Der Fall General McChrystal oder: Wehe wenn sie losgelassen
Dr. Alexander von Paleske ----Wie sich die Zeiten gleichen: General Westmoreland 1968, General McChrystal 2010.
Von 1964 bis 1968 war General William Westmoreland Kommandeur der US Truppen in Vietnam, in einem Krieg, dem der Krieg in Afghanistan immer ähnlicher wird. Aber die Aehnlichkeiten enden hier nicht.
Während seiner Zeit als kommandierender General in Vietnam stieg die Zahl der US-Soldaten von 15.000 auf 500.000. Er erhielt den Spitznamen „General Westmoremen“.
Als er schliesslich weitere 206.000 Mann und eine Mobilisierung der Reserveeinheiten verlangte, sowie eine Ausweitung des Krieges auf die Nachbarländer, um die Nachschublinien des Feindes zu unterbrechen, und sogar den Einsatz von Nuklearwaffen gegen Hanoi forderte, wurde der General im Juni 1968 abberufen.
Er gab später die Schuld am Versagen der Militärstrategie in Vietnam dem damaligen Präsidenten der USA, Lyndon B. Johnson, und seiner Administration, die ihre Ziele "zu unsicher und zu nachgiebig" verfolgt habe..
Die Parallelen zu den jetzigen Aeusserungen McChrystals sind frappierend. Abgesehen davon, dass die Aeusserungen McChrystals von tiefer Verachtung gegenüber der Obama- Administration geprägt sind.
Während es den Politikern – wie seinerzeit in Vietnam – langsam dämmert, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist, verlangen die Militärs mehr Waffen, mehr Truppen, und - noch anders als im Vietnamkrieg - mehr Söldner
Es gibt aber ein weiteres Beispiel aus der Zeit vor dem Vietnamkrieg: General Douglas MacArthur, im 2. Weltkrieg Oberkommandierender der US-Truppen im Pazifik gegen Japan.

Kapitulation Japans auf dem Schlachtschiff Missouri, General MacArthur stehend hinter dem Stuhl
Der wurde im Koreakrieg Oberkommandierender der UN-Truppen. Als die Volksrepublik China 1951 mit 1 Million „Kriegsfreiwilligen“ Nordkorea zu Hilfe eilte, forderte MacArthur die Ausweitung des Krieges gegen China, mehr Truppen, und den den Einsatz von Atomwaffen, was einen atomaren Weltkrieg ausgelöst hätte. Die UdSSR, ebenfalls im Koreakrieg involviert, war damals bereits im Besitz von Atomwaffen..
Die US-Politiker zogen die Notbremse, US-Präsident Truman feuerte den hochdekorierten US- General.
McChrystals Ende als Befehlshaber in Afghanistan steht offenbar bevor. Eine politische Lösung des Konflikts wird immer dringender. Von den Kommissköpfen, aber auch von Hurraschreibern in den Medien, sind keine vernünftigen Lösungsvorschläge zu erwarten.
Dass Grüne wie Trittin und Künast, die seinerzeit gegen den Vietnamkrieg demonstrierten, für eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Bundestag stimmten, ist Ausdruck von erbärmlichem politischen Opportunismus. Sie setzen damit allerdings nur fort, was Ex-Putzgruppenmitglied, Ex-Aussenminister, Chefopportunist und BMW-Klinkenputzer Joseph alias Joschka Fischer ihnen bereits vorexerziert hat.
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...... zu Joseph alias Joschka Fischer
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Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer
Von 1964 bis 1968 war General William Westmoreland Kommandeur der US Truppen in Vietnam, in einem Krieg, dem der Krieg in Afghanistan immer ähnlicher wird. Aber die Aehnlichkeiten enden hier nicht.
Während seiner Zeit als kommandierender General in Vietnam stieg die Zahl der US-Soldaten von 15.000 auf 500.000. Er erhielt den Spitznamen „General Westmoremen“.
Als er schliesslich weitere 206.000 Mann und eine Mobilisierung der Reserveeinheiten verlangte, sowie eine Ausweitung des Krieges auf die Nachbarländer, um die Nachschublinien des Feindes zu unterbrechen, und sogar den Einsatz von Nuklearwaffen gegen Hanoi forderte, wurde der General im Juni 1968 abberufen.
Er gab später die Schuld am Versagen der Militärstrategie in Vietnam dem damaligen Präsidenten der USA, Lyndon B. Johnson, und seiner Administration, die ihre Ziele "zu unsicher und zu nachgiebig" verfolgt habe..
Die Parallelen zu den jetzigen Aeusserungen McChrystals sind frappierend. Abgesehen davon, dass die Aeusserungen McChrystals von tiefer Verachtung gegenüber der Obama- Administration geprägt sind.
Während es den Politikern – wie seinerzeit in Vietnam – langsam dämmert, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist, verlangen die Militärs mehr Waffen, mehr Truppen, und - noch anders als im Vietnamkrieg - mehr Söldner
Es gibt aber ein weiteres Beispiel aus der Zeit vor dem Vietnamkrieg: General Douglas MacArthur, im 2. Weltkrieg Oberkommandierender der US-Truppen im Pazifik gegen Japan.

Kapitulation Japans auf dem Schlachtschiff Missouri, General MacArthur stehend hinter dem Stuhl
Der wurde im Koreakrieg Oberkommandierender der UN-Truppen. Als die Volksrepublik China 1951 mit 1 Million „Kriegsfreiwilligen“ Nordkorea zu Hilfe eilte, forderte MacArthur die Ausweitung des Krieges gegen China, mehr Truppen, und den den Einsatz von Atomwaffen, was einen atomaren Weltkrieg ausgelöst hätte. Die UdSSR, ebenfalls im Koreakrieg involviert, war damals bereits im Besitz von Atomwaffen..
Die US-Politiker zogen die Notbremse, US-Präsident Truman feuerte den hochdekorierten US- General.
McChrystals Ende als Befehlshaber in Afghanistan steht offenbar bevor. Eine politische Lösung des Konflikts wird immer dringender. Von den Kommissköpfen, aber auch von Hurraschreibern in den Medien, sind keine vernünftigen Lösungsvorschläge zu erwarten.
Dass Grüne wie Trittin und Künast, die seinerzeit gegen den Vietnamkrieg demonstrierten, für eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Bundestag stimmten, ist Ausdruck von erbärmlichem politischen Opportunismus. Sie setzen damit allerdings nur fort, was Ex-Putzgruppenmitglied, Ex-Aussenminister, Chefopportunist und BMW-Klinkenputzer Joseph alias Joschka Fischer ihnen bereits vorexerziert hat.












...... zu Joseph alias Joschka Fischer


onlinedienst - 23. Jun, 13:07 Article 4420x read