim-Hopp: Jetzt rede ich
Dr. Alexander von Paleske
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
3.1. 2011
Dietmar Hopp
Clubheim der TSG Hoffenheim 1899
Hoffenheim
Guten Tag Deutschland,
nachdem die Tintenkulis der diversen Medien sich die Finger wundschreiben, und versuchen, ihrer lächerlichen Empörung Ausdruck zu geben, dass ich es gewagt habe, den Spieler Luiz Gustavo für schöne runde 15 Millionen an den Fußball-Schickeria-Club Bayern München zu verkaufen, ist es nun Zeit für mich, der deutschen Volksgemeinschaft ein wenig Unterricht in Sachen Hopp-Fussball zu geben.
Ich, Dietmar Hopp
Ich bin Unternehmer und sportbegeistert, aber in erster Linie Unternehmer, und habe es zu einem der reichsten Männer Deutschlands gebracht, sozusagen aus dem Nichts. Nicht als Kriegsgewinnler, nicht als Erbe wie die BMW-Varta-Quandts, sondern einzig und allein aus eigener Kraft.
Nachdem ich mich aus meiner Firma SAP AG aus Altersgründen zurückgezogen habe (ich halte aber immer noch rund 10% der Aktien“) , galt es für mich, da ich keineswegs, selbst mit meinen 70 Jahren, zum alten Eisen gehöre, ein neues Betätigungsfeld zu finden. Das war mein Heimatverein TSG Hoffenheim 1899.
Von ganz unten nach ganz oben
Genau wie in meinem eigenen Leben wollte ich nachweisen, dass man im Fussball von ganz, ganz unten es nach ganz oben in kurzer Zeit schaffen kann.
Aber anders als in meinem Berufsleben geht das im Fußball auf die Schnelle nur, wenn man genügend Kapital hat, um die richtigen Spieler einzukaufen.
Mit richtigen Spielern meine ich nicht solche wie Luiz Gustavo, sondern Promising Potentials, die sich noch die Hacken ablaufen, um ganz nach oben zu kommen.
Und ich brauchte einen Trainer, der bereits unter Beweis gestellt hatte, dass er Mannschaften aus Orten, die drei Kilometer „hinter Pfui Teufel" liegen, zumindest in die zweite Bundesliga katapultieren kann.
Ralf Rangnick zeitbegrenzt ideal
Da kam eigentlich nur Ralf Rangnick in Frage, siehe SSV Reutlingen 1995 (knapp verfehlt) SSV Ulm 1997, und gleich zu Beginn Viktoria Backnang, ein Kleingartenverein, den er von der Bezirksliga in die Verbandsliga katapultiert hatte.
Ralf Rangnick hat mich insoweit nicht enttäuscht, obwohl mich seine Starallüren geärgert haben.
Wir wurden Bundesliga, und zunächst war Rangnick nach dem Durchmarsch der TSG Hoffenheim 1899 unersetzlich.
David gegen Goliath
Gleichzeitig haben wir erfolgreich das Image „David (Hoffenheim) gegen Goliath (Rest der Bundesliga)“ aufgebaut, was uns enorme Sympathien in der deutschen Volksgemeinschaft eintrug.
Und entgegen aller Prognosen, die uns einen kurzen Bundesliga- Auftritt prophezeiten, haben wir uns dort festgekrallt.
Dabei wurde natürlich vergessen, dass ich mit Millionen Euro-Beträgen eingestiegen bin, als Finanz-Goliath sozusagen.
Nachdem wir selbst den arroganten Schickeria-Leuten von Bayern München die Nase zeigen konnten, musste jetzt mit Hoffenheim endlich Geld gemacht werden, so wie ich das von SAP gewohnt bin.
FSDE, das neue Geschäftsmodell
Dazu musste ein neues Geschäftsmodell her, in das dieser Rangnick, der unbedingt in die Champions League wollte, nicht mehr reinpasste. Deshalb hatte der zu verschwinden, und ich bin froh, dass er von selbst gegangen ist, wobei ich mit meiner brüskierenden Informationspolitik ihm seinen Entschluss etwas "erleichtert" habe.
Unser neues Geschäftsmodell heißt „FSDE Hoffenheim 2011“
FSDE steht für Fussball-Spieler- Durchlauf Erhitzer.
Wir sehen uns nach Talenten um, die wir billig einkaufen, sie recht schnell als Bundesligaspieler einsetzen, aufmotzen, und dann abstoßen. Also: Billig einkaufen - teuer verkaufen.
Die Profitmarge dabei soll bei 500% im Durchschnitt liegen. Nur Fußkranke der linken Weltrevolution finden so etwas abstoßend.
Dazu brauchen wir keinen Rangnick, sondern Talent-Scouts, und einen Trainer, dem es letztendlich egal ist, wo genau wir in der Tabelle stehen, solange wir im Mittelfeld der Bundesliga bleiben.
Wie gesagt, der Trainer muss bereit sein, hier Risiken einzugehen. Auf der anderen Seite hat er es mit Spielern zu tun, die noch keine „Bayern München-Starallüren“ entwickelt haben, sondern sich die Hacken ablaufen, um nach oben zu kommen, denen wir nicht den Hintern vergolden müssen, damit sie endlich anfangen nach dem Ball zu treten..
50+1 Regel belanglos
Dabei interessiert mich in keiner Weise die 50+1 Regel.
Der TSG-Vorstand hat nach meiner Pfeife zu tanzen getreu dem Motto:
Wenn ich Hopps Geld habe,
ich nach seiner Melodie trabe.
Die paar Blauäugigen, die noch immer glauben, wir befinden uns in Uwe Seeler-Zeiten, leben offenbar im Wolken-Kuckucksheim.
Der Bedarf nach Top-Spielern, gerade auch international, ist ständig im Steigen begriffen. Mit der Vergabe der Fussball WM nach Katar wollen die Ölscheichs natürlich auch fussballmäßig mitmischen, was aber mit Kameltreibern kaum gelingen kann. Also werden sie einkaufen. Geld spielt bei denen ohnehin keine Rolle, das sieht man schon, wenn man in Doha/Katar landet, und den Riesen-Flugplatz bestaunen kann mit den allerneuesten Maschinen von Qatar-Airways, und nicht die alten Mühlen, die einige europäische Fluglinien fliegen.
Ich habe gerade vielversprechende Geschäftsbeziehungen dorthin aufgebaut.
.
Aber meine weitergehenden Ziele liegen im politischen Bereich, wenn ich mit dem Fussball durch bin.
Diese nutzlosen Politiker wie Westerwelle, Merkel, aber auch diese Adrenalin-aufgeregte Claudia Roth, gefallen mir überhaupt nicht. Aber dazu werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt äussern.
So viel Unterricht für heute
Herzlich Grüsse vom
Dietmar Hoffenheim-Hopp
Mehr Satire
Der Theodor, der Theodor der steht bei uns im Rohstoff-Militär-Kontor
Minister Guttenbergs Tagesbefehl
Minister Guttenberg gratuliert Supertalent Lena Meyer- Landrut
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab
Top-Nachricht der Woche: Stefan Raab stärkt Abteilung Unterschichtenfernsehen / Klamaukfernsehen / TV Witzchen
Stefan Raab muss Regierungssprecher werden
Keine Satire
Stefan Raab, Schadenfreude und die fehlende Zivilcourage
Keine Satire zu Quandt / Klatten
Der Fall Susanne Klatten-eine Nachlese
Der Fall Susanne Klatten und die Presse</
Der Fall Susanne Klatten – Eine Abschlussbemerkung></
Satire zu Sarrazin
Sarrazin: Deutschland, mein zweites Buch ist in Arbeit
Thilo Sarrazin: Gute Nacht Deutschland, ich bin wieder da und noch mehr
Sarrazin - Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
3.1. 2011
Dietmar Hopp
Clubheim der TSG Hoffenheim 1899
Hoffenheim
Guten Tag Deutschland,
nachdem die Tintenkulis der diversen Medien sich die Finger wundschreiben, und versuchen, ihrer lächerlichen Empörung Ausdruck zu geben, dass ich es gewagt habe, den Spieler Luiz Gustavo für schöne runde 15 Millionen an den Fußball-Schickeria-Club Bayern München zu verkaufen, ist es nun Zeit für mich, der deutschen Volksgemeinschaft ein wenig Unterricht in Sachen Hopp-Fussball zu geben.
Ich, Dietmar Hopp
Ich bin Unternehmer und sportbegeistert, aber in erster Linie Unternehmer, und habe es zu einem der reichsten Männer Deutschlands gebracht, sozusagen aus dem Nichts. Nicht als Kriegsgewinnler, nicht als Erbe wie die BMW-Varta-Quandts, sondern einzig und allein aus eigener Kraft.
Nachdem ich mich aus meiner Firma SAP AG aus Altersgründen zurückgezogen habe (ich halte aber immer noch rund 10% der Aktien“) , galt es für mich, da ich keineswegs, selbst mit meinen 70 Jahren, zum alten Eisen gehöre, ein neues Betätigungsfeld zu finden. Das war mein Heimatverein TSG Hoffenheim 1899.
Von ganz unten nach ganz oben
Genau wie in meinem eigenen Leben wollte ich nachweisen, dass man im Fussball von ganz, ganz unten es nach ganz oben in kurzer Zeit schaffen kann.
Aber anders als in meinem Berufsleben geht das im Fußball auf die Schnelle nur, wenn man genügend Kapital hat, um die richtigen Spieler einzukaufen.
Mit richtigen Spielern meine ich nicht solche wie Luiz Gustavo, sondern Promising Potentials, die sich noch die Hacken ablaufen, um ganz nach oben zu kommen.
Und ich brauchte einen Trainer, der bereits unter Beweis gestellt hatte, dass er Mannschaften aus Orten, die drei Kilometer „hinter Pfui Teufel" liegen, zumindest in die zweite Bundesliga katapultieren kann.
Ralf Rangnick zeitbegrenzt ideal
Da kam eigentlich nur Ralf Rangnick in Frage, siehe SSV Reutlingen 1995 (knapp verfehlt) SSV Ulm 1997, und gleich zu Beginn Viktoria Backnang, ein Kleingartenverein, den er von der Bezirksliga in die Verbandsliga katapultiert hatte.
Ralf Rangnick hat mich insoweit nicht enttäuscht, obwohl mich seine Starallüren geärgert haben.
Wir wurden Bundesliga, und zunächst war Rangnick nach dem Durchmarsch der TSG Hoffenheim 1899 unersetzlich.
David gegen Goliath
Gleichzeitig haben wir erfolgreich das Image „David (Hoffenheim) gegen Goliath (Rest der Bundesliga)“ aufgebaut, was uns enorme Sympathien in der deutschen Volksgemeinschaft eintrug.
Und entgegen aller Prognosen, die uns einen kurzen Bundesliga- Auftritt prophezeiten, haben wir uns dort festgekrallt.
Dabei wurde natürlich vergessen, dass ich mit Millionen Euro-Beträgen eingestiegen bin, als Finanz-Goliath sozusagen.
Nachdem wir selbst den arroganten Schickeria-Leuten von Bayern München die Nase zeigen konnten, musste jetzt mit Hoffenheim endlich Geld gemacht werden, so wie ich das von SAP gewohnt bin.
FSDE, das neue Geschäftsmodell
Dazu musste ein neues Geschäftsmodell her, in das dieser Rangnick, der unbedingt in die Champions League wollte, nicht mehr reinpasste. Deshalb hatte der zu verschwinden, und ich bin froh, dass er von selbst gegangen ist, wobei ich mit meiner brüskierenden Informationspolitik ihm seinen Entschluss etwas "erleichtert" habe.
Unser neues Geschäftsmodell heißt „FSDE Hoffenheim 2011“
FSDE steht für Fussball-Spieler- Durchlauf Erhitzer.
Wir sehen uns nach Talenten um, die wir billig einkaufen, sie recht schnell als Bundesligaspieler einsetzen, aufmotzen, und dann abstoßen. Also: Billig einkaufen - teuer verkaufen.
Die Profitmarge dabei soll bei 500% im Durchschnitt liegen. Nur Fußkranke der linken Weltrevolution finden so etwas abstoßend.
Dazu brauchen wir keinen Rangnick, sondern Talent-Scouts, und einen Trainer, dem es letztendlich egal ist, wo genau wir in der Tabelle stehen, solange wir im Mittelfeld der Bundesliga bleiben.
Wie gesagt, der Trainer muss bereit sein, hier Risiken einzugehen. Auf der anderen Seite hat er es mit Spielern zu tun, die noch keine „Bayern München-Starallüren“ entwickelt haben, sondern sich die Hacken ablaufen, um nach oben zu kommen, denen wir nicht den Hintern vergolden müssen, damit sie endlich anfangen nach dem Ball zu treten..
50+1 Regel belanglos
Dabei interessiert mich in keiner Weise die 50+1 Regel.
Der TSG-Vorstand hat nach meiner Pfeife zu tanzen getreu dem Motto:
Wenn ich Hopps Geld habe,
ich nach seiner Melodie trabe.
Die paar Blauäugigen, die noch immer glauben, wir befinden uns in Uwe Seeler-Zeiten, leben offenbar im Wolken-Kuckucksheim.
Der Bedarf nach Top-Spielern, gerade auch international, ist ständig im Steigen begriffen. Mit der Vergabe der Fussball WM nach Katar wollen die Ölscheichs natürlich auch fussballmäßig mitmischen, was aber mit Kameltreibern kaum gelingen kann. Also werden sie einkaufen. Geld spielt bei denen ohnehin keine Rolle, das sieht man schon, wenn man in Doha/Katar landet, und den Riesen-Flugplatz bestaunen kann mit den allerneuesten Maschinen von Qatar-Airways, und nicht die alten Mühlen, die einige europäische Fluglinien fliegen.
Ich habe gerade vielversprechende Geschäftsbeziehungen dorthin aufgebaut.
.
Aber meine weitergehenden Ziele liegen im politischen Bereich, wenn ich mit dem Fussball durch bin.
Diese nutzlosen Politiker wie Westerwelle, Merkel, aber auch diese Adrenalin-aufgeregte Claudia Roth, gefallen mir überhaupt nicht. Aber dazu werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt äussern.
So viel Unterricht für heute
Herzlich Grüsse vom
Dietmar Hoffenheim-Hopp
Mehr Satire






Keine Satire

Keine Satire zu Quandt / Klatten



Satire zu Sarrazin










onlinedienst - 3. Jan, 15:30 Article 2074x read