Massentierhaltung, Ausweisung von Ausländern und Steinmeiers Fehltritt: Grüne Tatjana Bussner erläutert die Grün-Strategie
Dr. Alexander von Paleske ---- 21.6. 2016 ----- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Tatjana Bussner, MdB
Grüne Fraktion im Reichstagsgebäude
Berlin
Guten Morgen Deutschland,
guten Morgen Grünes Völkchen.
In der Presse hiess es vorgestern:
Ambitionierte Ziele: Die Grünen wollen nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter langfristig ein komplettes Verbot von Massentierhaltung durchsetzen.
»In Deutschland brauchen wir keine Ställe mit 10.000 Schweinen oder 40.000 Hühnchen Wir wollen Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren abschaffen.«
In diesem Zeitraum wollen wir »100 Prozent faire Tierhaltung« erreichen. Ein Fortschritt ist bereits, wenn Schweine statt auf kaltem Beton auf Stroh gehalten würden.
Natürlich werden sich viele fragen, angesichts der katastrophalen Lage in Sachen Antibiotikaresistenz, warum dieser lange Zeitraum, wo die Katastrophe sozusagen schon vor der Tür steht.
Ganz einfach
Unsere grüne Einstellung ist ganz einfach: Wir wollen nichts überstürzen und fangen deshalb mit dem Stroh für die Schweine an, damit die sich schon mal bequem auf den Schlachttag freuen dürfen.
Bei Hühnern und anderem Federvieh fordern wir eine etwas verkleinerte Massentierhaltung, maximal 14.000 Viecher pro Hof aber natürlich keine unverzügliche Abschaffung dieser Brutstätten der Antibiotikaresistenz. Und vor allem kein weitgehendes und sofortiges Verbot des Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast.
Viele Höfe mit verkleinerter Massentierhaltung statt riesiger Tierfabriken ist unser wirkliches Ziel.
Das ändert natürlich nicht viel am Antibiotikaverbrauch bei diesen Viechern, aber wir retten – mit Subventionen natürlich - damit einige Höfe.
Motto: aus wenig Gross mach viel Klein.Der Gesamtausstoss an diesen Viechern soll sich natürlich nicht drastisch ändern.
Keine neue Veggie-Kampagne
Nach dem Reinfall mit der von unserer Kämpferin Renate Künast seinerzeit angestossenen Kampagne für einen Veggie-Day, lassen wir die Finger von der Propagierung des Verzichts auf Fleisch., Stattdessen propagieren wir Qualitätsfleisch und Qualitätseier, die teurer sind, sodass ärmere Bevölkerungskreise und Hartz IV Empfänger schon öfter mal sich im Verzicht üben müssen.
Für uns Grüne ein voll akzeptabler Weg zur massvollen Reduzierung des Fleischverbrauchs.
Das Thema des Anbaus riesiger Agrar-Flächen mit Futtermitteln, statt Nahrungsmitteln für die Ernährung der Weltbevölkerung, lassen wir selbstverständlich aussen vor.
Zur Flüchtlingsfrage
Unser zweites grosses Thema ist natürlich die Flüchtlingsfrage, wo wir super konsequent sind.
Hier hatte unsere Frontfrau, die (berufslose) Katrin Göring- Eckardt (KGE) gerade ein extrem tiefschürfendes Interview dem SPIEGEL Online gegeben, zum Thema Flüchtlingsaufnahme im Allgemeinen, und sichere Herkunftsländer im Besonderen.
Sie führte dazu unter anderem aus:
„Die Menschen erwarten zu recht, dass die Politik Gewalttaten wie zu Silvester in Köln möglichst verhindert, zum Beispiel durch mehr Polizei. Und dass Gewalttäter, die keinen Asylanspruch haben, nicht im Land bleiben dürfen. Sie sollten wir vor allen anderen Fällen zurückführen oder abschieben".
Auch zu den Silvester-Attacken in Köln, vornehmlich durch Migranten aus Nordafrika, äusserte sich unsere Frontfrau KGE erfreulich klar:
„Ich hatte den Eindruck, dass man vor allem uns Grünen Verharmlosung vorwerfen würde, nach dem Motto: Die Übergriffe passierten nur, weil eigentlich nette Ausländer schlecht untergebracht waren……. Die Übergriffe von Köln hatten mit der Lebenssituation (jedoch) nichts zu tun, das muss man klar sagen.“
Kleine Abweichung
Insofern weichen wir nun von den verharmlosenden Stellungnahmen der immer berufsaufgeregten und berufsbetroffenen Grünen Claudia Roth ab, die sie unmittelbar nach den Ereignissen glaubte von sich geben zu müssen.
Wir fordern jetzt eine „Knüppel aus dem Sack Politik“ gegenüber diesen Herrschaften und mehr, viel mehr Polizisten. Solche Forderungen dürften bei der Bevölkerung gut ankommen.
Weiter fordern wir, wie Katrin schon ausführte, dass straffällig gewordene Migranten nach Aburteilung abgeschoben werden. Allerdings wissen wir noch nicht wohin, denn ihre Herkunftsländer sehen wir Grüne als nicht sicher an.
Katrin hat dazu die Waschformel „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass“ in der praktischen Politik weiterentwickelt. Guter Klang ohne Konsequenzen. Prima.

Katrin Göring-Eckardt ............wasch mir den Pelz
Gegen Abschiebehaft
Natürlich sind wir strikt dagegen, dass für solche Herrschaften dann Abschiebehaft angeordnet wird, wir warten besser ab, bis es in den Herkunftsländern Algerien und Marokko demokratischer zugeht, und lassen in der Zwischenzeit diese unerwünschten Personen durch die Polizei beobachten.
Insoweit ist das überhaupt kein Widerspruch, wenn wir Abschiebung fordern, aber gleichzeitig keine Abschiebung in die Herkunftsländer zulassen wollen.
Grüne Kritik an Steinmeiers politischem Fehltritt
Und nun noch etwas zu diesem russophilen SPD-Aussenminister Steinmeier, der sich gegen jegliches Säbelrasseln an den Nato-Ostgrenzen aussprach, und stattdessen Verhandlungen forderte.
Einer derartigen Appeasement-Politik können wir Grünen nichts abgewinnen, und befinden uns da in voller Übereinstimmung mit der CDU/CSU. Schwarz-grüne Frontstellung sozusagen.
Wie unsere Frontfrau Katrin schon vor einigen Monaten im Zusammenhang mit dem Ostmemorandum erklärte, sind wir Grüne keine Friedenspartei, waren es nie, sondern haben sowohl im Krieg gegen Serbien, im Afghanistan-Feldzug, als auch im Zusammenhang mit der Politik gegenüber der durch und durch korrupten Ukraine und ihrem Klepto-Oligarchen Poroschenko bewiesen: Auf uns ist Verlass, wenn es um Vorneverteidigung und aggressive Drohgebärden geht.
Unsere Sprecherin der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms, bezeichnete völlig zutreffend Steinmeiers Äußerungen als „unverantwortliches Signal“ . Gegen Putin hilft nur äusserste Härte und notfalls Gewalt.
Rebecca Harms ....äusserste Härte gegen Putin
Wir sind dabei, wenn die Trommel gerührt und der Knüppel geschwungen wird. Da ist Verlass auf uns.
So viel zu unserer Linie in diesen wichtigen Fragen.
Gute Nacht Deutschland und Grüne
Eure
Tatjana Bussner, MdB
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Tatjana Bussner, MdB
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Berlin
Guten Morgen Deutschland,
guten Morgen Grünes Völkchen.
In der Presse hiess es vorgestern:
Ambitionierte Ziele: Die Grünen wollen nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter langfristig ein komplettes Verbot von Massentierhaltung durchsetzen.
»In Deutschland brauchen wir keine Ställe mit 10.000 Schweinen oder 40.000 Hühnchen Wir wollen Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren abschaffen.«
In diesem Zeitraum wollen wir »100 Prozent faire Tierhaltung« erreichen. Ein Fortschritt ist bereits, wenn Schweine statt auf kaltem Beton auf Stroh gehalten würden.
Natürlich werden sich viele fragen, angesichts der katastrophalen Lage in Sachen Antibiotikaresistenz, warum dieser lange Zeitraum, wo die Katastrophe sozusagen schon vor der Tür steht.
Ganz einfach
Unsere grüne Einstellung ist ganz einfach: Wir wollen nichts überstürzen und fangen deshalb mit dem Stroh für die Schweine an, damit die sich schon mal bequem auf den Schlachttag freuen dürfen.
Bei Hühnern und anderem Federvieh fordern wir eine etwas verkleinerte Massentierhaltung, maximal 14.000 Viecher pro Hof aber natürlich keine unverzügliche Abschaffung dieser Brutstätten der Antibiotikaresistenz. Und vor allem kein weitgehendes und sofortiges Verbot des Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast.
Viele Höfe mit verkleinerter Massentierhaltung statt riesiger Tierfabriken ist unser wirkliches Ziel.
Das ändert natürlich nicht viel am Antibiotikaverbrauch bei diesen Viechern, aber wir retten – mit Subventionen natürlich - damit einige Höfe.
Motto: aus wenig Gross mach viel Klein.Der Gesamtausstoss an diesen Viechern soll sich natürlich nicht drastisch ändern.
Keine neue Veggie-Kampagne
Nach dem Reinfall mit der von unserer Kämpferin Renate Künast seinerzeit angestossenen Kampagne für einen Veggie-Day, lassen wir die Finger von der Propagierung des Verzichts auf Fleisch., Stattdessen propagieren wir Qualitätsfleisch und Qualitätseier, die teurer sind, sodass ärmere Bevölkerungskreise und Hartz IV Empfänger schon öfter mal sich im Verzicht üben müssen.
Für uns Grüne ein voll akzeptabler Weg zur massvollen Reduzierung des Fleischverbrauchs.
Das Thema des Anbaus riesiger Agrar-Flächen mit Futtermitteln, statt Nahrungsmitteln für die Ernährung der Weltbevölkerung, lassen wir selbstverständlich aussen vor.
Zur Flüchtlingsfrage
Unser zweites grosses Thema ist natürlich die Flüchtlingsfrage, wo wir super konsequent sind.
Hier hatte unsere Frontfrau, die (berufslose) Katrin Göring- Eckardt (KGE) gerade ein extrem tiefschürfendes Interview dem SPIEGEL Online gegeben, zum Thema Flüchtlingsaufnahme im Allgemeinen, und sichere Herkunftsländer im Besonderen.
Sie führte dazu unter anderem aus:
„Die Menschen erwarten zu recht, dass die Politik Gewalttaten wie zu Silvester in Köln möglichst verhindert, zum Beispiel durch mehr Polizei. Und dass Gewalttäter, die keinen Asylanspruch haben, nicht im Land bleiben dürfen. Sie sollten wir vor allen anderen Fällen zurückführen oder abschieben".
Auch zu den Silvester-Attacken in Köln, vornehmlich durch Migranten aus Nordafrika, äusserte sich unsere Frontfrau KGE erfreulich klar:
„Ich hatte den Eindruck, dass man vor allem uns Grünen Verharmlosung vorwerfen würde, nach dem Motto: Die Übergriffe passierten nur, weil eigentlich nette Ausländer schlecht untergebracht waren……. Die Übergriffe von Köln hatten mit der Lebenssituation (jedoch) nichts zu tun, das muss man klar sagen.“
Kleine Abweichung
Insofern weichen wir nun von den verharmlosenden Stellungnahmen der immer berufsaufgeregten und berufsbetroffenen Grünen Claudia Roth ab, die sie unmittelbar nach den Ereignissen glaubte von sich geben zu müssen.
Wir fordern jetzt eine „Knüppel aus dem Sack Politik“ gegenüber diesen Herrschaften und mehr, viel mehr Polizisten. Solche Forderungen dürften bei der Bevölkerung gut ankommen.
Weiter fordern wir, wie Katrin schon ausführte, dass straffällig gewordene Migranten nach Aburteilung abgeschoben werden. Allerdings wissen wir noch nicht wohin, denn ihre Herkunftsländer sehen wir Grüne als nicht sicher an.
Katrin hat dazu die Waschformel „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass“ in der praktischen Politik weiterentwickelt. Guter Klang ohne Konsequenzen. Prima.

Katrin Göring-Eckardt ............wasch mir den Pelz
Gegen Abschiebehaft
Natürlich sind wir strikt dagegen, dass für solche Herrschaften dann Abschiebehaft angeordnet wird, wir warten besser ab, bis es in den Herkunftsländern Algerien und Marokko demokratischer zugeht, und lassen in der Zwischenzeit diese unerwünschten Personen durch die Polizei beobachten.
Insoweit ist das überhaupt kein Widerspruch, wenn wir Abschiebung fordern, aber gleichzeitig keine Abschiebung in die Herkunftsländer zulassen wollen.
Grüne Kritik an Steinmeiers politischem Fehltritt
Und nun noch etwas zu diesem russophilen SPD-Aussenminister Steinmeier, der sich gegen jegliches Säbelrasseln an den Nato-Ostgrenzen aussprach, und stattdessen Verhandlungen forderte.
Einer derartigen Appeasement-Politik können wir Grünen nichts abgewinnen, und befinden uns da in voller Übereinstimmung mit der CDU/CSU. Schwarz-grüne Frontstellung sozusagen.
Wie unsere Frontfrau Katrin schon vor einigen Monaten im Zusammenhang mit dem Ostmemorandum erklärte, sind wir Grüne keine Friedenspartei, waren es nie, sondern haben sowohl im Krieg gegen Serbien, im Afghanistan-Feldzug, als auch im Zusammenhang mit der Politik gegenüber der durch und durch korrupten Ukraine und ihrem Klepto-Oligarchen Poroschenko bewiesen: Auf uns ist Verlass, wenn es um Vorneverteidigung und aggressive Drohgebärden geht.
Unsere Sprecherin der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms, bezeichnete völlig zutreffend Steinmeiers Äußerungen als „unverantwortliches Signal“ . Gegen Putin hilft nur äusserste Härte und notfalls Gewalt.
Rebecca Harms ....äusserste Härte gegen Putin
Wir sind dabei, wenn die Trommel gerührt und der Knüppel geschwungen wird. Da ist Verlass auf uns.
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